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Seit ihr stolz auf eure Religion?

gefragt von india4rever am 02.06.2009 um 23:35 Uhr

Support
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Liebe/r india4rever,

gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform. Obige Frage mag interessant sein, um einen Rat scheint es Dir aber nicht zu gehen, oder?

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Karina vom gutefrage.net-Support

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Sofaschalter
beantwortet von Sofaschalter am 2. Juni 2009 23:36
7x
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Stolz kann ich auf etwas sein, dass ich geleistet habe. Das trifft bei einer Religion nicht zu.

Kommentar von A37063602dcd17c5d106d9b7debc8e0fsmalldarkangel82 am 2. Juni 2009 23:37

DH!


anonym
beantwortet von tihawe am 2. Juni 2009 23:38
4x
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Ich verstehe den Sinn der Frage nicht. Wiso stolz? Hast Du eine eigene Religion die Du selbst entwickelt hast?


Rytael
beantwortet von Rytael am 2. Juni 2009 23:37
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"Seid ihr ..." meinst du wohl. Ich bin unreligiös und darauf bin ich stolz ja, weil ich meinen eigenen Kopf verwende und nicht irgend einen Mist glaube.

Kommentar von friendlylion am 2. Juni 2009 23:59

Ob das nicht auch ein Glaube ist? Denke doch, wie uns schon die Werbung manipuliert. Ich meine, wer nicht an Gott glaubt, glaubt an Geld, oder an Menschen,... dass sie ihm Glück bringen


andrealin
beantwortet von andrealin am 2. Juni 2009 23:39
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ja, so stolz, dass ich ausgetreten bin :)


ziuwari
beantwortet von ziuwari am 2. Juni 2009 23:38
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wie kann wer auf was stolz sein, wofür er nichts kannn ?



gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 2. Juni 2009 23:40
2x
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Ich bin dankbar, daß ich meine geistige Heimat gefunden habe.


siggischmidt
beantwortet von siggischmidt am 2. Juni 2009 23:36
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Ja, sehr, sie ist nur noch nicht ganz fertig...


Loui0341
beantwortet von Loui0341 am 2. Juni 2009 23:36
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Ist dir Karl Marx ein Begriff?

Kommentar von tihawe am 2. Juni 2009 23:40

War das nicht der Papa von Winnetou?


Saudade77
beantwortet von Saudade77 am 2. Juni 2009 23:37
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Ich bin stolz auf die Werte, die sie vermittelt, zumindest im Rahmen einer gesunden Auseinandersetzung, also jenseits von Fundamentalismus und Fanatismus.


Ssmith89
beantwortet von Ssmith89 am 2. Juni 2009 23:37
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strange Frage.stolz nicht unbedingt nein


anonym
beantwortet von Lutah am 2. Juni 2009 23:38
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es heißt "Seid" nicht seit .... "seit" meint immer das zeitliche ... seit gestern, z.b. - das nur mal am Rande


MikeFFM
beantwortet von MikeFFM am 2. Juni 2009 23:39
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Und wie! Ich habe nämlich keine...


plant
beantwortet von plant am 2. Juni 2009 23:42
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Religionen wurden erdacht um Menschen lenken. Gott braucht keine Religion..


primavera45
beantwortet von primavera45 am 4. Juni 2009 20:24
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NEIN, ich bin einfach nur "dankbar", das mich Jesus Christus angenommen hat, wie ich ihn angenommen habe . . .

.

STOLZ halte ich für eine Sünde, es erhöht das EGO jedes Menschen und erhebt sich daher nicht selten über Andere, was oft Hauptursache für Konflikte, Streit, Kriege, Verletzungen und Schmerzen sind.

.

Ersetzt man das Wort "Stolz" mit dem Wort "Dankbar" und wird sich dem SINN von Dankbarkeit bewusst, an den jeweiligen Stellen des Lebens, dann denke ich verändert sich die eigene Sichtweise so, das Heilung und Frieden in unsere Herzen einzieht, obwohl manchmal trotzdem Unfrieden um uns herum, der Alltag ist.


anonym
beantwortet von SUNFRIEND4 am 2. Juni 2009 23:36
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Stolz, dass ich bei dieser Kirche dabei bin.



