Frage von Muhviehstarx3, 219

Seid ihr Gläubig,wenn ja wie wirkt sich das auf euer tägliches Leben aus?

Seid ihr Gläubig? Wenn ja,was macht für euch euer Glaube aus. Inwiefern nimmt er Einfluss auf euer tägliches Leben.

Ich frage dies,da ich viele Menschen kenne (Freundeskreis) die "angeblich" gläubige Christen/Moslems sind,sich jedoch keineswegs so verhalten als wären sie gläubig. Im Gegenteil!

Ich möchte damit NIEMANDEM auf die Füße treten o.ä. Es interssiert mich einfach mal was eure Religion/euer Glaube für euch bedeutet.

Egal ob Christ,Moslem,Buddhist oder sonstige.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AaronMose3, 116

Ich bin Zen Buddhist und der "Glaube" beeinflusst meinen Alltag sehr. 

(Wobei ich verständlicherweise nicht an einen Gott im monotheistischen Sinne glaube, sondern nur mein Vertrauen in die Lehre Buddhas setzte, der übrigens auch kein Gott ist, was aber in gewisser Hinsicht den Glauben an Gott von Muslimen, Christen usw. gleichzusetzen ist.)

Wie sich mein Glaube nun konkret auf meinen Alltag auswirkt kann ich gerne beschreiben.

Grundlegend verläuft mein Alltag als Buddhist natürlich komplett anders als man es annehmen würde. 

Morgens, wenn ich aufstehe reinige ich mich und meditiere erst einmal. 

Hier treten sehr gerne Missverständnisse auf, weil Menschen sehr oft den Unterschied zwischen Zen und "normalen Buddhismus" nicht kennen:

Im Zen ist das meditieren in korrekter Sitzhaltung (also Zazen) der Kern. Ähnlich wie das Beten in anderen Religionen. Nur mit dem Unterschied das Zazen Keine Methode ist um den Geist zu beruhigen, oder sich irgendwie zu verbessern, es auch Keine Erleuchtung oder magischen Kräfte angestrebt werden. Nur die gegenwärtige Erfahrung des bewussten Sitzens in korrekter Haltung ist von fundamentaler Bedeutung.

Zazen ist Shikantaza (Nur-Sitzen).

Über den Tag hinweg lebe ich ein ganz normales Leben wie jeder andere auch, nur mit dem Unterschied das es mein Ziel ist, es bewusst zu erleben. 

Während andere beim Essen schon an die Wochenendpläne denken, oder den Montag verfluchen und den Freitag wollen, Esse ich wenn ich esse. 

Ich trinke, wenn ich trinke und ich sitze, wenn ich sitze. (zumindest in der Theorie ^^)

Die grundlegende Aussage dahinter ist, das wir nicht mehr in der Gegenwart leben, weil Menschen diese gar nicht mehr bewusst erleben können, dadurch das sie ständig an Gedanken über die Zukunft oder Vergangenheit kleben. 

Meine Ernährung beeinflusste der Buddhismus auch, aber eher geringfügig. Ich ernähre mich streng Vegetarisch und meide Käse bzw. Milchprodukte so gut wie es geht. Als Buddhist ist es natürlich eine Selbstverständlichkeit so wenig Leid wie möglich zu verursachen.

Auch mein Weltbild änderte sich und damit auch die Meinung über andere und deren Weltbilder.

Als Zen Buddhist akzeptiere und toleriere ich natürlich andere Ansichten, aber bin durchaus dazu geneigt diese wenn es nötig ist zu kritisieren und in Frage zu stellen. Außerdem spielt die Sicht auf den "Sinn" des Leben eine große Rolle, denn während Anhänger der monotheistischen Religionen davon ausgehen das dieses Leben nur eine Übergangsphase ist, ist dieses Leben, für mich, alles was ich habe und erleben werde. Dies, verbunden mit der Lehre das es keinen tieferen Sinn, was unsere Existenz betrifft, gibt, klingt manchmal sehr abschreckend, benötigt aber mehr Hintergrundwissen das ich hier nicht vermitteln kann.

Wenn mich jemand fragt, wie den das Universum entstanden ist (was in meinem Alltag sehr häufig passiert) kann ich normalerweise nur folgendes antworten: 

>>Ich weiß es nicht, aber die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind für mich am plausibelsten, da die Existenz eines Schöpfergottes für mich mehr Fragen aufwirft, als beantwortet. Außerdem sind diese Fragen für mein Leben nicht relevant, da ich nun einmal Hier und Jetzt lebe und nicht "vor Anbeginn der Zeiten".<<

Alles weitere würde vermutlich den Rahmen sprengen. :)



Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Ich danke dir vielmals. Wundert mich dass es doch so viele Buddhisten hier im Forum gibt. Was mich interssiert: Ab wann kann man sich als "Buddhist" bezeichnen?

