Frage von bubble029, 104

Seid ihr für oder gegen das Abschalten der Akws und wieso?

(Wie z.B. in der Schweiz : " Initiative zum Ausstieg aus der Atomenergie")

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ocin1, 5

Die Kernenergie ist umweltfreundlicher als die politisch "Erneuerbaren" und generiert am wenigsten Endlagerabfälle pro kWh. Daher ->

Kernenergie JA bitte

Vorteile der Kernenergie

Eines der wichtigsten Vorteile der Kernenergie ist die höchste Energie-Dichte, welche dem Menschen gegenwärtig zugänglich ist. Man darf nicht vergessen, je höher die Energie- und Leistungs-Dichte einer Maschine ist, desto geringer ist der Material- und Flächen-Aufwand, um z.B. Strom zu erzeugen.

1-gegenwärtig höchste technisch mögliche Energiedichte
de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte

Bsp.: Blei-Akku = 0,11 MJ/kg;Schwungrad-Speicher = 0,18 MJ/kg;
Lithium-Akku = 0,9 MJ/kg;Braun-Kohle = 20 – 28 MJ/kg; Stein-Kohle =
30 MJ/kg; Benzin = 43MJ/kg; Wasserstoff = 142 MJ/kg;
Radioisotopengenerator = 5 000MJ/kg; Abbrand KKW = 3 801 000
MJ/kg; ...

Diese vergleichbar sehr hohe Energie-Dichte macht weiter eine
wirkliche Raumfahrt erst möglich.Mit chemischen Antrieben allein,ist
wohl bei Mond schluss (en.wikipedia.org/wiki/Nuclear thermal
rocket ,de.wikipedia.org/wiki/Radioisotopengenerator
)

Wegen der hohen Energiedichte des Brennstoff Uran hat die
Kernenergie die geringste Menge an endzulagernden Abfall pro
generierte Elektrizitätsmenge (Strom), im Vergleich zur Kohle-,
Wind- oder Sonnen-Kraft.

Die Endlagerung wird nicht nur durch die Kernenergie verursacht.
Jede Energietechnik benötigt für unsere Umweltschutzgesetze die
Endlagerung, ob nun chemisch oder nuklear. Aus diesem Grund sind in
der BRD auch 16 chemische Endlager, von denen 6 in alten
Salzbergwerken untergebracht sind, wie die nuklearen Endlager
Morsleben und Asse.

2- höchster gegenwärtig technisch erreichbare Erntefaktor
(ww.science-skeptical.de/energieerzeugung/die-energiewende-und-der-energetische-erntefaktor/0010717/,
de.wikipedia.org/wiki/Erntefaktor)

Bsp.: Photovoltaik = 3,0 – 5,4;Windkraft an Küsten = 16 – 51;
Wasser-Kraft = 50; Gaskraft GuDBioGas = 3,5 ; Gaskraft GuD Erdgas =
28; Stein-Kohle in Untertageohne Transport = 29; Braun-Kohle mit
Tagebau = 31;Druckwasser-Reaktor mit 85% Zentrifugenanreichung =
80,Druckwasser-Reaktor mit 100% Zentrifugenanreicherung = 120
,...

3- gegenwärtig geringster Schadstoffausstoß
(/de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Erzeugungskosten)

4- gegenwärtig geringste Anzahlvon Toten pro erzeugter
Strommenge (de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Auswirkungen auf die
Gesundheit)

Unfall-Tote der Öffentlichkeit proTWh: Braun-Kohle, Stein-Kohle,
Erdgas = 0,020; Erdöl = 0,030;Kernenergie = 0,003

Unfall-Tote in der Belegschaft pro Twh: Braun-Kohle, Stein-Kohle =
0,100; Erdgas = 0,001; Kernenergie =0,019

Natürlich ist auch die Kernenergienicht 100% sicher, wie man an
den KKW-Unfällen von Tschernobyl oder von Fukushima-Daiichi gesehen
hat. Jedoch ist bei besser gebauten KKW nicht mit hohen Opferzahlen
zu rechen, wie der 3'fache GAU des KKW Fukushima-Daiichi 2011 gezeigt
hat (Strahlentote NULL, im Gegensatz zum KKW-Unfall
Tschernobyl).

