Frage von JohnGrammaticus, 66

Seit wann schützen Soldaten ihre Ohren, gab es im zweiten Weltkrieg schon Ohrenstöpsel für die Soldaten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nomex64, 42

Gehörschutz hat sich wie so vieles entwickelt. Ganz früher hatt man sich wol irgendwie beholfen.

Die Marke Ohropax hat ihren ersten Aufschwung in 1. WK gehabt. Im MHM in Dresden findest du auch Ausrüstung der Soldaten des 2. Wk und da ist ebenfalls Gehörschutz dabei.

Das ganze geht bis hin zu den heutigen aktiven Gehörschützern die Schüsse herausfiltern, die Umgebungsgeräusche und speziell die Kommandos aber noch verstärken.

http://presse.3mdeutschland.de/sicherheit-schutz/PM_2013-07-24_134203

Antwort
von Marco350, 12

Hallo .nur für die Artillerie gab es gehörschutz.aber es wurde sehr viel improvisiert

Antwort
von Waaat, 66

Im Einsatz trägt man keinen Gehörschutz.
Früher nutzte man mit Wachs getränkte Watte.

Kommentar von JohnGrammaticus ,

Wirklich nicht?

Aber wenn man nach lauter Schüssen nur ein Piepen im Ohr hat, kann man auch nicht mehr verstehen, was der Offizier für Befehle gibt.

Kommentar von Waaat ,

Mit Gehörschutz hört man definitiv nichts. Von daher ist ohne die bessere Wahl.

Kommentar von Skinman ,

Nein. Man kann mit Gehörschutz noch jede Menge hören, und es empfiehlt sich auch sehr dringend, welchen zu tragen - ganz besonders mit den modernen automatischen Waffen mit Rückstoßverstärker oder sogar 'flash hider', die jede Menge Schall direkt zum Schützen reflektieren.

Man riskiert sonst nicht nur schleichenden Gehörverlust, sondern akuten Knallschaden mit der damit einher gehenden Desorientierung.

Die entsprechende Darstellung im Film "Ronin" ist authentisch und gut recherchiert.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten