Frage von Aarden 12.02.2012

Selbe Religion, aber andere Götter?

  • Antwort von JensPeter 14.02.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Aarden,

    offensichtlich geht das, und zwar schneller als man denkt!“

    Im Grunde eine sehr gute Frage. Eine ehrliche Antwort kann jedoch hier und da eine heftige Reaktion hervorrufen.

    Es kann ein Unterschied bestehen welcher „Religion“ sich jemand zugehörig „denkt“ (also, er meint, das er dazu gehört und das er die entscheidenden Voraussetzungen dafür erfüllt) und wie sich die Dinge tatsächlich verhalten.

    Irrtum auf diesem Gebiet ist nicht neu. Das geschah bereits seinerzeit beispielsweise im Jüdischen Glauben.

    Sich um den Tempeldienst und die damit zusammenhängenden Aufgaben zu kümmern, dazu hatte Jehova die Leviten (das war einer der Stämme Israels) zu Zeiten Mose beauftragt.

    Zu Jesu Zeiten hatten theokratisch die „Pharisäer“ das Sagen (Na sowas!?). Dies Recht hatten sie sich selber herausgenommen. Wie nahm Christus Jesus dazu Stellung und zu dem, was sie lehrten und taten?:

    (Johannes 8:44) 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. . . .

    Ganz sicher meinten die Pharisäer das „Gesetz“ zu erfüllen, sie dachten, sie seine „gute Juden“. Jesus wies ihnen nach, das sie tatsächlich das seinerzeit gültige Gesetz nicht einhielten. Deswegen ua. hassten die Jesus und brachten ihn um.

    Können auch wir heute einem theokratischen Irrtum aufsitzen? Ja, ganz bestimmt.

    Ein praktisches Beispiel hierzu:

    Was steht in Gottes Wort, der Bibel?

    Einheitsübersetzung:

    1 Das Wort ist glaubwürdig: Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe. 2 Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren; 3 er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. 4 Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen. 5 Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen?

    In einigen großen Weltkirchen wird etwas ganz anderes gelehrt. Was sagt die Bibel genau zu diesem Thema?:

    Wieder die Einheitsübersetzung dazu in 1 Timotheus 4:1 Der Geist sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, 2 getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. 3 Sie verbieten die Heirat und

    Nun ist bekannt, das der „Oberste“ der Dämonen Satan, der Teufel ist. Dieser verfolgt das Ziel angebetet zu werden. Dazu wollte er sogar Christus verführen. Mag ein jeder selber nachprüfen, wie sich das hier verhält.

    Dieser kleine Auszug soll nachweisen, wie sehr schnell man tatsächlich auf einen Weg geraten kann der nicht mit den biblischen Aussagen, also „GOTTES WORT“ übereinstimmt.

    Natürlich gibt es hierfür mindestens hundert verschiedene Erklärungen und Entschuldigungen. Fakt ist aber, das diese durch biblische Aussagen nicht zu rechtfertigen sind.

    In der Gefahr stehen alle Christen. Dies besonders heute, denn die Bibel sagt ausdrücklich folgendes:

    (Matthäus 24:10, 11) . . .. 11 Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen;

    Mit welchem Ziel?

    Mit dem Ziel einer „verkehrten Anbetung“ (wobei „keine Anbetung“ in biblischem Sinne ebenfalls eine „Verkehrte“ ist). Im Unterschied zu dem benannten SF – Roman oder zu anderen Religionen kann es sein, das man sich dort bewusst anderen Göttern zuwendet. Was ich hier aufgeführt habe, ist nicht so offensichtlich, teils auch unbewusst. Dennoch habe ich diese Antwort hier beigefügt zur Abrundung der Betrachtung.

    LG

    JensPeter

  • Antwort von Wellenschlag 13.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nein, nicht immer hat man den selben Gott.

    Meinst kann - auch nur für eine Periode - weitere Götter angebetet werden.

    Die Juden z. B. hatten in vorchristlicher Zeit eigentlich nur einen Gott - nämlich den einzig wahren Gott Jehova.

    Trotzdem fielen sie immer wieder ab. Und beteten andere Götter an. Für den Baalskult ließen sie sogar ihre Kinder durchs Feuer gehen. Diesen Trend haben nicht alle Juden mitgemacht und so hatten einige teilweise weitere Götter, obwohl sie in der gleichen Religion waren.

  • Antwort von LoDnoF 13.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hinduismus

  • Antwort von hanco 12.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wieso sollte das nicht gehen?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus

  • Antwort von seide 12.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist wohl eine polytheistische Religion, wo es mehrere Götter gibt.

  • Antwort von pasmalle 13.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Mit dem Begriff "Fantasy" in deiner Frage hast du eigentlich schon eine Antwort gegeben. - Bei "Fantasy" ist alles möglich und erlaubt.

