Frage von Orion456, 441

Selbsthass wegen Homosexualität, was tun?

Ich hasse mich zwar auch noch aus anderen Gründen, aber vor allem weil ich leider Homosexuell also Schwul bin. Ja ich bin leider selbst Schwul, aber trotzdem sehr Homophob, eben weil ich das eigentlich als Krankheit bzw. als Fehler der Natur ansehe, ich kann nur schwer akzeptieren das ich selbst leider Schwul bin. Auch fühle ich mich deswegen weniger männlich, und "Männlichkeit" ist mir extrem wichtig. Aber eben, leider bin ich Homosexuell. Aber es ist klar das man Homosexualität nicht heilen kann. Aber ich komm damit einfach nicht klar. Und es ist der Hauptgrund warum ich mich so verachte. Was kann ich gegen diesen brutalen selbstzerstörerischen Selbsthass tun? Es ist nämlich ein Teufelskreis aus dem ich nicht mehr rauskomme, ich empfinde eigentlich fast nur noch Hass auf alles, aber vor allem auf mich selbst. Ich hasse mich für meine Persönlichkeit, und versuche deshalb möglichst jemand anderes zu sein, meine wahre Persönlichkeit zu unterdrücken, das heisst auch die Homosexualität zu unterdrücken und zu verleugnen. Wie kann ich damit klar kommen? Mit meiner Homosexualität? Aber auch sonst mit mir selbst?

Antwort
von Eosinophila, 217

Wenn ich lese "leider homosexuell", dann werde ich spontan grantig. Ich würde meine Sexualität niemals als "Fehler" sehen, sondern als "gottgegeben", ich bin von Geburt an lesbisch...und, wenn ich meine Frau ansehe, freue ich mich jeden Tag darüber, wie jeder heterosexuelle Mensch auch, der seine große Liebe gefunden hat.

Zuerst solltest du mal dringend überlegen, woher dein Selbsthass kommt, woher es den eigentlichen Ursprung nimmt. Niemand hasst sich von Geburt an selbst, das wird im Laufe der Zeit geprägt und da sollte man ansetzen, um sich davon zu distanzieren. Also: Woher kommt es?

Homosexualität ist genauso "normal", wie Heterosexualität oder alle anderen Formen. Genauso ist es doch schön, dass man eine eigene individuelle Persönlichkeit hat (so lange sie keinem, und auch nicht sich selbst, schadet). Zudem sagt Homoexualität nichts über "männlich" oder "weiblich" aus, es gibt genügend schwule Männer, die genauso maskulin rüberkommen, wie jeder "handelsübliche" heterosexuelle Mann...und genauso gibt es heterosexuelle Männer, die eine Weiblichkeit leben, dass daneben manche Frau erblasst.

Wie du letztendlich mit dir als "Gesamtpaket" klarkommst, werden wir dir hier nicht sagen können, dazu kennen wir dich zu wenig, bzw. gar nicht. Ggf. hilft dir auch eine professionelle Beratung.

Aber was "bringt" dir der Selbsthass? Außer negative Bestätigung? Suche doch lieber mal nach positiven Dingen, die dich bestätigen? Menschen, die dich so lieben, wie du bist...überlege selbst mal, was DICH ausmacht, was DICH als tollen Mensch ausmacht, wie toll du eigentlich bist, weil du bist, wie du bist. Frag' doch auch mal die Mensche um dich herum, was sie an dir toll finden. Da kommen oft ganz überraschende Dinge zum Vorschein, die man in seiner Verblendung gar nicht sieht oder gar nicht sehen kann...

Kommentar von Orion456 ,

 Ja ich versuche ständig meine wahre Persönlichkeit unterdrücken weil ich mich so wie ich bin ablehne.

Kommentar von Eosinophila ,

Nun, das hast du in deinem Posting deutlich gesagt und ich habe es auch so verstanden!

Aber WARUM? Woher kommt dein Selbsthass?

