Frage von BlueDream11, 393

Seid ihr dafür, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen?

Hat nicht jedes Kind ein Recht darauf mit einem Vater und einer Mutter aufzuwachsen? Ist ja noch eine zusätzliche Belastung für das Kind, wenn es mit 2 Vätern z.B. zum Elternsprechtag in die Schule geht.
Es ist ja was anderes eine Mutter zu haben, das sollte man ja eigentlich keinem Kind verweigern.
Habe nichts gegen Homosexuelle, aber denke dass das Wohl des Kindes hier in dem Fall wichtiger ist. Und es geht mir auch nicht um ein religiöses Familienbild, bin Atheist :D

Antwort
von scorpion87, 54

Hi. 

Das sehe ich teilweise ähnlich, zum Teil würde ich aber ein paar Punkte zu bedenken geben. 

1. Das Kindeswohl definiert sich meiner Ansicht nach nicht an den Geschlechtsorganen der Eltern, sondern daran, ob es ein oder zwei liebende Elternteile hat, die für es sorgen, die es lieben und die einfach immer für das Kind da sind. Da ist das Geschlecht der Eltern zweitrangig. 

2. Wenn du so sehr das Kindeswohl daran fest machst, das ein Kind sowohl Frau als auch Mann hat, dann ist das ein Schlag ins Gesicht jeder alleinerziehenden Mutter oder Vater. 

3. Es gibt bereits massig Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen. Denen geht es nicht schlechter, aber sie hatten bis vor kurzem den rechtlichen Nachteil, dass sie schlechter abgesichert waren, weil nur ein Elternteil das Kind adoptieren durfte, und nicht beide. Sprich: Papa1 stirbt, Papa2 hatte kein Sorgerecht => Kind verliert gleich beide Bezugspersonen von rechtlicher Sicht. Die Sukzessivadoption war meiner Meinung nach absolut ein Schritt der FÜR das Kindeswohl gesorgt hat.

4. Was wäre denn die Folge, wenn auf einmal die Adoption freigegeben wird für Homosexuelle. Auf ein Kind das adoptiert werden muss kommen ca. 20 Eltern, die sich bewerben. Die werden dann auf Herz und Niere geprüft. Wenn da nun also ein 21. homosexuelles Bewerberpaar dazukommt, dann heißt das ja nicht, dass die automatisch das Kind bekommen. Ich finde es ist absolut im Sinne des Kindeswohls, wenn es so viel potentielle Eltern hat, wie möglich, je mehr Auswahl, desto besser lassen sich Eltern finden. Und wenn unter 100erten von Adoptionsvermittlungen dann mal 2-5 Fälle dabei waren, wo die Homosexuellen Eltern mit Abstand die besten Kandidaten wären, dann ist es doch wohl im Sinne des Kindeswohls, den Kindern diese Kandidaten nicht gesetzlich vorzuenthalten. 

5. Ich bin selber Onkel und verheiratet. Meine Nichte ist damit überhaupt nicht verwirrt, dass da eben der Onkel mit einem Mann zusammenlebt. Das ist für sie halt einfach normal. Ich kenne viele Homosexuelle Paare mit Kindern. Das Problem sind NIE die Eltern, sondern wenn, dann das Umfeld, das in Einzelfällen komisch reagiert. Wenn man also fordert, die Adoption nicht freizugeben, weil das den Kindern Stress bereiten könnte (Elternabende oder so), obwohl die Ursache ja das Umfeld und nicht die Eltern sind, dann hieße das ja, dass Homophobie etwas Schützenswertes ist, weil man so ja die Verursacher des Problems schützt und bestärkt und die Unschuldigen bestraft. Das ist ein ganz falsches politisches Signal. 

6. Schlussendlich finde ich es kommt bei der Erziehung darauf an, dass das Kind verlässliche, fürsorgliche und liebende Eltern bekommt. Das Geschlecht der beiden ist da egal. Wenn möglich finde ich auch, sollten bei gleicher Eignung die heterosexuellen Eltern bevorzugt werden. Wenn es aber Fälle gibt, in denen die Homosexuellen Adoptionseltern mit Abstand die besseren wären, dann ist es absolut im Sinne des Kindeswohls, dem Kind diese Eltern nicht vorzuenthalten.

Antwort
von Garlond, 115

Also es geht um das Wohl des Kindes?
Wie genau wird das denn definiert?
Also ich habe schon oft Berichte über Regenbogenfamilien gesehen/gelesen, in denen sich die Kinder ganz wohl fühlten.
Hab noch keinen Bericht gesehen, wo es solchen Kindern schlecht ging.

Was ist denn das Wohl des Kindes? Eine bis mehrere Bezugspersonen, Geborgenheit, finanzielle Sicherheit, gute Ausbildung....

Auf was davon müssen Kinder aus Regenbogenfamilien denn verzichten, weil sie keine Eltern mit unterschiedlichem Geschlecht haben?
Also auf was genau stützt sich dein Bedenken eigentlich, außer dass zum Elternsprechtag zwei Männer oder zwei Frauen aufkreutzen und allen anderen etwas mehr Toleranz abfordern?

Antwort
von Hamburger02, 58

Die Alternative entweder Mutter und Vater oder Schwules Paar stellt sich doch gar nicht. Ein Kind mit Mutter und Vater steht gar nicht zur Adoption frei.

Kinder, die zur Adoption frei stehen, leben im allgemeinen in Heimen und gegenüber einem Heim ist das Leben in einer Regenbogenfamilie allemal vorzuziehen.

Antwort
von Tragosso, 45

Natürlich bin ich dafür. Es spricht rein gar nichts dagegen. Männliche und weibliche Vorbilder hat man immer und überall. Wichtig sind 'gute' Eltern! Es gibt so viele Familien in denen so gewaltig viel schiefläuft, obwohl nach außen hin alles super wirkt. (verheiratet, Mann + Frau, beide gut verdienend..) Das muss nichts heißen. Ein Kind braucht Liebe, Halt und Erziehung. Das können zwei Männer oder zwei Frauen genauso gut geben, wenn sie sich für ein Kind entscheiden.

Antwort
von hertajess, 44

Wenn tatsächlich jedes Kind ein Recht darauf hat mit Vater UND Mutter aufzuwachsen dann frage ich mich warum immer noch Jugendämter Verantwortungsverweigerer massiv unterstützen. 

Denn ob ein Kind nun einen abwesenden Vater hat oder zwei Väter macht für mich schon einen gewaltigen Unterschied. 

Ob ein Kind nur beim Vater lebt während die Mutter anderen Interessen nachgeht oder zwei Väter hat macht für mich schon einen gewaltigen Unterschied.

Ob ein Kind verzweifelt nach Hilfe sucht weil es schweren Körperverletzungen ausgesetzt ist oder zwei Väter hat macht für mich schon einen sehr gewaltigen Unterschied. 

Ob einem Kind Lügen aufgetischt werden die es nachweislich klinisch behandlungsbedürftig werden lassen oder bei zwei engagierten Vätern aufwächst macht für mich schon einen enormen Unterschied. 

Ich lehne es ab die Realität in diesem unserem Staat auszublenden nur um irgendwelche diskriminierenden Vorurteile zu schüren oder zu bedienen. 

Wenn die Gesellschaft einen Menschen unter Liebe leiden lässt liegt die Verantwortung bei der Gesellschaft und nicht bei den Liebenden. 

Ich zitiere mal von der Seite cecu dot de slash armutsgrenze dot html:

 Auch in Deutschland ist Kinderarmut längst ein Thema: Jedes sechste Kind wächst in Armut auf und lebt von Leistungen wie Hartz 4

Vom Deutschlandfunk weiß ich dass deshalb manche Schulen in diesem unserem Staat Schulspeisung erkämpft haben weil immer mehr Kinder von Freitag bis Monat Nichts, null komma Nichts zu essen bekommen. Sie kommen montags hungrig und durstig in die Schule. 

Und solltest Du Dir einbilden dass vor allen Dingen das weibliche Geschlecht die Lebensbedingungen für Kinder verbessert hat in diesem Staat kann ich Dir nur dringend ans Herz legen mal die vielen Gerichtsurteile zu lesen die nötig waren um den Ansatz von Grundrechten für Kinder zu erkämpfen. 

Nur 3 Bundesländer finden Kinder der Mühe wert eine Kriminalstatistik zu ihren Ungunsten zu erheben. 13 Bundesländern ist der Aufwand zu groß. Darf drüber nachgedacht werden. 

-----------------------------

Ich könnte weiter fortsetzen. Fest steht: 

Sexualität gehört zur Intimsphäre. Sie geht wildfremde Subjekte nicht mal ein Staubkorn an. 

Antwort
von Mondmayer, 120

Ob du nun eine Mutter hast oder nur einen Vater, dass ist das selbe und das ein Kind in der Zeit seine Wachstums sowohl ein weibliches als auch ein männliches Vorbild braucht, dass ist auch klar.

Ein Kind kann in einem Weisenhaus aufwachsen wo es nur männliche Erzieher gibt oder auch nur weibliche und niemand beschwert sich, aber wächst ein Kind in einem Haushalt zweier Frauen oder zweier Männer auf, dann resultieren daraus auf einmal Proteste.

Falls ein Schaden bei dem Kind daraus entstehen sollte, dann liegt das eher an dem fehlerhaften gesellschaftlichen Bild, aber weil die Gesellschaft nicht dazu bereit ist, sollen wir deshalb homosexuellen verbieten Kinder aufzuziehen?

Die Bilderbuchfamilie gibt es nicht und wollen wir sie überhaupt, die Bilderbuchfamilie künstlich und nicht real, weil sie das was in den Haushalten wirklich vorzufinden ist nicht wiederspiegelt?


Antwort
von PrussianAddie, 114

Warum ist es was anderes, eine Mutter zu haben? Weil sie Brüste hat? Es gibt auch so Babys, die von Anfang an die Flasche kriegen. Sonst gibt es keinen Unterschied. Wenn du dich hier auf die geschlechterrollen beziehst, von wegen die Mutter kümmert sich um das Kind, der Vater ist nur zum spielen und beibringen da, dann bitte vergess das genz schnell wieder. Warum können zwei Frauen oder zwei Männer ihr Kind nicht so lieben, wie das ein mann und eine Frau können? Warum sollte es merkwürdig sein, wenn man mit zwei Vätern/Müttern zum Elternsprechtag geht?
Das problem liegt nicht daran, dass das Kind dann keine Mutter oder keinen Vater hat, sondern daran, dass es immernoch intolerante Personen gibt, die ihren Kindern beibringen, dass das nicht ''normal'' ist. Denn dadurch kriegen die Kinder erst Probleme, durch Mobbing und Ausgrenzung, weil einige Leute zu inkompetent sind zu akzeptieren, dass alle menschen unterschiedlich sind.
Außerdem  gibt es viele Kinder im Heim, die dadurch, dass gleichgeschlechtliche Paare keine Kinder kriegen können, warscheinlich die wohl besten Familien der Welt kriegen, da sie Toleranz lernen und geliebt werden, so wie sie sind.
Also warum sollte den Kindern eine liebevolle Familie genommen werden, nur weil einige nicht verstehen, dass Homosexualität genauso natürlich ist wie Hetero-, Bi-, Pan- oder Asexualität?
Warum dürfen wundervolle Menschen, die sich lieben und sich eine Familie wünschen, keine haben, nur weil ihre Körper das nicht können?

Kommentar von EmtBayern ,

Brüste 😂 Männer haben auch welche. Wir sind nur kein Babygetränkespender 😂

Kommentar von PrussianAddie ,

Ich merk auch grad, dass das falsch formuliert war...^^' Ups..Aber ich denke, man erkennt, was ich meinte

Kommentar von MSsleepwalking ,

Super Antwort!!

Antwort
von PSchulz1999, 74

Stell doch deine Frage nicht in dieser Fom beim Nächsten Mal sondern als Umfrage :D Das ist angenehmer vom Abstimmen her und auch grafisch besser <3

LG Paul

Kommentar von BlueDream11 ,

Benutze die app, da gibt Es die funktion mit den umfragen nicht ;D

Kommentar von PSchulz1999 ,

Achso ja guuuht :)

Dann ist das was anderes :) Ich bin auch dafür, dass homos Kinder adoptieren können. Es sind auch nur Menschen und die Sexualität sagt nichts über den Charakter aus!

Antwort
von magdalena171999, 71

Ich finde es richtig. Zwar kann ein Mann nicht eine Mutter ersetzen, aber in vielen Bereichen braucht man das doch garnicht. Die kennen dann auch sicher Frauen, denen sich die Kinder auch anvertrauen können.

Antwort
von kikanina, 152

Ich kenne ein homosexuelles Paar (zwei Frauen), die einen kleinen Sohn haben. Sie kümmern sich hingebungsvoll und liebevoll um ihn und sind bessere Eltern, als viele Heteros es sind.

Antwort
von Reptain, 35

Seid ihr dafür, dass Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen?

Selbstverständlich. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, der dagegen spricht. Kinder haben ein Recht auf Liebe, Fürsorge, Aufmerksamkeit und Geborgenheit. All dies können sie bei gleichgeschlechtlichen Eltern grundsätzlich in gleicher Weise erfahren wie bei verschiedengeschlechtlichen Paaren.

Ob eine Adoption im konkreten Fall dem Wohl des Kindes dient, muss bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften genauso wie bei Ehepaaren jeweils im Einzelfall der sachkundigen Entscheidung des Vormundschaftsgerichts überlassen bleiben.

Antwort
von blumenkanne, 53

geht dich das irgendwas an? menschen müssen heiraten dürfen. egal ob mann und frau oder frau und frau oder mann und mann. nur deutschland ist rückständig und behandelt die menschen als bürger zweiter klasse.

natürlich haben kinder immer eine mutter und einen vater. warum sollte es nicht möglich sein, dass zwei frauen oder zwei männer ein kind adoptieren? warum sollten sie weniger rechte haben als heterosexuelle paare?

und nun zu deiner frage. nein ein kind hat nicht das recht mit mutter und vater gemeinsam aufzuwachsen. es hat das recht umgang mit beiden zu haben. hat es doch dann immer noch. im falle einer adoption, hat einer der elternteile auf seine elternschaft freiwillig verzichtet, sonst ginge das garnicht. egal ob die paare heterosexuell oder homosexuell sind. diese worte sagen nur aus, welche vorlieben sie im bett haben, also mit wem. ansonsten sind es menschen denen von außen keiner ansieht was sie nachts machen. also troll deinen quatsch woanders weiter.

in der regel kommt eh nur ein elternteil zum elternsprechtag, wenn überhaupt. und wen interessiert das überhaupt wer da kommt? die eltern sind sich eh meistens einig und grün. egal ob die väter oder mütter. eine belastung sind solche engstirnigen menschen wie du, die nur vorurteile wiederholen.

Kommentar von BlueDream11 ,

Ach nerv hier nicht rum, ich hab meine meinung du deine, du Besserer mensch.

Kommentar von blumenkanne ,

du hast keine meinung, sondern nur vorurteile und die sind schon längst überholt. dich fragt keiner und es geht dich nix an. nun troll woanders weiter du troll.

Kommentar von BlueDream11 ,

Hab keine vorurteile, sondern nur eine frage gestellt gehabt, das mit den heimen hatte ich nicht bedacht. Aber ok, du bist der einzig vernûnftige mensch und der rest nur ein haufen müll der anderer meinung ist 👍

Kommentar von blumenkanne ,

deine frage ist schon ein dummes vorurteil.

Antwort
von EmtBayern, 112

Anders gefragt ist es nicht wichtiger dass Kinder liebevolle Eltern haben? Wäre es dir lieber dass die Kinder im Heim versauern? Zudem gibt es ja auch "spätberufene" die erst in der Ehe merken dass sie eigentlich anders fühlen und was nun mit den Kindern?

Gleiche Rechte und gleich Pflichten für alle....

Was zählt denn am Ende? Wir sind Mensch! Zu 100%

Kommentar von EmtBayern ,
Antwort
von BerthaDieBaer, 78

Das Recht eine Mutter zu haben?
Das heißt wiederum, dass auch Väter nicht mehr Alleinerziehende sein dürften?
Kinder werden in einem Haushalt mit homosexuellen Eltern genauso geliebt wie in einem mit heterosexuellen.

Antwort
von sarahj, 66

Ich habe dazu schon mal eine Antwort geschrieben und breche dort eine Lanze für Schwule, Lesben und die Adoption:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-wird-man-heutzutage-als-verrueckt-dargeste...


Antwort
von Shenyo, 129

Warum sollte man was dagegen haben? Damit stellst du Homosexuelle Paare unter Hetero Paaren. Nur weil sie 2 Väter sind wird das Kind gleich nicht so gut erzogen? Jeder der halbwegs aufgeklärt ist der wird auch merken, dass es dem Kind bei 2 guten Vätern genauso gut geht wie bei Mutter und Vater.

Kommentar von BlueDream11 ,

Darum geht es nicht. Sondern darum das das Kind auch in den Genuss kommt eine Mutter zu haben

Kommentar von Kirschkerze ,

Was hat eine Mutter für Qualitäten mehr als ein Vater sodass das notwendig wäre?

Kommentar von Shenyo ,

Genau das meine ich auch.

Kommentar von Shenyo ,

Ein Vater kann genauso gut sein wie eine Mutter. Wenn ich ein Kind ohne Eltern wäre der von 2 Männern adoptiert wird wäre ich genauso glücklich wie mit Mutter und Vater oder 2 Müttern. Besser 2 männliche Elternteile als garkeine Eltern

Kommentar von EmtBayern ,

Es ist wichtig dass die Kinder geliebt und gut versogt werden und nichts weiter. Und warum gehst du nur von schwulen aus? Lesben haben auch Kinder. Und zudem wenn du eine andersgeschlechtliche Bezugsperson brauchst: Kiga?  Schule? Sportverein? Wo is das Problem?

Kommentar von EmtBayern ,

Oder Mutter und Mutter wir wollen doch die Lesbische Fraktion nicht vergessen 😂

Kommentar von Shenyo ,

Hab ich ja schon geschrieben. ;)

Antwort
von Maryslittlelamb, 136

Und Waisenkinder die nie adoptiert werden? Die haben dann auch ein recht auf Mutter und Vater...? Ich glaube, da sind die meisten froh, wenn sie überhaupt in soetwas wie eine Familie kommen.

Natürlich sollten Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen. Sie können genauso gut Eltern sein. Alleinerziehende müssen das auch mit Kindern des anderen Geschlechts hinkriegen.

Ausserdem was soll das für eine Belastung beim Elternsprechtag sein...?

Wenn man dagegen ist, bitte jedermans eigene Sache, aber deine Begründungen sind absolut nichtig.

Kommentar von BlueDream11 ,

Hab ja nicht geschrieben das ich dagegen bin, sondern bedenken habe. Das mit dem Heim hab ich nicht bedacht, das dürfte es wohl echt besser sein.
Deshalb meine Frage, war ja keine Aussage

Antwort
von MrHilfestellung, 110

Homosexuelle sollten Kinder adoptieren dürfen. 

Es wäre nur eine zusätzliche Belastung für das Kind, wenn es dadurch gemobbt wird, deshalb muss man dafür Sorgen, dass Homosexualität komplett akzeptiert wird in der Gesellschaft.

Wenn ein Kind von klein auf mit 2 Vätern aufwächst, die sich um das Kind kümmern wird es keine Mutter brauchen.

Antwort
von Marco1978, 63

Oh, da ist es ja wieder, das "Recht auf Mutter und Vater"... 

Was ist mit all den Kindern, die in irgendeinem Waisenhaus versauern? Mit den Kindern, die keine Mutter oder keinen Vater mehr haben? Soll man alleinerziehenden Eltern also die Kinder sofort und umgehend wegnehmen, weil die Kinder doch ein "Recht auf Mutter und Vater" haben? Und die Kinder vielleicht in ein Kinderheim stopfen? Wegen der liebenden Bezugspersonen dort, vielleicht?

Es geht um das Kindswohl, das stimmt. Und das Kind hat ein Rech auf liebende Bezugspersonen, auf Eltern - das Geschlecht dieser Bezugspersonen ist doch kein Thema!

Bei einer Adoption werden die Eltern übrigens immer einer strengen Prüfung unterzogen und da darf und sollte es keine Rolle spielen, ob diese Eltern schwul, lesbisch oder hetero sind. Denn wenn irgendein Junkie ein Kind auf die Welt setzt, interessiert das niemanden, ob diese Person eine gute Mutter sein wird oder nicht. 

Waisenkinder haben ihre Eltern verloren oder wurden verstoßen. Ganz ehrlich gesagt glaube ich, dass jedes Waisenkind bei einem schwulen oder lesbischen Paar besser aufgehoben ist als in einem Waisenhaus oder bei temporären Pflegeeltern.

Antwort
von Repwf, 75

Wenn es adoptiert wird, dann will es die "echte" Mutter ja anscheinend nicht?!? 

Da wächst ein Kind doch besser geliebt ohne Mutter auf als im Heim! 

