Frage von JimKnopf1234, 136

Seit Herzrasen anhaltende Atemnot / Drang zu Gähnen. Was ist das?

Moin! Sicherlich befindet sich hier der ein oder andere belesene Typ in Sachen Medizin. Bei mir geht es um folgendes: vorgestern Abend habe ich ohne mir ersichtlichen Grund extremes Herzrasen gehabt, dabei Schwindel und Atemnot. Nach so 5-10min ging es dann wieder, habe die ganze Nacht geschwitzt, jedoch kann ich seitdem gefühlt nicht mehr tief einatmen, verspüre den Drang zu gähnen, was ich aber irgendwie nicht kann. Habe bereits gegoogelt, aber konnte dort nicht wirklich was finden, gerade im Bezug darauf, dass die Atembeschwerden anhalten.

Hoffe, ihr könnt mir helfen (außer natürlich das "geh zum Arzt")

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Antwort
von Isabelle2205, 123

Hey habe das selbe wie du und wollte mal nachfragen ob du schon was heraus gefunden hast? Ich war bereits paar mal beim lungenArzt der eine Schilddrüsenfehlfunktion festgestellt hat, was auch richtig war, aber das ständige tiefeintamen bleibt. Werde nochmal im neuen Jahr zum lungenArzt gehen. Liebe Grüße

Antwort
von Adrian593, 136

Sofort in die Notaufnahme oder am besten den Notarzt 112 rufen. Könnte sehr wahrscheinlich ein Herzinfarkt sein und das ist nicht selten, dass man auch nach mehr als 24 h nach Symptombeginn noch lebt. Also sofort in die Notaufnahme oder wie gesagt die 112 anrufen! Kann natürlich auch was harmloses sein, aber du musst ein EKG machen lassen! Beste Grüße und gute Besserung!

Kommentar von JimKnopf1234 ,

Kommt für mich erstmal nicht in Frage. Heißt das, dass es mitunter morgen weg sein könnte die Symptome? Beim Sport war ich heute auch ohne Probleme (Fitnessstudio). Was mich persönlich vom Gedanken des Herzinfarkt auch abhält ist die Tatsache, dass ich eben keinerlei anderen Symptome wie ausgestrahlter Schmerz o.Ä. hatte.. eben nur diese Atemnot und das Herzrasen. Das nächtliche schwitzen danach schiebe ich darauf, dass ich nicht wusste was mit mir geschieht.

Kommentar von Adrian593 ,

Oh sorry, da stand ja vorgestern Abend, aber sonst wäre ein Infarkt tatsächlich möglich gewesen.

Kommentar von Adrian593 ,

Hast du schon mal was von einem sogenannten Pneumothorax gehört? Dieser verursacht nämlich unter anderem Atemnot, Herzrasen und auch Schweißausbrüche. Bei einem Pneumothorax tritt Luft aus dem betroffenen Lungenflügel durch einen Riss in der Lunge in den Pleuraspalt. Dieser enthält eine Flüssigkeit, die dafür sorgt, dass die Lungenflügel am Brustkorb haften. Der Pleuraspalt ist also die Verbindung von Lungenflügel und Thorax. Jedenfalls tritt die Luft dann in diesen Pleuraspalt und sorgt dafür, dass der Lungenflügel nicht mehr gut haftet. Dann kann es passieren, dass der Lungenflügel kollabiert. Ein Pneumothorax entsteht zB durch einen Sturz auf den Brustkorb ( Thorax), einen Stoß auf die Schulter, nach einem Verkehrsunfall oder auch durch das Rauchen. Manchmal sieht man auch, dass sich der Brustkorb auf der betroffenen Seite nicht so stark hebt, wie die andere Hälfte. Auch verpüren die Patienten oft ein Ziehen in den Lungespitzen beim tiefen Einatmen, einen stsrken Hustenreiz oder auch ein Blubbern in der Brust, welches durch die Luft, die in den Pleuraspalt strömt, entsteht.

Kommentar von JimKnopf1234 ,

Danke, aber augenscheinlich sind beide Seiten gleich bzw. vernehme ich kein Stechen / Blubbern in der Brust. Habe nun etwas gelesen.. kann es sein, dass Magnesiummangel tatsächlich solche krassen Symptome hervorrufen kann? Wenn ja, wie lange sollte ich Magnesium hoch dosiert einnehmen, bis man eine Besserung verspüren sollte?

Kommentar von Adrian593 ,

Es ist relativ schwer, Magnesiummangel wieder auszugleichen und dauert schon seine Zeit. Du brauchst dir kein teures Magnesium aus der Apotheke holen, es gibt überall Magnesium-Brausetabletten, die genau dem Tagesbedarf entsprechen. Jeden Morgen eine Tablette und dann nach 2-3 Monaten wird es sich bessern, sollte es vom Magnesiummangel kommen, den es ja eigentlich medizinisch garnicht gibt, dann wäre das nämlich ein Synonym für "tot"! ohen Magnesium geht nichts:) Aber auch das ist ja nur eine Vermutung, deshalb solltest Du zu deinem Hausarzt gehen. Noch was zu den Tabletten, nur eine am Tag und es hilft wirklich, auch die "billigen". Nehme die seit 4 Monaten jeden Tag, weil ich häufig Muskel und Nervenzucken hatte und es hat sich so weit verbessert, dass ich den Termin beim Neurologen absagen könnte. Du solltest auch mal deinen Blutzucker checken lassen.LG und gute Besserung, Adrian13J:)

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