Frage von Fragesteller58, 80

Selbstständig, Schufa Bestellen auf anderen Namen?

Hallo,

ich habe vor einiger Zeit ein Kleingewerbe angemeldet. Ich habe nun einen Großhändler gefunden, der mich auf Grund einer Bonitätsprüfung nicht beliefern möchte. Auf Anfrage Zahlung per Vorkasse, wurde gesagt, dass Systembedingt nur Lastschrift gezahlt werden kann...

So, nun zu einer Überlegung, wie ich dennoch Ware beziehen kann...

Da ich noch normal in einer Firma angestellt bin, habe ich einen Chef. Diesen weihte ich in das Geschehen ein. Er würde sich bereit erklären, sich bei dem Großhandel zu registrieren. Da seine Bonität keinerlei Schaden hat, sollte das kein Problem sein. Das Lastschriftmandat würde ich für mein Konto einreichen, damit ich das alles im Überblick habe (ich bekomme nicht seine Kontozugangsdaten).

Nun die Frage... Darf mein Chef die Ware beziehen, wenn ich diese Zahle und ich diese verkaufe? Bitte nur Antworten, wenn jemand mit der Sache vertraut ist, denn weder er noch ich möchte illegal handeln. Falls niemand Ahnung hat, wer könnte da Auskunft erteilen? Direkt das Finanzamt?

Antwort
von derBertel, 26

Moin.

Zwei Gedanken dazu.

Erstens bezweifel ich, das der Großhändler eine abweichende Kontoverbindung akzeptiert.

Aber selbst wenn, ist da immer noch der nächste Punkt.

Wie will dein Chef diese Einkäufe in seiner Buchführung unterbringen? Mein Steuerberater würde wohl meine Zurechnungsfähigkeit in Frage stellen, wenn ich sowas in Erwägung ziehen würde.

Kurz und knapp: Die Nummer fällt euch beiden, früher oder später, ganz gewaltig auf die Füße.

Antwort
von Griesuh, 17

Das was du vorhast nennt sich schlicht : Betrug.

Keine positive Schufa, bleibt dir nur die Vorkasse bei den Großhändlern.

Kommentar von Fragesteller58 ,

Danke. Könnten Sie mir dann noch eben schlicht sagen, wer da betrogen wird? Der Großhändel jedenfalls nicht, denn mein Chef kauft es wenn offiziell.

Kommentar von Griesuh ,

Das Finanzamt. Da der Arbeitnehmer ein Gewerbeanmelden müsste, da er als zwischenhändler füngieren würde.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

ich sehe hier auch, wenn die Sache funktionieren würde (was sie nicht tut ....) KEINEN Betrug .....

Arbeitgeber täte die Ware kaufen und verkauft an Arbeitnehmer mit Firma mit Kleinunternehmerregelung .....

wo wäre hier der Betrug?

Kommentar von Fragesteller58 ,

Eben. Mein Chef hat schließlich ein Geberbe. Und ich ein Kleingewerbe. Betrug fällt da also raus. Das Finanzamt würde da auch nicht betrogen werden, da wie gesagt Arbeitgeber Gewerbe hat...

Antwort
von Helmuthk, 44

Wenn Dein Chef die Ware bestellt, wird auch die Rechnung auf seinen Namen lauten.

Da hilft Dir auch kein Finanzamt.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

vorallem würde das Finanzamt ihm keine Auskunft geben ...

da Steuerberatung ...

Kommentar von Fragesteller58 ,

Ja, die Rechnung würde an meinen Chef gehen. Deshalb ist das ja unsere Frage, ob das ein Problem wäre, wenn er mir diese weiterverkauft für den selben Preis, wie "er" sie eingekauft hat.

Antwort
von grubenschmalz, 47

Du suchst dir einfach einen anderen Händler.

Kommentar von Fragesteller58 ,

Ja, ich suche ständig nach neuen Händlern, die bessere Konditionen haben u.s.w. Dieser wäre aber schon fast perfekt...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community