Luise am 22.06.2007 um 23:13 Uhr
Die Frage war zwar schon ähnlich da, ich hätte aber gerne eine Umfrage, da muss niemand was schreiben, sondern man sieht nachher eine schöne Grafik. Wer begründen will soll begründen, die anderen nur Meinung abgeben.
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Klar. Meine Organe kann ich nicht ins Jenseits mitnehmen. Da können die meinen Körper ruhig ausschlachten! :-)
schon seit Jahren trage ich den ausweis bei mir.

Ich habe seit mehr als zehn Jahren einen Organspenderausweis.

Ich habe mich mit dem Thema ausführlich auseinandergesetzt und muss mir nur noch einen Ausweis holen.
Wobei prinzipiell ja, eigentlich blöd ist. Gerade bei so einem Thema muss man sich entscheiden. Von "prinzipiell ja"-Spendern haben die Menschen, die ein Organ brauchen herzlich wenig. Also: Schelte an mich selbst.
Luise am 22. Juni 2007 23:32 Bin auch erst seit ich hier in USA lebe einer, in Deutschland war ich das nicht, ganz einfach, weil ich nie den Hintern hoch gebracht habe mir das Ding zu besorgen. Hier fragen sie Dich beim Führerschein ausstellen: ja oder nein, dann ist ein kl. rotes Herzchen draufgedruckt und alles klar. Und der Führerschein wird alle 5 Jahre verlängert (entspricht unseren Personalausweis)

Naja, bereits Organspender ja eigentlich noch nicht... noch sind alle am vorhergesehenen Platz. Aber ich habe einen Ausweis und bin also auch bereit im Falle des Ablebens meine Organe her zu geben.
Luise am 23. Juni 2007 00:45 da hast du natürlich recht :-)). Diese sprachlichen Verirrungen

ich bin aus medizinischer Sicht nicht spenderfähig. Da ich organische Anomalien habe.

Bin für eine Gesetzesänderung, wie in Österreich, das wer nicht Spenden will ausdrücklich wiedersprechen muß.
Luise am 23. Juni 2007 00:44 finde ich auch gut, aber bei der Panik-Diskussion gefällt mir der amerikanische Weg gut: man wird routinemäßig gefragt beim Ausweiserneuern und da kommt dann ein kleines rotes Herz drauf. Kann man jederzeit wieder ändern und wird alle 5 Jahre neu gefragt
habe aber in Griechenland noch keinen Kontakt aufgenommen, also, wie die Griechen, verschlampt...
Hallo, selbstverständlich nicht, da das wieder nur den Reichen nutzt. Kassenpatienten bleiben da, wie immer, erst mal ganz hinten in der Warteliste. Außerdem würde die Erfassung der Spenderdaten es der Mafia noch leichter machen, die passenden Opfer (Spender) für zahlungskräftige "Kundschaft" zu finden. Nichts für ungut, aber so funktioniert diese Gesellschaft nun mal...
Ciao, Harty

ich bin sehr dafür. leider ist es nicht möglich, gleichzeitig organspender zu sein und seinen körper der anatomie zur verfügung zu stellen. da ich denke, es werden eher jüngere organe gebraucht, habe ich mich für zweiteres entschieden, was außerdem den vorteil hat, dass keine begräbniskosten anfallen.

http://www.organspende-info.de/extra/bestellservice/Organspendeausweis/
Für alle, die prinzipiell ja angekreuzt haben. Oder Augen auf im Wartezimmer, da liegen sie meist auch herum.

Da ich noch keine 18 bin, bin ich noch kein Spender, bin aber dafür.

Bin 100prozentig dafür. Aber durch meine Krankheit, Sklerodermie, sind meine Organe dermaßen geschädigt, keines ist mehr richtig brauchbar. Eher werde ich wohl ein paar neue brauchen.

ich bin sooo mißtrauisch

Aus Überzeugung, sowieso. Warum nicht Anderen helfen, weiter zu leben, wenn ich sowieso tot bin?
Was hätte ich davon, meinen Körper verrotten zu lassen?
Dies wurde mir 2007 schmerzlich bewußt:
einer guten Freundin wurden beide Lungen transplantiert (keine Raucherin!).
Und ein Freund verstarb plötzlich, der zuvor sehr gesund und sportlich gelebt hatte.
Er war Organspender und hat möglicherweise durch diese Spenden bis zu 7 Personen das Leben gerettet...
So lebt er irgendwie weiter.
Hut ab, mein Freund, ruhe in Frieden. Tränen...
Luise am 4. März 2008 19:07 DH.
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 5. März 2008 00:28 Danke, Luise.
Doch das wenigste, was ich für meinem Freund noch tun kann.
So einen Spender-Ausweis bekommt man beim Pförtner jedes Krankenhauses, soweit ich's weiß. Einfach dort fragen.