Frage von Parabrot, 402

Seid ihr für eine Abschaffung von Religionen ?

Ich habe neulich eine Doku gesehen in der Afrikaner und Araber totale Mistjobs hatten und bettelarm waren, sich aber sang und klanglos damit abgefunden haben, da nach ihrer Auffassung ihr Gott es so will.

Ungefährer Tonus: Es gibt hier keine andere Arbeit, Gott will es wohl so, wenn er will dann ergibt sich schon was besseres. Diese Haltung herrschte bei vielen Leuten vor, sie waren nicht mal besorgt um ihr Leben oder ihre Gesundheit.

Jetzt ist für mich klar geworden dass Religion die Menschheit hemmt. Denn wenn man nicht annehmen würde, dass Gott dass alles so möchte, würde man vielleicht mehr "Gas" geben und sich nicht so leicht mit allem abfinden.

Natürlich hat Religion auch eine tröstende, schützende Wirkung, aber diesen Aspekt lassen wir mal vom Tisch fallen.

Seid ihr der Meinung dass eine religionsfreie Welt besser wäre ?

Antwort
von ArbeitsFreude, 62

nicht ohne Grund, lieber Parabrot, gibt es Religionen!

Lenin nannte sie mit gutem Recht Opium für das Volk!

Worum es Dir wahrscheinlich geht, ist die Befreiung des Menschen aus seiner selbst geschaffenen Unmündigkeit.

Diese aber kannst Du nicht erzwingen!

Schau: Schön-schauriges Beispiel: Der persische Schah hat versucht, die Religion in den Hintergrund zu drängen - zugegeben: mit bestialischer Gewalt - Was ist daraus entstanden?

Die islamische Republik Iran!

Entsetzlich, furchtbar - zugegeben - doch das war das ergebnis einer Anti-religiösen Staatsdoktrin!

Doch Religion abzuschaffen kann nicht die Lösung sein!

Schau: Der Goldfisch im Bassin sagt sich: es muss Gott geben! - Wer sonst würde mir jeden Tag Futter in mein BAssin werfen?!

Du kannst und darfst den Menschen nicht vorschreiben, was sie NICHT glauben dürfen!

Du kannst nur im Gespräch mit Ihnen vermitteln, dass sie einen Kopf mit Hirn drin haben -.-- Das ist allerdings wahnsinnig mühsam:(

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 100
Nein

Seid ihr für eine Abschaffung von Religionen ?

Ich halte die Abschaffung von Religionen nicht für sinnvoll.

Passivität, sich dem Willen Gottes, oder seinem Schicksal klaglos ergeben, ist nicht die zentrale Lehre aller Religionen und darüber hinaus eine Auslegungssache, wie sich im folgenden Punkt zeigt.

Jetzt ist für mich klar geworden dass Religion die Menschheit hemmt.

Es gibt allerdings auch religiös motivierte soziale Bewegungen, die sich in Bereichen wie Umweltschutz und Menschenrechte engagieren, eben weil sich die Menschen durch ihre Religion dazu aufgerufen fühlen.

Natürlich hat Religion auch eine tröstende, schützende Wirkung, aber diesen Aspekt lassen wir mal vom Tisch fallen.

Den Trostaspekt mal eben unter den Tisch fallen zu lassen, ist bei einer fairen Beurteilung nicht gerade hilfreich, denn so wird nur eine einseitige Sichtweise auf die Religion gefördert. Weshalb sollte man so etwas ignorieren?

Seid ihr der Meinung dass eine religionsfreie Welt besser wäre ?

Nein, weil ich denke, dass Religion eben Bedürfnisse nach Sinnhaftigkeit oder Transzendenz stillt, die bei einer rein rationale Weltsicht nicht berücksichtig werden.

Rein persönlich glaube ich auch, das Religion menschenfreundliche Ideale vertreten kann, die in einer modernen Leistungsgesellschaft mit Ellenbogencharakter andernfalls unter die Räder geraten können.

Allerdings wünsche ich mir mehr Bereitschaft, sich von starren Haltungen und konservativen Auslegungen zu lösen und offen für neue Impulse zu sein - ein Willen zum "Update" wäre bei den Religionen wünschenswert.

Antwort
von JoJoPiMa, 45

So kann man sich auch was passendes zusammenschustern oder?

Die durch und durch weltliche Wirtschaft beutet Menschen aus. Die außerirdische wahrscheinlich auch, aber anscheinend ging es ja nicht darum.

Weltlich, sehen Menschen weit und breit keine Hoffnung.

Also, klammern sie sich an etwas anderes. Hier Gott. Denn, vom weltlichen System können sie nichts mehr erwarten. Wahrscheinlich hat die Lebenserfahrung ihnen das beigebracht.

Und das einzige was einfällt, ist, dass eventuell Religionen die Ursache dafür sein könnten?

Bestand die Mitteilung der Doku darin, dass ausgebeutete Menschen davon ausgingen, dass Gott es so wollte? Oder, ist das eher eine Redensart, die nach wie vor global anzutreffen ist?

Überwiegt nicht der Drang nach Lebenserhaltung und ist die Hoffnung nicht Teil davon?

Ist es eher nicht so, dass Menschen mit dem "Wille Gottes" den Mangel an Erklärungen für bestimmte Ungerechtigkeiten kompensieren und so eine Art Trost für sich selbst holen?

