Selbstvornahme?

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1 Antwort

Wenn es nur um die Lieferung eines Werkes geht, dann wäre in der Tat das Werkvertragsrecht einschlägig. Sollten darüber hinaus noch andere Leistungen, wie z.B. Einbau, geschuldet sein, müsste man dagegen über einen Werklieferungsvertrag nachdenken.

Liegt ein Werkvertrag vor, erfordert § 637 BGB zusätzlich noch eine Fristsetzung sowie den Ablauf der angemessenen Frist. Liegen alle Voraussetzungen vor, darf der Besteller den Mangel selbst beseitigen und Kosten ersetzt verlangen.

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Kommentar von vanilleyoghurt
11.06.2016, 16:15

Leider ist der Fall nur mit so wenigen Infos bestückt. Worauf würdest du daraus schließen?

Lieferung eines Werkes. Dann besteht ja eigentlich ein Werk, also ein erstellter Erfolg, welcher geliefert wurde oder? also eher Werklieferung oder?

Und dann müsste man doch unterscheiden zwischen einer vertretbaren Sache und einer nicht vertretbaren, richtig? Wenn sie verretbar ist findet das kaufrecht Anwendung, wo keine Selbstvornahme vorgesehen wird und bei einer nicht vertretbaren das Werkvertragsrecht, wobei eine SV möglich ist.

Sehe ich das richtig?

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