Frage von clglide, 243

Seid ihr bei der DKMS regestriert?

Wenn ja, warum? Wenn nein, welche Gründe sprechen dagegen? Und wie steht ihr zur Organspende?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von lauracon, 82

Hallo clglide, 

Ich bin auch bei der DKMS registriert und habe auch schon sowohl Stammzellen als auch Knochenmark gespendet (für eine Frau aus den USA, leider hat sie es trotzdem nicht geschafft). Wenn ihr irgendwelche speziellen Fragen habt, dann immer raus damit ;) 

Ich finde, dass die Aufklärung und die Info im Vorraus unglaublich wichtig sind. Viele denken noch immer, dass eine Knochenmarkspende zur Querschnittslähmung führen kann oder dass in jedem Fall eine OP notwendig ist. So etwas ist nicht richtig und führt dazu, dass viel zu wenig Menschen registriert sind. Aber: Wer z.B. unglaubliche Angst vor Spritzen hat, der muss sich im Klaren darüber sein, dass das ganze nicht ohne Spritzen und einigen Blutabnahmen abläuft. Damit will ich niemandem Angst machen, aber jeder der regstriert ist muss auch genau wissen, dass die plötzliche Entscheidung im Falle einer Übereinstimmung doch nicht zu spenden den Tod für den Empfänger bedeuten kann. 

Noch eine kleine Info am Rande: Auch homosexuelle Männer dürfen sich bei der DKMS registrieren lassen seit dem 18.12.2014 (besser spät als nie und die DKMS hat sich schon lange dafür eingesetzt, dass es nun endlich so ist)

Liebe Grüße, lauracon

Antwort
von einfachichseinn, 37

Ich muss ich noch bei der DKMS registrieren lassen, aber das geht wegen meines Alters leider noch nicht.

Ich bin auch schon im Besitz eines Organspendeausweises.

Wenn ich klinisch tot bin oder selbst wenn ich nur im Koma liegen sollte und vor mich hinvegitiere, sollten meine Organe gerne Menschen geschenkt werden auf die noch ein schöneres Leben wartet, als auf mich. Ich finde die ganze Situation eines langen Kommst furchtbar. Du hast Familie, Freunde, vielleicht sogar einen Partner und die sind dadurch, dass du noch "lebst" vollkommen an dich gebunden. Sie können nicht wirklich loslassen.

Das möchte ich niemandem antun. Vor allem, falls ich doch wieder aufwachen sollte, wäre ich vermutlich nich ein Pflegefall.

Und ich denke auch nicht, dass ich vorzeitig umgebracht werde. Mal ganz doof nachgefragt, was würde es einem Arzt in Frankfurt bringen, wenn er seinen Patienten umbringt, klar vielleicht könnte dann einer in Berlin, München und Dortmund gerettet werden, aber er hat dazu doch gar keinen Bezug. Und ich glaube eine Provision bekommt auch kein Arzt für eine Spende.

Es mag ja gut und gerne sein, dass solche Fälle schon vorgekommen sind, ich glaube es nicht wirklich. Da ein Arzt eigentlich immer darauf bedacht ist Menschen zu helfen.

Kommentar von clglide ,

Naja mit der Organspende in einem gewissen Sinne lebst du ja noch, weil was sollen die Ärzte mit toten Organen? Aber in wie fern du das überhaupt noch mitbekommst kann keiner sagen und wie du schon gesagt hast, was nützt es mir meine Famile/Freunde oder meinen Partner nur unnötig über Jahre hinweg in trauer zu lassen?

Kommentar von einfachichseinn ,

Ich lebe schon lange nicht mehr, wenn mein Gehirn keine Aktivität mehr aufweisen kann und meine lebensnotwendigen Organe durch Maschinen ersetzt werden.

Antwort
von greenhorn7890, 135

ich finde beides grundsätzlich sehr gut. Muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich weder Registriert bin noch einen Organspende ausweiß habe. Ich mag die Vorstellung einfach nicht tot auf einem tisch zu liegen während leute an dir rumschneiden und Organe entnehmen. Bei der DKMS liegt es einfach daran, dass ich mich sogut wie nicht darüber informiere. Ich weiß was sie tun, und auch ungefähr wie das alles abläuft. Die wichtigen Punkte, die mich überzeugen mich zu registrieren habe ich aber noch nie recherchiert. 