Existieren nicht täglich ausreichende Belege dafür, dass auch ohne Religion nicht mehr Gas gegeben wird? Was auch immer damit gemeint sein soll.

Antwort
von Fantho, 78
Nein

Um erst einmal vorweg zu stellen, damit man mich nicht in ein bestimmtes 'Kartenhaus' abstellt: Ich bin konfessionslos und gehöre keiner Religion an, aber bin dennoch gottgläübig.

Du begehst gravierende Fehler in Deiner Argumentation!

Erstens: Du stellst nicht die Frage, weshalb jene von Dir erwähnten Menschen trotz ihrer nach Deiner Auffassung kläglichen Daseins dennoch nicht mal besorgt um ihr Leben oder ihre Gesundheit sind...

Zweitens: Du pauschalierst daraus, dass Religionen die Menschen hemmen und vergisst dabei, dass es sehr viele Menschen auf der Welt existieren, welche trotz ihrer Religiösität ein mehr oder weniger erfolgreiches und würdevolles Leben leben...

Drittens: Du verwirfst in Deiner Argumentation sofort zwei mögliche Vorrteile einer Religion (Trost und Schutz), um von vornherein die Antwort vorzugaukeln, dass Religionen keine Vorteile besitzen bzw. etwas schlechtes sind.

Auch wenn ich die Religionen für menschliche Kreationen halte (was sie ja auch sind) und somit keine von Gott erdachte, erschaffene, kreierte Werke, sehe ich eine Religion als solche nicht verantwortlich für das Übel der Welt..

Verantwortlich sind die Ausübenden, sind Menschen, welche 'ihre' Religion nach ihrer Sicht und ihrem Verständnis unterschiedlich interpretieren, verstehen, ausüben...

Und sehr viele missverstehen hier anscheinend irgendwas, denn der Kern der Religionen liegt in der Aussage von: Alle Menschen sind Brüder und Schwester...

Dass dabei viele ihre 'Brüder' und 'Schwestern' nicht als solche betrachten, liegt an ihnen selbst...

Nehmen wir mal die Bergpredigt Jesu, bei der man Jesus in den Mund gelegte Worte wie Nächstenliebe und Feindesliebe zu lesen bekommt, dann verstehe ich nicht, weshalb diesen Vorschlägen nicht nachgegangen werden. Weil die Religion Sch...ße ist, oder weil die Menschen dieses umzusetzen nicht in der Lage sind?

Ich denke mal, in diesem Punkt trifft eher der zweite Fall zu...

Was ich damit sagen will: Würde jeder Mensch diese 'Empfehlungen' wahrlich in die Tat umsetzen, dann könnten zig tausende an unterschiedlichen Religionen friedvoll neben einander existieren...

Es liegt immer am Menschen, nicht an der 'Institution', der man angehört...

Und dass in Afrika, um auf Dein Beispiel zurück zu kommen und auch den Kreis hier zu schließen, Hunger und Armut herrschen, hat zB auch die zivilisierte und humanistische Welt des Westens ihre Mitwirkung durch die EPA zwischen Ostafrika und der EU...

Es kann durchaus auch möglich sein, dass eine reilgionsfreie Welt schädlichere Auswirkungen für eine Miteinander haben wird, als bisher...

Dies ließe sich jedoch nur dann feststellen, wenn die Welt eine zeitlang ohne einer Religon auskommen müsste...

Aus diesem Grund kann Deine Frage nur spekulatives an Antworten hervor bringen...

Jedoch kann ich keine einzige 'Institution' benennen, welche von Brüdern und Schwestern, von Nächstenliebe und von der Einheit mit Gott 'predigt'...

ausserhalb der Religionen und der spirituellen Weisheitslehren...

Gruß Fantho

Kommentar von Parabrot ,

Dass ich da etwas pauschalisiert habe- stimmt. Aber selbst wenn nur 10% aller Menschen einer Religion irgendwie gehemmt werden hätte das schon gewaltige Auswirkungen.

Und zu deinem dritten Punkt: Dass eine Religion Schutz und Trost bieten kann streite ich ja nicht ab, allerdings musst du zugeben dass die "kurierende Wirkung" von Religionen sich effektiv nur auf die Symptome bezieht, die Ursache kann nicht behoben werden.

Wenn die Menschen jetzt aber sich nicht trösten lassen würden/könnten, würden sie dann nicht in Eigenregie probieren mit dem Problem klarzukommen ?

Zudem habe ich nie behauptet das die Religion an sich schuld an irgendetwas ist, aber wenn die Gläubigen missinterpretieren oder der Religion halt nicht 1 zu 1 folgen, ist dann nicht Konfessionlosigkeit/Nichtglaube die bessere Option ?

Und dass die Afrikaner an Ihrem Elend nicht selbst schuld sind ist mir auch durchaus bewusst.

Wer aber sich mit seinem Schicksal abfindet, der trägt zumindest Teilschuld.

Kommentar von Fantho ,

Aber selbst wenn nur 10% aller Menschen einer Religion irgendwie gehemmt werden hätte das schon gewaltige Auswirkungen.

Für wen? Und inwiefern gehemmt?

die "kurierende Wirkung" von Religionen sich effektiv nur auf die Symptome bezieht, die Ursache kann nicht behoben werden.

Von welchen Symptomen und von welcher Ursache schreibst Du?

Wenn die Menschen jetzt aber sich nicht trösten lassen würden/könnten, würden sie dann nicht in Eigenregie probieren mit dem Problem klarzukommen?