Weiter schau doch mal unter 100-gute-antworten.de/

Wie sieht das bei gegenwärtig politisch akzeptierten Techniken
aus?

Kommentar von ocin1 ,
6 chemische Endlager in der BRD sind in alten Salzbergwerken eingerichtet, wie die ASSE

Man bedenke, dass es in der BRD 16 chemische Endlager (in der
politischen Dialektik: "4 Untertagedeponien" 12 „Versatzbergwerke“) gibt, die schon seit langem betrieben werden. Interessanter Weise sind 6 chemischen Endlager in Salzgesteinen, wie auch das nukleare "Endlager" Morsleben und die ASSE.

1. Herfa Neurode /Hesen (altes Kalisalz-Bergwerk)

2.Heilbronn / Baden-Württenberg (altes Salzbergwerk)

3. Zielitz/Sachsen-Anhalt (altes Kalisalz-Bergwerk)

4. Borht-Niederreihn/ Nordreihn-Westfalen (altes
Salzbergwerk)

5. Riedel /Niedersachsen (altes Salzbergwerk)

6. Sondershausen /Thüringen (altes Kalisalz-Bergwerk)

Es stellt sich nun die objektive Frage,wenn die Endlagerung in Salz "ganz klar gefährlich sei",so wie es von unseren Medien und unserer Politik am Beispiel der ASSE gerne verdeutlicht wird, warum gibt es dann über die 6 chemischen Endlager, welche auch in Salzgestein liegen, keine vergleichbare Medienpräsenz?

Hier kann es eigentlich nur 3 logische Antworten geben:

1- Die Probleme der ASSE werden aus politischen Gründen maßlos
übertrieben und restlos einseitig behandelt.

2- Über die Probleme der 6 chemischen Endlager wird mit Absicht
nicht in Medien und Politik berichtet. Die Endlagerung wäre dann
keine Besonderheit der Kernenergie, was sie ja auch nicht ist. Das
bedeutet aber, dass die Deutschen seit Jahren von den Medien und der Politik belogen werden.

3- Die Probleme der ASSE sind auf die ASSE selbst begrenzt und
stellen somit das Endlagerkonzept in Salzgestein nicht in Frage. Die
6 chemischen Endlager in Salzgestein sind ein praktischer Beleg für
die gut Umsetzbarkeit.

Das größte chem. Endlager weltweit (Fläche Münchens inklusive
Autobahnring) in Herfa Neurode wurde vom damaligen hessischen
Umweltminister Joschka Fischer 1986 genehmigt und als "Juwel"
bezeichnet [ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13520557.html].
Also, wer "GRÜN" wählt, wählt chemische Endlager (die
zweifellos notwendig sind).

Resümee: Jede Energietechnik verursacht endzulagernde Abfälle!
Die Frage sollte besser nach der Technik lauten, welche die geringste
Müllmenge pro generierte kWh Strom erzeugt.

Quellen:

de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick,
de.wikipedia.org/
wiki/Endlager,de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung,
ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158,
ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html,
ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html,ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim--36297444.html,
ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html
,toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php,
ww.eon-energyfromwaste.com/Umwelt/133.aspx
,ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html,
ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336,ww.beobachter.ch/natur/umweltpolitik/natur-umweltschutz/artikel/sondermuell_aus-den-augen-aus-dem-sinn/,ww.deutschlandfunk.de/im-fegefeuer-der-konsumgesellschaft.740.de.html?dram:article_id=111876,ww.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Reste-von-Chemiewaffen-aus-Syrien-landen-in-Kalischacht-in-Sondershausen-1582229580

Antwort
von germi031982, 50

Für das Abschalten.