Kommentar von clglide ,

Das kann ich alles sehr gut verstehen...ich bin eigentlich nur regestriert weil ich im Fernsehen einen Bericht über Leukämie gesehen habe und gemerkt habe, dass man mit einer kleinen "Spende"(Was ja die stammzellen im vergleich zu einem Leben sind) sehr helfen kann...

Sammel doch einfach ein paar Infos und rette Leben! :)

Kommentar von greenhorn7890 ,

Im sommer wird ein Benefiz-Faustballturnier mit bekannten Vereinen in einem Ort in meiner Nähe stattfinden. Die Stefan-Morsch-Stiftung lädt zusammen mit dem Örtlichen Fußballverein ein. Dort werde ich sicherlich einige Infos erhalten und Gespräche führen können.

Kommentar von clglide ,

Natürlich, sich zu informieren ist wichtig. Dann kann man  ja abwegen ob es was ist oder nicht :)

Kommentar von cyracus ,

Ich mag die Vorstellung einfach nicht tot auf einem tisch zu liegen während leute an dir rumschneiden und Organe entnehmen.

Der Unterschied bei diesen beiden Arten von Spenden ist der:

Bei beiden Spenden bist Du bei der Entnahme lebendig. - Das ist ja noch kein Unterschied, sondern dieser:

Nach der Knochenmarkspende stehst Du auf und gehst / fährst nach Hause und lebst Dein Leben weiter. Aber: DURCH die Entnahme der Organe wirst Du getötet. Denn zum Zweck der Transplantation werden lebendige Organe gebraucht, und die kriegt man nur aus lebendigen Menschen. - Hinzu kommt: Allgemein wird für die Organentnahme keine Narkose und keine Schmerzmittel gegeben, sondern stark muskelentspannende Medikamente, die den Körper lähmen. Nur in der Schweiz wird zur Organentnahme eine Narkose dringend empfohlen ... warum wohl ... weil der "Spender" tot ist? Tote müssen nicht narkotisiert werden!

Wenn Du mehr dazu wissen willst, lies meine ausführliche Antwort hier.

Und in einem Kommentar unter einer anderen Antwort hier nenne ich mehrere Fachleute, die aus guten Gründen die sogenannte "Organspende" ablehnen. Bei der Aufzählung habe ich Quellen angegeben.

Bitte pass gut auf Dich auf.

Kommentar von Mucker ,

@greenhorn 7890

Du schreibst sehr zutreffend.

" ...........Muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich weder Registriert bin noch einen Organspende ausweiß habe. Ich mag die Vorstellung einfach nicht tot auf einem tisch zu liegen während leute an dir rumschneiden und Organe entnehmen."

Genau - das ist auch echt keine angenehme Vorstellung. Zumal du nicht mal richtig tot bist - sondern nur als hirntot definiert wurdest ! Denn die Transplantationsmedizin braucht vor allem eins: lebendige Organe !  

Und da gibt es auch noch Fehldiagnosen - weil die Ärzte sich offenbar getäuscht haben oder das Hirntod-Konzept, das zum Schutz der Ärzte entwickelt wurde - einfach wenig taugt.

Da haben sich z.B. schon Eltern nicht wenig gewundert, die der "Organspende" - andere nennen es Ausschlachtung - nicht zugestimmt hatten - und die zu ihrer Überraschung miterlebten, wie sich ihr Sohn oder ihre Tochter trotz der Hirntod-Diagnose durch zwei Ärzte  wieder voll erholten und heute noch munter unter uns leben.

Welch eine gruselige Vorstellung. Da wirste lebendig ausgenommen wie ein Stück Vieh !

Und falls du dich im Sterbeprozess befinden solltest - wie das bei den meisten "Hirntoten" der Fall ist -  ist ein friedliches und würdevolles  Sterben nicht möglich, weil brutal in den Sterbeprozess eingegriffen wir.

Was für eine inhumane Medizin - die in dieser Sache und wenn es um Profit geht -  bis auf wenige Ausnahmen - offenbar überhaupt keine Skrupel Kennt.

  Alles Gute !

Kommentar von cyracus ,

Oh ja - dazu

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

Antwort
von Mucker, 60

Zu Deiner ersten Frage - DKMS: Nein, ich bin dort nicht registriert.

Zu Deiner Frage bezüglich der sog. "Organspende":

Ich lehne die Organspende ab. Warum ?

