Frage von Zafim, 51

Seit 6Jahren, arbeite ich ohne festgelegte Arbeitszeiten, für eine Reinigungsfirma. Nach Führungswechsel wird Arbeitsbeginn 17Uhr vorgegeben. Was nun?

Seit 6Jahren, arbeite ich schon für eine Reinigungsfirma, ohne festgelegte Arbeitszeiten, sie sind an die Kunden (Objekte) angepaßt. Seit einem Führungswechsel, wird nun versucht uns den Arbeitsbeginn um 17Uhr vorzuschreiben. In meinem Objekt (Kunde der Reinigungsfirma) sind sie sehr, mit meiner Arbeitsleistung zufrieden, es gab nie Probleme oder Beschwerden und aus Kundenfreundlichkeit möchten sie, das ich weiterhin schon um 15Uhr mit der Arbeit beginne. Was ist wichtiger, für mich der Kunde, denn wenn dieser Glücklich ist, dann gibt es Geld für die Firma ! Oder ??

Antwort
von peterobm, 30

dann kannst mit Rechnen, dass die 2 Stunden unbezahlt bleiben. Neue Firma, neue Bedingungen, das kann auch mit einem Arbeitsvertrag stattfinden.

Dieser Kunde sollte sich mit dem Chef in Verbindung setzen.

Kommentar von Zafim ,

Wir durften selbst entscheiden, wann es los ging, mit der Arbeitszeit und nun haben wir einen neuen Chef, der sich überall einmischt .

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht, 38

Zuerst ist für Dich wichtig, was zu den Arbeitszeiten im Arbeitsvertrag steht. Du bekommst von Deinem AG Deinen Lohn und wenn er die Arbeitszeiten lt Vertrag ändern kann, musst Du Dich danach richten.

Wenn der Kunde, bei dem Du im Einsatz bist andere Zeiten möchte, muss dieser sich mit Deiner Firma in Verbindung setzen. Diese ist der Vertragspartner und nicht Du.

Die neue Führung wird sich bestimmt den Kundenwünschen anpassen. Du kannst das nicht "richten". 

Kommentar von Zafim ,

Von Arbeitszeiten, steht nichts im Arbeitsvertrag...

Kommentar von Hexle2 ,

Sorry, wenn die Arbeitszeiten nicht genau geregelt sind, kann der AG die Arbeitszeiten nach § 106 Gewerbeordnung (Weisungsrecht des AG) festlegen.

"Der AG kann Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit diese Arbeitsbedingungen nicht durch den Arbeitsvertrag, Bestimmungen einer Betriebsvereinbarung, eines anwendbaren Tarifvertrages oder gesetzliche Vorschriften festgelegt sind. Bei der Ausübung des Ermessens hat der AG auch auf Behinderungen des AN Rücksicht zu nehmen"

Der AG hat zwar auch die berechtigten Interessen des AN zu beachten, hier müssen die Verhältnismässigkeit, die Angemessenheit und die Zumutbarkeit des AN in Betracht gezogen werden, solange aber keine triftigen Gründe gegen die Entscheidung des AG vorliegen, wirst Du wohl die neuen Arbeitszeiten akzeptieren müssen.

Vielleicht setzt sich ja der Auftraggeber, bei dem Du eingesetzt bist, für die Beibehaltung der alten Regelung ein.

Antwort
von Novos, 20

Wenn der Auftraggeber Probleme mit den neuen Zeiten hat, bitte ihn, sich mit Deiner Geschäftsführung in Verbindung zu setzen. Du kannst / darfst das nicht regeln.

Antwort
von Samila, 22

das wird die neue leitung mit dem kunden besprechen. wenn der kunde sagt ich brauche die mitarbeiterin um 15 uhr, und die leitung sagt ,, iss nicht weils erst ab 17 uhr geht,, wird der kunde sich wohl jemand anderes suchen. 

kann ja auch sein das die neue leitung sagt das es ok ist damit sie den kunden nicht verlieren. da wirst du nichts machen können

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