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Selbstverteidung oder besser gleich Kampfsport?

gefragt von schusterin am 17.03.2008 um 20:46 Uhr

Wollte meine Tochter (16)zu einen Selbstverteidigungskurs anmelden, aber viele Bekannte meinen, das bringt nichts. Sollte sie dann besser einen Kampfsport lernen, wenn ja, welchen?

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Kampfsport x 434 Selbstverteidigung x 126 Selbstverteidungskurs x 1

regideur
beantwortet von regideur am 17. März 2008 21:02
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Sie sollte vor allem das machen was ihr Spaß macht! Wenn sie sich darüber selber noch nicht im Klaren ist muss sie verschiedene Sachen ausprobieren.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 18. März 2008 08:09
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Als erfahrener Kampfsportler kann ich nur sagen.

  1. Ein Selbstverteidigungskurs dient nur zum Kennenlernen der Verteidigungsmöglichkeiten. Leider wird hier auch eine falsche Sicherheit vorgegaukelt. Das kann dann sehr gefährlich werden für die Frau. Gegen einen ernsthaften Angriff kann frau nichts ausrichten mit einem Selbstverteidigungskurs.

  2. Wenn das Thema Selbstverteidigung ernsthaft in Erwägung gezogen wird, dann nur in einem Verein mit regelmäßigem Training. Hier bietet sich als JuJutsu an, weil es sehr vielseitig und modern ist. Im JuJutsu werden die besten Techniken aus Judo, Karate und Aikido vereint. Auch Techniken aus dem Boxen, dem TKD und Stockkampf werden in manchen Vereinen gelehrt. JJ wird auch viel von Polizisten ausgeübt.


roterhugo
beantwortet von roterhugo am 19. März 2008 20:48
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Ich muss mich Edgar anschließen! Selbstverteidigung bringt ihr nur etwas, wenn sie dran bleibt. Meine Freundin hat einen vor einem halben Jahr gemacht und weiß die meisten Griffe gar nicht mehr oder muss erstmal eine halbe Stunde überlegen. Aber zum Kampfsport kann ich sie auch nicht überreden. Also beschütze ich sie ;-)


vivaldi1969
beantwortet von vivaldi1969 am 18. März 2008 07:35
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Selbstverteidigung bei Mädchen, Kampfsport bei Jungen.


Tonica
beantwortet von Tonica am 17. März 2008 21:06
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Ein Selbstverteidigungskurs bringt viel. Allerdings macht auch Übung den Meister. Wenn Sie Spass am Kampfsport hat, dann soll Sie das machen. Aber sonst ist ein Kurs besser als nichts. L.G.


Mankind
beantwortet von Mankind am 17. März 2008 21:02
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Das Kampf Sport wäre etwas übertrieben auf den Strassen

ich meine man soll ja nicht sofrt einen verlezen...

Selbstverteidigungskurs ist genau das richtige (vorallem für die TOCHTER)

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 17. März 2008 21:17

Du irrst, ich mache Kampfsport und habe einen Selbstverteidigungskurs gemacht. Im Selbstverteidigungskurs hab ich gelernt, mich mit Händen und Füßen zur Wehr zu setzten, kann nicht ausschließen, das ich damit jemanden ernsthaft verletzte. Im Kampfsport hab ich gelernt, die Kraft des Anderen zu nutzten, um Ihn unverletzt auf den Boden zu legen und bis zum Eintreffen der Polizei unter Kontrolle zu halten, unverletzt!!!! L.G.

Kommentar von Simple_avatar2smallRomjia am 20. Juni 2008 11:41

Du sollst keinen verletzen? Nur mal so am Rand DAS ist etwas worüber du dir am wenigsten gedanken machen solltest wenn dir einer ans Leder will.


anonym
beantwortet von Lissa am 17. März 2008 21:01
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Ein Selbstvereidugungskurs ist auf jeden Fall sinnvoll und kann ein Einstig sein, eine Kampfsportart zu lernen, muss es aber nicht.

Hier ist mal eine Beschreibung eines Kurses für jüngere Mädchen:

http://www.sicher-stark-team.de/maedchen.html


blockwart65
beantwortet von blockwart65 am 23. November 2008 01:12
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beides ist nicht schlecht,wobei ein selbstverteidigungskurs für deine tochter besser währe.dort werden techniken gezeigt die auch mal nicht ganz sauber sind dafür aber wirkungsvoll.beim kampfsport geht es erst mal darum den schüler auf einen level hin zu bringen,das heist er muß erst mal auf gebaut werden(das dauert).schneller ist ein kurs meist auch kostengünstiger.