Eventuell. Doch die freiwillige Hinwendung zu einer Religion als 'Trostspender' ist doch bereits in Eigenregie vonstatten gegangen...

Andere suchen einen anderen Trostspender auf: Freund, Familie, Therapeut...

aber wenn die Gläubigen missinterpretieren oder der Religion halt nicht 1 zu 1 folgen, ist dann nicht Konfessionslosigkeit / Nichtglaube die bessere Option ?

Nein, denn für die Missinterpretation bzw. Nichteinhaltung kann eine Religion nichts. Es liegt am Verständnisproblem des Menschen allein und an fehlender Aufklärung. Es gibt so viele andere gegenteilige Beispiele, die Deine These widerlegen...

Wenn nun das Ergebnis einer Religionszugehörigkeit in lebendiger Gewalt und Angst münden würde, und zwar bei jedem oder zumindest so gut wie bei jedem Menschen, dann könnten wir über die Frage der Abschaffung diskutieren....

Doch dem ist nun mal nicht so...

Wer aber sich mit seinem Schicksal abfindet, der trägt zumindest Teilschuld.

D'accord...

Gruß Fantho

Antwort
von Giustolisi, 67
Nein

Ich bin gegen die Abschaffung der Religionen, denn man kann sie ja nicht einfach verbieten. Ich hoffe allerdings, dass sich die Religionen irgendwann selbst abschaffen werden, dann säen sie auch nicht mehr weiter Zweitracht unter den Menschen. Die Entwicklung in Europa stimmt mich hoffnungsvoll, für immer mehr vor allem junge Menschen sind Religionen, veraltete Ansichten und Märchengeschichten. Den Weltfrieden hätten wir in einer Welt ohne Religionen allerdings nicht, etwas friedlicher wäre es aber aller Wahrscheinlichkeit nach schon.

Antwort
von JTKirk2000, 32
Nein

Ich  bin ganz klar gegen eine Abschaffung der Religionen, weil eine Abschaffung der Religionen nichts positives bewirken würde, aber sehr viel negatives.

Eine Doku dient in erster Linie auch nur der Unterhaltung, wie jedes andere Video auch. Erst nachvollziehbare Quellangaben machen enthaltene Aussagen so authentisch, wie sie einerseits auf der Quelle basieren und andererseits die jeweilige Quelle selbst authentisch ist.

Gott hat nichts damit zu tun, was die Menschen einander an Möglichkeiten bieten. Es mag sein, dass sich das manche Leute anders einreden, aber die Entscheidungen eines jeden Menschen beinflussen sein Leben und auch das seiner Mitmenschen. Die Verantwortung liegt also bei den Menschen, aber nicht bei Gott.

Wenn Du die positiven Resultate von Religionen außer Acht lassen willst, dann müsstest Du dies fairerweise auch allem anderen gegenüber so machen. Was für einen Sinn hätte dann das Leben?

Auch wenn man alle Religionen abschaffen würde, würde die Welt dadurch nicht besser. Genau das Gegenteil wäre der Fall. Auch ohne Religionen würde der Mensch immer noch eine große Auswahl an möglichen Vorwänden haben, um andere leiden zu lassen oder umzubringen. Die positiven Einflüsse der Religionen würden in der Gesellschaft aber ebenso wieder vergehen, wie sie in die Gesellschaft Einzug gehalten haben.

Antwort
von SibTiger, 72
Nimmt sich nichts

Ich wäre sehr dafür, dass Religionen weit in den privaten Bereich zurückgedrängt werden, wo sie auch hingehören.

Eine Religion, die davon ausgeht, das ihre Dogmen und Vorschriften den staatlichen Gesetzen übergeordnet ist sollte allerdings bekämpft werden. (natürlich nicht mit Waffen, sondern mit Worten)

Antwort
von izreflexxx, 26
Nein

Wer bist Du denn, dass Du Dir das Recht herausnimmst anderen vorzuschreiben, dass sie "Gas geben" sollen? Ich finde es auch angenehm, einen schönen Beruf zu haben und materiell abgesichert zu sein, aber das ist meine Entscheidung, dies als sinnvollen Bestandteil meiner Lebensgestaltung zu sehen. Ich persönlich sehe es nur als einen kleinen Baustein. Beziehung zu Gott spielt für mich auch ne große Rolle. Das Leben ist mehrdimensional. Die Sinnfrage will ich nicht mit Job und Geld beantwortet wissen. Das alles kann bei der nächsten Wirtschafts- oder Finanzkrise für mich und viele Menschen hinfällig sein und das trotz Studium. Ich war ein sehr fauler und damit schlechter Schüler, bis ich "religiös wurde" aka Bekehrung. In meiner Bibel habe ich gelesen, dass ich alles was ich mache, so tun soll, als würde ich es für Jesus tun. Jesus hat viel für mich getan, also wollte ich ihm gefallen. Ich wurde Landesbester in meinem Ausbildungsberuf. Ich habe darüber meine Liebe zu guter Leistung erlernt. Meine Chefs haben mich geschätzt und ungern gehen lassen, wenn ich mich weiterentwickeln wollte. Ich habe als Bester meine Fachhochschulreife nachgeholt. Ich habe studiert und bin ein wertgeschätzter, engagierter Mitarbeiter in der größten Schule der Region und bei einem Träger freigemeinnütziger sozialer Arbeit, übrigens in sozialistischer Trägerschaft. 

