Also ich bin echt neugirig was bei denn Leuten im Kopf vor sich geht die an Selbstmord und sowas denken ? Also ich sellber fin ja das dass Leben etwas schönes ist was man genissen sollte etc.. Könntet ihr mir helfen zu verstehen was die Leute dazu führt sowas durch zu ziehen oder allgemein einfach an sowas zu denken . Sind es schrekliche ereignisse ? Oder sonstiges in dieser richtung?
Ich freu mich schon eure antworten zu Lesen ,und bedanke mich schon mal =D
LG Pandemic

Bei manch einem Schicksal kann ich es sogar gut verstehen. Manch Mensch trifft solch schweres Schicksal. Da sehen sie keinen Weg mehr als Ausgang.

Das kann keiner verstehen, der nicht abgrundtief verzweifelt ist. Darum ist jede Erklärung sinnlos.
CWarrior am 9. Juli 2009 22:56 Ja, das stimmt.
Angelflight am 9. Juli 2009 23:00 Ich habe zwar nur geringe Hoffnung, aber es wäre schön wenn diese Frage nicht gelöscht wird. Schon als Beispiel für folgende Fragen zum selben Thema, immer zu erklären warum ist erschöpfend.

Oh eine Frage, die nicht ganz so leicht zu beantworten ist.Es gibt ja Leute die meinen Selbstmörder seien feige, aber der Gegenteil ist der Fall, ich finde das ganz schön mutig, abgesehen mal davon, wie viel Schmerz sie hinterlassen. Aber um Deine Frage zu beantworten, es gibt viele unterschiedliche Ursachen für sowas...Unzufriedenheit, Krankheit,kein Selbstwertgefühl, Depressionen usw.,aber auch diese Menschen haben vermutlich das Leben einmal als schön empfunden.

Bei einem heftigen Schicksalsschlag können schon einmal die "Sicherungen" durchbrennen und zu Kurzschlusshandlungen führen.
Bei den meisten Selbstmördern ist der Suizid allerdings von langer Hand geplant.
Ich denke, viele Menschen, die Selbstmord machen, sind sehr verzweifelt und sehen keine Zukunftsperspektive mehr.

Leider bin ich schon einige Male mit Selbsttötung konfrontiert worden. In jedem Fall waren schwere Deppressionen mit eine Ursache. Auch waren es zum Teil sehr junge Menschen, die einfach noch nicht mit beiden Füßen aud der Erde standen. Wenn das Leben zur Qual wird, dann genügt ein kleiner Auslöser, damit es zur Tat kommt. Leider wird für diese Bevölkerungsgruppe sehr wenig getan, obgleich etwa 3 mal soviel soviele Menschen durch Selbstmord sterben, wie bei Autounfällen ums Leben kommen.

Ich denke mal, sowas machen Menschen manchmal, wenn sie so verzweifelt sind, dass sie nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Wenn sie sozusagen in einem Ausnahmezustand sind.

Kann Dir sicher keiner beantworten. Die Menschen sind ernsthaft krank. Schlimm!

Freut mich zwar für dich, aber du hast wirklich keine Ahnung vom Leben. Lass dich mal auf einen Kranken oder Gelähmten ein, oder arbeite und rede mal mit alten Menschen, die viel durchgemacht haben. Komm raus aus deinem Gummibärchenschloss, und dann stell die Frage nochmal.
Angelflight am 9. Juli 2009 23:43 Aus dir spricht der Frust.
also da hab ich diese woche nen referat an der uni drüber gehalten....das entwickelt sich meist aus einer depression heraus. solche menschen sehen alles -vor allem ihre zukunft- negativ und haben keine hoffnung, dass sich dies ändern könnte. Hinzu kommt, dass sie sich auch selbst nicht positiv annehmen können und sich evtl. auch selbst hassen. ich denke, dass das über den horizont eines nicht psychisch erkrankten menschen hinaus geht und wir es deshalb nicht unbedingt nachvollziehen können.
ach ja und diese depressionen entwickeln sich überings i.d.r. aus negativen lebens- und beziehungserfahrungen, welche dann von der betroffenen person nicht adäquat bewältigt werden (können).