3runex
beantwortet von 3runex am 2. Juni 2009 23:37
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auf jeden fall


aischa77
beantwortet von aischa77 am 2. Juni 2009 23:51
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JA,ich bin stolz auf meine Religion, und die jenigen die sagen dass sie an nichts glauben,das es keinen Gott gibt, das sind für mich sehr schwache Menschen. Denn im Stillen und tief im Herzen wissen die schon das es einen Gott gibt. Wenn nicht ER-Gott dann gäbe es euch doch garnicht.

PS:erst denken dann sagen

Kommentar von B043ae9a3a111615e02b444c6737b100smallHarterkampfer am 3. Juni 2009 17:40

Die Intelligenz, die sich in der realen Welt um uns herum manifestiert, also Gestalt annimmt, ist nicht unbedingt ein Gott, dem man Weihrauch opfern und zu dem man sich mehrmals am Tag verbeugen muss. Wenn ich es recht übelege, ist es sehr, sehr unwahrscheinlich, dass eine weltumspannende Intelligenz sich mit konfessionellen Haarspaltereien beschäftigt, wie zum Beispiel: ob die Frau im Gottesdienst schweigen soll, oder Sahne ins Gulasch darf, oder der erste Beischlaf erst mit der Heiratsschließung gestattet ist.

Und was hat der Glaube oder Nichtglaube an einen Gott der althergebrachten Bauweise mit der Schwäche eines Menschen zu tun? Genauso könnte ich behaupten, Religiöse brauchen eine ideologische Krücke, weil sie zu schwach sind, um alleine aufrecht zu stehen. Solch eine Behauptung wäre aber Unfug, weil es nicht so ist und weil ich die Realität dafür verdrängen müsste. Nee, Mädchen, die Stärke von Menschen hat nichts mit Religion zu tun!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 3. Juni 2009 22:25

Das ist würdig in die Heiligen Hallen von FSTDT.com aufgenommen zu werden.

.

Die Antwort und die denke dahinter, versagt ja an allen Ecken und Enden.

Ich will gar nicht anfangen.

.

Amüsiert,

Soli


RoterTeufel
beantwortet von RoterTeufel am 3. Juni 2009 00:03
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Ich bin stolzer Satanist!


Harterkampfer
beantwortet von Harterkampfer am 3. Juni 2009 17:10
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Stolz ist die Herausstellung des Eigenen durch Abwertung anderer. Diese Erscheinung war zweitweise zentraler Bestandteil von Kulturen. Insbesondere in Kulturen, die eigene Vormachtstellungen eifersüchtig bewahren wollten (Reiche - Arme, Weiße - Schwarze, Freie - Sklaven) oder die territoriale Ansprüche aufrechterhalten (Spanier - Indianer)wollten, war Stolz zeitweise ein Bestandteil des Umgangs miteinander.

Stolz ist an dem Zeitpunkt der Weltgeschichte unbrauchbar geworden, als es nicht mehr darum ging, andere Personen oder Kulturen gewaltsam niederzuwerfen oder nieder zu halten sondern mit diesen zu kooperieren oder zu verschmelzen. Daher findet sich der Stolz als Phänomen nur noch in Randgruppen und Kulturen, die sich aus der allgemeinen Entwicklung auskoppel möchten (Kriminelle, bestimmte moslemische Richtungen, evengelikale Christen).

Das Gefühl der Zufriedenheit mit erreichten Leistungen wird heute nur noch selten mit "Stolz" bezeichnet, das Wort klingt unpassend, da es Jahrhunderte lang an abwertendes Verhalten gekoppelt war.


morus
beantwortet von morus am 3. Juni 2009 20:37
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Sei nicht stolz! Siehe nie irgend etwas an, das du dein nennst, nicht dein Vermögen, nicht deine Körperstärke und Schönheit, nicht deine Geistesschärfe und Fähigkeit, ohne zu gedenken, dass nicht du dir es verschafft hast, sondern Gott dir es geliehen hat, Er allein es ist, dem du es zu verdanken hast, ja Er noch Herr darüber ist, obgleich du es dein nennst, - denke daran, und hüte dich vor Stolz.