Und damit wäre ich beim Thema "kein Geld für Caritas und Diakonie etc". Der Staat hat die Verantwortung, die Daseinsvorsorge sicherzustellen. Allerdings gilt das Subsidiaritätsprinzip und damit der Vorrang nichtstaatlicher Anbieter sozialer Dienstleistungen. Das ist auch gut so, weil so verhindert wird, dass der Staat quasi totalitär in alle vitalen Lebensbereiche hineinwirken kann (siehe Nazi-Diktatur oder DDR). So kann etwa die Diakonie eine Leistung für den Staat erbringen, den auch eine ethnische Gemeinschaft erbringen kann oder ein Humanistenverband erbringen könnte (was selten vorkommt). Damit haben wir eine gewollte Anbietervielfalt, die einfach demokratisch ist und eine pluralistische Gesellschaft widerspiegelt. Ich betone noch einmal, dass das gut ist. Die Atheisten können gerne eine soziale Einrichtung betreiben, um die Daseinsvorsorge des Staats sicherzustellen und haben dasselbe Recht auf Förderung, wie Caritas oder Diakonie, Türkische Gemeinde etc. aber sie tun es in der Praxis regelmäßig nicht. Das ist nicht die Schuld der Kirchen oder der türkischstämmigen Menschen. Die Möglichkeit, sich ideologischer Beeinflussung des Staats zu entziehen, halte ich für ein demokratisches Gut, für das es sich zu kämpfen absolut lohnt! Wir hatten schon Hitlerjugend und Jungpioniere und ähnlichen staatlichen Sche.ß in jüngster Geschichte. 

In diesem Kontext könnte man natürlich auch die Sinnhaftigkeit der Ganztagsschule diskutieren. Sie mindert möglicherweise die Motivation, sich außerschulischer Bildung zu öffnen, mit allen Chancen und Risiken. Es kann nicht schädlich sein, wenn ein religiöser Anbieter außerschulischer Bildung kritische Fragen bezüglich Evolutionstheorie aufwirft und damit einen Konflikt in dem jungen Menschen schafft, den er sich aufzulösen gefordert sieht. Das wird das Interesse an der Entstehungsgeschichte fördern, Informationsbeschaffung und Abwägungsprozesse beflügeln. Und das ist gut, weil demokratisch. In einer Gesellschaft, wenn wir sie uns pluralistisch wünschen, sollten alle Kräfte, die ja in der Gesellschaft vorhanden sind, gleichberechtigt am Bildungsprozess teilhaben. Jederman soll das als Recht und als Verpflichtung ansehen und beides soll der Staat ermöglichen.

Insofern bin ich entschieden gegen Deinen Vorschlag. 

Antwort
von uyduran, 93
Nein

Du beklagst dich darüber, dass Religion den Menschen diktiert und manipuliert - selbiges tust du aber, indem du, als seist du Gott, den Menschen vorschreiben willst, dass es keine Religionen mehr geben darf. Die Haltung "Religion muss abgeschafft werden" ist also von vornerein schon verwerflich.

Außerdem gibt es unlängst zig "Ersatzreligionen"...für die einen ist es der Kapitalismus mit seiner Verlockung des unermeßlichen Geldes, Besitzes und Macht, für die anderen der Ökologismus als Ideologie, die die Natur romantisiert und idealisiert. So sind wir Menschen eben.

Kommentar von Parabrot ,

Ich diktiere und manipuliere ? Mit Verlaub, aber ich habe nur meine These und Überzeugung zur Diskussion gestellt und um Meinungen dazu gebeten. Mir wäre neu dass Diktatoren sowas tun.

Und wo bitte fordere ich die Abschaffung von Religion ?

Kommentar von uyduran ,

 Und wo bitte fordere ich die Abschaffung von Religion ?

Die Ausgangsfrage lautete: "Seid ihr für eine Abschaffung von Religionen?". Und "abschaffen" bedeutet nun mal, etwas zu beseitigen/außer Kraft zu setzen. Somit gibt es einen Unterschied dazwischen, ob Religionen von alleine rückgängig werden und langsam verschwinden, oder ob man mutwillig etwas abschafft. Eine (staatliche/organisierte) Abschaffung von Religionen wäre ein diktatorischer Akt. 

Kommentar von Fuchssprung ,

Mit dem "Ökologismus" haben wir aber die ganz grobe Keule ausgepackt! 

Kommentar von uyduran ,

Mit dem "Ökologismus" haben wir aber die ganz grobe Keule ausgepackt! 

Keineswegs. Ich empfehle das Buch "Alles grün und gut? Eine Bilanz des ökologischen Denkens" von Dirk Maxeiner und Michael Miersch. Darin wird die Problematik des Ökologismus ausführlich beschrieben.

Antwort
von nobytree2, 27
Nein

Es geht darum, die Wahrheit zu finden, und nicht darum, sie durch Abschaffungen einzuschränken. Wenn eine Religion falsch ist, kann sie widerlegt werden, wenn eine Religion wahr ist, macht sie Sinn. Aber die Religion abzuschaffen ist methodisch nicht korrekt.

Antwort
von gromio, 55
Nein

Religion an sich ist ja nicht verantwortlich dafür, dass die von Dir genannten Menschen sich mit Ihrer aktuellen Situation "abfinden" oder - diplomatischer - "arrangieren".

Denk mal darüber nach, was die eigentlich sagen: Letztlich geben Sie GOTT die Verantwortung dafür, dass sie unter schlechten Bedingungen leben müssen.

