Seid ihr für TTIP ?

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Das Ergebnis besteht aus 13 Abstimmungen

Nein 69%
Ja 30%

13 Antworten

Nein

Wenn TTIP und CETA durchkommt, dann wird es richtig schlimm!

Vorsorgeprinzip: noch muß ein Unternehmen in der EU beweisen, dass

sein Verfahren oder Produkt unschäflich ist, bevor eine Maektzulassung

erfolgt. Mit TTIP steht das Vorsorgerprinzip auf frm Spiel

Chemikalien: In der EU muß bisher für die Zulassung von Chemikalien

der Nachweis erbracht werden, dass sie sicher sind. In den USA gilt

eine Unverdenklichkeitsvermutung. Bis zum Nachweis des Gegenteils geht

man davon aus, dass die Stoffe unschädlich sind.

Energie und Klima: Beschränkungen und Nachhaltigkeitsstandards für

klimaschädliche Energieträger, z.B. Öl aus Teersand könnten als

Handelshemmnisse abgeschwächt werden

Textilien: es besteht die Gefahr, dass die Entgiftung von Textilien so unterlaufen wird, die Grenzwerte sich verschlechtern

Ernährung: weniger Schutz vor Pestizidrückständen, gerntechnisch

veränderten  Produkten, sowie unsicheren und unnötigen

Lebensmittelzusätzen. Diwese und andere Verschlechterungen (u.a.

Chlorhühner) sind zu befürchten

Landwirtschaft: durch TTIP massenhaft billige Lebensmittel von

billigen nordamerikanischen Industriefarmen. Hiesige kleinbäuerliche und

ökologische Betreibe geraten so unter Preisdruck und sind dadurch in

ihrer Existenz gefährdet.

Kosmetika: durch TTIP und CETA werden niedrigere Standards gesetzt,

so dass wir dann vermehrt schädliche Substanzen in den Kosmetika wieder

vorfinden, die zuvor verboten waren.

Umwelt und Artenvielfalt: durch den Atlantik überschreitenden

Verkehr, erhöhen sich die Zahl der Transporte. Die Folge: höhrerer

Treibstoffverbrauch, klimaschädliche CO2-Emissionen.

Privatsphäre: die Konzerne wollen noch mehr Daten von uns. Durch TTIP wird der persönliche Datenschutz noch mehr verringert.

Daseinsvorsorge: Bereiche der Daseinvorsorge wie Wasserversorgung,

Müll, Gesundheitswesen sowie Bildung sind meist noch in öffentlicher

Hand. Geht das Handelsabkommen durch, dann wird eine große

Privatisierungswelle einsetzen, Profitrinteressen dominieren dann

ausschließlich über öffentl. Bedürfnisse.

private Streitschlichtung: verklagt ein Investoreinen Staat nach

der Investor-Staat-Streibeilegung sollen private Schiedsgerichte aus

jeweils 3 Streitrichtern i neinem außergerichtlichen Verfahren

entscheiden. Der dann zu zahlende Schadensersatz könnte dann in

Milliardenhöhe zugusnten der Konzerne erfolgen, zu Lasten hingegen der

Steuerzahler.

Nachhaltige Entwicklungen: sie werden dann z.B. den USA nicht mehr

ratifiziert. Dies hat dann eine negative Signalwirkung für andere

Staaten.

Demokratie und Transparenz: Die Bevölkerung wird über den

Verhandlungsstand in Sachen TTIP nur unzureichend informiert. Ob die

nationalen Parlamente einen bedeutsamen Einfluß auf die Verhandlungen

nehmen können, ist mehr als zweifelhaft. Geht das Abkommen durch, wird

es ein entsprechendes Organ geben, dass außerhalb der sonst üblichen

demokratischen Strukturen entscheidet.

Arbeitsplätze und Standards: etliche Arbeitsplätze werden

verlagert. Es werden mehr Waren aus den USA kommen, dadurch gehen

Arbeitsplätze zusätzlich verloren. Der so entstehende erhöhte Wettbewerb

wird die Löhne in Europa verschlechtern, Arbeitnehmer-Rechte werden

eingeschränkt, die Arbeitssicherheit wird abgebaut.

Fazit: mit TTIPund CETA wird nur die Macht der multinationalen
Konzerne gewaltig gestärkt, die Umwelt geschädigt, das Lebensmittel
verschlechtert, sowie sonstige Nachteile für die Masse der Bürger
eingehandelt.

btw: ich war heute auf eine der 5 Anti-TTIP/Anti-Ceta-Demo gewesen,
es war sehr beeindruckend. Abertausende an Demonstranten waren vor Ort,
ein gewaltiges Fahnenmeer aus roten und grünen Fahnen wogte umher. Schön
war es, hab mich sehr wohl gefühlt. 

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Nein

Ich finde das unsere Verbraucherrechte zu sehr dadurch eingeschränkt werden, zusätzlich halte ich nichts von Schiedsgerichten also einer quasi Paralleljustiz für Unternehmen.

Das spielt aber sowieso keine Rolle mehr, denn TTIP ist de facto gescheitert und das nicht erst seit Gestern Sigmar Gabriel hat schon dies schon vor Wochen gesagt und jetzt da Donald Trump es ebenfalls ablehnt ist es wohl sicher vom Tisch. 

