Frage von KlausMaria,

Selbstauskunft für Vermieter?

hallo,

ich muß mir leider eine neue Wohnung suchen und nun habe ich gehört das einige Vermieter eine Schufa- Auskunft möchten.... da ich dies prinzipiell aus Datenschutzgründen ablehne kommen diese schon mal nicht in Frage aber was muß ich in eine sogenannte "Selbstauskunft" schreiben bzw. was darf ich verschweigen? Und darf der Vermieter damit auch ohne mein Einverständnis mit diesen Daten eine Schufa- Auskunft einholen?

Ich wohne seit fast 14 Jahren in der jetzigen Wohnung und bin seit 11,5 Jahren im öffentlichen Dienst in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis beschäftigt, reicht das nicht aus für die Vermieter?

Danke für konkrete Antworten und nicht "haste was zu verbergen" o.ä. Antworten

Hilfreichste Antwort von phlox1979,

Nicht jeder verlangt eine Schufa-Auskunft (hab ich noch nie erlebt) und mit fast 12 Jahren im Öff wird das sicher auch nicht nötig sein.

Antwort von CaptnSharky,

Da hier Anbieter und Nachfrager in der freien Wirtschaft miteinander zu tun haben, gibt es kein "darf der das fragen" wie bei Arbeitnehmern im Bewerbungsgespräch beim Arbeitgeber.

Der Vermieter möchte einen Mieter.

Ist der Mieter symphatisch und ist der Kontakt positiv reicht es oft dem Vermieter.

Leider ist aber auch das Nomadentum verbreitet und die Notwendigkeit einer Selbstauskunft immer notwendiger geworden.

Der Mieter möchte eine Wohnung.

Also muss er sich Fragen gefallen lassen.

Er hat die freie Entscheidung, wo er die persönliche Grenze des Zumutbaren ziehen möchte.

Ergo: Der Vermieter fragt nur soviel wie er riskieren kann um nicht alle potentiellen Mieter zu vergraulen, aber um die maximale Sicherheit zu bekommen einen verlässlichen Mieter sein Eigentum nutzen zu lassen.

Der Mieter gibt nur soviel preis wiviel er preisgeben muss um nicht alle Mietoptionen zu verlieren.

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