Ehrlich gesagt - gäbe es einen Gott, der SO ist, also seine Geschöpfe willentlich unter schlechten Bedingungen leben läßt und von Ihnen erwartet, dass diese sich mit allem "abfinden", was diese belastet und / oder ihnen das Leben schwer macht, SO EIN GOTT könnte mir "den Buckel runter rutschen"!

Hinzu kommt, dass man eigentlich die Verursacher dieser miesen Verhältnisse zur Rechenschaft ziehen bzw. in die Verantwortung nehmen müßte: Es sind Menschen, die diese Menschen "ausbeuten". Wieso ist GOTT dafür verantwortlich, wenn jemand ausgebeutet wird? Beutet GOTT diese Menschen aus?

Zu Deiner Frage: Sind es Regeln der Religion(en), die dazu verpflichten oder auffordern, das Menschen andere ausbeuten? Es mag sein, dass dies in der Vergangenheit und Gegenwart so "verkauft" wurde, aber lies die Bibel oder den Koran - beide religiösen Bücher empfehlen das Gegenteil: Man soll Benachteiligten HELFEN, mit ihnen TEILEN, für sie SORGEN.

Es ist wie mit den Gesetzen - viele sind gut und sinnvoll, aber was soll man tun, wenn Menschen sich - meist aus egoistischen Gründen - nicht an die Gesetze halten. Sind deshalb die Gesetze schlecht? Sollten diese deshalb abgeschafft werden, auch wenn die Gesetze eigentlich sinnvoll sind?

Also, die Religion ist - grundsätzlich - NICHT das Problem, wohl aber der Mensch!!!

Augen auf im kosmischen Verkehr....cheerio.

Kommentar von Parabrot ,

Aber sobald sie Gott nicht mehr als Grund ihrer Armut zur Verfügung haben, suchen sie dann nicht den wahren Schuldigen ?

Kommentar von gromio ,

Respekt und Achtung der Würde anderer ERFORDERT, das man möglichst immer die wahren Verantwortlichen identifiziert.

Im Übrigen: Man hat IMMER eine Wahl.....

Antwort
von suziesext07, 72
Ja

man sollte aber unterscheiden zwischen religiösen Organisationen und religiösen Glaubenssystemen: religiöser Glaube ist nur eine Variante des psychologischen Glaubenssystems, das jeder Mensch hat: also die Menge von apriori Überzeugungen, die auf irrationale Weise und meist nicht verifiziert zustandekommen. Eine solche Religionsfreiheit wäre weder besser noch nicht besser, sondern gar nicht möglich.

Aber eine Welt ohne nach Macht und Einfluss gierender religiöser Organisationen wäre sicher besser, sofern an ihre Stelle Rationalität und Humanität träte. Und eine Welt ohne Kirchen und stattdessen vielen Moscheen wäre sicher nicht besser.

Antwort
von vitus64, 100

Religion kannst du nicht abschaffen. Die Leute werden auch weiterhin glauben was sie glauben wollen.

Und die Lebensumstände der von dir erwähnten Menschen wirst du so auch nicht verbessern.

Antwort
von Gronkor, 105
Nimmt sich nichts

Es ist absolut unmöglich, all das, was unter dem Begriff "Religion" subsumiert wird, einfach "abzuschaffen". Du kannst nicht einfach die Weltbilder von Milliarden von Menschen auf Knopfdruck ändern - und Du kannst diese Menschen auch nicht alle mit Gewalt vom Beten, Pilgern oder Meditieren abhalten.

Außerdem sagst Du:

Natürlich hat Religion auch eine tröstende, schützende Wirkung, aber diesen Aspekt lassen wir mal vom Tisch fallen.

Und ich sage: Wenn Du das, was für die meisten religiösen Menschen (mich z.B. eingeschlossen) das absolut Wichtigste an der Religion ist, einfach so "vom Tisch fallen" lässt, kann Deine Forderung nicht den Anspruch erheben, sich auf eine ausgewogene und vorurteilsfreie Betrachtung des Themas zu gründen.

Kommentar von Parabrot ,

Mich interessiert halt auch was passieren würde wenn dieser Aspekt des Tröstens etc. wegfiele.

Das steht ja auch so ein bisschen hinter meiner Frage. Meinst du nicht dass die Menschhiet "selbstständiger" werden würde, in der Hinsicht dass sie vieles nicht mehr als gegeben hinnimmt, sondern hinterfragt und selbst Lösungen entwickelt ?

Kommentar von Gronkor ,

Also als ich die Religion für mich entdeckt habe, habe ich nicht mit dem selbstständigen Denken aufgehört. Ich habe mich gleich in die Theologie gestürzt und wollte alles ganz genau wissen. Ich glaube auch bei Weitem nicht an alles, was üblicherweise als "Christliche Lehrmeinung" daherkommt.

Es gibt natürlich Leute, die unhinterfragt nachplappern, was sie von irgendwelchen Autoritätspersonen (oder Institutionen) mitbekommen. aber die findest du bei Weitem nicht nur in der Religion. Ich glaube, das Problem ist in der Hinsicht eher eine unhinterfragte Autoritätshörigkeit und die macht von meinungsbildenden Institutionen. Dazu gehören auch die Kirchen, das ist schon klar.