Wenn so ein Teil hochgeht sind ganze Landstriche für einen sehr langen Zeitraum unbewohnbar. Der volkswirtschaftliche Schaden wäre absolut nicht bezifferbar, höchstens schätzbar. Anfang der 90er hat man mal ausgerechnet was es für Kosten verursachen würde wenn das KKW Biblis hochgehen würde. Es wurde ein volkswirtschaftlicher Schaden errechnet der in den Billionen gelegen hätte. Hier in Deutschland hat man nicht viele Gegenden auf die man verzichten könnte, im Gegensatz zu Ländern wie Russland oder den USA die flächenmäßig groß sind. Und bei Biblis würde es das Rhein-Main Gebiet erwischen. Das heißt auch eine der zentralen Drehscheiben des Flugverkehrs in Europa, und die entsprechend ansässige Industrie die nicht gerade klein ist.

Zudem wäre da noch das Problem mit der Lagerung des Abfalls, das Zeug muss über Jahrmillionen sicher gelagert werden. Wir können die Lagerung nicht mal über 50 Jahre garantieren, siehe Asse das zwischen 1967 und 78 als Endlager benutzt wurde. Kann jetzt alles wieder raus weil das Teil abgesoffen ist, und wer das zahlt braucht wohl nicht erwähnt zu werden.

Die Stromkonzerne haben sich an der Kernenergie eine goldene Nase verdient. Die Kraftwerke wurden damals hochsubventioniert gebaut sonst wären sie gar nicht gebaut worden (unwirtschaftlich), und die Entsorgung der Abfälle darf die Allgemeinheit auch bezahlen. So ist die Kernenergie theoretisch erstmal billiger, aber wenn man alles zusammenrechnet (Bau der Kraftwerke, Entsorgung der Abfälle) ist das eine der teuersten Stromerzeugungen.

Und das mit dem Ausbau des Stromnetzes...das ist ein Witz, vor 40 Jahren hat man für die AKWs das Stromnetz so ausgebaut, dagegen ist das was jetzt seit Jahren vor sich hin stockt ein Kleinkram...

Kommentar von 556er ,

Trotzdem macht die Strahlung auch an der Grenze nicht halt, wenn in Frankreich was passiert dann ist vorbei. Und es sieht nicht so aus, als würden die in nächster Zeit ihre 58 Reaktoren vom Netz nehmen.

Kommentar von germi031982 ,

Das ist doch kein Argument...

Und die Franzosen haben auch ihre Probleme mit ihren Reaktoren. Während heißer Sommer müssen die ihre Reaktoren runterfahren weil der Rhein zu warm ist und dadurch das Flusswasser als Kühlwasser damit nicht mehr verwendbar ist. Ende vom Lied ist, dass die Franzosen dann Strom aus Deutschland nutzen....

Antwort
von PeterJohann, 26

Dagegen!


Wir hatten eigentlich einen sehr guten Kompromiss, der dann durch die hysterische Überreaktion nach Fukishima kaputtgemacht wurde.
Durch diese blödsinnige Politik haben wir unsere Energiekonzerne an den Rand des Bankrotts getrieben, die Stromkosten unsinnig erhöht, das Netz destabilisiert und Fördergelder/Subventionen mit der Giesskanne verteilt und somit verplempert.

Und der grösste Witz: Wir finanzieren mit unserer Dummheit die AKWs in der Nachbarschaft (alle nicht so gut & sicher wie die einheimischen...)

Kommentar von germi031982 ,

Was man hier den Konzernen eher vorwerfen kann ist ihre mangelhafte Vorbereitung auf die Zeit was danach kommt. Es war bekannt das die AKWs abgeschaltet werden müssen (und da waren die Konzerne mit im Boot als das während der Regierung Schröder ausgehandelt wurde), und man hat nichts gemacht an Vorbereitungen oder Innovationen für "danach" sondern sich eher darauf verlassen das ein Gesetz seine Regierung nicht überlebt. Man hat sich darauf ausgeruht und verlassen das eine CDU/CSU-Regierung das später kippt. In dem Fall eine klassische Fehlentscheidung der Konzernchefs, zuerst sah es zwar danach aus, aber mit Fukushima hatte sich das Thema erledigt...und so stand man komplett blank da. Unternehmerische Fehlentscheidung....