Kommentar von AaronMose3 ,

Buddhist wird man auf verschieden Art und Weise:

Möglich ist dies auf drei Ebene

Auf theoretischer Ebene kann man die buddhistischen Erklärungen in Vorträgen, Seminaren und durch Bücher kennenlernen.

Auf praktischer Ebene kann man in einem buddhistischen Zentrum Meditationen erlernen und anschließend dort und zuhause praktizieren

Auf der Ebene des täglichen Verhaltens kann man sich entscheiden, Buddhas Ratschlägen zu folgen. Hierbei geht es vor allem darum, andere Menschen gut zu behandeln und auch im Alltag möglichst bewusst an der eigenen geistigen Entwicklung zu arbeiten.

Wer formell Buddhist werden möchte, beschließt in einem kurzen Zeremoniell, sich der Natur des eigenen Geistes zu öffnen, die unzerstörbar und zeitlos ist und ein unbegrenztes Potenzial positiver Qualitäten beinhaltet. Das muss aber nicht sein. Man kann auch ganz alleine für sich entscheiden, das man der Lehre Buddhas vertrauen und folgen möchte.

Dabei nimmt man „Zuflucht“ zu den sogenannten drei Juwelen:

Zu Buddha - der vollkommen entfalteten Natur des menschlichen Geistes

zum Dharma - Buddhas Lehre, die den Weg zu diesem Ziel 

zur Sangha - denjenigen Buddhisten, die schon vor einem selbst den Weg zu Befreiung und Erleuchtung gegangen sind.

Dann gilt es, sich bewusst zu werden welcher Schule man genau folgen möchte, den wie man sieht, gibt es nicht nur einen Buddhismus. Und die einzelnen Schulen unterscheiden sich manchmal auch stark, obwohl sie alle im Grundlegenden das selbe Lehren,  wie man sehen kann, wenn man den tibetischen Buddhismus mit Zen vergleicht. Im Zen gilt es nämlich nicht einmal "Erleuchtung" zu erlangen ^^

Aber prinzipiell kann ich sagen:

Man kann sich als Buddhist bezeichnen sobald man Zuflucht genommen hat und der Lehre Buddhas vertraut und folgt. 

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

ok vielen dank.

Kommentar von AaronMose3 ,

Danke dir ^^

Antwort
von discoparty1, 107

Ich bin gläubiger Christ. Darunter verstehe ich weniger das strikte und stumpfe Einhalten von Regeln oder Traditionen, sondern vielmehr eine persönliche und lebendige Beziehung zu Jesus. Deshalb versuche ich aus Liebe zu ihm so zu leben, wie er es sich für seine Nachfolger und Nachfolgerinnen vorgestellt hat. Natürlich kann ich mich nicht immer an seine Grundsätze halten und mache auch Fehler (wie jeder Mensch eben), doch dann weiß ich, dass Gott gnädig ist und mich so annimmt, wie ich bin. Zudem versuche ich, Zeit mit Jesus durch Beten (Ich spreche zu ihm) und Bibellesen (Er spricht zu mir) zu verbringen. Das führt dazu, dass sich mein Alltag und mein ganzes Leben nach ihm ausrichtet. Das Beste an der Sache ist: Ich habe einen inneren Frieden und weiß, dass Jesus sowohl in guten als auch in schlechten Lebenszeiten bei mir ist und mir Mut schenkt, im Glauben weiter zu machen. Doch am glücklichsten macht mich die Gewissheit, das Leben nach dem Tod mit Jesus verbringen zu dürfen.

"Denn für mich ist Christus das Leben und das Sterben ein Gewinn."

Philipper 1,21

Liebe Grüße

discoparty1

Antwort
von aicas771, 69

Für mich als Christ steht die persönliche Beziehung zu Jesus im Mittelpunkt des Glaubens.

Mit Jesus als Gegenüber bespreche ich alles, was mich bewegt.

Da bitte ich um Wegweisung bei anstehenden Entscheidungen, da beschwere ich mich auch über Wegweisungen, die mir nicht gefallen, da freue ich mich, da bin ich dankbar, da darf ich jammern und schimpfen, usw.

Für mich ist der Glaube an Jesus Christus ("liebe Gott und liebe deinen Nächsten wie dich selbst"; "kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht" ...) eine Erleichterung des Lebens hier auf dieser Welt und eine Hoffnung auf ein besseres Leben nach dem Tod.

Jesus ist für mich auch so etwas wie ein Schuttabladeplatz für Seelenmüll.

Das heißt, der Glaube hat in erster Linie Auswirkungen auf mein Seelenleben und in zweiter Linie Auswirkungen auf die Art und Weise, wie ich mit den Menschen umgehe, die mir begegnen (nämlich liebevoll - auch wenn es nicht immer klappt).