Und was meinst Du mit "Wenn dieser Aspekt des Tröstens etc. wegfiele"? Ich selbst würde mir in jedem Fall eine Lebensphilosophie suchen, die mir Mut, Hoffnung und Optimismus gibt, und auch entsprechende Rituale weiter ausüben - und mir das von niemandem verbieten lassen. Ich sehe überhaupt keinen Grund, das fallen zu lassen, zumal ich meine religiösen Sichtweisen auch einigermaßen logisch und kohärent (auch mit der Naturwissenschaft) finde. Wie würdest Du mich denn davon überzeugen wollen??

Kommentar von Parabrot ,

Mir geht es gar nicht so sehr um die Gläubigen in unserer Region, sondern eher um die ungebildeteren und stärker Gläubigen in den armen Bereichen der Welt, die Gott einen sehr starken Einfluss auf ihr Leben anrechnen.

Kommentar von Gronkor ,

Warum sollen gerade die ihren Trost verlieren?

Antwort
von Omnivore10, 33
Ja

Ich stimme zwar mit "Ja", weise aber explizit darauf hin, dass ich NICHT gegen die gesetzliche Abschaffung von Religion bin! Glaubens- und Gewissensfreiheit ist ein GRUNDRECHT, was JEDEM garantiert wird. Von mir aus kann jeder glauben an was er gerne möchte! "Verbot" von Religion gab es schon mal in Albanien unter Enver Hoxha und das ist eine Ideologie!

Ich weise aber auch darauf hin, dass ich mit Religionen NICHTS anfangen kann! Ich kann nicht verstehen, wie man im 21. Jahrhundert noch an so einen Quark glauben kann! Aber das ist nicht mein Problem!

Was ich aber abschaffen würde ist folgendes:

  • jegliche finanzielle staatliche Unterstützung religiöser Unternehmen (Kirchen, Geistliche, Karitas, Diakonie, christliche Kindergärten, Krankenhäuser, etc). Die werden nämlich ALLE durch MEINE Steuergelder bezahlt
  • Abschaffung jeglicher Ausnahmeregelungen wie "Halal-Fleisch" und Beschneidung von Babies
  • Abschaffung des Schwurs "so wahr mir Gott helfe" als Amtseid
  • Abschaffung des klassischen Religionsunterrichts und dafür einen kritisch, neutralen Überblick ÜBER Religionen
  • Abschaffung der religiösen Werbung im öffentlich rechtlichen Fernsehen (Wort zum Sonntag)
Antwort
von anniegirl80, 91
Nein

Du gehst von der falschen Annahme aus, dass deine "Einsicht" objektiv ist.  Nur weil dir da was "klar geworden", muss das noch lange nicht auch so sein.Und nicht in allen Religionen herrscht eine solche Mentalität.

Natürlich hat Religion auch eine tröstende, schützende Wirkung, aber diesen Aspekt lassen wir mal vom Tisch fallen.

Ist das nicht etwas überheblich? Ich fände mein Leben mit Gott so trostlos, ich möchte nicht mehr darauf verzichten!

Abgesehen davon, wie willst du Religionen verbieten? Sogar in Nordkorea gibt es Christen.

Kommentar von Parabrot ,

Jetzt Frage ich dich aber: Wenn dein Leben ohne Religion trostlos ist; würdest du dann nicht etwas ändern ?

Du untermauerst ja meine These eher noch. Und von einem Verbot spreche ich ja auch gar nicht, sowass ist mir zu brachial.

Kommentar von anniegirl80 ,

Entschuldige, Abendsonne hat mich darauf hingewiesen dass ich mich verschrieben habe... (Danke für den Kommentar, Abendsonne). Ich gehe aber davon aus dass du mich richtig verstanden hast.

Somit beantworte ich deine Frage: Doch, ich ändere etwas an meinem Leben. Mit Gotte Hilfe, denn alleine kann ich das nicht. Ich habe es lange genug versucht, und es blieb bei der Anstrengung.

Stimmt, von einem Verbot sprichst du nicht, aber wie willst du Religionen abschaffen?

Kommentar von Abendsonne43 ,

....ich fände mein Leben OHNE Gott so trostlos...... Du hast geschrieben 'mit Gott' .....  ja, mein Leben fände ich auch ohne Gott trostlos....

Kommentar von IchbinPilotAB ,

Gott hilft dir nicht er kann es ja nicht 

Jeder ist des Glückes eigener schmied

Kommentar von anniegirl80 ,

Woher weisst du so genau dass er es nicht kann?

Natürlich habe ich auch eine Eigenverantwortung, diese streite ich nicht ab. Aber die Kraft dazu kommt von Gott, durch Vergebung meiner Schuld, Erkennen meiner Gaben und dass ich nur die guten Werke tun sollte, die Gott für mich vorbereitet hat.

So kommt auch weg vom Leistungsdenken, hin zum Wissen dass man gut genug ist, so wie man ist.

Wenn du findest dass du keine Veränderung und Weiterentwicklung nötig hast, keine Altlasten hast und mit dir und der Welt immer im Reinen bist, dann hast du sowas wie Gott wohl nicht nötig!

Antwort
von Meatwad, 22

Man kann Religionen nicht einfach abschaffen. Durch Verbote erreicht man gar nichts. Wichtig ist Bildung und Forschung. Religionen schaffen sich zum Glück von ganz alleine ab (von ein paar Unbelehrbaren, die es immer geben wird einmal abgesehen). Jeden Tag ein wenig mehr. Es ist halt ein langatmiger Prozess. Da darf man nicht ungeduldig werden.