Kommentar von Orion456 ,

Ich weiss es ehrlich gesagt nicht.

Kommentar von Eosinophila ,

Dann solltest du dringend daran arbeiten, das für dich herauszufinden. Das ist ein harter Weg, aber er lohnt sich. Das weiß ich, aus eigener Erfahrung!

Nur wenn du weißt, woher dieses "Problem" kommt, kannst du es auflösen!

Kommentar von Orion456 ,


 Ja, dieser Hass bringt nichts, nur das ich immer unglücklicher werde, und mich immer von mir selbst entfremde, weil ich krankhaft jemand anderes sein will.


Ich denke auch das ich Borderline habe, weil ich hab mich auch oft selbst verletzt.

Kommentar von Eosinophila ,

Wir drehen uns im Kreis! DU bist am Zug! Du solltest dich JETZT hinsetzen und überlegen, welche Ursachen es für deinen Selbsthass gibt. Ich wusste es nach einer Weile und es ging schneller, als ich gedacht oder erhofft hatte. Es tat weh, aber es half mir.

Mir hat eine alte Ordensschwester mal einen schönen Spruch gesagt: "Du bist die Schönste in deiner Haut!". So trifft es auf jeden zu, auch auf dich.

Nur wenn du dich annimmst, irgendwann sagen kannst: "Hey, ich bin doch ein ziemlich toller Typ!", was du bist...dann kannst du auch strahlen. So lange du dich selbst nicht magst, wie soll es dann je, jemand anderes können? Niemand wird DICH sehen, sondern immer nur ein Bild, das du versuchst zu sein. Dabei bist DU doch sicherlich viel toller, schöner, intelligenter etc. als das, was du versuchst darzustellen.

Kommentar von Orion456 ,

 Ich lasse mich zb. auch schnell einschüchtern von Menschen die eine andere Meinung haben und ich glaube sie sind in der Mehrheit ,dann nehme ich ihre Meinung auch an. Jedenfalls kann man mich eigentlich ziemlich leicht einschüchtern.  

Kommentar von Eosinophila ,

Schade...copy und paste...das ist für eine Diskussion nicht förderlich!

Willst du überhaupt an dir arbeiten?

Alles was ich hier von dir lese, jede Antwort, die du hier auf einen Kommentar gibst, hat nie einen direkten Bezug zu diesem. So auch diese Antwort auf mein oberes Posting.

Es ist vollkommen egal, was die Menschen über dich denken. Du wirst es IMMER jemanden nicht recht machen können. Was glaubst du, was ich alles erlebt habe...erst recht, als ich meine Frau kennengelernt hatte. Da ging's ab...und doch stand mein Glück immer im Vordergrund. Und NIEMAND weiß besser, was gut für mich ist, als eben ICH.

Mir  scheint eher, du hast 0 Selbstwertgefühl, 0 Selbstbewusstein. Du bist dir gar nicht bewusst, wer du bist...versuchst ein wenig Anerkennung zu bekommen, in dem du ein Abziehbild der Gesellschaft mimst, da wirst du untergehen, wie es eh schon der Fall ist. DU bleibst auf der Strecke.

Und ich kann dir eins sagen, so lange du so weitermachst, wirst du niemals ein eigenes Leben führen. Da werden immer andere bestimmen, wie du zu leben hast. Willst du das?

Ein eigenes Leben bedeutet, dass manche damit nicht einverstanden sind...aber es bedeutet auch, dass DU so lebst, wie DU es willst und damit glücklich bist! Und wenn du glücklich bist, sind dir solche *pieeeep* vollkommen egal.

Kommentar von Orion456 ,

Es ist vollkommen egal, was die Menschen über dich denken. Du wirst es IMMER jemanden nicht recht machen können

Ich weiss, aber das ist mein Problem, ich versuche es immer jedem Recht zu machen.

