Frage von Hotelkrueger, 72

Seit über 5 Jahren streite ich mich bereits mit der Finanzbehörde, es liegen eindeutig Berechnungsfehler von Seite der Finanzbehörde vor?

Leider hat der Bundesfinanzhof den Vorgang nicht ordnungsgemäss geprüft und die Beschwerde abgewiesen, obwohl eindeutig Fehler vorliegen!! Meine Frage wie kann ich bewirken, das die Finanzbehörde hier nochmal den ganzen Vorgang prüft und korrigiert Wer kann da in der oberen Ebene der Finanzbehörde mein Ansprechpartner sein, Mir ist bekannt das Fehler jederzeit die offensichtlich sind, auch nach Urteilen korrigiert werden können.

Ich erweitere meine Frage, kennt jemand einen Redakteur einer Zeitung, der vielleicht sich der Sache annimmt, zumindest mal sich anschaut. diese Sachen dürften sich als Willkür und Skandal sogar strafbare Handlungen durch Beweisverfälschung eines Beamten, entwickeln.

Antwort
von PatrickLassan, 50

Finanzämter sind bekanntlich Landesbehörden, also könntest du es beim Finanzministerium deines Bundeslands probieren.

Ich glaube aber nicht, dass du viel Erfolg haben wirst, da offenbar sowohl das Finanzgericht als auch der BFH keinen Fehler entdecken konnten.

Kommentar von Hotelkrueger ,

Wenn eine Gerichtsinstanz nicht prüft, sonder einfach durchreicht, aber die Verfassungsklage hierzu eine Endscheidung annimmt? dann dürfte da doch eine Fahrlässigkeit vorliegen.

Kommentar von PatrickLassan ,

aber die Verfassungsklage hierzu eine Endscheidung annimmt?

Ist das so zu verstehen, dass der BFH eine Klage beim Bundesverfassungsgericht zugelassen hat? Du drückst dich etwas seltsam aus.

Kommentar von Hotelkrueger ,

nicht der BFH hat es zugelassen, sondern das Verfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde auf Grund des Urteils zur Entscheidung angenommen

Kommentar von PatrickLassan ,

Dann wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als die Entscheidung des BVerfG abzuwarten.

Kommentar von Hotelkrueger ,

aber ich werde auch die Strafbaren Handlungen der Finanzbehörde bzw eines einzelnen Beamten versuchen aufzudecken

Kommentar von PatrickLassan ,
Kommentar von Hotelkrueger ,

ja ist gegen Windmühlen angehen, nur wenn in unseren Rechts-System man sich nicht mehr zur Wehr setzen kann was dann??? Wer nicht versucht, hat von vornerein verloren

Antwort
von baindl, 46

nicht ordnungsgemäss geprüft und die Beschwerde abgewiesen

Wie willst Du beurteilen, ob das nicht richtig geprüft wurde?

Es wurde geprüft und entschieden.

Damit musst Du Dich abfinden oder einen Anwalt finden, der Deiner Meinung ist.

http://www.bundesfinanzhof.de/gericht/rechtliche-grundlagen

Kommentar von Hotelkrueger ,

mein Anwalt ist auch dieser Meinung, deswegwen geht der Kampf doch auch weiter, nur ich möchte so richtig mal alles öffentlich machen, weil hier die Behörden ihre Fehler zu vertuschen versuchen!

Kommentar von wurzlsepp668 ,

ähm, wieviele Fälle brauchst du, wo der Anwalt behauptet hat, er hat Recht ....

und hat dann doch vor Gericht verloren ....

bytheway:

bei Streitereien mit der Finanzbehörde ist ein "normaler" Rechtsanwalt die absolut falsche Anlaufstelle ......

Entweder Steuerberater oder einen Fachanwalt für Steuerrecht .... diese wissen wenigstens, was sie tun .....

ein normaler Rechtsanwalt hat vom Steuerrecht nahezu keine Ahnung ...