Kommentar von PeterJohann ,

Das ist doch kompletter Kappes- man kann doch einem Unternehmen nicht mangelnde Planung vorwerfen, wenn ein sorgfältig ausgearbeiteter Plan von einer willkürlichen und von Hysterie getriebenen Politik eingestampft wird.

Antwort
von goodquestion2k, 59

Natürlich für das abschalten der AKW's. Den die Folgen bei einem Anschlag oder sonstiger Katastrophe wären verheerend. Man muss aber auch sagen das ein komplettes abschalten aktuell noch nicht einfach so möglich ist da die erneuerbaren Energien noch nicht alles abdecken können.

Antwort
von troppixi, 57

Macht mMn wenig Sinn, da es zu früh ist. Wenn die Verantwortlichen es hinbekommen würden die Abfallprodukte anständig zu lagern, wäre das Hauptproblem schon mal beseitigt. Das Problem durch den Ausstieg ist jedoch, dass die Kohlekraftwerke wieder befeuert werden ohne Ende, was mMn wesentlich schlimmer für die Umwelt ist.

Kommentar von SiroOne ,

Also ohne Ende kann man ja nun wirklich nicht sagen, die Akw s lieferten ja nur etwa 15 Prozent des Strombedarfs von Deutschland, also das war wirklich nicht so viel.


Kommentar von troppixi ,

Mag sein. Trotzdem laufen die Teile auf Hochtouren. und 15% sind immer noch verdammt viel. Ich will mir gar nicht vorstellen wie viele Tonnen Dreck da jeden Tag in Luft geschleudert werden.

Kommentar von germi031982 ,

Wir können nicht mal die Lagerung des Abfalls über 40-50 Jahre garantieren (Asse). Wie will man das über die Jahrmillionen machen?

Eher die Kohlekraftwerke. Wie gut Kernkraft für die Umwelt ist kann man am Karatschai-See sehen. Der verschmutzteste Ort der Welt, eine Stunde Aufenthalt und man ist tot (ca. 6 Sv/h). Man hat da Jahrzehnte die Abfälle der Majak-Anlage eingeleitet, als in den 1960ern der See anfing auszutrocknen und die radioaktiven Stäube  anfingen vom Wind verteilt zu werden hat man den ganzen See zubetoniert.

Kommentar von troppixi ,

Wie ich bereits geschrieben habe "Wenn die Verantwortlichen es hinbekommen würden die Abfallprodukte anständig zu lagern".

Wie? Woher soll ich das wissen? Ist nicht mein Gebiet. Ich stehe für gewöhnlich auf der anderen Seite.

Kommentar von SiroOne ,

So weit muss man nicht mal fahren, es reicht der Wismut-Tagebau.
Dreck Dreck Dreck, ist schon krank radiaktives Material nach oben zu befördern, wo es denn grenzenlos sttrahlt und es später wieder nach unten zu befördern, wo es dann das Grundwasser verseuchen kann.
So eine Schweinerei macht Kohle nicht.

Kommentar von troppixi ,

"grenzenlos strahlt" tut es nicht. Vielleicht solltest du dir mal die Definition von grenzenlos durchlesen.

Zu dem Rest. Vielleicht solltest du dir meinen Text einfach nochmal durchlesen. Keine Ahnung warum hier niemand lesen kann.

Ich würde wirklich gerne mit dir weiterdiskutieren. Aber die japanische Börse öffnet in 20 Minuten. Ich will Geld verdienen, da kann ich es nicht gebrauchen mich über irgendeinen Unsinn zu ärgern.

Kommentar von SiroOne ,

Grenzenlos im Sinne, das die Uranabbauhalden überall auf der Welt sind.
Na denn viel Glück beim Zocken.

Kommentar von troppixi ,

Hat mit Glück nichts zu tun, aber danke.