Antwort
von comhb3mpqy, 50

Ich bin Christ. Mein Glaube ist mir sehr wichtig. Ich lese in der Bibel und gebe auf einige Fragen als Antwort Gründe, um an Gott zu glauben. Falls sich also jemand für Gründe interessiert, der kann mich z. B. fragen oder auf mein Profil gehen.

Im Christentum ist die Nächstenliebe sehr wichtig und man sollte daran auch bei seinem Handeln dran denken.

Antwort
von Dhalwim, 105

Nun Ich bin ein Christ und Buddhist, aber noch nicht ganz, weder das eine noch das andere. Sondern Ich befinde mich auf dem Weg dorthin. Die 10 Gebote, die Sieben Todsünden / Haupttugenden, der edle Achtfache Pfad, die vier edlen Wahrheiten und sogar die fünf Silas sind,

Dinge die Ich wahrscheinlich nie zu 100% einhalten kann (das mit dem Fleisch würde schwer werden, da Ich Fleisch auch gern esse), aber dennoch so gut wie möglich. Ich wurde getauft, hatte meine Erstkommunion, meine Firmung und Ich wurde sogar vom Örtlichen Bischof gesegnet.

Sogar Gott gibt mir Regelmäßig Zeichen, Ich verstehe sie zwar nicht immer ganz, aber seltsame Zufälle wie z. b. Ich wurde schneller, stärker, intelligenter, geschickter, selbstbewusster, hatte mehr Glück und Gesundheit etc.

Da glaub Ich nicht wirklich an Zufall, da ist jemand der mir hilft, Jesus Christus ist auch bei mir sowie der Heilige Geist (Katholizismus).

Und dann wäre da noch die Selbstbeherrschung, die Willenskraft, das Durchhaltevermögen, Konzentration meiner physischen und psychischen Kräfte. Sowie den Einfluss meines Schicksales durch den Umgang mit mir selbst und meinen Mitmenschen. Mir fiel auf, egal was Ich tat,

und wenn auch nicht direkt von der Person selbst / persönlich, so bekam Ich's doch auf die ein oder andere Art und Weise zu spüren, das muss das Karma sein. (Buddhismus).

Natürlich ist dies nur ein kleiner Einblick in das Leben eines Christen / Buddhisten, aber es dürfte weit mehr dahinter stecken als gedacht, vorallem die Erkenntniss über die 4 edlen Wahrheiten, als Ich meinen Zorn nicht zuließ, so schwindete mein Leid und Ich begann es zu verstehen.

Meine gesamte Lebensgeschichte ergibt nun einen Sinn, Ich weiß so ziemlich alles über mich (da bin Ich mir sicher), und es passierte alles aus mindestens einem Grund, und auch wenn dieser noch so nieder und lächerlich war.

Aber Ich befinde mich erst noch auf dem Weg ein wahrer Christ und ein wahrer Buddhist zu werden, denn ein Tempel oder eine Kirche sind nur "Bonusse" die man hat,

denn einen wahren Christen / Buddhisten zeichnet nicht aus, wie oft er in die Kirche oder in einen Tempel geht, sondern die einhaltung an die Lebensweise und auch das Verhalten.

LG Dhalwim

Kommentar von AaronMose3 ,

Interessant zu lesen.

Aber dir ist auch bewusst, das man im Endeffekt nicht vollwertiger Buddhist und gleichzeitig vollwertiger Christ sein kann, da es irgendwann zu Widersprüchen kommen könnte, weil der Buddhismus die Vorstellung eines Schöpfers ablehnt, oder ?

Um es mit einem Zitat zu verdeutlichen:

Laut Buddhismus gibt es keinen allmächtigen Gott und damit gibt auch keine von einem allmächtigen Wesen erschaffene Welt. Der Buddhismus betrachtet die Entstehung von Welt und Kosmos auf der Grundlage einer dynamischen, fortschreitenden und sich selbst steuernden Entwicklung ohne göttlichen Eingriff

Q: http://www.buddhateens.org/eine-religion-ohne-gott/

Kommentar von Dhalwim ,

Nun, Ich fürchte dir ist etwas entgangen,


Dinge die Ich wahrscheinlich nie zu 100% einhalten kann (das mit dem
Fleisch würde schwer werden, da Ich Fleisch auch gern esse), aber
dennoch so gut wie möglich.

So gut wie möglich, Ich kann kein vollwertiger Buddhist werden, aber auch kein vollwertiger Christ. Denn ein Christ glaubt an einen Gott, dies tut ein Buddhist nicht, da überwiegt meine Christliche Seite.

Soweit Ich weiß, glauben Buddhisten an Reinkarnationen (es sei denn du überzeugst mich vom Gegenteil), das tun Christen wiederum nicht. Es ist schwierig es in einen Kontext zu bringen, daher:

dennoch so gut wie möglich.