Mir  scheint eher, du hast 0 Selbstwertgefühl, 0 Selbstbewusstein. Du bist dir gar nicht bewusst, wer du bist...versuchst ein wenig Anerkennung zu bekommen, in dem du ein Abziehbild der Gesellschaft mimst, da wirst du untergehen, wie es eh schon der Fall ist. DU bleibst auf der Strecke.

Absolut richtig, ich habe 0 Selbstwertgefühl 0 Selbstbewusstsein. 

Auch habe ich krankhafte angst für unmännlich gehalten zu werden.

Und ich kann dir eins sagen, so lange du so weitermachst, wirst du niemals ein eigenes Leben führen. Da werden immer andere bestimmen, wie du zu leben hast. Willst du das?

 Eigentlich will ich das nicht.

Ein eigenes Leben bedeutet, dass manche damit nicht einverstanden sind...aber es bedeutet auch, dass DU so lebst, wie DU es willst und damit glücklich bist! Und wenn du glücklich bist, sind dir solche *pieeeep* vollkommen egal.

 Ich weiss ich habe krankhafte Angst vor Ablehnung, und wenn es auch nur ein bisschen ist.

Kommentar von Eosinophila ,

Ich schreibe es nochmal: Es wird IMMER jemanden geben, dem du es nicht recht machen kannst. Du kannst es nicht den 7 Milliarden Menschen allen recht machen. Wichtig ist, dass DU es dir recht machst.

Je mehr ich von dir lese, desto mehr bekomme ich das Gefühl, dass du vor der Arbeit an dir selbst flüchtest. "Ausflüchte" findest.

So, wie du aktuell bist, bist du leider ein Niemand. Jemand, der in der Gesellschaft untergeht, weil er Angst hat aufzufallen, wenn er sich so gibt, wie er ist.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, erst als ich mich getraut habe, zu sein, wer ich bin...da habe ich auch Menschen um mich herum gewonnen, die echte Freunde sind, die loyal zu mir stehen, die mich fördern, die meine Stärken erkennen, die mich so mögen, weil ich bin, wie ich bin und wer ich bin.

Mich mochte niemand, als ich krampfhaft versucht habe, etwas darzustellen, damit ich in die Gesellschaft integriert werde...und das ging bei profanen Dingen, wie dem Musikgeschmack, schon los. Es war halt einfach nicht ich, und das merken die Leute. Die sind nicht blöd...und ich habe einen authentischen Menschen auch viel lieber, als jemanden, der versucht irgendwas zu sein, was nicht zu ihm passt.

Kommentar von Orion456 ,

Und dann umgebe ich mich auch oft absichtlich mit den falschen Menschen. Also mit solchen die mir nicht gut tun aber eben möglichst angepasst sind. 

Kommentar von Orion456 ,

So, wie du aktuell bist, bist du leider ein Niemand. Jemand, der in der Gesellschaft untergeht, weil er Angst hat aufzufallen, wenn er sich so gibt, wie er ist.


Genau so ist es, ich habe fürchterliche Angst davor aufzufallen. Ja das geht schon beim Aussehen/Kleidung los.

 

Mich mochte niemand, als ich krampfhaft versucht habe, etwas darzustellen, damit ich in die Gesellschaft integriert werde...und das ging bei profanen Dingen, wie dem Musikgeschmack, schon los. Es war halt einfach nicht ich, und das merken die Leute.


Ja und genau das versuche ich auch, mich bei den kleinsten Dingen noch zu verstellen.



Kommentar von Ilyana ,

Hab leider nicht genug "Daumen hoch", die ich für diese Antwort vergeben möchte. 1A

Kommentar von Coolplayerking ,

Als erstes Mal: Ich habe nichts gegen homosexuelle Menschen, denn sie schaden ja niemandem. Du sagst jedoch, Homosexualität ist natürlich? Sicher nicht ist das natürlich, das ist eine Fehlfunktion im Sexualverhalten. Dann kann man ja auch sagen, das pädophil sein natürlich ist.