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Kommentar von Maximilian112
23.11.2016, 09:19

Was DT ablehnt bzw will weiß er selbst nicht so richtig.

0
Nein

Hallo,

TTIP ist nur ein weiterer Versuch Unrecht in einen Rechtsrahmen zu packen (siehe Schiedsgerichte) und deswegen ist TTIP abzulehnen.

Mal davon abgesehen haben Freihandelsverträge nie das gehalten was sie versprochen haben und die Auswirkungen waren eigentlich immer negativ. Außer natürlich für die Konzerne .. 

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Nein

Eher dagegen.

Zwar nicht aus den Gründen, dass deutsche/europäische Lebensmittelrichtlinien übergangen werden können und die USA ihre Chlorhühnchen oder lebensgefährlichen Energy-Drinks hier anbieten könnten... in einer freiern Marktwirtschaft reguliert sich der Markt selbst, d.h. die Nachfrage bestimmt das Angebot und wenn keiner in Deutschland USA-Energy-Drinks kaufen möchte, wird es hier auch keinen Absatzmarkt dafür geben. Fertig.

Viel schlechter fände ich es allerdings, wenn die USA eine Form von Mitsprache- oder Veto-Recht in Bereichen wie Umwelt- oder Arbeitsnehmerregelungen hätten. Da finde ich deren Einstellung und Arbeitsweise in Bereichen wie HR u. ä. eher unsympathisch; wenn man schon mal für ein US-Unternehmen gearbeitet hat, kann man sich das ungefähr vorstellen...

Einen größeren Einfluss würde aber vermutlich das Transpazifische Handelsabkommen (gegen China) auf die Weltwirtschaft haben, wenn man bedenkt das China bereits gefühlte 50% der deutschen Wirtschaft aufgekauft hat muss man sich fragen wo das noch hinführt...

Da mit Trump aber sowohl TTIP, als auch TPP vom Tisch sind, braucht man sich die Frage nicht mehr zu stellen... jetzt muss halt jeder sehen, wo er bleibt ;)

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Ja

Wenn man sich mal informiert und nicht gleich "Chlorhuhn" nachplärrt erkennt man viele gute Gründe dafür.

Es wird übrigens auch in Zukunft niemand im Supermarkt gezwungen ein bestimmtes Huhn zu kaufen, man darf wählen welches man möchte.

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Kommentar von W4hrheitsf1nder
23.11.2016, 09:55

Es gibt keinen einzigen nennenswerten Grund für TTIP aber mehr als genug nennenswerte dagegen. 

(Toll ist übrigens wie man sich über etwas informieren soll, dessen genauer Inhalt geheim ist ;D) 

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Ja

Guten Tag Axel,

ja, ich bin aus ökonomischen Gründen ganz entschieden für die Ratifizierung des Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP).

Nachdem bereits viel über die Sinnhaftigkeit von TTIP diskutiert wurde, begründe ich lediglich kurz, dass die Europäische Union langsfristig nur ihre zum Teil lukrative Stellung in der Welt behaupten können wird, wenn der Handel vor allem mit den USA intensiviert wird.

Nachdem sich allerdings die Mehrheit der amerikanischen Hinterwäldler für Präsident Trump entschieden hat, ist TTIP allerdings ohnehin gescheitert, so dass die weitere Diskussion hierüber überflüssig ist.

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Kommentar von W4hrheitsf1nder
23.11.2016, 09:54

Da ein Handelsabkommen mit Schiedsgerichten den Rechtsstaat aushebeln würde und somit ohne wenn und aber abzulehnen ist, sind Hinterwäldler wohl eher die dennoch für TTIP sind.

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Nein

Nein, wir wollen in Europa keine amerikanischen Standarts / Chlorhuhn.

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Ja

Grundsätzlich dafür.

Aber in der momentanen Verfassung würde TTIP wege der ungenügeden Beachtung von Verbraucherschutzrechten und einem Mangel an öffentlich-rechtlichen Schiesgerichten auch von der Bundesregierung nicht akzeptiert werden.

Trumps wirtschaftspolitischer Autismus und Protektionismus werden ohnehin derzeit kein Freihandelsabkommen zlassen.

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Kommentar von W4hrheitsf1nder
23.11.2016, 09:56

Du denkst ja auch das die Euro und Bankenkrise gelöst ist, insofern .. 

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Nein

Wie könnte ich? Wie könnte überhaupt jemand? Es weiß doch fast niemand, was da überhaupt im Detail vereinbart werden soll.

Ich bin jedoch für Transparenz - also genau das, was die TTIP-Verhandlungen vermissen lassen.

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Nein

Bin leider kein Multimillionär mit einem großen Firmenimperium, desswegen würde ich nicht von TTIP profitieren und bin somit dagegen.

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Nein

nein.

vorteile ergeben sich fast ausschließlich für konzerne.

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Nein

In dieser unserer jetzigen Wirtschaftsordnung bin ich dagegen, weil weder die Umwelt noch die Einkommensschwachen davon sehr profitieren würden.


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ich kann nicht dafuer oder dagegen sein, wenn ich den inhalt nicht kenne.

aber so ist das mit den umfragen, keine ahnung, aber eine meinung dazu haben.

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