Seit Jahren ständig müde, schlapp, Kopfschmerzen, Ziehen in Armen und Beinen, etc.?

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12 Antworten

Ganz einfach, woran es dir mangelt ist Lebenskraft, Begeisterungsfähigkeit, da du es seit Jahren hast, ist das auch sehr schwierig es wahrzunehmen, da man ja keine gesunden Vergleiche findet.

Was gibt dir Sinn im Leben, oder was gäbe es dir? Handelst du im Moment richtig?
Befass dich mit dir selbst und du wirst sehen was dir fehlt. Und füllst du diesen leeren Brunnen, dann ist alles wieder gut, daran glaube ich, und war bis jetzt jedesmal so bei mir.

Alternativmedizin würde ich versuchen, doch bevor du dafür zahlst, denn alles wofür meine Mutter in meinen Kindheitstagen gezahlt hatte (um mich zu "heilen" (ADHS)), war völlige Verschwendung, von Wissenschaft bis zur Homöopathie. Ich hab mich später dann mit mir selbst befasst, und bin zufrieden, kann es nun verstehen.

Ernähre dich gesund, und denke gesund, das sind wichtige Voraussetzungen. Ich zB habe nur 10 % vom durchschnittlichen Eisengehalt im Blut, und es hiesse, das solle müde machen, doch viele vom Arzt aus gesehen Gesunde, fragen mich, wie ich nur soviel Energie haben könne, da ich seehhr fit bin :D

Herzrasen? Höre auf dein Herz, kümmere dich darum, will es dir vielleicht das sagen? :)

peace bro, du kannst das !

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Hallo!
Das klingt ja wirklich ernst und kompliziert. Ob dir hier irgendjemand wirklich helfen kann, wage ich zu bezweifeln.

Eine kleine Idee von mir: Ein Kollege von mir dachte sehr sehr lange (ähnliche Symptome wie du), dass er Pfeiffersches Drüsenfieber habe. Er ging von Arzt zu Arzt, er wurde auch auf Epilepsie (ja wirklich) getestet... alles kein Ergebnis. Irgendwann kam wohl eine Ärztin, die sich auf eine sehr ausführliche Anamnese spezialisiert hat und sehr viel mit den Patienten spricht, darauf, dass er eine Angststörung hat. Niemand, am wenigsten er selbst hätte das vermutet. Aber das Gehirn und die Nerven reagieren oft nicht so wie man normalerweise erwartet. Er bekam eine komplett neue Medikation und eine Therapie und war ein halbes Jahr später beschwerdefrei.
Vielleicht hilft dir das irgendwie weiter. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute! Lass den Kopf nicht hängen!

Herzliche Grüße

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Vorab: Ich bin kein Arzt; kann nur aus meiner eigenen Erfahrung oder aus dem engeren Bekanntenkreis sprechen.

1. Schlapp-Müdigkeit-Anlaufschwierigkeiten morgens -> Lungenfacharzt aufsuchen, Lungenleistung messen lassen und bei festgestellten Atemaussetzern ->  Schlaf-Apnoe ? -> COPD ?

2. Rheumatischer Formenkreis (auch i. V. m. Schuppenflechte und anderen Autoimmunerkrankungen): Facharzt aufsuchen, wahrscheinlich erst mal Goldstandard mit Metothrexat, Kortison/ Sulfasalazin/Arawa usw., und wenn nach mehreren Behandlungsjahren zwei Mal diese gängigen Behandlungsschemen nicht weiter helfen wird letztlich die bis zu 25.000.-- Euro pro Jahr kostende Behandlung mit sog. "Biologicals" nötig sein - zahlen die ges. Kassen, die Privaten, die Heilfürsorge/Beihilfe (bei Beamten) bei entsprechender Begründung alle. Bin bei den Biologicals angelangt, Rheumabeschwerden sind ebenso fast völlig weg wie die Hautprobleme. Biologicals kann man selber mit sog. "Pens" spritzen wie beim Diabetes, alle zwei Wochen 1 x Pieks ...

3. Schilddrüse: Aus eigener Erfahrung kann ohne feststellbaren Grund plötzlich Unterfunktion mit Überfunktion wechseln und umgekehrt. Engmaschige Facharztüberwachung unabdingbar (Blutuntersuchung und Ultraschall, ggf. auch Radio-Jod-Behandlung bei sog. heißen Knoten). 

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Deine Schilddrüse ist immer noch nicht richtig eingestellt, auch das Herzrasen kommt daher. Warst du schon mal in einer speziellen Schilddrüsenklinik?

