Selbstständig machen auf geringfügiger Basis?

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6 Antworten

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Geringfügige Basis verbindet sich mit "steuerfrei" und "sozialabgabenfrei" und 450 Euro Basis.

Das alles gibt es für Selbstständige nicht - egal ob sie pro Jahr 1 Euro oder 100.000 verdienen es gelten die gleichen Regeln. Natürlich sind die Beiträge für die Berufsgenossenschaft, IHK teilweise bei Null wenn bestimmte Grenzen nicht überschritten werden oder die Buchhaltungspflichten sind einfacher oder die Krankenversicherung der Haupttätigkeit reicht aus und es sind keine zusätzlichen Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen.

Aber trotzdem es gibt keine Generalregel und jedes einzelne Ding muss geprüft und anhand des Einkommens auch jährlich neu bewertet werden.

Also externe Beratung tut not.

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Zuerst Genehmigung vom Chef einholen ob der eine Nebenttätigkeit erlaubt.

Dann kommt es auf die konkrete Tätigkeit an.
Gerade Handwerksberufe sind oft zulassungspflichtig, man darf sie nur mit einem entsprechenden Meister-/Techniker-/Ingenieurstitel ausüben.

Und wenn das alles geregelt ist zum Ordnungsamt gehen und Gewerbe anmelden. Und einen Steuerberater suchen der einem den Buchhaltungskram erklärt (ist nicht so kpmplex), der Rest kommt dann automatisch

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Kommentar von kevin1905
16.07.2016, 20:00

Zuerst Genehmigung vom Chef einholen ob der eine Nebenttätigkeit erlaubt.

Du meinst: Chef informieren, dass eine Nebentätigkeit aufgenommen wird und diese mit dem Hauptjob nicht in Konkurrenz tritt oder die Arbeitsleistung darunter leidet.

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Eine Selbstständigkeit auf geringfügiger Basis gibt es nicht. Es gibt ein Gewerbe oder ein Gewerbe als Nebenerwerb

Will er sich auch im Baugewerbe Selbstständig machen?

Dann sehe ich Probleme mit seinem jetzigen Arbeitgeber, denn mit seiner Selbstständigkeit tritt er in den Wettbewerb zu seinem Hauptarbeitgeber.

Jedenfals ist der Arbeitgeber zu befragen ob er diese Nebentätigkeit genehmigt. Der AG kann es aber auch verbieten.

Hatder Ag das genehmigt, was ich aus oben genannten Gründen bezweifle, so hat er ein Gewerbe an zu melden. Kosten je nach Stadt zwischen 20€ u. 50€.

Er bekommt dann vom FA einen Fragebogen, in dem auch gefragt wird ob er die Kleinunternehmerreglung nach § 19 UstG nutzen möchte.

Von einer Nutzung des § 19 UstG, Mehrwersteuerbefreiung rate ich für das Baugewerbe ab, denn der mehrwersteuerfreie Jahresumsatz von 17.500€ ist in diesem Bereich schnell überschritten. Auch ergibt es keinen Sinn, denn durch diese Reglung werden alle Mehrwertsteuerabzugsfähigen Kunden abgeschreckt, da er, wenn er die § 19 UstG Reglung nutzt, keine MwST auf seinen Rechnungen extra ausweisen darf. Auch darf er beim FA keine Mehrwertsteuer für seine Betriebsmittel geltent machen. Somit bleibt er auf der MwST sitzen.

Das einzige was er sich erspart, sind ein paar Formulare weniger für das FA auszufüllen.

Weiter gilt zu beachten, dass er sich mit diversen Versicherungen wie betriebshaftpflicht, Unfall, Krankenhaustagegeld und Krankengeld extra absichern muss. Er muss sich bei der BG anmelden.

Auch wird er Mitglied der IHK.

Und er muss seine zusätzlichen Steuern und Sozialabgaben selbstbezahlen.

Und um im Baugewerbe selbtständig zu werden ist eine Meisterausbildung erforderlich, siehe hier:

https://www.fuer-gruender.de/wissen/existenzgruendung-planen/recht-und-steuern/genehmigungen/handwerker/

deshlab mein Tipp: er soll einen Kurs für Existenzgründer besuchen, einen Steuerberater hin zu ziehen. Denn er muss sich auch in BWL, Marketing, dem Steuerwesen und CO auskennen.


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Kommentar von Apolon
17.07.2016, 11:28

 Auch wird er Mitglied der IHK.

hat sich da etwas geändert?

Ist für das Handwerk nicht die Handwerkskammer zuständig!

http://www.handwerkskammer.de/

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Zu wenigekonkrete Infos um eine gute Antwort zu verfassen

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Es soll ein Kleingewerbe sein, oder/und Nebengewerbe gibt es.

Beim Gewerbeamt der Gemeinde  nachfragen, da da jede Gemeinde ihre eigene Suppe kocht.

Mit freundlichem Gruß

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