Selbstgemachte Messerklinge härten oder nicht?

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5 Antworten

Die Härte spielt weniger eine Rolle für die Schärfe an sich als für die Schnitthaltigkeit, also wie lange es nach dem Schleifen jeweils scharf bleibt. Wirkt sich aber natürlich auch auf die benötigten Schleifmittel aus.

Du wirst es nach dem Härten womöglich auch tempern müssen, sonst könnte die Klinge zu brüchig und spröde werden. Allerdings treten in der Küche normal keine besonders hohen Querkräfte auf.

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Das spielt eine Rolle für die Schnitthaltigkeit. Eine ungehärtete Klinge hält keine Schärfe.

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Härten, dann 500 Grad mit einem  Brenner und abkühlen im Öl oder einstecken in einen Topf voll mit Zwiebel. Wen es total gehärtet ist, bricht es leicht, darum geht man wieder auf 500 Grad.

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Ohne Härtung bekommst Du keine vernünftige Schnitthaltigkeit.

Einfach gesagt: Schleifen -> scharf -> 3 x schneiden -> stumpf -> schleifen...

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Ist definitiv nötig wenn du das Messer verwenden willst und nicht nur ein Dekostück anfertigst.

Wenn du die nötigen Verhältnisse bei dir hast ist es ja auch kein sonderlicher Aufwand also schaden wird es sicher nicht.

Aber informier dich vorher genau über die nötigen Temperaturen.

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Kommentar von PatrickLassan
23.03.2016, 17:48

Wenn die Klinge nicht gerade aus Carbonstahl besteht, wäre es wahrscheinlich besser, das Härten einem Profi zu überlassen.

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