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Kommentar von dance87
17.11.2016, 10:55

Nein, da war ich noch nicht. Da benötigt man aber auch eine Überweisung, oder? Machen die denn deutlich mehr als Endokrinologen, Internisten etc.? Bzw. kommen sie zu mehr Ergebnissen? Einen guten Endokrinologen habe ich eigentlich.

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Ich kann nachempfinden, wie es dir mit diesen Dingen geht.

Autoimmun-Erkrankungen bringen den ganzen Körper durcheinander. Es wird dir nichts anderes übrig bleiben, als zu beobachten und zu schauen, was dir hilft oder auszuschliessen was dir nicht gut tut. Ob da noch mehr dahinter steckt, wirst du wahrscheinlich irgendwann herausbekommen.

Ich hatte 4 - 5 Jahre Odysee hinter mir, bis wir nur annähernd herausgefunden haben, was los ist. Am Ende war klar, keiner kann helfen. Aber ich durfte wenigstens wieder aus der "psychosomatischen Schublade" raus.

Für deinen weiteren Weg wünsche ich dir viel Kraft und dass du deine gesundlichen Probleme doch über kurz oder lang etwas einkreisen kannst und etwas Hilfe möglich ist.

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Vielleicht psychosomatisch bedingte Symptome? Kann es sein, dass er dir psychisch nicht gut geht, dir etwas fehlt und du das äußerst durch körperliche Schmerzen?

Klingt für manche vielleicht blöd aber wenn du dir sicher bist, dass es nicht psychisch bedingt ist dann schau mal etwas von der schulmedizinischen Medizin weg und such dir etwas alternatives (körperarbeit, Chinesisches, handauflegung....) - vielleicht findest du dir jemand sympathischen wo du das alles mal unter bekommen möchtest und vielleicht erwarten dich dort ja andere/neue Ergebnisse und dir kann auf diesem Weg geholfen werden...

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Kommentar von dance87
16.11.2016, 15:06

Also auf die Psyche kommen die Ärzte dann ja auch meist, aber ich kann da keinerlei Zusammenhang finden... Mir geht es derzeit auch psychisch sehr gut soweit ich das einschätzen kann (es gab schon andere Zeiten, in denen es mir aber dafür körperlich besser ging).

Ich tendiere auch gerade eher zur alternativen Medizin, aber da sind leider so viele Betrüger unterwegs :-(.

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Also grundsätzlich kann jeder Diabetes Typ in jedem Alter auftreten!

Also geh zum Arzt und lass es austesten - sicher ist sicher.

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Kommentar von dance87
17.11.2016, 10:56

Also mit dem Austesten ist das so eine Sache. Das finden die Ärzte ja meist nicht notwendig und wenn, dann wird halt immer nur ein Wert genommen - das reicht doch nicht, oder? Bzw. da kommt doch nur etwas heraus, wenn es schon schlimm ist, oder?

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Hallo,

ich habe auch Hashimoto und eine ziemliche Odysee hinter mir. Gerade Hashimoto-Thyreoiditis kann einen Menschen komplett lahmlegen. Die Krankheit "kann" dies, muss aber nicht. Das is von Fall zu Fall sehr unterschiedlich, wird aber sehr häufig unterschätzt. Wie sieht denn Deine Einstellung aus? WIrd "nur" T4 (z. B. mit L-Thyroxin) behandelt oder auch mit T3 (z. B. Kombipräparat)? 

Wurde eine Nebennierenschwäche ausgeschlossen? Als ich Deine Symptome so gelesen habe, ist die Nebennierenschwäche das erste gewesen, was mir einfiel. Solltest Du also schwache Nebennieren haben, dann nützt Dir die beste Schilddrüseneinstellung rein gar nichts. Dann müssen die Nebennieren mit behandelt werden. Schau auch mal auf www.adrenal-fatigue.de .

Aber auch bei der Schilddrüseneinstellung gibt es verschiedene Medikamente (synthetische und natürliche). Wurde da schon mal etwas anderes ausprobiert?

Aber wie gesagt: Mir scheint, als ob es die Nebennieren sind, die Du beim Endokrinologen auf jeden Fall (in einem 24-Stunden-Urintest) mit untersuchen lassen solltest. Schau doch auch mal in das Forum www.ht-mb.de/forum . Aber sicherlich warst Du dort schonmal.

Viel Kraft und vor allem viel Glück beim Finden des richtigen Hormonarztes

Catlyn

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Es ist natürlich nicht möglich, hier eine passende Antwort zu bekommen, da Du sehr viele Symtome hast und auch Ärzte Dir da bisher nicht weiterhelfen konnten.

Ich kann Dir ein paar Tipps geben, was man überprüfen könnte, auf das Deine Symtome teilweise passen. Das Problem ist ja auch, das man nicht immer alle Symptome hat, also das auch noch von Betroffenen zu Betroffenen unterschiedlich ist.