Trotzdem vielen dank für den Hinweis :)

LG Dhalwim

Kommentar von AaronMose3 ,

Soweit Ich weiß, glauben Buddhisten an Reinkarnationen

Nicht alle Buddhisten. Es gibt verschiedene Schulen. 

Ich als Zen Buddhist, sehe die Reinkarnation nur als Symbolische Veranschaulichung und glaube in keinster Art und Weise daran, in einem neuen Lebewesen wieder geboren zu werden ;)

dennoch so gut wie möglich.

So gut wie möglich, ja. Wieso nicht. Aber eben nicht vollwertig.

Ich weiß von vielen Christen die auch Zazen Meditation(Der Kern des Zen Buddhismus) betreiben, gar kein Problem. 

Aber wenn man ein vollwertiger Buddhist sein möchte und die Lehre auch zu 100% ernst nimmt, bzw. wirklich in die Lehre Buddhas vertraut ist der Glaube an einen Schöpfergott damit nunmal nicht vereinbar.

Kommentar von Dhalwim ,

Das stimmt. Ich möchte kein vollwertiger Buddhist werden.

Kommentar von erliebtuns ,

Glückwunsch du hast dir eine nicht existierende Religion erfunden.

Ich habe da so eine Frage an dich:

Was erwartest du? was denktst du was dein jetziger leben Stiel dir bringt? eins kann ich die sagen wenn du dich nicht ganz für Gott entscheidest bist du Verloren. Er ist die Liebe aber auch ein gerechter Richter und deine taten werden niemals ausreichen! Egal wie viel gutes du tust du bist ein Sünder und ohne den Glauben an den Dreieinigen Gott und an das Opfer an Golgatha bist du Verloren für immer Verloren.

Ps: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, aufdas er seinen eingeborenen Sohn gab, dass alle Menschen  die an ihn Glauben nicht Verloren gehen sondern das ewige Leben haben." Johannes 3.16

Ich werde für dich beten das du die Bibel liest und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen wirst.

Kommentar von Dhalwim ,

Ähm Verzeihung, aber Ich habe gehört und gelesen, dass es viele Christlich-Buddhistische Menschen gibt.

Ich hab mir nicht irgendeine Religion zusammengebastelt, sondern Ich halte mich an gewisse Grundsätze des Katholizismus und des Buddhismus.

Abgesehen davon, Gott ist allgütig, er könnte garantiert soetwas verzeihen, wenn's ihn denn überhaupt stört, denn der Buddhi erkennt zwar keine Gottheit an, aber weshalb sollte er dahingehend nicht so tolerant sein auch einen Christen in seinen Reihen zu tolerieren? Weißt du was eine wirkliche Sünde ist?

Das was der vorgestrige Amokläufer in München gemacht hat. Der wird lange im Limbus brennen, glaub mir! Das war Mord, ein Massenmord (9 Menschen inkl. sich selbst also Selbstmord). Eine Sünde wäre, wenn Ich andere Götter neben ihm haben würde.

Oder wenn Ich Neid gegenüber anderen ernte, oder durch Zorn, Gier, Faulheit etc. Das sind Sünden, abgesehen davon, ein wirklicher Christ zeichnet sich in erster Linie immer dadurch aus, dass er die Lehren Jesu Christi anerkennt.

"Liebe deinen nächsten wie dich selbst", der vorgestrige Amokläufer hat andere ermordet (keine nächstenliebe) und dann [vermutlich] Selbstmord begangen, (keine Eigenliebe).

LG Dhalwim

Kommentar von Raubkatze45 ,

Zählst du die Sünden anderer auf, um dich selber zu rechtfertigen? Im Katechismus sind zwar schwere Sünden und Todsünden aufgezählt, doch sind sie nicht auf alle gleichermaßen übertragbar. Wo etwas objektiv schwer sündhaft ist, muss es subjektiv nicht so sein oder anders ausgedrückt: Wo zwei dasselbe tun, ist es vor Gott nicht immer auch dasselbe. Genau deshalb sollen wir auch nicht richten, das kann nur Gott, der allein den ganzen Überblick über das Leben und das Herz eines Menschen hat. Je näher ein Mensch Gott kommt, umso mehr wird er sich als Sünder empfinden, auch wenn er ein heiliges Leben führt.

In diesem Zusammenhang gibt es auch keinen Limbus, der lediglich ein angedachter Begriff einiger Theologen für jene war, die ohne persönliche Schuld von der Anschauung Gottes ausgeschlossen sind und in einer Art natürlicher Seligkeit leben. Die offizielle Stellungnahme des kath. Lehramtes lässt keinen Raum mehr für einen Limbus. Todsünde bedeutet Abkehr von Gott und damit auch eine Ewigkeit ohne Gott, was wir Hölle nennen. Inwieweit dies für Verbrecher zutrifft, können wir uns denken, aber wissen tun wir es nicht. Der Läuterungsort (Fegfeuer) dagegen ist was völlig anderes. Offenbar fehlt es dir an Glaubenswissen.