Antwort
von denis1124, 94
Ja

In dem Fall würde ich ja sagen.

Antwort
von JTKirk2000, 9
Nein

Seid ihr für eine Abschaffung von Religionen ?

Definitiv nicht.

Ich habe neulich eine Doku gesehen in der Afrikaner und Araber totale Mistjobs hatten und bettelarm waren, sich aber sang und klanglos damit abgefunden haben, da nach ihrer Auffassung ihr Gott es so will.

Sich damit abgefunden zu haben und dass ihre Auffassung auch zutreffend ist, sind zwei verschiedene Standpunkte die nicht miteinander in Einklang sein müssen.

Abgesehen davon dienen auch Dokus an sich ebenfalls nur der Unterhaltung und können bestenfalls, aber wirklich nur bestenfalls, sofern sie Quellmaterial angeben oder Anhaltspunkte bieten, nach denen man selbst weiter forschen kann, ein Anlass zur weiteren Recherche sein und auch in letzterem Fall ist jede weiterführende Literatur nur so authentisch, wie es ihre grundlegenden Quellen sind. 

Es gibt hier keine andere Arbeit, Gott will es wohl so, wenn er will dann ergibt sich schon was besseres.

Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Was an einem Ort entsprechend unterstützt wird, wird von Menschen bestimmt, aber nicht von Gott. Ich selbst glaube an Gott, aber ich halte es für schwachsinnig, Gott für alles die Schuld in die Schuhe zu schieben. Der Mensch ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und was er daraus macht beeinflusst sein eigenes Leben und auch das von anderen.

Natürlich hat Religion auch eine tröstende, schützende Wirkung, aber diesen Aspekt lassen wir mal vom Tisch fallen.

Ach ja? Dann kannst Du auch alle positiven Aspekte an allem anderen unter den Tisch fallen lassen. Da käme auch bei allem anderen dasselbe dabei heraus.

Seid ihr der Meinung dass eine religionsfreie Welt besser wäre ?

Mit Sicherheit nicht. Selbst wenn es keine Religionen gäbe, würde der Mensch noch immer genug Gründe finden, anderen Menschen das Leben zur Hölle zu machen, sie sogar zu verletzen oder zu töten. Man könnte als Vorwand nicht mehr Gott heranziehen, aber die Auswahl ist auch ohne Gott noch umfangreich genug.

Antwort
von YukiHatori, 77

Nein, es gibt in Deutschland etwas, das sich Freiheit nennt (Naja, den Aspekt könnte man auch noch deutlicher ausführen :D). Und deswegen wäre es doch eine Art Diskriminierung die Religionen abzuschaffen.

Kommentar von Parabrot ,

Die Frage ist ja theoretischer Natur, eine Religionsverbot bringt überhaupt gar nichts und ist ja ein aggressiver Eingriff in die persönliche Freiheit.

Ich dachte eher an Aufklärungskampagnen o.ä. die so einen Prozess einleiten.

Antwort
von Maarduck, 77
Nimmt sich nichts

Immerhin könnte man auch davon ausgehen, dass der Teufel, als Widersacher Gottes, die Lebensverhältnisse der Menschen schlecht macht, um die Menschen zu quälen und so von Gott anzubringen. Der Teufel wird auch als Fürst dieser Welt bezeichnet. Und die christliche Kirche verspricht die Allmacht Gottes erst im Jenseits. Erst dort kann Gott den Menschen einen Himmel/ein Paradies einrichten, und auch dort nur denjenigen, die ihren Charakter ins Gute gewendet haben. Die anderen müssen draußen bleiben, weil sie den Himmel wieder unerfreulich machen würden.

Im Islam ist Allah oder Gott derjenige der Alles gibt, auch das Schlechte als Prüfung, im Christentum ist Gott der liebe Gott, von dem alles Gute und Liebe kommt, während das  Schlechte vom Teufel kommt, den wir bekämpfen sollen. Es ist also Aufgabe eines Christen für gute Lebensverhältnisse für möglichst viele Menschen zu sorgen, um so die Macht des Teufels zu beschränken und Gottes Willen auszuführen ...

Antwort
von RobCop3, 104

Meiner Meinung nach ist Religion etwas das Menschen brauchen um neue Hoffnung zu schöpfen und/oder auch unerklärliches zu erklären,soetwas,an das aus freien stücken geglaubt wird,kann man nicht abschaffen oder ähnliches

Antwort
von IchbinPilotAB, 36
Ja

Dann gäbe es endlich weniger Streit KRIEG und jeder hätte zur Entstehung die gleiche Meinung 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Da irrst Du Dich aber gewaltig. Der Mensch ist erfindungsreich genug, um den Verlust eines vermeintlichen Vorwands für Kriege zu kompensieren und das ist auch in der Vergangenheit immer wieder geschehen.

Antwort
von comhb3mpqy, 32

Warum willst Du es denn einfach vom Tisch fallen lassen, dass Religion Trost gibt? Das kann doch ein sehr wichtiges Argument sein.

Meiner Meinung nach sollte man Religion nicht abschaffen. Ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn man einige Gründe/Argumente wissen möchte, warum ich an Gott glaube, dann kann man mich in den Kommentaren fragen oder ein Blick auf meine hilfreichen Antworten werfen, da findet man einige Argumente, um an Gott zu glauben.

