Frage von Gothra, 32

SELBSTSTÄNDIGKEIT IN DER GASTRONOMIE?

Hallo Leute, diese Frage ist gerichtet an die, die sich in der Gastronomie Selbstständig gemacht haben und gerne deren positive und negative Erfahrungen mit uns teilen wollen. Bin eigentlich auch Gastronom in Angestelltenverhältnis, aber in einer Führungsposition und steh vor dem Dilemma, ob ich so weiter machen soll oder doch lieber ein eigenen Laden eröffnen soll. Verdiene eigentlich nicht schlecht und dazu geregelte Arbeitszeiten, keine Überstunden , Urlaub usw...Kann man mit 80000 Euro Investition einigermaßen Gewinne erzielen und was ist mit Privatleben? Location soll in Frankfurt statt finden und muss nicht unbedingt sehr Groß sein. Und ja ich bin über Kosten wie Umsatzsteuer, Wareneinkauf, Personal, Gema, Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Einkommensteuer informiert!! Was meint ihr?

Antwort
von DODOsBACK, 26

Freizeit, Familienleben oder gar Urlaub kannst du vergessen! Was passiert, wenn du krank bist? Solange du nicht genug verdienst, um einen "Stellvertreter" einzustellen, wäre das eine Katastrophe! Selbst die beste Versicherung übernimmt nicht die laufenden Kosten, wenn du länger ausfällst!!! 

Selbst Stammkunden sind weg, wenn sie zum zweiten Mal vor verschlossener Tür stehen!

"Der Neue" muss deutlich BESSER sein als "die Alten". Oder wenigstens komplett "anders". Gleich gut reicht nie, um sich zu etablieren. Und in Frankfurt gibt es wahrscheinlich kaum noch Nischen, die nicht schon tausendfach abgedeckt sind... Bist du wirklich soooo gut?

80.000 sind NICHTS!!! Ohne Riesenkredit kannst du damit nur Geschäfte übernehmen, die gescheitert sind. Und vielleicht noch ein neues Schild malen, aber das war´s dann auch!

Ich weiß nicht, wo und wie du dich informiert hast, aber du solltest unbedingt ein bisschen was in ein ausführliches Existenzgründerseminar investieren. Wenn du es unbedingt durchziehen willst, denk wenigstens über Geschäftspartner nach. Das bringt nicht nur mehr Kapital, du kannst auch mal "ausfallen", ohne dass alles gleich den Bach runtergeht.

Antwort
von Ernsterwin, 15

Wenn Du "über Kosten wie Umsatzsteuer, Wareneinkauf, Personal, Gema, Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Einkommensteuer informiert" bist, kannst Du dir doch selbst ausrechnen, was unter dem Strich übrig bleibt.

Was Deine Motivation dagegen betrifft, da kann sich hier niemand zu äußern, denn die kennst nur Du.

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