Das einzige, was ein Christ - und gerade ein Katholik - vom Zen-Buddhismus mittragen kann, ist die Meditation und auch das ist fraglich, da sie auf ganz andere Ziele gerichtet ist. Der Buddhismus ist zudem eine Selbsterlösungsreligion, im Christentum kann sich ein Mensch nicht selbst erlösen.

Du liegst falsch damit, wenn du meinst, dass Christus sich mit einer "nicht vollwertigen" und damit halbherzigen Nachfolge begnügen könnte. Niemand kann "vollwertig" sein, es reicht das Bemühen und das Vertrauen auf die helfende Gnade. Du kannst nicht zwei Herren dienen: Christus und den acht Pfaden des Buddhismus. Und nur weil es andere auch machen, muss es deshalb nicht richtig sein!

Antwort
von chrisbyrd, 19

Als Christ darf ich täglich mit Gott im Gebet sprechen, sein Wort (die Bibel) studieren, Gott und seinen Willen (den er uns in der Bibel offenbart) reflektieren und in alle meine Lebensentscheidungen einbinden.

Für Christen sollte Jesus das Vorbild sein und auch die Beröer, über die in Apostelgeschichte 17,11 steht: "Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte."


2. Timotheus 3,16-17: "Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet."


Außerdem habe ich als Christ eine herrliche Ewigkeitserwartung: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus" (Titus 2,13).

Antwort
von amenuensor, 21

Für viele  ist ein Christ jemand, der Jesus nachfolgt, für andere einfach ein im allgemeinen Sinn guter Mensch, der einer christlichen Kirche angehört, und für Angehörige der großen christlichen Religionen ein Mensch, der das Glaubensbekenntnis aufsagen kann und von einem Kirchenvertreter getauft worden ist. Manche benutzten eine von Theologen angefertigte Definition des Christentums, wonach bestimmte Glaubensinhalten wie der Glaube an die Trinität, die unsterbliche Seele und die Rolle der „allein selig machenden Kirche“ enthalten sind. So etwa hörten sich verschiedene Meinungen an.

Kommt es tatsächlich auf nebensächliche Formalien an? Ist es tatsächlich von Belang, sich an die vielen Vorschriften zu halten, die eigentlich nichts mit der Bibel zu tun haben? Und kommt es auf Definitionen unscharfer Begriffe an, auf Wortklaubereien und Haarspaltereien, wenn es um die Frage geht, wer ein Christ sei? Man gewinnt den Eindruck, dass man sich in spitzfindige Theologie flüchtet und sich selbst an Dogmen beweisen will, auf der richtigen Seite zu sein.

Und dann sind da noch die vielen Lehrzänkereien! Man muss die strittigen Fragen hier nicht klären. Sie beantworten sich ohnehin für den, der sich der Bibel ohne Vorurteil und ohne Vorbehalt ausliefert, für jeden, der die Bibel nicht durch eine „getönte Brille“ betrachtet und nur das aus ihr heraus lesen will, was er sich vorstellt. Und das hat auch mit Aufrichtigkeit, Anständigkeit, Gewissen und Mut zu tun.

Aber man diskutiert, man zankt sich herum, man verurteilt und verspottet. Und dabei wäre doch alles so einfach: Ein Baum wird an seinen Früchten erkannt! (Matthäus 7:15-23)

Wo sind wir denn hingeraten? Ist ein Christ nicht jemand, der so leben, denken und fühlen möchte wie Jesus Christus? Eigentlich sagte der Gründer des Christentums alles über seine Jünger, was die Welt wissen muss, um sie als seine Jünger zu erkennen. Aber anscheinend ist diese einfache Aussage von vielen seiner Nachfolger vergessen worden, weil sie eben nicht die besonderen Bedürfnisse von religiösen Vereinigungen mit Herrschaftsanspruch abdecken kann. Natürlich, wir haben Bekenntnisse, wo wir Taten haben sollten, wir haben Bindungen an Organisationen, wo wir christliche Freiheit haben sollten. Überall drängt sich etwas zwischen Gott und den einzelnen Menschen und will den Platz einnehmen, den nur Jesus Christus einnehmen kann. Es gibt nur einen Mittler, und das ist Jesus! (1. Timotheus 2:5) Und nur Jesus darf sich als der Weg zu Gott, die Wahrheit über Gott und das Leben durch Gott bezeichnen (Johannes 14:6).

