Frage von Nyne90, 52

Selbstständigkeit als Nebentätigkeit?

Hallo Leute ich hoffe hier paar Tipps zu folgendem Vorhaben zu bekommen.

Mal angenommen:

Ich habe ein Homestudio und möchte damit Geld verdienen. (d. H. Beats verkaufen, andere Künstler gegen Geld produzieren und eigene Produktionen verkaufen) und eben nicht mehr für ,,jo cool danke" arbeiten.

Quasi so etwas wie ein Label gründen.

Momentan sind wir eine Gruppe aus mehreren Künstlern. Sänger und Rapper die jeder ihre eigenen Lieder macht. Übertrieben gesagt Künstler die bei mit gesignt sind :p (sry weis es nicht anders auszudrücken)

Dann gibts Leute die wollen nen Song oder mehr aufnehmen. Quasi Labelfremde

Und Beats über z. B. Soundclick zum Leasen oder kaufen anbieten.

Eigene Produktionen von mir selbst oder der Künstler meines ,,Labels" z. B. Per Amazon MP3 oder iTunes verkaufen.

Wie sieht die ganze Sache am Ende aus? Wie läuft das mit Gewerbe, Steuer, GEMA und allem was dazu gehört.

Wäre super wenn mir da wer helfen könnte ;)

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Antwort
von kevin1905, 29

Du reißt hier sehr viele Gebiete an, entsprechend umfangreich wäre also die Antwort.

Ich kann hier nur raten einen Steuerberater zu suchen, der vielleicht einen Schwerpunkt bei Künstlern gesetzt hat.

Kommentar von Nyne90 ,

Laut meiner Info gibt es doch die Kleingewerberegelung die bis 17500€ im Jahr nicht steuerpflichtig is.

Kommentar von kevin1905 ,

Nein.

  1. Es gibt keine Kleingewerbe!
  2. Kleinunternehmer i.S.d. UStG ist, wessen voraussichtliche umsatzsteuerpflichtigen Umsätze im Kalenderjahr 17.500,- € bzw. 50.000,- € im Folgejahr nicht überschreiten, sofern nicht zur Regelbesteuerung optiert wird (§ 19 Abs. 1 und 2 UStG).
  3. Die dem Gewerbe bzw. der selbständigen Tätigkeit entnommenen Gewinne sind selbstverständlich steuerpflichtiges Einkommen (§§ 15, 18 EStG). Nebenberuflich steuerfrei sind maximal 410,- € pro Jahr.
Antwort
von Dirk-D. Hansmann, 18

Gema kann sich lohnen muss aber nicht. Da muss man sich mit den Verträgen ganz genau befassen: Wie das für Dich aussieht.

Eine große und teure Falle ist die Künstlersozialkasse. Bevor Du einem Künstler Geld gibst unbedingt anfragen.

Einzige vernünftige Möglichkeit für Dich ist: Nimm noch einmal Geld in die Hand, Studiogeräte kosten ja auch Geld und mache mit einem Unternehmensberater einen Businessplan.

Dann kannst Du wirklich alle Deine Verpflichtungen gut planen und Risiken abschätzen. Und wenn die Chancen entsprechend sind, dann kannst Du wirklich einen guten Aufbau betreiben.

Außerdem lernst Du durch die Erstellung eines Planes sehr viel. Also Teile des kaufmännischen ABCs und auch noch einiges vom notwendigen 1 mal 1.

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