Frage von Hardware02, 27

Selbstverteidigung wenn man an der Schulter gepackt wird - habt Ihr einen Rat?

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. In einer Geschichte, die ich schreibe, packt ein Roboter einen Menschen fest an der Schulter. Dazu zwei Fragen:

  1. Als Verletzungen daraus habe ich eine Absplitterung des Knochens (ich denke an den Rabenschnabelfortsatz) und einen Muskelfaserriss. Ist das realistisch?

  2. Natürlich möchte der Mensch sich wehren. Ich möchte gerne zeigen, dass dieser Mensch einmal einen Selbstverteidigungskurs besucht hat (was ihm aber gegen den Roboter nichts nützt). Was würde er versuchen?

Antwort
von Suboptimierer, 26

Es kommt auf die Konstitution des Roboters an. Sieht er aus wie ein Mensch oder wie ein Darlek? Kampfsportarten sind darauf ausgelegt, gegen Menschen zu kämpfen. Es wird nicht gelehrt, wie man sich am besten gegen einen Hund, einen Grizzly Bären oder einem Roboter verteidigt.

Wenn der Roboter wie ein Mensch aussieht, könnte man einen Schulterwurf probieren. Da Metall i. d. R. schwerer ist als menschliches Gewebe, gehe ich davon aus, dass dieses Vorhaben am Gewicht scheitern würde. Also einen T800 würde man nicht seoi-nage werfen können. Auch braucht man keinen Würgegriffe oder Hebel versuchen.

Wenn deine Schulter im Schraubstock zusammengepresst wird, bekommst du den Schraubstock nicht so leicht ab.

Es scheitert in erster Linie am Material und dessen Eigenschaften.

Aber Roboter kann man sich in allen möglichen Formen, Farben und Konsistenzen vorstellen...

Kommentar von Hardware02 ,

Ach so, ja: Der Roboter sieht aus wie ein Mensch und verhält sich auch weitgehend so. ... Und der Angegriffene ist ja kein Judo-Profi, kann also keinen komplizierten Wurf. Aber das mit den Fingern ins Gesicht oder so, das könnte er vielleicht tun.

Die Haut des Roboters besteht aus einer Aluminium-Plastik-Verbindung und da fällt mir gerade ein, dass er vorher schon erwähnt hat, dass er bei starken Verletzungen Schmerzen spürt. Der Mensch könnte sich also einfach fest in seinen Unterarm krallen. 

Ja, ich glaube so ungefähr werde ich es machen. :-)

Kommentar von Suboptimierer ,

Es ist immer gut, das Sichtfeld zu blockieren. Ins Auge greifen ist eine gute Möglichkeit.

Desweiteren könnte er sich versuchen, vom Roboter mit einem kräftigen Tritt (evtl. mit beiden Beinen) abzustoßen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, zu versuchen, dem Griff zu entkommen, indem er sich schlagartig duckt.

Rütteln ist glaube ich auch sehr intuitiv. Ich stelle mir den Roboter sehr träge vor, was die Reaktion auf die Aktion des Menschen angeht.

Antwort
von rudim1950, 25

Selbstverteidigung ... In einer Geschichte, ... packt ein Roboter einen Menschen fest an der Schulter.

Wie wehrt sich der Mensch? 

- Stecker ziehen, fertig. 

- Störsender einschalten. 

- Sensorik blenden (Schall - hörbar, Ultra-, Infraschall, Licht - sichtbar, IR, UV, radioaktive Strahlung, Mikrowellenstrahlung - hilft auch gegen Mopeds) 

- dem Roboter eine Mikrofusionsbombe in die andere Hand drücken. 

- eine sechsdimensionale Hyperraumblase zwischen Mensch und Roboter errichten. 

- die Taschenzeitmaschine anschmeißen und sich in eine Zeit versetzen, in der es a) noch keine Roboter gab oder b) nicht mehr geben wird, weil verrostet. 

Kommentar von Hardware02 ,

Nein, die Zeitmaschine musste er doch wieder abgeben ;-)

Kommentar von rudim1950 ,

Oh Shit! Aber der Verteidiger könnte ja in einem Paralleluniversum landen, in dem es keine Roboter gibt - oder eine Roboterzivilisation, die einen Menschen als Artefakt aus vergangenen Zeiten ansehen und ihn behandeln wie wir z. B. die Pferde oder ihn in einem Zoo ausstellen. 

Und erst dann wird die Zeitmaschine durch ein Wurmloch wieder zurückgebracht oder es kommt jemand aus einer anderen Zeitebene zur Hilfe - oder so ähnlich. 

Außerdem: Wollte der Roboter durch seine Handlung überhaupt angreifen oder nur den Menschen retten? Was ist mit den Asimov'schen Robotergesetzen? 

Kommentar von Hardware02 ,

Der Roboter ist noch "jung" - der ist gerade erst geliefert worden. Außerdem hatte das schon seinen Grund, was er gemacht hat, mit anderen Worten, da trifft's nicht ganz den Falschen. 