Aber wie treten religiöse Organisationen auf? Das ist bekannt. Sie treten oft mit einem Herrschaftsanspruch über das Gewissen und den ganzen Menschen auf. Sie betonen immer wieder, dass man nur durch sie gerettet werden kann. Und in diesem Zusammenhang sehen sie sich gerne als eine Art Arche Noah, die durch die stürmische Zeit Menschen vor dem Untergang rettet.
Denkt man vielleicht dabei an einen Text aus dem 1. Petrusbrief, Kapitel 3, Vers 21?
Wenn das der Fall ist, dann sei diesen Menschen gesagt, dass die Worte Petri nichts mit einer Religionsorganisation zu tun haben, sondern nur das persönliche Verhältnis eines Menschen zum Schöpfer betreffen:

„Das was diesem (gemeint ist die Arche Noahs), rettet jetzt auch euch, nämlich die Taufe nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern
die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen
durch die Auferstehung Jesu Christi.“

Nicht die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, die man mit der Taufe erwirbt, rettet uns vor dem Zorn Gottes, sondern unsere Versöhnung mit Gott durch das Opfer Jesu und unser Kampf um ein gutes Gewissen vor Gott. Es ist eher Rechtschaffenheit, die für Gott zählt, als ein Bekenntnis der Lippen. Und so sind Christen nur daran zu erkennen, dass sie in der Welt wie Lichtspender leben und sich durch dieses Verhalten auszeichnen:

„Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“ (Joh. 13:35)

Kein Religionsbekenntnis, keine Mitgliedschaft, keine Prominenz, kein Titel und schon gar nicht Geld, zählt in diesem Zusammenhang. Was allein zählt ist die Nachfolge Jesu auf dem Weg der Liebe, denn „die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes und fügt dem Nächsten nichts Böses zu“ (Römer 13:10). Und wer dieses Gesetz der Liebe erfüllen will, wer ernsthaft danach strebt, darf sich als Christ bezeichnen.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus & Religion, 95

Seid ihr Gläubig? Wenn ja,was macht für euch euer Glaube aus. Inwiefern nimmt er Einfluss auf euer tägliches Leben.

Ich bin Buddhist und für mich ist die Religion ein Teil meines Lebens.

Meditation

Wichtig ist dabei für mich das Zazen, die tägliche stille Sitzmeditation. Ich habe mir dafür meine festen Zeiten morgens und abends gewählt.

Durch die Meditation erfahre ich mich selbst klarer und entwickele dadurch auch ein besseres Verständnis und Mitgefühl für meine Umwelt.

Alltag

Außerdem bemühe ich mich im Alltag um die Einhaltung der fünf Sittlichkeitsgelübde für buddhistische Laien, also Anhänger, die keine ordinierten Geistlichen sind.

Dadurch hoffe ich, mir und anderen Wesen möglichst wenig Leid zuzufügen und zum Wohlergehen meiner Mitlebewesen beizutragen.

Achtsamkeit

Achtsamkeit während des Alltags ist ebenfalls ein wichtiger Teil meiner buddhistischen Praxis.

Wenn ich merke, dass ich beginne, mich in Gedanken zu verstricken, schließe ich kurz die Augen, zentriere mich und hole mich geistig wieder in den gegenwärtigen Moment zurück.

Dadurch wird der Kopf frei und ich sehe die Dinge klarer. Durch die Übung von Achtsamkeit werden einem die eigenen Handlungen bewusster und langfristig wird jede Tat ein Teil der buddhistischen Achtsamkeitspraxis.

Sonstiges

Zu besonderen Feiertagen rezitiere ich im Rahmen des Zazen einige buddhistische Texte, die ich sonst nicht lese (ich bin kein Freund von Formalismen).

Ich hoffe, diese Informationen waren ausreichend. Sollte es noch Fragen geben, helfe ich gerne weiter.

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Gerade der Buddhismus interssiert mich sehr. Man liest zwar vieles im Internet,aber bei solch einem Thema frage ich lieber Menschen die ihr Leben nach dem Buddhismus ausrichten. Nun meine Frage: Kannst du die Säulen des Buddhismus kurz erklären? (Falls möglich). Also auf was der Buddhismus aufbaut.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich versuche es zumindest.

Der Buddhismus kennt keine Lehre von einem ewigen allmächtigen Schöpfergott, einer unsterblichen Seele, göttliche Gebote oder "Sünden".

Der Buddha lehrt, dass das Leben leidvoll ist, weil wir an unserem "Ich" haften, die Welt bewerten und daher auch Erwartungen haben.

Da es aber nichts ewiges gibt, kann es auch kein ewiges Glück geben und alle Wünsche führen letztlich nur zu weiterem Leid.

Der Buddhismus sagt, dass es durch die buddhistische Praxis einen Ausweg aus diesem ständigen Kreislauf des Leidens gibt.

Wenn wir es schaffen, unsere ständige Identifikation mit dem "Ich" und unseren Projektionen zu lösen, können wir Frieden finden.