Der Schlüssel gehört in das Schlüsselloch, nichts ist logischer;)

Kommentar von Projektplaner13 ,

Coolplayerking...du bist mehr als 110 % homophob, du bist noch viel mehr als 110 % dumm obendrein...ich habe schon öfter solch dummen Menschen, wie du es einer bist, das DUMMSEIN erklärt...entweder bist du bibeltreu und/oder du hast keine eigene Meinung, bist sogar nicht aufnahmefähig über die Natürlichkeit der Homosexualität zu reden...das beweisen deine schwachsinnigen Behauptungen : Fehlverhalten...und der Vergleich mit einem Pädophilen...unmöglich, unfaßbar...den Schlüssel, den man für dich braucht, ist der..dich einzuschließen, daß du - falls du es überhaupt kannst - dir über dein Fehlverhalten mal Gedanken machst...sowas muß doch wehtun, soviel Schizophrenie...liebe Grüße

Antwort
von randomhuman, 127

Tja zuallererst musst du an deiner Einstellung arbeiten. Wenn du es als Krankheit oder Fehler der Natur ansiehst dann tust du dir zum einen nichts gutes und ich als Homosexueller fühle mich dadurch auch betroffen.

Woher kommt diese Einstellung? Wer hat dir das beigebracht? Eltern, Freunde, Internet? Wenn du diesen Umstand nicht behebst wirst du dich nie akzeptieren können.

Die Frage ist natürlich auch warum du dich selbst deswegen hasst. Ist es weil du denkst du wirst oder bist dadurch weiblicher oder glaubst du man sieht dich dann nicht mehr als Junge/Mann an. Ich könnte das zumindest nicht nachvollziehen. 

Wenn du typisch männlich bist wie vorher und nicht mit solchen Klischee schwulen Sachen anfängst hast du keine Befürchtung was den Verlust deiner Männlichkeit angeht. Zumindest ist es bei mir so, man würde sagen ich bin "ganz normal". Natürlich ist es mir egal wie das andere Schwule machen aber du musst es ja nicht machen.

Vielleicht brauchst du auch mal jemanden mit dem du dich ausreden kannst. Ich hatte sowas auch gebraucht, weil es schwierig war für mich mich so zu akzeptieren wie ich nun mal bin. Aber wenn man sich einmal akzeptiert könnte das Leben nicht schöner sein. 

Wenn du willst kannst du mir auch persönlich schreiben dann können wir über alles reden usw. ;) PS: keine Anmache ich bin bereits vergeben :p

Kommentar von Orion456 ,

 naja vielleicht nicht "typisch" männlich, aber ja ich wirke eher männlich. Aber ja ich habe die Befürchtung das ich schon nur alleine deswegen weil ich homosexuell bin meine Männlichkeit verlieren könnte. 

Kommentar von randomhuman ,

Ach nein das ist völlig unbegründet. Meine Mutter hat damals gedacht ich würde dadurch dass ich schwul bin weiblicher werden aber ich bin geblieben wie ich bin normal Junge halt. Man verändert sich nicht einfach durch die Sexualität. Du warst schon immer wer du bist und wirst es auch bleiben.

Kommentar von Orion456 ,

 Ja aber mir ist meine Männlichkeit extrem wichtig ,ich will auf jeden Preis möglichst männlich wirken, auch wenn ich mich dafür verstellen muss.

Kommentar von randomhuman ,

Ich glaube nicht dass du dich dabei verstellen musst du wirst männlich bleiben das ändert sich nicht.

Kommentar von Orion456 ,

Naja ich habe ein sehr oberflächliches Bild von Männlichkeit.

Antwort
von Russpelzx3, 188

Meiner Meinung nach ist da ein Besuch beim Psychologen am sinnvollsten

Kommentar von Orion456 ,

Ja aber dieser Hass ist tief verankert.