Er wollte ihn ja auch nicht ernsthaft verletzen, sondern ihm "nur" weh tun. 

Na ja. Er hat ihm jetzt das Schlüsselbein gebrochen, weil er so fest zugepackt hat, und es tut ihm nachher auch leid und er entschuldigt sich. (Also der Roboter. Der Mensch aber auch, denn wie gesagt, der Angriff hatte schon seinen Grund.)

Das ist übrigens ansonsten ein sehr lieber Roboter. Er heißt Bae und kommt aus Pyongsong. :-)

Antwort
von FragaAntworta, 22

Er würde nichts versuchen, der Griff des Roboters wäre für den Menschen nicht lössbar und würde unglaubliche Schmerzen nach sich ziehen. Mensch gegen Roboter ist nur im Anime möglich. Stell dich mal vor einem Panzer und versuch den mit Tritten aufzuhalten.

Kommentar von Hardware02 ,

Selbstverständlich würde er etwas versuchen! Oder denkst du, er steht einfach nur da?

Kommentar von FragaAntworta ,

Er würde nichts versuchen, selbst der Polizeigriff, von Mensch zu Mensch, verhindert die Versuche sich zu wehren. Oder Du meinst einen Lego Mindstorms Roboter, dann hätte er eine Chance. Man sollte nicht immer Wunsch (Superheld) mit Realität (Maschine stärker als Mensch) verwechseln.

Antwort
von mrDoctor, 23
  1. So realistisch wie deine Geschichte mit einem Roboter sein kann. Wie wärs mit einem Schlüsselbeinbruch?
  2. Ellbogen in die Magengegend oder die Eierzange (kräftiger Griff zwischen die Beine)
Kommentar von Hardware02 ,

1. Okay. Ich habe nicht konkret geschrieben, welcher Knochen das ist. Nur, dass von einem Knochen was "abgesplittert" ist. 

2. Hallo, das ist ein Roboter! ;-) Der hat keinen Magen und sein Schmerzempfinden ist auch stark eingeschränkt. Er spürt nur starke Verletzungen, und ich habe mich noch nicht entscheiden, ob der überhaupt Geschlechtsorgane hat.

Kommentar von mrDoctor ,

Ein Knochen würde durch den griff eines Roboters nicht absplittern, eher zersplittern.

Du fragtest nach Selbstverteidigungsmöglichkeiten welche scheitern.

Kommentar von Hardware02 ,

Ok, ich muss dazu vielleicht noch etwas erklären: Der Roboter möchte den Menschen nicht zerstören. Er möchte ihn nur bestrafen für etwas, was der Mensch vorher gemacht hat. Aber er unterschätzt dabei seine Kraft etwas.

O-Ton Roboter: „Ich habe gelernt, dass dieses hier dem Menschen nicht schadet. Es verursacht nur Schmerzen, und dann repariert man den Menschen wieder.“ 

Antwort
von ES1956, 13

Da du die Geschichte schreibst bestimmst du auch die Details. Ein heutiger kleiner Industrieroboter trennt dir den Arm glatt ab oder reißt ihn raus. Für deine Geschichte braucht er aber auch eine Schwachstelle, vllt kann man ihn mit einem Laserpointer blenden oder einfach den Stecker ziehen.

Kommentar von Hardware02 ,

Natürlich hat der Roboter eine interne Energieversorgung. Und er will den Menschen auch nicht vernichten. Es ist nur - der Roboter ist der Meinung, dass der Mensch eine Strafe verdient hat. 

Antwort
von ReckerM82, 27

Erst 90 Grad Drehung so das der Arm von der Schulter entfernt wird und dann weitere 90 dann steht er ihm gegenüber :D

Kommentar von Hardware02 ,

Ok. Er versucht, sich wegzudrehen, also macht er das schon mal richtig. 

Kommentar von ReckerM82 ,

Ja also ich denke wenn der Roboter ihn von hinten packt dreht er sich einfach und der roboter hat denke ich einen ausgestreckten Arm Und wenn er aich bewegt bewegt sich ja der arm mit aber weil der arm ja durchgesteckt ist muss er entweder sich selber mit drehen oder loslassen (Bruch?)

Antwort
von wiki01, 21

Ist doch wurscht, was er versucht, wenn du vorher schreibst, dass ihm der besuchte Selbstverteidigungskurs gegen den Roboter nichts nutzt. Vielleicht fallen lassen, wegrollen und abhauen? Dazu müsste man wissen, wie schnell der Roboter ist.

Kommentar von Hardware02 ,

"Show, don't tell." Ich wollte halt nicht schreiben, dass er einen solchen Kurs besucht hat, sondern ich wollte es durch die Art zeigen, wie der Mensch auf den Angriff reagiert. ... Weglaufen muss er nicht, es kommt ihm nämlich jemand zu Hilfe.

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