Kommentar von Hotelkrueger ,

gebe ich dir Rechts, aber mein Anwalt ist im Steuerrecht Profi, Problem ist das die Fahndung nicht belegbare Behauptungen und Beweise verfälscht hat, aber das wird in den nächsten Wochen ein Richter nochmal prüfen

Antwort
von Omikron6, 46

"Leider hat der Bundesfinanzhof den Vorgang nicht ordnungsgemäss geprüft..."

Was befähigt dich festzustellen, dass der BFH nicht "ordnungsgemäß" geprüft hat?

Kommentar von PatrickLassan ,

Wahrscheinlich die Tatsache, dass er verloren hat. ^^

Kommentar von Hotelkrueger ,

wenn ich Gerecht verliere, würde ich mich jederzeitt einen Urteil beugen,

Kommentar von Hotelkrueger ,

einfach der Berechnung folgen, wurde von mir, meinen Anwalt und Steuerberater als Falsch bezeichnet., Sogar weitere Aussenstehende können dem nicht folgen!

Kommentar von Helmuthk ,

Dann solltest Du Dich von Deinen Beratern trennen.

Kein Steuerberater sollte versuchen, vor dem Bundesfinanzhof Berechnungen als streitig vorzubringen.

Kommentar von Hotelkrueger ,

Ich führe mal das Sachaufklärungsgebot § 70 FGO , § 96 FGO,  § 76 FGO hier mit an, das Finanzgericht Hannover dachte eine schnelle Entscheidung und die Sache wäre vom Tisch, keiner hat mit weiterer Gegenwehr gerechnet, Dann möchte ich auf die Willkür und strafbare Handlung eines Beamten der Fahndung, die Beweisbar sein wird, verweisen.

Kommentar von PatrickLassan ,

Dann möchte ich auf die Willkür und strafbare Handlung eines Beamten der Fahndung, die Beweisbar sein wird, verweisen.

Wenn du es beweisen kannst, erstatte Anzeige. Wenn nicht, halt den Ball flach.

Kommentar von Hotelkrueger ,

Anzeige wurde erstattet, ich hab eh soweit nichts zu verlieren, nur so nebenbei, die Behörde und auch die Justiz versuchen hier die Sache zu vertuschen.

Antwort
von Helmuthk, 28

Der Bundesfinanzhof ist keine Tatsacheninstanz.

Er prüft nur, ob das Urteil des Finanzgerichtes rechtliche Fehler aufweist.

Wenn aber nach einer Außenprüfung oder nach einer Fahndungsprüfung höhere Steuern durch eine Kalkulation anfallen und das Finanzgericht als einziges Tatsachengericht im Steuerrecht nichts auszusetzen hat, wird der BFH niemals selbst eine Umsatz- oder Reingewinnkalkulation durchführen.

Das hätte Dir jeder Steuerberater oder auch jeder Anwalt für Steuerrecht sagen können.

Kommentar von Hotelkrueger ,

wenn aber falsche Berechnungen beim Finanzgericht übersehen wurden, eine eindeutige Falschberechnung?? abgeurteilt wurde

Kommentar von Helmuthk ,

Du hast mich wohl nicht verstanden.

Der Bundesfinanzhof prüft nur Rechtsfehler, aber keine Fehler in tatsächlicher Hinsicht, also Fragen der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, Nachkalkulation usw.

Kommentar von Hotelkrueger ,

vielleicht sollte ich mir noch einen weiteren Ins Boot holen?????

Kommentar von Helmuthk ,

Aber sicher!

Schmeiße dem schlechten Geld noch gutes nach.

Antwort
von LuckyStreik, 46

Hast du diese Frage mal an Deinen Steuerberater Deines Vertrauens gerichtet?

Kommentar von Hotelkrueger ,

dem Steuerberater wurde Mittäterschaft angedroht, der hat sein Mandant bei der Bedrohung durch die Fahndung niedergelegt, Mein Rechtsanwalt klärt schon einiges, aber jeden Vorgang durch Ihn bearbeiten zu lassen, kann ich mir nicht erlauben, deswegen will ich selber alle noch möglichen Schritte unternehmen

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