Schönen Abend noch, oder vielmehr Nacht ...

Kommentar von germi031982 ,

Die größten Uranminen sind in Ländern die eigentlich nichts davon haben, größter Uranförderer ist Kasachstan. Und viele Länder haben davon nichts, außer dem Dreck der dann übrigbleibt nachdem man das Uraninit abgebaut hat, und dieses dann zu "Yellowcakes" verarbeitet hat, dem Ausgangsstoff für Brennelemente. Yellowcakes nennt man das Zeug weil es in der Regel gelb bis braun ist und die Konsistenz eines krümeligen Kuchens hat. Die Abfallstoffe die bei der Herstellung von Yellowcake entstehen sind ebenfalls radioaktiv.

Je nachdem für was für einen Reaktortyp der Brennstoff vorgesehen ist wird da auch Uranhexafluorid draus gemacht.

"
Ich will Geld verdienen, da kann ich es nicht gebrauchen mich über irgendeinen Unsinn zu ärgern."


Naja, so sind die modernen Zocker und Managertypen halt. Wollen nur Cash sehen, für die Konsequenzen aber soll die Allgemeinheit haften. War zwar früher auch nicht viel anders, aber die alte Garde hatte wenigstens noch den Hintern in der Hose die Konsequenzen zu ziehen und aus dem Fenster zu springen oder sich eine Kugel in den Kopf zu schießen wenn sie versagt hatten und alles in den Sand gesetzt hatten. Heute kassiert man stattdessen noch einen fetten Bonus für das an die Wand fahren und lässt man sich mit einem goldenen Handschlag verabschieden.

Und spätestens seit 1986 bzw. 2011 sollte eigentlich klar sein das Kernkraft in der Form in der wir sie nutzen eine Totgeburt ist in die man nicht investieren sollte. 1986 konnte man das noch abtun damit das es sich um einen sowjetischen Reaktor handelte und die ja eh schrott wären. In Fukushima sieht die Sache anders aus, ein Siedewasserreaktor westlicher Bauart wie hier in Deutschland auch noch welche in Betrieb waren. Und gewisse Standorte sind einfach ungeeignet, man nehme das KKW Biblis. Steht genau auf dem Rheingraben, also einer tektonischen Dehnungszone. Aus dem Grund werden hier in Zukunft wohl auch Geothermie-Kraftwerke entstehen.


"Wenn die Verantwortlichen es hinbekommen würden die Abfallprodukte anständig zu lagern".


In Deutschland gilt eigentlich das Verursacherprinzip. Wer einen Schaden verursacht muss diesen auch beseitigen. Scheint für alle zu gelten, außer eben die Betreiber von solchen Kraftwerken. Deren Müllentsorgung hat die Allgemeinheit zu tragen. Genau wie im Fall der Fälle die 500 Milliarden Versicherungssumme im Leben nie reichen würde....Rest zahlt Allgemeinheit...


Kommentar von troppixi ,

Respekt für den langen Text. Ich gehe mit dem Inhalt zwar nicht konform, aber da wird man nie auf den gleichen Nenner kommen.

Zu dem Rest: Das Problem an Leuten von dir ist, dass sie von der Börse ungefähr so viel verstehen wie ein Clownfisch vom Ackerbau. Darum sind alle gleich Zocker. Ist ja auch einfach das so abzutun. Ich bin zwar noch Praktikant aber ich erwirtschafte für meine Bank und auch für mich privat regelmäßige Gewinne (alleine heute schon knapp 10% Rendite), das hat mit zocken rein garnichts zu tun. Aber klar ich gebe dir Recht, wenn man mal Mist baut sollte man direkt den Freitod wählen [/Ironie off]. Dann kauf ich mir doch lieber ein Strandhaus nachdem ich entlassen wurde und fahr da Jetski-Rennen.

Antwort
von TimeosciIlator, 24

Ich bin für einen gut geplanten und durchdachten Ausstieg aus der Kernenergie - so wie es ja auch geschieht.