Ich denke es gibt unterschiedliche Gründe die Menschen zum Gedanken an Selbstmord bewegen. Meist ist in ihrem Leben etwas gravierendes geschehen.Es sind Dinge passiert mit denen sie alleine nicht mehr fertig werden.Sie sehen keinen Ausweg mehr für sich, oftmals haben sie schwere Depressionen.Es gibt auch Menschen die bereits durch eine Krankheit zum Sterben verurteilt sind und mit dem Selbstmord einem langen schmerzhaften Krankheitsverlauf entgehen möchten. Mir tun die Menschen die keinen anderen Ausweg mehr als den Tod sehen unendlich leid.
Manchmal mag man es vielleicht verstehen (Krankheit) Manchmal aber versteht man die Welt nicht mehr.
Es ist wichtig auf seine Mitmenschen zu achten, auf die kleinen Signale die sie manchmal senden bevor man später denkt "Mensch ich hätte es ahnen müssen"
Lieben Gruß, Glimmer

weil sie einfach abschalten und nicht mehr weiter wissen.

es ist wirklich schlimm. es sind höllische schmerzen wenn man suizidgefährdet ist. das kann man sich nicht vorstellen.
GALLARIAOY am 16. September 2009 23:36 Was treibt DICH den dazu gefährdet zu sein. DU selbst, oder irgend etwas, was DICH in der Gewalt hat? Oder sollte es sein, dass DU DICH selbst nicht liebst bzw. nicht lieben kannst oder willst. Kleine Übung, stelle DICH vor einen Spiegel und sage: >ICH LIEBE MICH, so wir ich im Moment mich wahrnehme!< GALLARIAOY C

ich kann das nicht verstehen, und ich finde es verantwortungslos gegenüber familie u. freunden.
heureka47 am 10. Juli 2009 03:09 Solche Überlegungen sind im "Ausnahmezustand" nicht mehr drin. Das Denken rotiert nur noch um EINEN Punkt: Es ist unerträglich und es soll Schluß sein! Ich habs erlebt...
GALLARIAOY am 16. September 2009 23:40 NEIN, es ist unverantwortlich vor einem selbst, wenn man meint sich aus dem irdischen Leben schleichen zu können. Für nähere Angehäurige ist es wahrlich nicht leicht, nur, sie können nicht erwarten, dass ein Mensch, der sterben will, auf seine Familie rücksicht nimmt. Der Selbsmörder ist ein Egoist. GALLARIAOY

Wenn dir jeder Augenblick zu Leben qualvoller erscheint als der Abschied von deinen Mitmenschen.
Zum Glück musste ich noch nie so leiden, dass ich derartige Gefühle hatte.

weil Leben teilweise auch Kampf bedeutet,un viele stehen den Kampf eben nich durch
GALLARIAOY am 16. September 2009 23:45 Leben bedeutet nicht Kampf, sondern nur, dass man annimmt, wie es im Moment ist. Erst durch mein Werten, kann das Leben unerträglich erscheinen, jedoch dies liegt nicht an unserem Umfeld, sondern an uns selbst. Leben heißt zweifelsohne, sich zu stellen, und nicht in irgendwelche Nischen zu verstecken, damit auch niemand sieht, dass man sein Leben, mindestens zur Zeit einfach nicht leben kann, weil man sich selbst ausbremst. GALLARIAOY
Es gibt auch soziale Gründe, z. B. wurde untersucht, dass die Selbstmordrate in Zeiten, in denen die bestehende Ordnung rasanten und radikalen Veränderungen unterliegt (etwa bei Revolutionen), die Selbstmordrate signifikant ansteigt, weil Menschen mit den neuen ungewissen Zuständen nicht zurechtkommen oder sich über ihre Position in der plötzlich weggebrochenen alten Ordnung definiert haben.

Weil, abgesehen von psychischen Krankheiten, manchen das Leben mehr aufbürdet, als sie ertragen können oder wollen.

Ich hatte schon von Kindheit an Selbstmordgedanken. War dann aber doch zu feige, das durchzuführen. Habe auch mit einem Psychologen darüber gesprochen, weil ich der Meinung war, dass man jeden lassen soll, wenn er die Absicht hat zu gehen. Er erklärte mir, dass das meist eine vorübergehende Störung sei. Das den Leuten psychologisch geholfen werden kann. Und dass sie dann anschließend froh sind, dass sie gerettet worden. Vielleicht hat er mir das nur eingeredet, damit ich es nicht versuche. Aber tatsächlich geht es mir jetzt besser denn je.
GALLARIAOY am 16. September 2009 23:57 Es ist nicht eine vorrübergehende Störung, sondern das Unvermögen, zu erkennen, was der SINN des irdischen Leben überhaupt ist! GALLARIAOY

Ich glaube nicht, daß die meisten Suizide "lange geplant" sind. Wenn es in einem Teil der Fälle den Anschein hat, ist es wahrscheinlich keine "rationale" Planung, sondern die Betreffenden sind schon in einem mental-energetisch hoch beanspruchten (Krisen-)Zustand und die Gedanken an Suizid drängen sich möglicherweise immer mal wieder auf. Ich kenne das aus dem Umfeld von solchen Menschen. Letztlich will diesen Schritt im Grunde niemand tun. Im Grunde will jeder leben - nur eben nicht mit den Belastungen, nicht mit den unerträglichen Gedanken und Gefühlen oder zum Beispiel mit dem PERMANENTEN Hören von - aggressiven - Stimmen. Nicht immer können Medikamente diese Dinge "wegmachen"...
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Ich habe in 14 Jahren ehrenamtlicher Arbeit in diesem Bereich (Psychiatrie) verstanden, daß akute Psychose, tiefe Depression oder Suizidalität ein dramatischer Mangel an Lebens-Energie ist. So wie Hunger der Mangel an Nahrung ist und Durst der Mangel an Wasser. Die große Mehrheit der Wissenschaftler hat zwar den Faktor Lebens-Energie nicht in ihren Konzepten, aber dennoch gibt es sie. Asiatische Gesundheits- und Heilungskonzepte arbeiten ganz natürlich und alltäglich damit: Tai Chi, Qi Gong, Reiki, usw.
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Der westliche Mensch jedoch weiß so gut wie nichts über diese Zusammenhänge und die Menschen der zivilisierten Gesellschaft lernen und praktizieren Gewohnheiten, die zu Lebens-Energie-Mangel führen und weder die Bürger selber noch das "Gesundheitssystem" sind sich dieser Zusammenhänge und der Möglichkeiten der Behebung bewußt. Die "moderne" Medizin mit ihren Apparaten, Medikamenten und nur materie-orientierten Konzepten steht einer stets wachsenden Zahl von Krankheitsfällen gegenüber. Der Kollaps naht!
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Die zivilisierte Gesellschaft ist seit langer Zeit krank. Bei Interesse empfehle ich meinen GF-Tipp "Kollektive Zivilisations-Neurose", zu finden über mein Profil.
goodboy21 am 10. Juli 2009 16:47 DH
GALLARIAOY am 16. September 2009 23:49 Gebe DIR >heureta47< für DEIN erschöpfende Antwort, einen Punkt, weil DU die Grundproblematik sachkundig offen legtest. GALLARIAOY
weil sie psychische störungen haben
Das ist zu allgemein und oberflächlich. Manche haben solche Schicksalschläge, daß sie das Leben nicht mehr ertragen. Das hat nicht immer was mit psychischen Störungen zu tun.
GALLARIAOY am 16. September 2009 23:51 Die so genannten Schicksalschläge, sind meistens selbst ausgelöst, weil man nicht lernte, mit sich selbst und seinen Mitmenschen liebevoll umzugehen. GALLARIAOY