Eines was ich auf jeden Fall mach würde, wie gesagt - ich, ist die Schilddrüse entfernen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das da mitunter die seltsamsten "Nebenwirkungen" auftreten, wenn eine  Schilddrüsenerkranklung vorliegt.

Du musst bedenken, Hashimoto ist einen Autoimunerkrankung. Dein Imunsystem zerstört nach und nach Deine Schilddrüse. Deswegen ist es durchaus normal, das der Bedarf an Thyroxin langsam steigt. Aber damit ist es nicht getan. Da ist ein sterbendes Organ in Deinem Hals, das auf Grund der Schädigung nicht nur "gute" Sachen absondert.

Ich persönlich glaube, das da der eigentliche Übeltäter steckt, egal wie gut Du angeblich eingestellt bist. Falls Du an einer Schilddrüsen OP interessiert bist, kann ich Dir die führende Klinik in Deutschland/Stuttgart empfehlen:

http://www.diakonie-klinik.de/

Mit der Maus auf Leistungsspektrum gehen und Schilddrüsenzentrum auswählen.

Ich habe mir dort meine Schilddrüse  letztes Jahr entfernen lassen und viele Probleme, die man nie mit einer Schilddrüse in Zusammenhang bringen würde, sind verschwunden.

Eine andere mögliche Erkrankung könnte ausserdem eine Fibromyalgie sein.     http://www.internisten-im-netz.de/de\_fibromyalgie-anzeichen-symptome\_897.html

Leider ist es so, das die Ärzte oft den Zusammenhang nicht erkennen. Man muss schon Glück haben, an den richtigen zu geraten. Eine Klinik hat da mehr Möglichkeiten, da dort Ärzte aus unterschiedlichen Gebieten zusammen arbeiten und auch Labore wesentlich besser ausgesttat sind.

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Kommentar von dance87
17.11.2016, 11:00

Also ich habe gelesen, dass immer ein Rest der SD zurück bleibt bei einer OP und damit die Probleme meist nicht behoben sind bei Hashi?!? Aber ich werde nochmal über das Thema nachdenken.

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Hallo!

Da du regelmäßig zum Arzt gehst, nehme ich an, dein Blutdruck wurde überprüft. Herzrasen kann manchmal mit sehr niederem Blutdruck einhergehen. Es könnte aber auch mit den Schilddrüsenmedikamenten zu tun haben.

Geh doch mal in eine internistische Ambulanz und erzähle ihnen von deinen Problemen. Mach dir vorher eine Liste mit allem, was du erzählen willst, damit du nichts vergisst! In einem Krankenhaus können die Ärzte auch andere Spezialisten hinzuziehen.

Du könntest auch mal ein Beschwerdetagebuch führen. Schreib täglich hinen wie du dich fühlst, was du gegessen hast und wenn du Herzrasen, Kopfschmerzen und anderes hat. Mach das Ganze mit Datum und Uhrzeit. Vielleicht kommt man so hinter ein Muster. Schreib vielleicht auch dazu was du gemacht hast, bevor es dir plötzlich schlechter ging und wie lange das angehalten hat.

Jeder Hinweis kann den Ärzten helfen eine Diagnose zu stellen. Kauf dir ein Blutdruckmessgerät und miss ihn, wenn du Herzrasen hast.

Nimm auch die Befunde der Schilddrüse und über andere Erkrankungen mit.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine der vielen, rheumatischen Erkrankungen. Dazu würde deine Müdigkeit und die ziehenden Schmerzen in Armen und Beinen passen. Es gibt einige Rheumaarten, die die Muskeln und Weichteile betreffen. Sie können entzündlich und nicht entzündlich sein, könnten also bei einem Blutbild mit Entzündungswerten womöglich nicht erkannt werden.

In einer internistischen Ambulanz sollten die Ärzte aber zumindest auf die Idee kommen, es könnte sich um Rheuma handeln. Für eine weitere Untersuchung solltest du dann aber zu einem Rheumatologen gehen!

Auch eine Fibromyalgie, vielleicht in leichter Form, könnte möglich sein. Das ist auch eine Rheumaart und sie ist sehr schwer zu diagnostizieren.

Ich wünsche dir baldige Besserung!

Gruß Lirin

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Das sind doch im Klimakterium typische Erscheinungen. Das geht vorbei

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Kommentar von studiogirl
16.11.2016, 17:21

So ein Blödsinn!!! Einige evtl., aber nicht ausschließlich. Leistungsabfall und ständige Müdigkeit....wo hat man das im Klimakterium?

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