Es gibt auch die Glaubensfreiheit. Und denkst Du, dass Menschen sofort aufhören würden an Gott zu glauben, wenn man Religion abschaffen würde? Natürlich glauben die Menschen dann auch weiterhin an Gott.

Kommentar von Parabrot ,

Der Glaube an Gott stört mich ja auch keineswegs. Eher das Gehabe der Religon und blindes Vertrauen in Gott.

Wer glaubt dass es einen Gott gibt, glaubt ja nicht automatisch dass sich der Gott für die Menschen oder das Verhalten der Einzelnen interessiert.

Antwort
von Eselspur, 45
Nein

eine religionslose Welt wäre unter anderem brutaler, unmenschlicher und noch mehr dem Geld verfallen!

Kommentar von Ryuuk ,

Angesichts der Brutalität und Unmenschlichkeit die all die diversen Religionen an den Tag legen, kann ich mir kaum vorstellen, das eine Welt ohne sie schlimmer wäre.

Kommentar von Eselspur ,

dann schau dir die Menschlichkeit und den Einsatz der Religionen an .- und denke den für einen Moment weg..:! 

In meiner Umgebung weiß ich konkret einiges an Flüchtlingsbetreuung, Obdachlosenfürsorge, Kinderaktivitäten, Krankenhäuser und Behinderteneinrichtungen, die es ohne Kirche dann einfach nicht mehr gibt. 

Kommentar von Ryuuk ,

Ich schaue mir lieber den Terror an, die Verfolgung und Unterdrückung von Menschen die nicht in das Weltbild der Religion passen. Die konstanten Konflikte zwischen den Denominationen und die absichtliche Volksverdummung zur Erhaltung von Märchen primitiver Barbaren.

Es gäbe andere. Es wäre absurd zu glauben das Menschlichkeit und Religion gleichbedeutend sind. Wir würden nicht aufhören einander zu helfen, nur weil es keine Religion mehr gäbe.

Kommentar von IchbinPilotAB ,

Ohne Religionen gäb es keinen Krieg 

Kommentar von Eselspur ,

das halte ich für falsch

Kommentar von Parabrot ,

Stimmt ja auch nicht. Menschen finden immer Gründe um sich gegenseitig den Kopf einzuschlagen. Aber zumindest eine Befriedung vieler Gebiete halte ich doch für realistisch.

Kommentar von Parabrot ,

Wenn wir von Einsatz der Kirche in Deutschland reden, bin ich da nicht bei dir. Diese Einrichtung werden zwar von Kirchen betrieben, aufkommen tut aber größtenteils der Staat dafür.

Es würde sich also wenig ändern, wenn die Kirchen nicht mehr da sind.

Kommentar von Omnivore10 ,

Wie kommst du zu dieser komischen These?

Antwort
von Ryuuk, 33
Ja

Ohne Religion wäre die Welt besser dran.

Antwort
von DearLolo2, 88
Nein

Man kann Religion nicht abschaffen. So viele Menschen glauben an Götter, sie sind keine Verkehrsregeln, die abgeschafft werden können. Natürlich gäbe es dann weniger Krieg, aber.... 

Antwort
von Nunuhueper, 9
Nimmt sich nichts

Die Menschen sind nun mal spiritualistisch veranlagt. Wenn es nicht etablierte Religionen sind, an die sie glauben, so suchen sie sich Ersatz wie den Paganismus.

Selbst Esoterik und die Homöopathie sind Glaubenssachen.

Nur sollten Religionen nicht in der Schule gelehrt werden.

Aber verbieten kann man Religionen nur, wenn deren Inhalte gegen unser Grundgesetz verstoßen.

Gedanken sind frei.

Antwort
von ChocoVanilla, 2
Ja

Religionen aind eimfach mur nervig ?! Wer glaub heut zutage noch an einen gott ?! Das ist doch total veraltet! 

Ich glaube nicht ...

Menschen haben sich vor ewigkeiten Götter ausgedacht, um sich Naturkatastrophen oder Naturereignisse erklären können... 

Das hat dann immrr weiter ausgedehnt. "Wer hat die Erde erschaffen?" -"Gott!"  ...

Ich denke heute sind wir dazu im Stande, uns all diese Dinge (oder auch fast alle) erklären zu können.

Dedhalb denke ich, dass Götter & Religionen total veraltet sind.

Und dann noch diese Religionen ! Manchmal heule ich deshalb ! Aber ich will hier niemandem zunahe treten 

Lg eine Anti-Theistin!

Antwort
von Gilbert56, 63
Ja

Kann man nicht. Aber wenn man es könnte, dann ja. Weil sie viel Schaden Kriege und Tote verursachen. Das Gute, das z. B. Kirchen zweifellos auch bewirken, wie Seelsorge und Kindergärten betreiben, könnte man auch ohne Religion.

Kommentar von Baoshan ,

Das ist ja heute schon der Fall, oder wer bezahlt die "kirchlichen" kindergärten wohl. Die Kirche jednfalls nicht, bzw nur zu einem seher, sehr geringen Anteil.

Kommentar von Gilbert56 ,

Kirchen betreiben Kindergärten, das ist nun mal so. Und warum tun sie es eigentlich? Wegen der Religion! Weil sie die Kinder christlich erziehen (beeinflussen) wollen. Die Bezahlung ist ja ein ganz anderes Thema. Du betreibst ja auch einen Haushalt, und bezahlt wird das auch von anderen. Deinem Arbeitgeber, deinem Patner oder sonst wem anderen, vielleicht dem Staat.

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