Frage von MalekMD, 31

Sein und Werden bei Relativsätzen?

Hallo Leute,

Wenn so einen Satz hat: Die von anderen Kulturen bedrängten Nomaden verlieren langsam ihre kulturelle Identät.

Und man sollte den Satz umschreiben. Ich hab ihn so umgeschrieben: Die Nomaden, die von anderen Kulturen bedrängt sind, verlieren langsam ihre kulturelle Identät.

Kann man den Satz aber auch so umschreiben: Die Nomaden, die von anderen Kulturen bedrängt werden, verlieren langsam ihre kulturelle Identät.

Wie unterscheidet man Werden und Sein in Relativsätzen, wann ist welches?

Danke sehr im Voraus!! :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von diebabs7a, 21

Werden: eine Handlung. Die Kulturen bedrängen gerade die Nomaden.

Sind: ein Zustand. Die Nomaden befinden sich in Bedrängnis, in Not.
Je nachdem was Du aussagen willst kann also auch "sind" besser sein. Allgemein hört sich bei diesem Satz aber "werden: besser an

Antwort
von BeSelf, 20

In diesem Zusammenhang heißt es werden bedrängt, da bin ich mir ziemlich sicher. Denn man ist nicht bedrängt, man wird bedrängt. Immer an die Originalform denken, dann klappt das meistens.

Antwort
von syncopcgda, 11

Abgesehen davon, dass es Identität heißt, halte ich hier sein und werden für gleichwertig.

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