Angel84 am 04.01.2009 um 18:07 Uhr
... sind immer mehr im Kommen. Meiner Meinung nach laufen die meist nach dem Motto: ich armes Opfer, du armes Opfer und wir unterstützen uns gegenseitig in unserem Opferdasein... Wie seht ihr das? Würdet ihr jemandem raten, zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen?

Liebe/r Angel84,
suchst du einen Rat oder möchtest du nur diskutieren? gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform und daher ist dein Beitrag auf der Startseite fehl am Platz. Um Diskussionen zu führen oder auf etwas hinzuweisen, ist unser Forum da: www.gutefrage.net/forum. Ich bitte dich, dies bei deinen zukünftigen Fragen zu beachten.
Danke für Dein Verständnis und viele Grüße,
Tim vom gutefrage.net-Support
Was heißt hier: Ich armes Opfer, du armes Opfer?? Selbsthilfegruppen, wenn sie sehr kompetent sind, sind sehr hilfreich für Betroffene und verhindern auch, dass Betroffene isoliert leben müssen. Meine Eltern sind gehörlos und sind Mitglieder im Gehörlosenverein, in der sie Hilfe, Auskunft und vor allem Gesellschaft haben. Eine Gesellschaft, die sie im "normalen Leben" nicht haben. Ich kann nur hoffen, nach deiner Fragestellung nach, das du niemals in die Lage kommst, in der du mal eine Selbsthilfegruppe brauchen könntest!

Warum denn nicht. Wenn es demjenigen hilft, ist es doch eine gute Sache.

Wieso nicht? Die Leute brauchen Hilfe, und du machst dich indirekt über sie lustig! Ja wenn man kein Opfer ist, kann man so leicht was sagen!

Hoffentlich kommst Du nie in eine Situation, wo Du die Unterstützung anderer Menschen brauchst.
Angel84 am 4. Januar 2009 18:13 Darum geht es nicht und ich verstehe nicht, warum du gerade persönlich wirst. Es geht um Hilfe und ich frage mich, ob dies langfristig gesehen tatsächlich eine Hilfe darstellt, oder ob es eher ein "am Problem festhalten" ist?!
Arwen45 am 4. Januar 2009 18:23 Dafür war Deine Fragestellung aber sehr provozierend. Wer so eine Gruppe nutzen möchte und dadurch Hilfe bekommt, kann sich doch glücklich schätzen.
Angel84 am 4. Januar 2009 18:31 Das war auch beabsichtigt ;-), leider bremst mich der Support mal wieder aus :-(...

Es gibt viele, fachlich sehr kompetente Selbsthilfegruppen.

Ich finde die gar nicht so schlecht. Schließlich kann man sich mit Leuten, die dasselbe Problem haben, am besten austauschen. Also, Erfahrungen und so.

Da es nicht genügend Fachpersonal gibt um jeden Menschen mit einem Problem rund um die Uhr zu betreuen, sind Selbsthilfegruppen eine gute Sache, wenn dort Menschen so angenommen werden, wie sie sind. Wenn sich ein Mensch von den anderen verstanden fühlt, ist das bereits eine Hilfe für ihn. Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Nicht unbedingt! Kompetent geführte Selbsthilfegruppen können wohl sehr gut helfen!

Selbsthilfegruppen finde ich persönlich nicht schlecht. Es gibt viele Menschen welche einen Rat brauchen, diesen aber im Bekanntenkreis nicht finden können. Es ist doch gut, sich mit Leuten austauschen zu können, welche ähnliche Probleme haben. Vielen Menschen hat das schon geholfen.Würde diese Menschen nicht als Jammerer bezeichnen, sondern als Menschen, welche Kummer überwinden wollen und Rat suchen um wieder ein gutes Leben zu führen.
Deine beschriebene Einstellung ist zu oberflächlich und verallgemeinernd... Es kommt auf die Gruppe UND deren INHALTE an. Ich kenne ausgezeichnete Selbsthilfegruppen!

Kommt darauf an wie sehr jemand im meinem Umfeld tatsächlich diese fremde Hilfe in so einer Gruppe braucht. Zuerst würde ich selbst demjenigen helfen bevor ich am Ende meines "Lateins" bin und dann rate ich demjenigen zu so einer Gruppe - je nach Problemfall. Ansonsten rate ich eher zu einem Psychologen oder Therapeut.
Angel84 am 4. Januar 2009 18:20 Danke.

Es kommt auf einen selbst an und auf die Zusammensetzung in der Gruppe, ob sie einem was bringt oder nicht.
also, wenn du es SO sagst ... hm... ja stimmt...
aber vielleicht hört sonst im leben draußen niemand zu? und deshalb fühlen sich betroffene unter "opfern" am besten verstanden?
Angel84 am 4. Januar 2009 18:16 Danke. Genau darauf wollte ich hinaus.