Frage von Smaragdpfote, 11

Selbstheilung und Anti-Depressiva?

Hallo zusammen

In den letzten zwei Jahren sind mir sehr schlimme Dinge widerfahren. Auf diese möchte ich nicht eingehen und ausserdem unwichtig für euch. Auch möchte ich sie nicht mit Problemen anderer Leute vergleichen. ich habe mir Hilfe gesucht, doch vergeblich. Sie wurden verharmlost. Seitdem versuche ich, mich selbst zu heilen, indem ich Tagebuch schreibe und die guten Inhalte grün markiere. Meinen Hobbys gehe ich ebenfalls nach, doch abends fühle ich mich trotzdem schrecklich. Es sind Probleme, die nicht nur mit der Vergangenheit zu tun haben, sondern überwiegend präsent sind. leider sind es auch Probleme, die sich nicht beseitigen lassen, sondern von den ungünstigen Umständen geschaffen wurden, welche sich nicht ändern lassen.

Seit ich das letzte Mal Hilfe gesucht habe, habe ich niemandem davon erzählt. Seitdem könnte ich immer k*tzen, wenn ich das Wort "ich" verwende. Sogar jetzt würde ich am liebsten meine Augen auskratzen, da ich mich so schuldig fühle, wenn ich über mich selbst rede. Doch ich halte es nicht mehr aus.

Wie auch immer; zu diesen Problemen kommt noch dazu, dass mich zwei Person verraten und hintergangen haben. Erst eine ehemalige Freundin, dann mein bester Freund (bis heute Abend) Wie froh ich bin, dass dieser Verräter nichts über meine psychische Verfassung weiss.

Ich halte es nicht mehr aus; Trauma, Liebeskummer, verlorene Freundschaften, Verrat, Druck wegen einer wichtigen Aufnahmeprüfung, Verheimlichung meiner Gefühle... Die genannten Prüfungen sind im März und ich sollte lernen. Tue ich auch, doch die negativen Gefühle lenken mich ab. In Therapie war ich bereits. In Sachen Selbstbewusstsein hat sie mir schon geholfen, doch sonst nicht viel. In den Sommerferien wurde ich wahnsinnig, wollte in eine Psychiatrie und rannte deshalb zum KJPD (Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst) Es brachte nichts. Ein bisschen blah, blah mit mir und ein wenig blah, blah mit meinen Eltern und das war's. Meine Mutter machte mir Vorwürfe, dass ich ihr nichts erzählt hatte. Sie war nicht erleichtert, dass ich mir überhaupt Hilfe geholt hatte, sondern sagte mir stattdessen: "Es gibt wahre Probleme und solche, die man sich selbst macht." Das hat gesessen. Darum redete ich überhaupt nicht mehr über meine Gefühle. ich dachte, ich könnte das alleine, doch es zerstört mich. Mit anderen Vertrauenspersonen kann ich auch nicht sprechen, etwas hält mich zurück.

So, danke, dass ihr alles gelesen habt, dafür verdient ihr ein fettes Dankeschön. Ich musste einfach einen Teil meiner Sorgen niederschreiben.

Eine Frage habe ich noch. Einige von euch wissen bestimmt Rat. Ich fühle mich sehr schlecht, weiss jedoch nicht, ob es sich um Depressionen handelt. Würde mir ein Arzt trotzdem Anti-Depressiva schreiben, damit ich mich wenigsten gut genug fürs Lernen fühle. Vermassle ich diese Prüfung, wäre das das Ende. Meine Eltern sollten ebenfalls nichts davon erfahren. Ist es möglich, dass ich ohne ihr Wissen an diese Dinger komme?

Danke für alles :)

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