Kommentar von Russpelzx3 ,

Und der kann dir dabei helfen.

Antwort
von loema, 146

Wenn es bei dir ganz schlimm ist, dann würde ich an deiner Stelle wirklich versuchen einen Psychologen aufzusuchen.
Selbsthass ist keine einfache Sache. Da geht es um Selbstwert und Glaubenssätze, die man schön alle einzeln aufdröseln kann.
Und das geht am besten, mit Anleitung und Begleitung.
Weil man selbst ja nicht mehr richtig einschätzen kann, was stimmt und was frei erfunden ist/ bzw. nicht zutrifft.
Das brauchst du nicht alleine schaffen. Hol dir Hilfe.
Ekel ist ein sehr starkes Gefühl. Wenn sich dieses Gefühl in einer Therapie umwandelt in positive Energie oder positive Gefühle, merkst du wieviel Kraft du hast, ein schönes Leben zu führen. Egal ob Homo oder keusch oder sonst was.

Kommentar von Orion456 ,

 Ja, aber dieser Hass ist im Unterbewusstsein eingebrannt.

Kommentar von loema ,

Du willst nicht daran arbeiten? Oder warum schreibst du das?
Das Unterbewusste ist genauso veränderbar wie das Bewußte.
Negative Informationen können mit guten Erfahrungen überschrieben werden. So funktioniert das Weiterleben.

Kommentar von Orion456 ,

 Doch will ich auf jedenfall, ich will endlich glücklich sein, und nicht immer nur Hass auf alles, und vor allem mir selbst spüren. Ich gehe na diesem krankhaften selbstzerstörerischen Hass immer mehr kaputt.  

Kommentar von loema ,

Und was spricht dagegen eine Therapie zu machen?
Willst du es ganz alleine schaffen?

Kommentar von Eosinophila ,

Leider kann ich dir dafür nur einen "Daumen hoch" geben. Aber genau das ist es: Man kann das Unterbewusste verändern, wenn man denn will! Es tut weh, zweifellos, aber es lohnt sich allemal!

Man verändert sich ja tagtäglich, weil man jeden Tag Neues lernt.

Antwort
von Empylice, 119

Ok, wie fang ich an. Du lehnst praktisch jeden Versuch, dir zu helfen ab. Deine fast grundsätzliche Antwort ist *Aber es ist leider sehr tief verankert*.

Ich versuch mal mein Glück: 1. Ich bin lesbisch und habe damit kein Problem. Wieso? Es ist weder eine Krankheit noch ein Fehler der Natur. Übrigens sind 50% der deutschen Bevölkerung mindestens Bi.

2. Wenn ich meine Freundin sehe, ist einfach alles perfekt. Wieso soll Liebe vom Geschlecht anhängen?

3. Wenn du versuchst, dich zu akzeptieren, wenigstens zu tolerieren, werden die meisten Menschen dasselbe tun. Wenn du wirklich mit dir unzufrieden bist, solltest du in Therapie gehen, du hast im Grundsatz ein Problem.

Tipp: Ohne es böse zu meinen: Überleg mal, ob das Homophobe nicht eher dein Problem ist. ;)

Kommentar von Orion456 ,

 Doch natürlich ist meine Homophobie das Problem, mein krankhafter Hass auf mich, auf meine Persönlichkeit.

Kommentar von Empylice ,

Das hab ich schon verstanden. Wie gesagt: Such dir professionelle Hilfe. =)

Antwort
von Fragant1995, 85

Da bleibt dir nichts anderes übrig als dies zu akzeptieren. Du bist homosexuell und das ist schon in vielen Kreisen heutzutage kein Problem mehr. Red doch mal mit einem Psychologen darüber.

Kommentar von Orion456 ,

Ist ja nicht nur wegen der Homosexualität aber auch, ich lehne eben meine ganze Persönlichkeit ab.

