Frage von emmi23, 100

Seid ihr magersüchtig, habt ihr eine Ess-Brech-Sucht oder ähnliches?

Hi liebe Community, wir sollen für einen NaWi-Vortrag (NaWi=Naturwissenschaften) angeben wie viel Prozent unserer Befragten eine wie obenstehende oder andere Essstörung haben. Dazu zählen auch Sportsucht und andere. Bin 6. Klasse und wir haben gerade Thema Verdauung wozu ja auch so ein Thema zählt. Bin dankbar wenn ihr euch meldet.

Bitte gebt euer Alter, Geschlecht und was für eine Essstörung ihr habt, an. Wenn möglich auch mit was für einer Behandlung ihr deren Entgegen wirkt und was für Symptome ihr hattet und woran ihr eure Essstörung erkannt habt.

Vielen Dank, emmi23

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von moopel, 9

Hallo :) Ich bin 25, weiblich und seit meinem 18. Lebensjahr magersüchtig.

Ich war bisher 3x in einer Klinik (2x für 4 Monate und 1x für 6 Monate) und danach jeweils noch in therapeutischer und ärztlicher Aufsicht. 2 ambulante Therapien habe ich gemacht und habe beide abgebrochen. Nächsten Monat soll ich das 4. Mal in ein Klinik kommen. 

Meine Symptome sind: Untergewicht, Hungern, Lanugobehaarung (Arme und Rücken), schlechtes Blutbild (zu wenig Eisen und Kalium im Körper), ständiges frieren, Augenringe, blasse Haut, Zahnfleischbluten, geringere Knochedichte.... 

Erkennt habe ich das erste Mal meine Magersucht gar nicht, sondern ich habe diese erst wahrgenommen, als ich in die Klinik kam. Meine Eltern haben mich damals mehr oder weniger dazu gezwungen

Antwort
von PortgasDAnn, 44

Moin ich war mal nah dran an Adipostas, weil mein Magenvolumen einfach zu groß war, das Sättigungsgefühl kam also erst sehr sehr spät. Dazu halt noch eine relativ ungesunde einseitige Ernährung. Ich bin weiblich, jetzt 22 damals 17. Ich hab den einfachen Weg genommen und meinen Magen auf die Größe eines Schnapsglases reduzieren lassen. Also eine OP.

Das Magenvolumen passt sich, den Essgewohnheiten an, sprich ich hätte auch durch konventionelle Abnehmmethoden auch einfach wieder abnehmen können. Aber ich war halt zu faul.

Hoffe ich konnte helfen

Kommentar von emmi23 ,

Soll ich das mit zu den Essstörung zählen oder denkst du dass das nicht dazu zählt?
Danke das du dich gemeldet hast.

Antwort
von XHeadshotX, 34

Bin klassischer Stress- und Frustfresser mit Hang zur Zuckersucht

männlich, Ü30 aber noch nicht 40 ;-) , Verdauung macht Dienst nach Vorschrift 

Habe versucht einfach früher schlafen zu gehen, damit ich nicht dran denke...mein Magen aber schon - hat mich extra aufgeweckt. Zweiter Fanghaken - einfach nix zu Hause haben, was mit Schoki & Co. zusammenhängt.... Ende vom Lied - Nach leichter sportlicher Tätigkeit (bin wie ein hungriger Tiger mehrere Runden durch die Wohnung gelaufen und hab an allen unmöglichen und möglichen Plätzen gestöbert) und bedenklichem Blutdruckanstieg (wurde zunehmend sauer und gereizt) endete es damit, daß ich ein paar Kandisin und Würfelzucker erbeutet und verschlungen habe.  . Dieser eine Abend (meine Eltern hatten zum Glück mein Auto, sonst hätte ich mich angezogen und wär zur Tankstelle gefahren). Habe waschechtes Junkie-Verhalten an den Tag gelegt. Dieser Abend hat mir aber auch die Augen geöffnet. Das war mein absoluter Tiefpunkt...und der Moment, wo ich mein Problem bemerkt habe.

Je stressiger es auf Arbeit (und dann auch Family zu Hause) wird, umso kalorienreicher wird es auf meinem Teller. Vorläufiger absoluter Höhepunkt 79kg bei 1,62. Die letzten 5kg gingen in 3 Monate rauf, samt 40° Sommer!

Lösungsversuch: Fisch (nein, nicht die Fischstäbchen) und etwas mehr Gemüseanteil (keine Erbsen od. Fertigrahmgemüse) in meinen Speiseplan integriert, Bananen und Porridge-Frühstück (nicht nur) gegen den Hunger am Vormittag, Abendessen bis um 18:00 spätestens. Schoko ja gibt es noch, aber habe auf Bitterschokolade mit höherem Kakaoanteil umgestellt, da kann ich nach einer Rippe aufhören.
Fertiggerichte weitgehend verbannt, koche wieder selber.

Mit Zimmerrudern angefangen...bis jetzt läuft´s gut. und ich halte die 75kg. Bin mit 74 im Dezember aus der 6 Wochen Reha mit Reduktionskost (1200cal) gekommen. Kritische Phase kommt unaufhaltsam näher...drückt mir die Daumen.

Kommentar von XHeadshotX ,

Ergänzung: Limo oder Energydrinks (schmeckt mir nicht) brauchte ich nicht streichen, denn die gibt es bei mir sowieso nicht. Ketchup gegen Dosentomaten (je nach dem Sauce oder kleingehackt) eingetauscht. Gibt Wasser, Tee sowie etwas mehr Suppen wie früher. Die Bücher von Hans-Ullrich Grimm waren mir eine große Hilfe.