Oftmals lange Vorgeschichten in der Verborgenheit bzw. im Hintergrund...
Die Gründe sind individuell verschieden ... aber vermutlich erleben sie ihr Leben nicht als schön und "geniessenswert" .
GALLARIAOY am 16. September 2009 23:55 Die Hintergründe sind wahrlich unterschiedlich. Jedoch der Mensch selbst ist es, der sich ein Beinchen stellt, und nicht sein Umfeld, weil der Mensch sich selbst womöglich nicht liebt, nicht lieben kann oder will, weil die Vorstellung von einem Menschen nicht das spiegelt, was wir irdischen Menschen wahrlich sind, nur eine Art Durchlaufstation für das, was zumindest den menschlich, irdischen Tod nicht kennt. GALLARIAOY

Die Gründe sind sehr vielfältig, das siehst Du an den Antworten. In vielen Fällen, wo zum Beispiel eine Ankündigung erfolgt ist es ein letzter Hilfeschrei der gehört werden soll !
Ist sehr, sehr schwer zu beantworten. Manche sehen im Leben keinen Sinn mehr aufgrund von großen Enttäuschungen, manche haben psychische Probleme und sehen keinen Ausweg mehr, manche haben nur Schmerzen und keine Heilung ist in Sicht, andere haben Angst vor dem Weiterleben. Auf jeden Fall muß man Hilfe suchen und nicht sein Leben wegwerfen!
...meist ist es ja so, dass man durch ein spezielles ereignis dazu 'gebracht' wird, selbstmord zu begehen... sollte es verlust eines anderen menschen, zerbrochene liebe, oder viele kleine probleme, die sich in einem aufstauen, sein. der betroffene sieht nur noch die schlechten ereignisse seines lebens und sieht nicht mehr die meist doch vielen guten dinge im leben. man fixiert sich nur auf alles schlechte. warum dann noch leben, wenn mir doch sowieso immer etwas schlechtes passiert?
...
vielleicht sollte man in diesen zeiten an seine freunde und familie denken, denen man mit seinem eigenen tod genauso viel antut, wie einem selbst schon widerfahren ist. man sollte sich doch noch an die dinge klammern, die einem freude bereitet haben.
und eventuell auch mit einem therapeuten darüber reden... vorher eventuell auch mit freunden, denn diese helfen einem wieder auf die beine zu kommen

ich kann mir vorstellen, dass ein mensch der bereits als kind größtenteils leid und schmerz erlebt hat die welt von anfangan schon als bedrohlich empfindet... -so hat ers halt kennengelernt
seelenschmerz kann einfach schlimmer/qualvoller sein als körperlicher schmerz.
und wenn jemand von schmerzen (körperlichen) durch tod "erlöst" werden kann, dann trifft das für selbstmörder allemal zu. wenn die seele höllenqualen durchleidet so dass alles (zb.ein glas wasser trinken) unglaublich schwer fällt sehen die depressieven den tod als erlösenden ausweg.

Du könntest dir folgendes Szenario ausmalen:
Deine Frau/Freundin hat dich verlassen
Dein Chef dich gefeuert
Du darfst wegen deiner 3 vorherigen Ehe`n, Alimente zahlen bist du 89 Jahre alt bist und deine Kinder niemals sehen
Du hast deine Wohnung verloren und lebst seitdem unter der Brücke
Das is eben für machne Menschen zu viel Leid...
Leider sehen manche Leute keinen anderen Ausweg :(
Selbstmord ist feige!!!! Denn das Leben stellt jedem Menschen Prüfungen und dieses sind nicht nur leicht. Da muss man durch auch wenn es hart ist!!!