Kommentar von Fragant1995 ,

Psychologen sind auch im Thema Homosexualität geschult, keine Sorge. Ich weiß, dass es sehr schwer ist sich dies einzugestehen, aber wenn du es wirklich bist, dann wirst du nie umpolen, da kannst du so viele Frauen küssen oder Heteropornos schauen, dadurch wird dir höchstens noch mehr bewusst, dass du es bist. Rede am besten mal persönlich mit einem schwulen darüber.

Antwort
von FooBar1, 105

Geh mal zum Psychiater. Die helfen bei sowas

Antwort
von BlauerSitzsack, 144

Du musst einsehen, dass Homosexualität kein Fehler in der Natur ist und absolut nicht's schlimmes ist, nur so kannst du dich akzeptieren.

Kommentar von Orion456 ,

 Naja ich hasse mich ja nicht nur wegen meiner Homosexualität aber vor allem, ich finde es einfach ekelhaft das ich Homosexuell bin.  Und ja ich bin auch äusserst Homophob.

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Homophob sein bringt dir nicht's, es kostet nur Kraft, selbst wenn du nicht selber homosexuell bist.

Vielleicht kennst du ein paar Leute, die dir beistehen können?

Kommentar von Russpelzx3 ,

Du stellst dir das ziemlich einfach vor. Einfach akzeptieren und anderes denken geht bei sowas in dem Moment einfach nicht.

Kommentar von Orion456 ,

Nein, nicht wenn der Hass so tief verankert ist wie bei mir, aber ich hasse mich noch aus vielen anderen irrationalen schwachsinnigen Gründen. 

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Ich hab' nirgendwo gesagt, dass es einfach ist, aber dass mir hier Dinge unterstellt werden ist ja nicht's neues.

Antwort
von Unknown199900, 34

Du siehst es falsch. Überlegmal warum sollte eine Sexuelle Orientierung eine Krankheit sein?! Homosexuelle gibt's auch unter Tiere aber nur die Menschheit ist so dumm und hat was dagegen. Wir sind doch alle Menschen, was ist darana so schlimm wenn man schwul ist? Dann ist man eben schwul, du musst dich so akzeptieren wie du bist anders gehts leider nicht. Red mit jemandem, dem du vertrauen kannst und erklär wie du dich fühlst. Du bekommst genau di gleiche Antwort wenn der bisschen menschlich denkt.

Viele Grüße

Unknown199900

Kommentar von don2016 ,

@Unknown199900...absolut rochtig, deine Antwort..., was macht denn dein Asylverfahren, dein Asylantrag ?... habe jetzt erst darüber gelesen; wenn es noch aktuell ist, dein Problem, melde dich bitte mal bei mir über PN...ich möchte mich auch damit befassen (habe hier in Köln schon nachgefragt, wo ich mich für Asylanten einbringen kann) siehe dazu vlt. auch meine Frage, die ich hier gestellt habe, meld dich...liebe Grüße aus Köln

Antwort
von PeterKremsner, 126

Such einen Psychologen auf und begib dich in Behandlung und akzeptiere es wenn du Homosexuell bist. 

Das ist keine Krankheit und auch kein Fehler der Natur, es gibt auch schwule Pinguine und laut Forschern tragen diese einen wichtigen Teil zum Erhalt der Spezies. Schwule Pinguine können ja keine Eier legen und passen deswegen auf die Jungen bzw die Eier auf wenn die Mutter weg ist.

Weiters ziehen diese Pinguine auch verwaiste Jungtiere auf.

http://www.welt.de/welt_print/article3939869/Warum-es-schwule-Pinguine-gibt.html

Kommentar von Orion456 ,

Ich hasse mich ja noch aus anderen Gründen, allerdings sind die genauso schwachsinnig. Ich hasse mich nicht wegen meinen Fehlern sondern gleich meine ganze Persönlichkeit.

Kommentar von PeterKremsner ,

Deswegen sag ich ja geh zum Psychologen und begib dich in Behandlung, ansonsten können aus diesem Selbsthass auch andere Psychologische Folgen resultieren.

Das mit der Homosexualität hab ich nur geschrieben, weil du diese als Hauptgrund angegeben hast.

Kommentar von Orion456 ,

Ich weiss, aber eigentlich hasse ich mich für meine ganze Persönlichkeit.

Kommentar von PeterKremsner ,

Dann nimm den Rat an und begib dich in Behandlung. 

Der Besuch beim Psychologen ist zwar Gesellschaftlich nicht sehr akzeptiert, aber das ist meiner Meinung nach nur ein Fehler der Gesellschaft an sich.

So wie der Körper krank werden kann, kann auch der Geist krank werden und wenn man eine Krankheit hat geht man zum Arzt. Meiner Meinung nach gibt es hier einige Menschen die einen Psychologen brauchen würden aber nicht gehen weil: "Sie ja nicht irre sind".

Lass dich von dem nicht abschrecken und geh hin, danach fühlst du dich besser...

Kommentar von Orion456 ,

 Ja ich lasse mich von Meinungen schnell einschüchtern wenn ich der Meinung bin die Mehrheit denkt so ,dann nehme ich diese Meinung auch an um mich vor Anfeindungen zu schützen. 

Kommentar von PeterKremsner ,

Du musst es ja keinem sagen ;)

Psychologen unterliegen, wie alle Ärzte, der Schweigepflicht, folglich erfährt es auch keiner wenn du es niemanden sagst.

Kommentar von Orion456 ,


 Nicht nur wegen dem Allgemein bin ich leicht einzuschüchtern und eher sensibel. Auch wenn ich mir das nicht anmerken lasse. Wie les mir auch wichtig möglichst männlich zu wirken.   Selbst wenn ich mich dafür komplett verbiegen muss.

Kommentar von PeterKremsner ,

Aber mit dem "komplett verbiegen" musst du aufhören, früher oder später führt das zu Depressionen oder anderen psychologischen Erkrankungen und die Behandlung dieser ist schon ziemlich aufwendig dauert lange und in ein paar Fällen, kommst du dann ohne Medikamente nicht mal mehr aus dem Bett.

Eine Bekannte von mir war depressiv, sie war 2 Jahre in Psychiatrischer Behandlung und musste morgens Tabletten nehmen weil sie einfach keine Kraft hatte aufzustehen.

Kommentar von Orion456 ,

 Ich habe schon längst Depressionen. 

Kommentar von PeterKremsner ,

Na dann weist du ja was zu tun ist, je mehr Zeit du vergehen lässt desto schlimmer wird es.

Kommentar von Orion456 ,

 Ich weiss, aber noch bin ich kein hoffnungsloser Fall, noch lange nicht! 

Kommentar von PeterKremsner ,

Das habe ich auch nicht gesagt, aber du solltest dich schon in Behandlung begeben bevor du ein hoffnungsloser Fall wirst.

Wenn du eine Krankheit hast, wartest du ja auch nicht ab bis du kurz vorm Sterben bist und gehst dann erst ins Krankenhaus, oder?

Kommentar von Orion456 ,

 Nein aber es fällt mir auch schwer über meine Probleme zu reden.

Weil Schwäche Zeigen=unmännlich und Männlichkeit ist mir extrem wichtig. Also möglichst männlich zu wirken auch wenn ich mich dafür immer mal wieder verbiegen muss.

Kommentar von PeterKremsner ,

Der Psychologe ist darauf spezialisiert dir es leichter zu machen über die Probleme zu reden.

Es gibt viele Leute die zu einem Psychologen gehen und nicht wissen was sie sagen sollen, weil sie nicht darüber reden wollen oder können, aber es ist die Aufgabe des Psychologen diesen Menschen das zu ermöglichen, den erst wenn du über die Probleme sprichst kannst du sie verarbeiten.