Antwort
von Kefflon, 10

Der Durchschnitt ist immer extrem negativ gegenüber der Atomkraft eingestellt. Klar, es ist gefährlich, aber ohne wäre unsere Zivilisation heute nicht die selbe. Wenn man sich mal vorstellt was passiert wäre, wenn man allen Strom der bis heute mit Kernkraft erzeugt wurde, mit Kohle, Gas und Öl erzeugt hätte. Die Erderwärmung wäre vielleicht schon außer Kontrolle geraten.

Logisch nachgedacht ist es unmöglich alle Kraftwerke sofort still zulegen.

Daher ist nur ein langsamer Ausstieg realistisch.

Also ich bin auch für ein Ende der Kernenergie. Aber man muss vernünftig bleiben. Zudem ist es wichtig möglichst viele Ressourcen in die Erforschung der Kernfusion zu stecken. Denn ohne sie kommt die Menschheit nicht voran.

Antwort
von AliceVonKrolock, 43

Ich bin eindeutig dafür, alle Kraftwerke abzuschalten.

Wenn ein Kraftwerk warum auch immer explodiert (oder auch nur undicht wird) hat das schlimme Folgen. Da muss man sich nur Fukushima und Tschernobyl ansehen.
Außerdem findet man schon jetzt keine Endlager für den Atommüll mehr. Und irgendwo muss der ja hin, auch und vor allem wenn man die Kraftwerke nicht abschaltet.

Antwort
von Nico0363, 50

Dagegen! Alle denken immer, AKW'S wären gefährlich! Und wie sieht es mit Bomben aus ?
Bei der falschen Nutzung - werden diese auch gefährlich (sowie AKWs).
Beisielsweise in Tschernobyl war es der Unfall bei einem Gefahren Testlauf (es wurde ein Stromausfall vorgetäuscht).

Ich hatte mal meine Semi über AKWS geschrieben, und bin fest davon überzeugt, dass die AKW's zur Stromgewinnung dazu gehören!

Kommentar von labmanKIT ,

Selbst wenn sie ordentlich betrieben wärem und es ein sicherer Reaktortyp ist bleib ein riesen Problem mit der Endlagerung.

Kommentar von ocin1 ,

Die Endlagerung von Abfällen ist keine Besonderheit der Kernenergie, was man an den 16 chemischen Endlagern die in der BRD betrieben werden schön sieht. Ausnahmslos jede Technik verursacht endzulagernde Abfälle, wenn man sie nicht (wie in China) in Flüsse verklappt. Man möge sich mal mit der Halb
leiter- und Photovoltaik-Industrie beschäftigen und wie viel Endlagerabfälle dort generiert werden (pro kWh Solar-Strom).

Kommentar von Nico0363 ,

Ja, das stimmt, das ist einer der Nachteile, die man nicht übersehen darf

Kommentar von jerkfun ,

Respekt! Diesen Respekt hat Frau Merkel den Unternehmen EON und RWE mit Ihrem "Berufsverbot" nicht erwiesen.Eine Schande,das die Politik nur noch steuergeil ist.Aber eine Entschädigung nicht bereit ist zu zahlen.

Antwort
von RealistAtheist, 24

Abschalten Deutschland ist nicht so groß wie Russland und bei uns in der Nähe in einer großen Stadt gibt es einen bei einem Unfall unvorstellbar was passieren würde.

Antwort
von SiroOne, 34

Kommt darauf an, in Russland, China, USA könnte man AKWs bauen aber in Gebieten, die so dicht besiedelt sind wie Deutschland oder Frankreich bin ich dagegen.

Kommentar von ericzw ,

Frankreich hat in Europa die meisten Akws also ..... ja gut ... die gewinnen auch nur hauptsächlich Strom aus akws also würde man theoretisch akws in Frankreich verbieten wären die so ziemlich kaputt.

Antwort
von labmanKIT, 12

Atomkraftwerke sind nicht nachhaltig also weg damit.

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