Frage von SashiaGrey, 23

Seit 3 Monaten immer erschöpfter - Nebennierenschwäche?

Hallo,

ich bin 24 Jahre und bin bis auf eine Schilddrüsenunterfunktion gesund mach Sport und esse regelmäßig ausgewogen dh jeden Tag 4 Portionen auch Obst und Gemüse. Meine Schilddrüse kann die Müdigkeit nicht erklären, denn die ist optimal eingestellt und hat die gleichen Werte wie vor 2 Jahren wo ich noch nicht diese Beschwerden hatte. Eisen und andere Blutwerte sind auch unauffällig. Ebebso habe ich KEINE Intoleranzen gegen Gluten, Fructose, Laktose, Histamin oder bestimmte Lebensmittel. Anfang des Jahres hatte ich jedoch einen Burnout mit schlimmen Angstzuständen woher weiß ich nicht. War mehrere Wochen Krankschreiben. Hab aber dennoch das Semester bestanden mit letzten Kräften. Sie wollten mich mit Antidepressiva behandeln doch ich lehnte ab nachdem ich von EINER einzigen bereits sehr heftig reagierte DieserBurnout hat sich jedoch schleichend mit Beginn des Herbstes 2015 entwickelt. Ich habe jetzt nur noch 1. Nebenjob wenige Stunden und mein Arbeitspensum erheblich runtergeschraubt mit dem Sport mache ich auch langsamer weiter. Nun ist es aber so dass ich seit 1 Woche krankschreiben bin. Ich kann wieder garnichts mehr machen und in meinem Kopf ist es wie Watte. Meine Augen sind auch extrem trocken.

Ich kann mir nicht erklären was los ist. Ich habe mein Leben nach dem Burnout überdacht habe ein guten Studienplatz und einen wunderbaren Freund seit nem halben Jahr , der mich auf Händen trägt. Seine große Familie mag mich sehr. Und ich sie auch. Und ich bin ein Mensch der sowas schnell merkt, denn ich kenne von damals auch anderes.

Vermute eine Nebennierenschwäche nachdem ich das Buch von Dr. Wilson gelesen habe. Meine Hausärztin meinte sowas zu testen sei unnötig. Ich weiß echt nicht. Wollte schon zum Heilpraktiker aber ich bin skeptisch. ..

Was kann ich tun?

Antwort
von DerRumpelrudi, 19

Was haben wir seit drei Monaten ? Richtig... wärmere Tage und in der Natur kein tristes Grau mehr. Die Wahrnehmung ist mit der Registrierung der Eindrücke gut ausgelastet, sofern Du über die Haustürschwelle trittst. Gehe so oft wie möglich in die Natur... nimm vielleicht eine Kamera mit, und schaue Dir dann die vielen Details genauer an. Suche die Faszination.

Nebenbei erstellst Du einen Tagesablauf der Befindlichkeiten. Wann tritt die Müdigkeit auf, wann und wie lange bist Du durchgehend leistungsfähig. Unter Leistungsfähigkeit ist nicht Sport gemeint, sondern der allgemeine Aktivitätswille.

Das Ganze hat den Sinn, deinen persönlichen Biorhythmus festzustellen und vielleicht die täglichen Mahlzeiten so zu legen, dass die Verdauungsmüdigkeit nicht ausgerechnet zur Leistungszeit auftritt.

Ich werde zum Beispiel 45 Minuten nach dem Essen hundemüde. Wenn ich davor gearbeitet habe sogar lähmend müde. Ich kann mir aber den Luxus leisten, dann ein kleines 20minütiges Nickerchen zu machen. Die Kunst besteht nur darin, die Essenzeit so zu legen, dass die Müdigkeit kein Problem mehr darstellt. Wenn Du den richtigen Rhythmus gefunden hast, dann wirst Du plötzlich nicht mehr so extrem müde.

Dass Du so gut auf Medikamente ansprichst, hat auch damit zu tun, dass Du innerlich im Dauerstress bist. Deine Psyche unterscheidet nicht mehr den positiven vom negativen Stress. Beides ist Stress. Hier ist es aber der eigene Wille, den positiven Stress weiterhin zu suchen und der Psyche (Müdigkeit) keine Chance zur Depression zu geben. Denke daran, dass es deine unterschwellige Depression ist, die dir mit körperlichen Symptomen (Psychosomatik) ein positives Erlebnis nicht gönnt. Lache Deine Psyche dann einfach aus.

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