1. das Hirntod-Konzept ist ehtisch nicht haltbar - und wurde nur zum Schutz der Transplantationsmediziner entwickelt, damit sie - bei dem was sie tun - nicht wegen Mordes angeklagt werden können. Also: daher höchst fragwürdig und umstritten !

2. Fehldiagnosen und Patienten, die sich wieder vollständig erholt haben, weil ihre Angehörigen keine Zustimmung zur Entnahme gaben, zeigen deutlich, was das Hirntod-Konzept wirklich taugt. Die Diagnosen sind also z.T. nicht sicher !

3.  ich frag mich echt, warum die Medizin nicht bessere künstliche Organe entwickelt, die u.a. auch den Vorteil hätten, die gefürchtete Abstossungsreaktion zu vermeiden. Ist das nicht so lukrativ ? Und die Organ-Mafia hätte sicher auch was dagegen. Mit den Organen eines Menschen lässt sich nämlich leicht ne Million Euro machen ! Maxime. Profit vor Gesundheit ?

4. durch die "Organspende" - oder sollte man besser "Ausschlachtung" sagen - wär das nicht ehrlicher ? - wird ein friedliches und würdevolles Sterben  unmöglich gemacht. Es ist i.d.R. ein massiver und unchristlicher Eingriff in den Sterbeprozess.

Die Seele - die für die Transplantationsmediziner offenbar nicht existiert - hat nicht die Möglichkeit, sich in Ruhe und Frieden von ihrer irdischen Behausung, dem Körper, zu verabschieden. Sie wird quasi mit >Gewalt aus dem Körper heraus getrieben. Inhumaner geht es nicht !

5. ich habe mir gründlich die PRO- und KONTRA-Argumente angeschaut - auf meinem Profil sind weitere Hinweise und Informatonen - und bin erschüttert, wenn ich sehe, mit welcher Schönrederei,  Heuchelei und einseitiger Information versucht wir, an die Organe von jungen und gutgläubigen Menschen zu kommen. Traurig - aber leider wahr !

Fazit: ich kann allen nur raten, sich umfassend zu informieren ! Nur wer den Durchblick hat, kann eine klare und fundierte Entscheidung treffen.

Alles Gute !

Kommentar von Mucker ,

ch schrieb in meiner Antwort:
" Ich kann allen nur raten, sich umfassend zu informieren ! Nur wer den Durchblick hat, kann eine klare und fundierte Entscheidung treffen."

Damit du nicht lange suchen musst - nenne ich hier ein paar kompetente Quellen:


Professor Dr. Cicero Coimbra
Der tödliche Apnoetest -

Dr. Paolo Bavastro
Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen -
:article_id=146438Prof. Dr. Linus Geisler

Hirntod -
http://www.initiative-kao.de/handzettel-zu-organspende-hirntod.pdfArzt Prof. Dr. Rocco Maruotti, der seinen Sohn zur Organspende freigab -
er traut Transplantationsärzten nicht mehr - er sagt: Es ist Mord:

Tabu Hirntod und Organspende -
https://www.youtube.com/watch?v=YpSDBg84xf4Professor Alexandra Manzei

Interview Professor Manzei -
Medizin-Journalist Richard Fuchs
Die Wertschöpfung einer "Organspende" - Wirtschaftsfaktor
Organtransplantation -


Hier achte man besonders auch auf den Abschnitt
"justified killing" = gerechtfertigtes TötenRoberto Rotondo, Krankenpfleger und Diplom-Psychologe
Wie tot ist hirntot -

Patientenanwalt Dr. Georg Meinecke -
Die verheimlichte Wahrheit über Organtransplantation

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

Wer sich nicht mit einseitiger Info, Schönrederei etc. zufrieden gibt bzw. abspeisen lässt - der kommt an dieser Info von bekannten und profilierten Medizinern, Psychologen, Juristen und anderen nicht vorbei.


Kommentar von Mucker ,

Hier noch der Link zu: Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

Kommentar von Mucker ,

Und hier die Meinung des prominenten Patienten-anwalts Dr. Georg Meinecke:

Die verheimlichte Wahrheit über Organtrans-plantation

Mit einer er Organspende nach dem eigenen Tod das Leben anderer retten – wer könnte schon etwas dagegen haben? Ist nicht das Fortleben eines anderen Menschen ein gewisser Trost für den eigenen Tod?

