Frage von DBKai, 39

Seid ihr integriert?

Familie, Freunde, Bekannte... Seid ihr in irgendeinen Verbund integriert? Fühlt ihr euch dazugehörig und wollt ihr da auch gerne dazu gehören? Fühlt ihr euch wohl dabei? Wenn ja - woran liegt das? Wenn nein - könnt ihr aussteigen? Was ist wenn man niemanden hat? Wenn man nirgends dazu gehört? Braucht ein Mensch das dazu gehören? Ist man dann glücklicher - zumindest wenn es ein Verbund aus Menschen ist, die einem gut tun und einander Gutes wollen - dies auf gute Weise zu erreichen versuchen? Wie wichtig ist es, dass man auch mal alleine sein kann? In welchen Fällen wäre "Integration" etwas Schlechtes?

Antwort
von DonkeyDerby, 13
Ich habe ein paar gute Freunde und bin auch Mitglied in Vereinen.

Und ich habe viele gute Bekannte. Hier im Dorf und anderswo. Ich fühle mich in meinem Dorf sehr wohl, habe hier vor zehn Jahren einen alten Bauernhof gekauft und bin herzlich aufgenommen worden. Wir haben eine gute Dorfgemeinschaft, natürlich gibt es Cliquen und auch mal kleine Reibereien, aber insgesamt gesehen, sind hier alle nett zueinander. Es müssen sich ja nicht alle innig lieben.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 5
Ich habe ein paar gute Freunde und bin auch Mitglied in Vereinen.

Hallo!

Ich würde mich (m, 26) schon als "gut integriert" bezeichnen. Ich habe einige sehr gute Freunde, die ich tlw. schon seit dem Kindergarten oder zumindest seit der Grundschule kenne. Bin Mitglied in einigen Vereinen, in einem inzwischen 2. Vorsitzender & werde bei der nächsten Wahl auch den ersten Vorstand übernehmen ----------> ich bin schon "integriert".

Allerdings bin ich der Ansicht, dass jeder so leben soll wie er mag.. ich kenne auch ein paar echte Einzelgänger, die keinerlei Gesellschaft brauchen, sich selbst ihr bester Kumpel sind & zufrieden, wenn sie einfach nur ihr Ding in Ruhe drehen können und sie niemand dabei stört. Respektiere ich genauso wie einen, der immerzu Unterhaltung und Gesellschaft braucht.

Antwort
von Becca22, 6

Ich denke ein Mensch braucht die sozialen Kontakte und muss sich dabei auch integriert fühlen, sonst ist er nicht glücklich… kann bei manchen Menschen auch gefährlich werden..
Wie wichtig ist alleine sein? Nun viele (ich nenne sie einfach mal "Lebensberater"; gibt ja genügend Blogs etc die dir zu einem besseren, glücklicheren Leben helfen) raten dir dazu, auch Zeit mit dir allein zu verbringen, wie wichtig das ist und dass es einen Unterschied zwischen Alleinsein und Einsamkeit gibt… mir fällt kein wirklicher Grund ein, warum man das braucht, aber andererseits gibt es wohl auch kaum Menschen, die nicht mal Alleinsein wollen, zumindest wenn sie genervt sind oder müde, jemand der das nicht will… ich schätze der muss damit mangelndes Selbstwertgefühl kompensieren und braucht immer Aufmerksamkeit von anderen. Und klar, es gibt Menschen die verbringen mehr Zeit alleine und andere weniger, und klar lernt man sich dabei irgendwie besser kennen und wird sich dabei einiger Dinge bewusst… aber ich glaube nicht, dass das essentiell ist.
Ja ich habe wahre Freunde aber das sind sozusagen einzelne, in Gruppen/ Cliquen fühle ich mich äußerst selten integriert… im Moment eigentlich gar nicht- ich bin in einem Sportverein, aber da ist kein Mensch dabei, mit dem ich gerne näheres zu tun hätte, alle anderen kennen sich schon länger, ich fühle mich schlicht nicht integriert, auch in meine Klasse nicht und es gibt Cliquen auch das sind "Freunde", ich habe Spaß mit ihnen etc aber ich mache kaum etwas in meiner Freizeit mit Ihnen- ich schätze das liegt daran dass ich in Gruppen generell immer ein wenig 'untergehe' weil ich einfach sehr zurückhaltend bin und mich bei Gruppen immer sehr rausnehme…
Bei mir persönlich ist es also so, ich habe gute soziale Kontakte, aber in Gruppen finde ich nie richtig Anschluss, fühle mich also auch nicht richtig integriert, in meiner Familie bin ich das schon:)

Antwort
von tanztrainer1, 1
Es wechselt. Ich bin gleichzeitig Massenmensch und Eigenbrötler.

Kommt ganz darauf an. Ich mache zwar ganz gern mal mein eingenes Ding, mache aber auch bei einem sozialen Projekt mit, bei dem ich auch Kontakt zu anderen habe, zum Beispiel auch zu Asylbewerbern.

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