Hallo, „MeskalinoDust“! Nicht alle, denen du vielleicht begegnest, sind depressiv. Ich war es eine Zeitlang und bin es zum Glück jetzt nicht mehr. Selbstmitleid hilft da vermutlich nicht allzu viel. Im Gegenteil: Negative Gedanken, d. h., wenn du dazu neigst, eher das Schlimme als das Gute zu sehen, können dich, wenn du sie zulässt, gewaltig in den „Sumpf“ ziehen. Ihnen zu widerstehen, ist keine leichte Aufgabe. Mit Drogen ist da natürlich nicht viel getan. Man kann ja hilfreiche Literatur lesen, um das eigentliche Leben besser in den Griff zu bekommen. „Sprich nur, wenn man dir Erfolg wünscht!“ meint der Philosoph und Schriftsteller Prentice Mulford (* 1834 in Sag Harbor, Long Island, † 1891 in Long Island). Er ist einer der bedeutendsten Vertreter der Neugeist-Bewegung..- So stellt sich jeder das Leben bzw. dessen Sinn anders vor. Ich bin froh, dass ich die Lebensbeschreibung meines Urgroßvaters (1814-1880) gelesen habe. Auch er hatte in seiner Zeit schwere Aufgaben zu lösen. Aber er ist nicht daran gescheitert, so wie alle anderen Generationen vor ihm. Die „Fortpflanzung“ war zu dieser Zeit überhaupt das Um und Auf. Und jeder war noch stolz auf seine eigene Abstammung. Dies hatte er vermutlich aus dem „Alten Testament“ gelernt, da er immer wieder von Abraham und seinen Nachkommen oder von anderen Vorbildern, die darin vorkamen, schrieb. Er hatte fast die gleichen bedrückenden Erfahrungen gemacht, wie ich sie selbst machte. Die Menschen wurden inzwischen nicht viel „besser“, und die Probleme sind, abgesehen von den technischen Errungenschaften, fast dieselben. Er war Bauer und Lehrer und war irgendwie auch deshalb ein sogenannter „Weltverbesserer“, wie ich ihn bezeichnen würde. Die Nachkommen waren am Bauernhof, und sie sind es heute noch, sehr wichtig, wenn nicht alles „den Bach hinunterrinnen“ sollte.- Genau das lese ich auch aus deinen Zeilen: Man stellt sich das Leben auf der Erde einfach besser vor, als es ist. Das ist gewiss keine schlechte Eigenschaft. Nur kann man sich nicht jeden Tag auf einen anderen Wohnort begeben, sondern man bleibt dort, wo man ist, und macht halt dort daraus das Beste, wie es eben möglich ist. „Ora et labora!“ bzw. „Stabilitas loci“ nennen sich u. a. die Ordensregeln der Benediktiner.
der sinn des lebens is 42
@ frischling:
Und was bedeutet die 42?