Es bringt dir nichts wenn du jetzt sagst du kannst nicht zu einem Psychiater aus welchen Gründen auch immer, du weist ja nicht mal wie es bei einem Psychiater ist, also hab keine Angst davor und geh hin.

Kommentar von Orion456 ,

 Ich weiss aber das ich nur schwer über Probleme Gefühle usw. reden kann. Durchaus auch aus Angst vor Verurteilung.

Kommentar von PeterKremsner ,

Der Psychologe verurteilt dich nicht und wie gesagt es gibt genug Leute die nicht über ihre Probleme und Gefühle sprechen möchten, aber das sind Ärzte, die es dir ermöglichen werden, auch wenn es jetzt ausgeschlossen scheint, die Studieren ja auch nicht um sonst ;)

Antwort
von MilkaWay, 121

Der Psychologe kann die weiter helfen

Antwort
von Projektplaner13, 40

lieber Orion456, ich habe mir die Antworten angesehn und bin auch der Meinung : besuche doch einen Psychologen oder ...ich weiß nicht in welcher Ecke du wohnst...schau bei HUK Homosexuelle und Kirche, auch Rubicom ...rein, da gibt es alles an Beratung für uns, wirklich..., die sind in D in vielen Großstädten Berlin, München, Köln...usw.

meine Frage an dich ist erstmal : willst du dir helfen lassen ???

du schaffst es nicht alleine, du brauchst Hilfe...wir alle hier wollen dir nix Böses, im Gegenteil, nimm doch bitte Hilfe an...ich möchte da nicht noch näher drauf eingehen, professionelle Hilfe ist für dich das RICHTIGE, absolut..du brauchst dich aus keinem Grunde zu hassen, Homosexualität ist keine Krankheit, erst recht kein FEHLER der Natur...

in dir schlummert etwas, lieber Orion456, was echt nur ein Psychologe feststellen kann, wie es dazu kam, daß du dich so haßt, daß du homophob bist, daß du ein anderer sein willst...wer sagt denn, daß du weniger männlich bist, so wie du bist ??? wer ? es sind Fragen über Fragen...

aus deinem extremen Selbsthaß kommst du am ehesten raus, indem du dich für einen professionellen Berater/Psych. öffnest, sei offen und ehrlich, erzähl ihm alles, was dir auf der Leber liegt, wie dieser "Teufelskreis", wie du ihn nennst, durchbrochen werden kann..., wird er dir zeigen, ganz sicher...

laß dir helfen, dir kann geholfen werden, daß du endlich Frieden hast und du akzeptierst was und wer du bist...

Antwort
von BrokenMiind, 76

hmmm, wenn du so krass homophob bist müsste ja quasi sone art Blockade in deinem kopf sitzen die dich daran hindert das gleiche Geschlecht zu mögen ...

aber akzeptiere dich doch einfach so wie du bist ... es macht dich doch nicht zu einem anderen menschen .... oder warst du vor dem Outing anders (bis auf die Denkweisen diesbezüglich)

hattest du schonmal was mit ner frau? vielleicht machst du dir auch nur zu viel druck, also ich will damit sagen das du sone angst hast, um es mit deinen worten zu beschreiben, krank zu sein, das du dir einbildest wirklich homosexuell zu sein?

wenn nicht sprich doch mal mit einem Psychologen über dein Problem der hat gaantiert eine lösung.

Kommentar von Orion456 ,

 Nein ich bin definitiv Homosexuell. Leider. Aber ich hasse mich ja nicht nur deswegen. Sondern gleich meine ganze Persönlichkeit, versuche krankhaft jemand anderes zu sein, schaffe es aber nicht.

Kommentar von BrokenMiind ,

sei du selbst .. dich gibt es nur einmal und das solltest du auch zeigen und dazu stehen.

dich selber zu leugnen ist der größte fehler den du machen kannst, wie viele hier schon gesagt haben, suche einen Psychologen auf um wieder klar denken zu können.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community