Diese Erkenntnisse und Anleitungen werden bezeichnet als

  • die vier edlen Wahrheiten (Erklärung der Ursache des Leidens)
  • der edle achtfache Pfad (Anleitung zur Beendigung des Leidens)

Sonstiges

Die Vorstellung der Wiedergeburt wird nicht von allen Buddhisten als "Jenseitsvorstellung" angesehen, sondern auch als psychologisches Modell.

Metaphysische Fragen nach Gott, Schöpfung usw. werden als nicht beantwortbar angesehen, und daher bewusst ausgeklammert.

Der Buddhismus erhebt keinen Anspruch auf alleinige Richtigkeit. Der Buddha forderte dazu auf, alle Autoritäten und Lehren zu hinterfragen - und nahm seine eigene nicht davon aus.

Es gibt viele unterschiedliche Traditionslinien/Schulen im Buddhismus, die alle einen anderen Zugang zur Lehre bieten, aber alle die gemeinsamen Wurzeln haben.

Das war jetzt natürlich ein echt  extrem zusammengefasster Crashkurs und daher entsprechend ungenau.

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Werde mich auf jeden Fall weiter damit beschäftigen da es meine Ansichten zum Großteil teilt. Ich kann mich mit einem übergeordneten Schöpfergott einfach nicht identifizieren.

Kommentar von Enzylexikon ,

Solltest du noch Fragen zum Thema haben, helfe ich auf Wunsch gerne weiter. Ich bin zum Helfen da. :-)

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Schon mal vielen Dank.

Kommentar von Enzylexikon ,

Kein Problem. :-)

Antwort
von anniegirl80, 84

Zuerst: Du schreibst ja, dass viele "Christen" sich nicht entsprechend
verhalten. Das liegt meiner Erfahrung nach daran dass viele Menschen
zwar irgendwie mit der Kirche aufgewachsen sind, es ihnen aber
persönlich nichts bedeutet. Sie haben sich nie bewusst dafür
entschieden und nehmen es dementsprechend auch nicht gerade ernst.

Ich selber bin Christ - und das heisst, mein Leben wird bestimmt von der Beziehung (Freundschaft) zu Jesus Christus. Mein "Glaubensbekenntnis" wird ganz gut durch dieses Lied ausgedrückt:

Nun willst du noch wissen wie sich das auf mein tägliches Leben auswirkt:
Ich möchte diese Beziehung ja auch pflegen. Das heisst, ich möchte möglichst täglich bewusst Zeit mit Jesus / Gott verbringen. Ich bete täglich, lese in der Bibel. Ich höre christliche Musik, gehe sonntags in den Gottesdienst. Das ist für mich keine Pflichtübung, sondern das mache ich aus eigenen Antrieb.

Ich möchte meinen Charakter verändern lassen durch die Kraft Gottes, so dass ich "eine bessere Ausgabe von mir selber" werde ;-) Das geht nun schon ein paar Jahre so - und wird bis an mein Lebensende andauern.

Ich gehe auch anders mit Problemen um. Was besonders im Moment geschieht, ist zwar schlimm. Aber ich glaube daran dass dies nur vorübergehend ist. Im Himmel (oder das was wir so nennen) wird es kein Leid mehr geben. Und Jesus wird eines Tages wiederkommen - dann richtet er die, die Böses getan haben. Und ich muss keine Angst davor haben, denn ich bin schon durch den Glauben an IHN freigesprochen!

Antwort
von Blume1982, 70

Salam alaikum,  

Ja ich bin gläubig.  War schon immer gläubig,  Bin ev getauft und konvermiert worden :)Religion an sich spielte sich aber nicht bei uns ab,  es war mehr die Tradition als Religion. 

Habe 2008 die Bibel gekauft und gelesen fand es persönlich nicht so ansprechend für mich. Wurde darauf schwer krank und als ich gesund wurde, beschäftigte ich mich mit mehreren Religionen.  Ich kam schließlich zum Islam.  

bin nach reichlicher Recherche 2011 konvertiert.  

Ich habe aufgehört mit feiern usw,  und habe zu mir selbst gefunden.  Ich fühle mich wohl damit.  Es ist fester Bestandteil meines Lebens und Tages,  Meine fünf Gebete und alles was dazu gehört.  

Ich bin ruhiger geworden und gefestigter,  selbstbewusster. 

Ich bin noch hilfsbereiter als vorher und glücklicher.  

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Die erste gute Antwort. Mir ging es nämlich darum,das ich bsp. Moslems kenne,die Drogen nehmen,Leute ausrauben und immer vom Koran sprechen und ihrer Religion. Auf mich wirkt dieses Verhalten Scheinheilig. Fasse das bitte nicht abwertend oder böse auf!

Kommentar von Blume1982 ,

Ne tu ich nicht

 Es gibt in allen Religionen, solche und solche. Viele die sagen stolz ich bin dies oder das aber sich nicht so verhalten. 