Und wieviele Kinder wachsen bei Alleinerziehenden auf - denen wurde dieses "recht" ja auch nicht gegeben! 

I

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 58

Homosexuelle sollten Kinder adoptieren dürfen.

Ich sehe keinen Grund, weshalb ein Kind nicht genau so harmonisch und angemessen mit gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen können sollte, wie bei einem heterosexuellen Elternpaar?

Ob nun Papa A/B, Mama A/B oder Mama und Papa zum Elternsprechtag gehen, dürfte für das Kind alleine völlig egal sein.

Wenn man sich die Gewalt in manchen heterosexuellen Beziehungen ansieht, kann man nicht pauschal sagen, dass das Kind mit Mama und Papa automatisch immer besser dran ist.

Da ist das Wohl des Kindes dann womöglich gefährdeter, als in einer harmonischen homosexuellen Beziehung der Eltern.

Heterosexualität ist kein Garant für eine verantwortungsbewusste und liebevolle Elternschaft.

Antwort
von Kirschkerze, 130

Ja du hast Recht LIEBER das Kind im Waisenhaus und unter Betreuung leben lassen. Lebt sich bestimmt viel schöner als mit ner Bezugsperson. So ohne Liebe von Eltern. 

"zusätzliche Belastung"

Denkst du nicht dass Kinder ohne Eltern andere Probleme haben als über eine Belastung nachzudenken die keine Belastung ist?

Antwort
von Anonyme190, 42

Also erstens ist das immer noch besser als dass Kind garnicht in eine Schule geht oder garkeein zuhause hat .

Antwort
von atzef, 71

Ja, dafür.

Nein, kein Kind hat ein Recht darauf, mit einem vater und einer Mutter aufzuwachsen (was bei Alleinerziehenden ja auch nie problematisiert wird).

Nein. Warum sollte das eine belastung sein?

Sehe Antwort 2.

Das Kindeswohl hat rein gar nichts mit der sexuellen Orientierung seiner Sorgeberechtigten zu tun.


Antwort
von Ortogonn, 35

Genau! Es ist ja sooooo viel besser für das Wohl des Kindes, wenn es lieber komplett ohne Elternhaus im Heim aufwächst. Streicheleinheiten abgemessen und rationiert nach Wochenplan etc. Muss bestimmt totaaaaal priiiiima sein!

Und wo wir einmal dabei sind: es sollten am besten allen Homosexuellen der Schniedelwutz ab bzw. die Mumu zugenäht werden.

Des Weiteren muss jede ungläubige Äußerung mindestens mit der Kaltwasserprobe geahndet werden!

PS: Wer Sarkasmus findet, dem sei gratuliert.

Antwort
von verquert, 94

Normalität entsteht dort, wo Selbstverständlichkeit gelebt wird.

Antwort
von gamine, 83

Ich denke, es wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn Kinder adoptiert würden, die keine Eltern haben. Für sie ist es allemal besser, in einer Familie zu leben, wie auch immer die aussieht, als in einem Heim - so sagt man zumindest. Die Realität sieht manchmal auch anders aus.

Nun wird mit Kindern allerdings reger Handel getrieben, was aber keinen Unterschied macht, ob ein Hetero- oder ein Homo-Paar ein Kind sucht.

Was natürlich absolut unverständlich ist, ist die Tatsache, dass Homopaare Frauen mieten, die ihre Kinder austragen.

Wenn man nun sich dagegen entscheidet, sich fortzupflanzen, indem man einen gleichgeschlechtlichen Partner wählt, warum um alles in der Welt, will man dann plötzlich Kinder gross ziehen?  

Das sind so meine Gedanken dazu...

Kommentar von kate00 ,

na ja wenn man schwul/lesbisch ist dann genießt man das leben mit dem anderen geschlecht als partner nicht wirklich. Das hat ja nichts damit zu tun ob man kinder will oder nicht

Kommentar von gamine ,

Ja stimmt, Kinder kann man ja auf verschiedene Arten "erzeugen".

Kommentar von MSsleepwalking ,

Wer homosexuel ist entscheidet sich nicht dafür! Diese Person fühlt sich nur zu Personen des selben Geschlechts hingezogen. Ob sie / er Kinder will oder nicht hat nichts damit zu tun. Ähnliches gilt,
denke ich für hetero Paare bei denen einer oder beide unfruchtbar sind.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community