Nazrael
beantwortet von Nazrael am 1. August 2008 21:59
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Also, ich habe in meiner Jugend 8 Jahre Aikido gemacht. Hier legt man vor allem den Wert darauf, den Angriffsmoment des Gegners gegen ihn selbst zu wenden. Man benötigt nicht viel Kraft, kann sich in Gefahrenmomenten zur wert setzen und trainiert den gesamten Körper in gesundem Maß. Mädchen und Jungen üben diesen Sport gleichmäßig verteilt aus. Man bekommt davon keine gigantischen Oberarme oder Schenkel, mit denen man Stahl zertrümmern kann, sondern einen durchtrainierten, wohlproportionierten Körper: Meiner Meinung nach genau das Richtige für ein Mädchen.

Jetzt bin ich auf Kendo/Iaido und Naginata umgestiegen. Das sind die japanischen Waffensportarten. Das erste ist der Zweikampf mit dem Bambusschwert. Man zieht eine Rüstung an und schlägt aufeinander ein. Hier trifft vor allem Kraft auf Kraft bzw. Kraft auf nichts, weil die andere Kraft schneller war und den Kopf erwischt hat. Es kommt sehr selten zu ernsthaften Verletzungen, aber dennoch meinte einer meiner Mitstreiter sehr treffend: "Das erste, das du im Kendo lernst, ist Schmerz!" Am Anfang wird man von tierischem Muskelkater gepackt, die Füße reißen ein, an den Händen bekommt man Schwielen und Blasen und wenn man dem Schlag nicht entgegenblickt, sondern den Kopf einzieht, bekommt man auch noch tierische Kopfschmerzen. Es gibt hier eigentlich nur zwei Arten von Mädchen: 1.)Die "Troll"-Mädchen: Gutmütig, robust gebaut, freundlich, können ordentlich wegstecken und man geht nach dem Training ein Bier trinken. Als Freunde, weil in der Regel nicht sonderlich attraktiv. 2.)Die Todeskünstlerinnen: Wunderschön, attraktiv und gruselig. Das sind dann so die Killerladies aus Kill Bill (Kein guter Film, meiner Meinung nach). Ganz ehrlich? Ich bin 1,86m, relativ erfahrener Kämpfer, ein Kerl wie ein mittelgroßer Kleiderschrank - und ich fürchte mich ein wenig vor denen. Zum Glück gibt's davon eher wenig. Es gibt auch noch eine dritte Art Mädchen: Die Art, die nach dem ersten Mal in den Schwimmverein oder ähnliches wechselt.

Iaido ist schon eher etwas für Mädchen: Hier benutzt man ein Stahlschwert, übt alleine und es ist weder laut, noch brutal. Hier geht es um den Inneren Schwertkampf. Man übt die so genannten Kata, schlägt dabei auf imaginäre Gegner ein und tötet sie. Entweder man liebt Iaido oder man versteht es nicht so ganz. oder man übt es zum Kendo dazu, um alles über das Schwert zu lernen.

Naginatado ist das Kendo für Mädchen. Hierbei führt man eine Holzlanze und schlägt ebenfalls aufeinander ein, während man in einer Rüstung schwitzt, aber man merkt, dass Frauen den Naginatabund leiten. Es ist bei weitem nicht so brutal. Mein Sensei meinte, die Naginataformen könnten nur noch weiblicher wirken, wenn man bei der Prüfung das Wort Naginata in Schönschrift schreiben müsste. Mir persönlich kommt es ein bisschen verschwendet vor, mit der Naginata nur so sanft zu trainieren, da sie eigentlich eine mächtige Waffe ist.schulterzuck Regel ist Regel. Die Waffe ist viel komplizierter als das Schwert, aber der historische Grund dafür, dass die Naginata eine Frauenwaffe ist, lautet folgendermaßen: Im Krieg wurde sie nur gegen die Reiterei eingesetzt. Schließlich konnte man mit der 2,10m Lanze die Gegner wunderbar vom Pferd holen. In die Schlacht sind die Männer aber ebenfalls mit Pferden gezogen und haben die Naginata zu Hause gelassen. Sie verloren die Schlacht und das Dorf war voller wehrloser Kinder und Frauen. Also griffen sich die Frauen die einzigen zurückgelassenen Waffen und lernten, sich selbst zu verteidigen.

So, ich hoffe, das reicht als kurzer Überblick! ;-]


Romjia
beantwortet von Romjia am 20. Juni 2008 11:45
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Der reine Selbstverteidigungskurs kann nur ein Anfang sein. Aber ein guter Anfang vor allem wenn es immer wieder aufgefrischt wird. Damit meine ich nicht die Kampfsporttechniken sondern die Kommunikation und das Auftreten. Das lernst du in den wenigstens Kampfsportschulen. Wie beweg ich mich damit ich nicht unbedingt gleich als Opfer in Frage komme? Wie reagiere ich wenn mich jemand bedrängt. Wie viele Frauen haben einfach Angst ihren Angreifer mal so richtig anzubrüllen? Und das nicht ängstlich sondern Selbstbewusst. Dazu lernt sich dann eine Kampfsportart ganz gut. Die muss sie allerdingst wirklich durchziehen. Da man die Techniken nicht in 2 Wochen so lernt das man sie mal eben schnell im Stress anwenden kann.


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