(Quelle: http://www.hagalil.com/judentum/samson-hirsch/chorew-12.htm)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 3. Juni 2009 22:28

In aller Freundschaft.

Du willst mir doch nicht erzählen das Dein Avatarbild Dich nicht mit Stolz erfüllt?

.

Was für ein Gott kann das sein der mit Stolz ein Problem hat? Wie devot muss es noch werden?

.

Gruß,

soli

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 3. Juni 2009 23:05

Ich finde den Begriff Stolz sehr gut bei Wikipedia erklärt: "Mitunter wird der Stolz in zwei Formen unterteilt: eine gesunde und eine kranke, das heißt neurotische Form (zum Beispiel propagiert von Karen Horney in ihrem Buch Neurose und menschliches Wachstum). Neurotischer Stolz ist es, wenn man stolz auf etwas ist, was man nicht selber geschaffen hat, oder eine andere neurotische Form ist natürlich auch, Leistungen erbracht zu haben, die gegen die Menschen gerichtet sind, zum Beispiel stolz zu sein, möglichst viele Leute betrogen zu haben. Gesunder Stolz liegt jedoch vor, wenn man etwas für sich (beispielsweise Ablegen einer Dissertation, Abitur) oder für die Gemeinschaft geleistet hat.

Hierbei ist jedoch zu beachten, ob dieser eben erwähnte Stolz auf gesellschaftliche Anerkennung abzielt oder ob man stolz auf sich selbst ist – sprich im Sinne einer persönlichen Eigenschaft oder das Gestilltsein des Drangs/Bedürfnis nach Zufriedenheit bzw. Anerkennung (was durchaus in Hochmut enden kann)."

In dieser Differenzierung würde ich auch den Stolz betrachten. In Bezug auf meine Religion: Wofür kann ich da stolz sein? Dank trifft da eher mein Gefühl.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 5. Juni 2009 10:17

Well, ich sehe keinen Unterschied zu irgendeinem anderen Themengebiet.

Man kann einen trinken und ab und an nette Abende haben, oder man kann der Flasche verfallen.

Ein gesundes Maß ist überall zu halten, warum Stolz hier eine Sonderstellung haben soll, erschließt sich mir nicht.

Ich bin Stolz auf das was ich mir erarbeitet habe. Stolz auf ein paar Talente die ich durch Anstrengung ausbauen konnte. In völlig normalem Maß. Ich bin zufrieden mit mir. Kann nicht verkehrt sein, mit sich selbst im Reinen zu sein, oder?

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 6. Juni 2009 15:25
  • Deine Beispiele, worauf Du stolz bist, beziehen sich alle auf deine eigene Leistung. Okay.

  • Doch inwieweit kann ich darauf stolz sein, ein Deutscher zu sein, bestimmte Grundbegabungen zu haben, als Christ aufgewachsen zu sein? Alles das bekam ich ohne mein Zutun.

  • Stolz könnte ich zu Recht sein, dem Ansehen der Deutschen nicht zu schaden, im christlichen Glauben gewachsen zu sein und meine Begabungen gefördert zu haben.

  • Und ohne dies zu schmälern, sehe ich auch, das auch dies nicht NUR mein eigener Verdienst ist, sondern ich vielen anderen Menschen und letztlich auch Gott eine Menge verdanke.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 6. Juni 2009 15:41

Doch inwieweit kann ich darauf stolz sein, ein Deutscher/Engländer/Tscheche/Kanadier zu sein?

.

Gar nicht.

Da geb ich Dir völlig recht. Die alle paar Jahre aufflackernden Diskussionen darüber, finde ich mehr als lächerlich.

Ich bin ich.

Geprägt durch Kulturkreis, Eltern, Freunde soziales Umfeld.

Fertig. Kein Stolz nötig.


anonym
beantwortet von wiele am 5. Juni 2009 14:57
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Nein, bin ich nicht.


anonym
beantwortet von wurstfetischist am 30. Oktober 2009 22:34
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Klar bin ich aufs Spaghettimonster stolz


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