Frage von independencia2, 35

Sind Selbstzerstörungstriebe normal?

Nach langem Suchen der eigenen Identität (und nein, gefunden habe ich die noch lange nicht) stufe ich mich als selbstzerstörerische Zeitbombe ein. Egal welchen Abschnitt ich aus meinem Leben betrachte, ich habe es immer irgendwie geschafft, mir den Erfolg zu zerstören. Besser gesagt, mir den Weg zum Erfolg zu zerstören. Ich weiss nich woran es liegt, aber es scheint mir, als gönne ich mir selbst kein Glück. Natürlich gab es Phasen in denen ich richtig glücklich war. Entweder durch tolle Umstände oder meine eigene Denk-, Lebensart. Aber nach einer Zeit zerstöre ich mir immer wieder dieses Glück.

Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich 80% der Menschheit als verdummte Egoisten abstämpfle. Aber sollte ich selbst nich mehr Wert sein? Ich gebe wirklich mein Bestes, nicht nach dem Prinip dieses Systems zu funktionieren und mich in die materialistische Einsamkeit zwischen Bergen von Geld reissen zu lassen. Trotzdem erlaube ich mir kein Erfolg?

z.B. Jetzt vor den Abschlussprüfungen sollte ich mir nochmals richtig Mühe geben, damit ich auch wirklich bestehe. Aber genau jetzt schaltet bei mir wieder eine scheissegal-Haltung ein. Oder dass ich (zwar nach längerer Pause) wieder angefangen habe, Drogen zu konsumieren, obwohl es mir deswegen mal richtig beschissen ging.

Ich habe mich selbst aus einer Depression geholt, mit einer Denk- und Lebensumstellung. Aber es scheint, als möchte ich wieder in dieses Loch zurück?

Vielleicht geht es nur wenigen so. Aber wenn ich das Gesamtbild der Menschheit anschaue, glaube ich, die Selbstzerstörung ist ein Trieb des Menschens. Warum sonst bauen wir Wasserstoffbomben, attakieren unsere Nachbarländer und riskieren mit unseren überbequemlichen Lebensstandarts das Ende durch die Klimaerwärmung?Vielleicht zerstöre ich mich selbst, weil mir das Spass macht. Und ich ganz genau weiss, dass es sich nicht lohnt eine Zukunft aufzubauen, weil sie durch äussere Umstände sowieso wieder zusammenbrechen kann oder wird.

Antwort
von Windlicht2015, 10

Hole dir Hilfe! Ein Psychotherapeut könnte dir weiterhelfen! Da du nicht mehr darüber schreibst, kann ich dir nichts anderes raten.

Antwort
von Grautvornix, 19

Naja, die Frage hast du schonmal zerstört.

Kommentar von independencia2 ,

Nach langem Suchen der eigenen Identität (und nein, gefunden habe ich die noch lange nicht) stufe ich mich als selbstzerstörerische Zeitbombe ein. Egal welchen Abschnitt ich aus meinem Leben betrachte, ich habe es immer irgendwie geschafft, mir den Erfolg zu zerstören. Besser gesagt, mir den Weg zum Erfolg zu zerstören.

Ich weiss nich woran es liegt, aber es scheint mir, als gönne ich mir selbst kein Glück. Natürlich gab es Phasen in denen ich richtig glücklich war. Entweder durch tolle Umstände oder meine eigene Denk-, Lebensart. Aber nach einer Zeit zerstöre ich mir immer wieder dieses Glück.

Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich 80% der Menschheit als verdummte Egoisten abstämpfle. Aber sollte ich selbst nich mehr Wert sein? Ich gebe wirklich mein Bestes, nicht nach dem Prinip dieses Systems zu funktionieren und mich in die materialistische Einsamkeit zwischen Bergen von Geld reissen zu lassen. Trotzdem erlaube ich mir kein Erfolg?

z.B. Jetzt vor den Abschlussprüfungen sollte ich mir nochmals richtig Mühe geben, damit ich auch wirklich bestehe. Aber genau jetzt schaltet bei mir wieder eine scheissegal-Haltung ein.

Oder dass ich (zwar nach längerer Pause) wieder angefangen habe, Drogen zu konsumieren, obwohl es mir deswegen mal richtig beschissen ging.

Ich habe mich selbst aus einer Depression geholt, mit einer Denk- und Lebensumstellung. Aber es scheint, als möchte ich wieder in dieses Loch zurück?

Vielleicht geht es nur wenigen so. Aber wenn ich das Gesamtbild der Menschheit anschaue, glaube ich, die Selbstzerstörung ist ein Trieb des Menschens. Warum sonst bauen wir Wasserstoffbomben, attakieren unsere Nachbarländer und riskieren mit unseren überbequemlichen Lebensstandarts das Ende durch die Klimaerwärmung?

Vielleicht zerstöre ich mich selbst, weil mir das Spass macht. Und ich ganz genau weiss, dass es sich nicht lohnt eine Zukunft aufzubauen, weil sie durch äussere Umstände sowieso wieder zusammenbrechen kann oder wird.

Kommentar von Grautvornix ,

Das es dir Spass macht bezweifle ich mal, sonst würdest du hier nicht schreiben.

Du kannst befürchten das deine Zukunft von aussen wieder zerstört wird, wissen kannst du das nicht.

Baue dir eine Zukunft, die wenig abhängig von äusseren Umständen ist und verschiedene möglichkeiten beinhaltet zu reagieren.

Was Arbeit betrifft, da hast du recht, da ist nichts wirklich sicher.

80 % kann sein.

Bei den Tieren ist das Individium dumm, Die Masse aber inteligent (Ameisen).

Bei den Menschen ist es umgekehrt.

( keine Macht den Doofen,Michael Schmidt-Salomon )

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