Selbstmordgedanken und Pläne?

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7 Antworten

Ich bin depressiv und denke auch sehr häufig über Selbstmord nach, und damit meine ich nicht, dass ich Pläne Schmiede und Vorkehrungen treffe. Egal wie schlimm die Situation ist, ich würde wohl niemals Selbstmord begehen, aber ich denke trotzdem darüber nach, einfach weil es mich interessiert oder ich nichts besseres zu tun habe.

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Hallo KleinesWolfi,

Ich glaube, das ist auch gar nicht sooo ungewöhnlich, wenn man es hin und wieder tut. .-.

Da gebe ich Dir recht.

Aber die Recherche, detaillierte Ausführungsoptionen etc. sind - zumal sie ja insbesondere bei starken Stimmungsschwankungen auftreten - durchaus besorgniserregend.

Es klingt für mich spontan nach einem Plan B. So nach dem Motto: "Ich habe es zwar nicht vor, aber wenn ich das alles hier nicht mehr möchte, kann ich ja darüber notfalls aussteigen."

Und das ist sehr riskant. Kommt dann noch z. B. das berühmte 'i-Tüpfelchen' obendrauf oder Alkohol, könnte es Dich zu einer Kurzschlußtat veranlassen, die Du (Achtung Sarkasmus) hinterher nicht mal bereuen könntest. Geschweige denn es rückgängig zu machen. Endgültige Lösung für vorübergehende Probleme - nicht gut!

Daher empfehle ich Dir dringend, Dich mit den Problemen, die die Ursache für solch einen Notausstiegsplan sein können, auseinanderzusetzen. Eventuell auch mit professioneller Unterstützung.

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

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Du denkst du hast dein ausweg plan schon bereit oder? Deshalb fühlst du dich danach gut

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Sich mit dem Tod auseinander zu setzen ist nichts Schlimmes.
Es kann nicht schaden, wenn du bereits jetzt deinen letzten Willen verfasst. Ändern kannst du ihn zu jeder Zeit immer noch.

Übrigens: Etwas Nichthilfreiches kann niemand gebrauchen. Das musst du nicht extra erwähnen.

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Solange du nicht den festen Plan fasst, es auch durchzuführen und dafür Vorbereitungen triffst, ist eigentlich alles in Ordnung.

Es gibt auch Foren, wo sich weitere Menschen wie du gemeinsam austauschen. Da geht es um Suizid, aber auch um den Mord an anderen Menschen. Keiner von denen würde sich oder andere tatsächlich umbringen, aber sie reden gerne darüber.

Der Tod, auch der eigene, ist faszinierend und manch einer beschäftigt sich eben mehr damit als andere.

Wenn du aber anfängst Vorbereitungen zu treffen, die sich nicht nur in deinem Kopf abspielen, solltest du psychologische Hilfe in Erwägung ziehen.

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Kommentar von KleinesWolfi
25.08.2016, 16:42

Auch wenn mir manchmal danach ist, habe ich vorerst nicht vor Suizid zu begehen. 

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Suizid ist ein Ausweg. Aber nicht der Richtige.

Was du dir immer vor Augen hälst, ist das ein Suizid für dich eine Möglichkeit ist mit irdischen Problemen klar zu kommen. Du planst und recherchierst
im Internet nach möglichen Methoden dein Leben zu beenden. Somit ist ein Suizid für dich eine mögliche Alternative für deine Probleme.

Das sollte für dich jedoch im Normalfall weder eine Möglichkeit noch ein Ausweg aus einer Notlage sein. Es gibt immer Mittel und Wege mit irdischen Problemen klarzukommen. Dafür ist kein Suizid notwendig.

Bitte wende dich von den Gedanken so gut wie es geht ab. Denn sie bieten nur Potenzial für dich in einer Kriesensituation einen Suizid zu begehen.

Am besten redest du mit einer Fachperson (Psychiater, Psychologe oder Psychotherapeuten über deine Suizidabsichten. Er/sie kann dir dabei am Besten helfen.

Lg, Anduri87

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du machst dir ja schon sorgen, und ich denke auch berechtigterweise.

Wenn ich dich wäre, würde ich mal beim psychologen (oder beim mami oder papi falls vorhanden) darüber reden

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Kommentar von KleinesWolfi
25.08.2016, 16:43

Ich möchte nicht zum Psychologen. Das wäre mir peinlich und ich hätte das Gefühl, mich irgendwie wichtig machen zu wollen. Es gibt so viele andere Menschen mit ernsteren Problemen.

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