Mir sind da Atheisten lieber die Zudem stehen was sie denken,  als welche die ihre eigene Religion, die sie stolz betonen nicht kennen oder genau gegengesetzt handeln.  :) 

Kommentar von BiggerMama ,

Was an Deiner Religion steht dem Feiern entgegen?

Würdest Du auch einem "Ungläugigen" helfen?

Kommentar von Blume1982 ,

Also mit feiern meine ich Alkohol und Disco.  

Trotzdem mache ich mädsabend und kochen quatschen,  Schlaf bei ner Freundin.  Aber halt ohne Alkohol. 

Und sicher helfe ich allen Menschen.  Mensch ist Mensch egal welche Religion oder Herkunft.  Finde das sollte generell selbstverständlich sein.  :)

Kommentar von Meatwad ,

Alles schön und gut, aber die Aussage

Ja ich bin gläubig.  War schon immer gläubig

stimmt so nicht. Geboren wurdest du als Atheist.

Antwort
von Bodesurry, 59

Ehrlichkeit in finanziellen Dingen. 

In der Beziehung treu bleiben.

Nicht neidisch darauf sein, was ein anderer hat. 

Versuchen, das zu leben, was Jesus vorgelebt hat: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst".

Immer wieder "in den Spiegel schauen", sein Verhalten prüfen und feststellen, dass man kein Engel ist und versuchen daran zu arbeiten. 

Kommentar von erliebtuns ,

und irgendwann wirst du daran scheitern weil du merkst das du es alleine ich kannst und du wirst merken das es doch noch mehr geben muss...

Kommentar von Bodesurry ,

Was möchtest Du damit sagen? Ich kann deine Bemerkung leider nicht verstehen? 

Da ich ein Mensch bin, werde ich immer wieder Dinge tun, die nicht richtig sind. Wenn Du das meinst, so hast Du recht. Nur habe ich Gott sei Dank Jesus, der mich versteht und dem ich mein Versagen mitteilen kann. 

Kommentar von Bodesurry ,

und  ca. den 10. Teil des Einkommens für Hilfswerke, bedürftige Personen und diakonische Projekte verwenden

Antwort
von Delveng, 51

Nein, Religionen sind mir fremd.

Antwort
von wheuhx, 36

Ich bin Christ. Ich versuche, mein Leben und meine Handlungen nach den Zehn Geboten auszurichten. Oft klappt es, manchmal natürlich nicht. Ich versuche, die Vorschläge aus der Bergpredigt: "Liebe Deinen  Nächsten wier Dich selbst" zu leben. Auch das klappt oft nicht. Aber mit meinem Glauben geht es mir richtig gut.

Antwort
von okisch, 35

Bin Muslim, bete meine Gebete, bin hilfsbereiter und habe in Momenten wo ich eigentlich ausrasten würde, viel mehr Geduld. Ich beleidige fast nie mehr und behandle Menschen besser als vorher.

Wenn Muslime mist bauen, dann urteile über sie, aber gib nicht dem Islam dem Schuld :)

Lg wenn du fragen hast frag gerne

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Ich gebe keineswegs dem Islam schuld! Aber ich kann (wie auch bei Christen etc. ) nicht verstehen wie man sich bsp. dem Islam zugehörig nennt,aber gegen vieles was die Islam ausmacht verstößt.

Kommentar von FatihBa ,

Seh es so: sie glauben an Allah und den prophet muhammed saw, aber gehen nicht den Verpflichtungen und Regeln nach weil sie beispielsweise ihren gelüsten folgen.

Kommentar von okisch ,

Genau! Es gibt viele die gehorchen einfach nicht und so werden sie zu dem was sie sind.

Antwort
von BiggerMama, 77

Ich weiß, was ich unter gläubig verstehe. Erwartungen an Gläubige habe ich keine.

Aber was erwartest Du davon, wenn sich Leute verhalten, "als wären sie gläubig" ? Dann kannst Du bestimmt auch sagen, was Du von Leuten erwartest, die nicht gläubig sind!

Antwort
von Gaskutscher, 74

Nein. Keine Auswirkung.

Antwort
von botanicus, 94

Ich bin religiös/gläubig, ev. lutherisch. Meine Werte- und Moralvorstellungen werden von meinem Glauben natürlich geprägt, damit auch mein Handeln.

Das unterscheidet sich nach außen hin nicht von Atheisten, deren Werte- und Moralvorstellungen vielleicht nicht viel anders sind.

In einer der 168 Stunden der Woche wirkt sich mein Glauben praktisch aus, wenn ich den Gottesdienst besuche. Naja, und immer dann, wenn ich mich in meiner Gemeinde engagiere. Ansonsten würdest Du mich wohl als ziemlich normal betrachten.

Nein, ich missioniere niemanden.

Antwort
von nowka20, 41

ich bin nicht gläubig, sondern wissend

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community