Kommentar von emmi23 ,

Danke das du dich gemeldet hast! Das wird uns bei unserem Vortrag sehr weiterhelfen!👍🏼🙂

Kommentar von XHeadshotX ,

Gerne. Mich gruselt´s heute noch wenn ich daran zurückdenke...
Herr Grimm weißt in seinen Büchern auch auf Zuckerverstecke hin, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick am Schirm hat. Aber mir hat es klar gemacht, als ich meinen Speiseplan durchgegangen bin, wieso es gar so schnell aufwärts ging.

Ich wußte zB vorher nicht, daß etwa in einem Schinken, der ja (abgesehen von einem Honigkrustenschinken) gar nicht süß schmeckt, auch Zucker drin ist. Und daß Zucker unter so vielen verschiedenen Namen auftauchen kann.

Auf der Reha (bin lungenkrank und muß Sauerstoff und Kortisonspray nehmen) hatte ich auch ordentliches Bewegungsprogramm und gegen den Hunger am Abend meist ein Joghurt (vertrage nur das Fettere, vom 1% oder gar probiotisch gibt es selbst nach einem Kleinen dermaßen Durchmarsch, daß ich mich gar nicht mehr Husten traue) im Kühlschrank, wo ich mir dann das Obst vom Mittagessen reingetan hab.

Bin auch dazu übergegangen, wirklich nur einen Teller zu essen - dort gab es auch nicht mehr. Salat so viel man wollte.

Salzgebäck hab ich jetzt schon das 3. Jahr praktisch ersatzlos gestrichen, ohne daß es mir besonders fehlt. Dafür Nüsse - hab die Cashews Natur für mich entdeckt. Sollte mir doch mal nach was würzigem sein, dann gibt es Gemüsechips.

Wenn man von den 10 Hosen im Schrank nur noch 2 anziehen kann, die Hemden nicht mehr zugehen und man kaum noch Schnürschuhe trägt, weil einem die beim Anziehen zu sehr die Luft abdrücken, weil der Bauch im Weg ist, darüber hinaus noch zunehmend von Nahrungsmittelallergien geplagt ist, muß ma halt die Reißleine ziehen.
Von den Blutwerten her, war eigentlich immer alles ok, bis auf leicht erhöhtes Cholesterin, was aber auch eine Streßreaktion sein kann und davon hatte/habe ich reichlich.

Ich hoffe, ich krieg es hin, würde gerne auf 69-70kg runterkommen.

Antwort
von MariaLuisa, 35

Hey
Ich hab Magersucht seit Ich elf bin. Bin jetzt 19 Jahre alt in weiblich.

Die Symptome einer ES müsstest du eigentlich überall im Internet finden. Ich persönlich hab zwei mal stationär eine Therapie gemacht, die auf Verhaltenstherapie basierte und mache jetzt ambulant eine, die bei der analytischen Psychologie und Tiefenpsychologie ansetzt.

Ich würde mich für das Ergebnis deiner Umfrage interessieren. Könntest du es mir evtl dann in einem Kommentar schreiben? Danke :) LG

Kommentar von emmi23 ,

Ja. Wenn wir den Vortrag mit unseren Recherchen fertig haben schicke ich dir gerne unser Ergebnis. Das Thema finde ich echt spannend und ich freue mich das du dich gemeldet hast.👍🏼👍🏼👍🏼🙂

Kommentar von MariaLuisa ,

Super danke :) ist echt interessant zu wissen 🙂

Antwort
von Vicki19, 47

Hey ich hab keine Esstörung und von meinen FrWunden hat auch keiner eine ich hoffe ich kann dir auch damit weiter helfen☺

Antwort
von mrssalihi, 19

Ich w. 16 hatte damals mit 9 eine Esstörung.. Es fing damit an dass ich Angst hatte zu erbrechen nachdem ich etwas gegessen hatte.. Dann habe ich nichts vernünftiges an Nahrung mehr zu mir genommen habe, das einzigste was ich an einem Tag gegessen habe waren 4 mini schokoBrötchen und zwei Schokoriegel aber warmes essen war nicht drin. Dies ging ein halbes Jahr so und in diesem halben Jahr hat sich alles ziemlich verschlimmert habe nur noch Schokolade gegessen und immer weniger bis ich nur noch ein schokobrötchen pro Tag gegessen habe getrunken habe ich ebenfalls fast nichts. Innerhalb von 6 Monaten habe ich über 15 kilo abgenommen und war irgendwann so dünn, dass man meine ganzen Rippen gesehen hat und ich so kraftlos war, dass ich zwangsweise von meinen Eltern ins Krankenhaus eingeliefert wurde da es mir immer schlechter ging und ich auch nur geschlafen habe.. Als ich dann auf knappe 38 kilo kam haben mir die Ärzte gesagt dass wenn das so weiter geht ich nicht mehr sehr lange leben kann da mein Körper vernünftige Nahrung zum verdauen sucht.. Eine richtige Therapie gab es bei mir nicht wirklich.. Ich hatte einfach zu sehr Angst dass ich wirklich irgendwann so dünn bin dass ich sterbe.. Und heute bjn ich froh darüber, dass ich aus angst wieder angefangrn habe zu essen ich bin top fit und Kern gesund :)

Kommentar von emmi23 ,

Danke das du dich gemeldet hast. Das wird uns bei unserem Vortrag echt weiterhelfen. 👍🏼👍🏼👍🏼🙂

Antwort
von Mickyfelix, 17

Magersucht,weiblich seit ich etwa 11 bin, bin jetzt 13 fast 14 Jahre

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