Frage von SanRemoMage, 51

Seit 2 Tagen Nichtraucher Passivrauchen und Entzugserscheinungen?

Hallo ich habe jetz 2 Extrem harte tage hinter mir.
Aufgehört an der Kette der Tabakindustrie zu hängen und schon geht der Albtraum los... Zittern... Unscharf sehen.. Unruhe... Schlechter schlaf... Unkonzentriert.... Und einen inneren Teufel der dich 24/7 probiert zu überzeugen dass nur eine Tschik die rettung ist.... Meine Frage ist aber... Heut in der Firma mit nem Kollegen im Firmenwagen zur Baustelle gefahren und der raucht gerade genüsslich eine... Ich frage mich bei dem intensiven passiv rauch kann der Körper ja gar nicht mehr unterscheiden ob ich gerade selber eine rauche oder nicht? Das wirft mich ja immer wieder auf 0 zurück oder?

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Expertenantwort
von RayAnderson, Community-Experte für Genuss, e-zigarette, rauchen, 14

Hallo,

hier wurde eine Menge Unsinn geschrieben. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sich immer Menschen meinen, zu Wort melden zu müssen, ohne etwas konstruktives beitragen zu können.

Leider ist es nicht damit getan, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Auch wenn die ersten Tage die schlimmsten sind. Gewisse Symptome bleiben noch lange erhalten.

Trotzdem meinen Glückwunsch zu der richtigen Entscheidung.

Über Allem steht der Wille und die Einsicht für Veränderung.

Das Suchtpotential von herkömmlichen Zigaretten ist extrem, so dass meistens nur ein radikaler Cut funktioniert. Die ganzen Rauchentwöhnungsvarianten sind nicht wirklich hilfreich, ob Nikotinpflaster oder oder....

Auch wenn Passivrauchen sehr schädlich ist und Deine Entzugserscheinungen für den Moment wieder an die vorderste Front rückt, wirft es Dich nur temporär beim Entzug zurück.

Ich hoffe Du schaffst es durchzuhalten.

Für viele Raucher, die gern aufhören möchten, es aber nicht schaffen, ist der Umstieg auf E-Zigaretten ein interessanter Weg. Für viele Exraucher war es ein Umstieg, für einen späteren Ausstieg.

Das liegt daran, dass das Suchtpotential beim Dampfen von E-Zigaretten wesentlich geringer ist.

Beim korrekten Umstieg fallen Entzugserscheinungen weg. Das Nikotin bekommt der Körper über das Liquid. Deswegen ist es ein stressfreier Abschied vom Rauchen. Weiterer Umgang mit dem rauchenden Bekanntenkreis wird durch fehlende Entzugserscheinungen für Jeden unproblematisch.

Da dampfen laut einer Studie vom britischen Gesundheitsministerium zu ca. 95% weniger schädlich ist, als rauchen herkömmlicher Zigaretten, ist es immer eine Überlegung wert.

Ein ins deutsche übersetzter Auszug, der britischen Studie, findet sich auf der Seite Forschung und Wissen.

www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/studie-e-zigaretten-sind-gesuend...

Zudem ist dampfen wesentlich günstiger, außer man steigt in den SubOhm Bereich bei E-Zigaretten ein.

Bei Fragen einfach melden.

Gruß, RayAnderson  😏

Antwort
von ixijoy, 18

nein auf gar keinen fall. das ist die überzogene angst der bevölkerung bei all den diskussionen ums rauchverbot.

noch ein, zwei tage. dann kannst du so viel schnüffeln wie du willst, wenn du keine zig mehr anrührst, dann bist und bleibst zu rauchfrei.

Antwort
von Trashtom, 28

Ist die Frage gerade wirklich, ob stark zu rauchen (was du aufgrund der Entzugserscheinungen offensichtlich getan hast) gleichzusetzen ist, mit ein wenig Passivrauch? 

Lass den scheiß. Und bitte deinen Kollegen ob er nich das Fenster runter oder eben später eine Rauchen kann, wenn du auf Entzug bist.

Antwort
von Mikkey, 8

Ein paar Vorschläge von einem, der das vor fast 15 Jahren durchgemacht hat:

Der Passivrauch wirft Dich nicht zurück, aber er macht Dir das Aufhören schwerer. Bitte Deinen Kollegen im Auto das Rauchen sein zu lassen!

Wann immer Dich der innere Teufel nervt, halte ihn einfach ein paar Minuten hin. Er verschwindet unabhängig davon, ob Du eine rauchst oder nicht.

Habe immer eine Flasche Wasser griffbereit, komischerweise wird das Bedürfnis zu rauchen geringer, wenn man einen Schluck Wasser trinkt.

Suche Dir im Internet ein Forum von Gleichgesinnten, in der Gruppe fällt alles leichter. Suche Dir eine Liste von den Effekten, die sich am Körper nach dem Rauchstopp im Laufe der Zeit einstellen.

Antwort
von AntwortMarkus, 28

Scheinst ja schwer abhängig zu sein. Ich rate Dir, die Rauchentwöhnung unter Aufsicht Deines Hausarztes durchzuführen.

Deine Sucht ist eine anerkannte Krankheit und die Behandlung wird von der KK übernommen.

Ich habe es auch vor 10 Jahren geschafft. Kopf hoch 😉

Kommentar von SanRemoMage ,

Danke... Wie kann da ein Hausarzt helfen?

Kommentar von AntwortMarkus ,

Es gibt zum Beispiel verschreibungspflichtige Medikamente die helfen. Oder Akupunktur oder andere wirksame Therapien.

Kommentar von SanRemoMage ,

Alles klar danke ich werde mich dann mal an ihn wenden

Kommentar von AntwortMarkus ,

Du fühlst dich schon in wenigen Tagen viel besser. 

Antwort
von Tididirk, 23

Kompliment, super das Du aufgehört hast.

Bitte Deinen Kollegen freundlich aber bestimmt, dass er im Auto nicht rauchen soll.
Wir haben ein Nichtraucherschutzgesetz

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