    Auf die Wirklichkeit übertragen könnte dies nur auf eine polytheistische Religion zutreffen, wie bei der antiken Götterwelt beispielsweise. Diese Religionen sind aber schon etwas überholt.

    Bei den großen monotheistischen Religionen der Welt jedoch hat jede Religion nur einen Gott als Inhalt. Theoretisch sind deren Götter sogar dieselben und unterscheiden sich nur durch die zugehörigen Religionen.

  • Antwort von Rudigems 13.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nun ja, bei den "Juden", gab es auch, die Israeliten und die Juden. Die Israeliten, bezeichneten ihren Gott, als Eli, und die Juden als JHVH. Allerdings, soll es sich um die selbe Erscheinung gehandelt haben. Hätte es aber nicht die Angst gegeben, das die Juden, andere Götter "anbeten" könnten, hätte es auch nicht die ersten beiden Gebote bei den 10-Geboten, gegeben. Es wird im alten Israel/Judäa, durchaus, noch heimliche Götteranbetungen zu verschiedenen Göttern, gegeben haben, obwohl alle, wohl die Mosesbücher hatten.

    Grüße, Rudi Gems

  • Antwort von YoRie 13.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hinduismus besteht genau genommen aus verschiedenen Religionen, die sich gegenseitig beeinflussen und teilweise überlagern, die aber Unterschiede aufweisen in heiligen Schriften, Glaubenslehren, der Götterwelt und den Ritualen.

    Der Hinduismus kennt keine gemeinsame Gründerperson. Jede Glaubensrichtung hat eigene nur für sie verbindliche heilige Schriften: z. B. Vishnuiten das Bhagavatapurana, Shaktianhänger das Devi Mahatmya, ein puranisches Werk zur Verehrung der Göttin. Dagegen gelten die Veden mit den Upanishaden und die Bhagavad Gita (als Bestandteil des Mahabharata) als die grundlegenden heiligen Texte für alle Hindus.

    Hinduistische Lehren betrachten den Kosmos als geordnetes Ganzes, das vom Dharma, dem Weltgesetz, welches die natürliche und sittliche Ordnung darstellt, beherrscht wird.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus

  • Antwort von LikeCheckerGirl 18.03.2012

    Nimm ein Beispiel an die Griechen und Römer..

  • Antwort von nowka2 14.02.2012

    das ist eben fantasie

  • Antwort von Enki40 13.02.2012

    Das sehe ich durchaus als möglich an. Wenn die gleiche Grundglaubensauffassung besteht, aber die Bedeutung der Gottheiten unterschiedlich bewertet werden. Man könnte dazu sogar die Teufelsanbeter dazu rechnen. Denn sie müssen ja an einen Gott glauben, wenn sie stattdessen den Teufel anbeten. (Bitte nicht verwechseln mit Satanisten. Satanisten sind keine Teufelsanbeter.)

  • Antwort von Iwaasnet 13.02.2012

    Doch, früher war das möglich.. im Polytheismus akzeptierte man mehrere Gottheiten, und jeder suchte sich die aus, die ihm am meisten zusagte oder seiner Tradition entsprache.

    Die Götter lebten auch nicht immer friedlich miteinander, manchmal hatten sie Krieg...

  • Antwort von assimueller 13.02.2012

    Nun, Allah ist Gott der Muslime, die haben dann noch Mohamed als Propheten. Bei den Christen nennt man einfach den Namen Gott, in der Hinterhand hat man Jesus. Wem das nicht reicht, der kriegt noch den heiligen Geist. Die Unterschiede sind nicht gross, die Bezeichnungen/Namen sind eben anders. Nur die Auslegung ist eben anders, so sehe ich das jedenfalls

  • Antwort von katzevic 12.02.2012

    Klar gaht das. Christen sind cristen, aber da gibt es mehr abwandlungen . Katholiken haben Heilige, Evangelen nicht, Katholiken glauen an das Kreuz, Evangeken nicht. Und sie sind beide Christen. Bei den Moslimen ähnlich, einige gehören dem Propheten Mohammed an, andere Ali. Oder so ähnlich.

  • Antwort von just95 12.02.2012

    religion kann sehr wohl gespalten werden, in vielen verschiedenen arten und weisen.

    z.b. christentum (katholisch/evangelisch)

  • Antwort von TheRexLuscus 12.02.2012

    Z. B. Hinduismus oder bei den "alten Germanen" (Odin, Thor,...)

  • Antwort von ellaellchen 12.02.2012

    Ist halt die Idee des Autors. Erscheint durchaus merkwürdig, aber wenn der Autor es so schreibt, wird er wohl eine Begründung dafür haben?

  • Antwort von xxxfallenhero 12.02.2012

    Stimmt. Macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn.

Du kennst die Antwort? Frage beantworten
Bitte noch eine Antwort ... Frage erneut stellen
Diese Frage und Antworten teilen:

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!