Der bekannte Jurist Dr. Georg Meinecke ist entschieden anderer Meinung.

Jahrzehntelang galt er als Deutschlands Patienten-anwalt Nummer 1 und setzt sich seit seiner Pensionierung unter anderem dafür ein, dass über die wahren Hintergründe der Organspende aufgeklärt
wird.

Meinecke zufolge gebe es erhebliche Zweifel daran, ob der Hirntod tatsächlich das Lebensende eines Menschen markiert.

Organe würden lebenden Patienten entnommen – ob diese die Prozedur schmerzfrei erleben, sei fraglich. Zudem begebe sich der Organempfänger in eine lebenslange Abhängigkeit von der Pharmaindustrie.

Dr. Meinecke erläutert im Gespräch mit Robert
Fleischer die wahren Hintergründe der Organspende und wer von diesem „Mordsgeschäft“, wie er es nennt, wirklich profitiert.

www.welt-im-wandel.tv/video/die-verheimlichte-wahrheit-u%CC%88ber-organtransplan...

Kommentar von DerChaosJanosch ,

Wie wäre es mal.mit einigen links, die nicht so voreingenommen sind? Ich kann ganz viel Blödsinn schreiben und ihn auch mehr oder weniger belegen, obwohl es oft ziemlicher Blödsinn ist

Kommentar von Mucker ,

Ja genau  -  Du schreibst echt ziemlichen Blödsinn.

Antwort
von Thomas414, 77

Jeder der weiß wie eine Organspende tatsächlich abläuft ist dagegen .

Kommentar von clglide ,

Klär mich auf... ;)

Kommentar von clglide ,

Nett geschrieben und wer das glaubt... selber schuld :D

Kommentar von Thomas414 ,

Die Wahrheit tut weh ich weiß ;)

Was denkst du wohl warum bei Organspenden so gut wie nie gut aufgeklärt wird? 

Du Genie denkst bestimmt immer noch dass die deine Organe nur entnehmen, wenn du tatsächlich tot bist, richtig? Arme Sau. 

Lass du dich ruhig wie ein altes Auto auseinandernehmen, wenn du nur "klinisch tod" bist. Also im Koma, aber die Ärzte haben sich mit 2 Tests dazu entschieden dass du nicht mehr wach wirst.

Kommentar von cyracus ,


Nett geschrieben und wer das glaubt... selber schuld :D

Mag ja sein, dass Dir nicht gefällt, was Du dort liest. Würdest Du in dieser Richtung weiter recherchieren, würdest Du viele Infos bekommen, die die dort gemachten Aussagen unterstützen.

In der Fachwelt sind "Hirntod" und "Organspende" sehr umstritten. Ich stütze mich dabei auf Fachleute wie zum Beispiel:




Angelehnt an Deine Worte könnte ich zynisch sagen: Wer das NICHT glaubt, ist selber schuld ...

Ich bin aber nicht zynisch, sondern ich mache mir ernsthaft Sorgen um diejenigen, die auf die Lügen der Transplantationstesellschaften hereinfallen und sich zu dieser Art von "Spende" bereiterklären. Denn aufgrund der Nicht-Aufklärung wissen sie nicht, wozu sie sich bereiterklärt haben.


Antwort
von peppermintheart, 91

Ja, ich bin bei der DKMS registriert. Auslöser dafür war eine Aktion der Berufsschulen in meiner Umgebung, es ging um ein zweijähriges Mädchen (das war aber nicht der einzige Grund für meine Entscheidung). Zudem kamen Leute vorbei, die ebenfalls schon seit Jahren bei der DKMS registriert sind und schon gespendet haben, sie erzählten von ihren Erfahrungen (z.B. wie die Spende ablief) und Gründen, warum sie sich haben registrieren lassen.

Einen Organspende-Ausweis besitze ich leider noch nicht.

Kommentar von clglide ,

Auf jeden Fall eine gute Entscheidung! :)

Ich würde mich auch gern mal mit solchen Leuten unterhalten :) ... nur leider kenne ich iemanden der schon wirklich spenden konnte :/

Kommentar von peppermintheart ,

Es war sehr interessant und eine tolle Idee der Berufsschulen. Zwar kann man sich ja ganz gut z.B. im Internet über die DKMS informieren, aber jemanden vor sich stehen zu haben, der seine Erfahrungen mit der Spende erzählt und dem man dann auch Fragen stellen kann, ist doch irgendwie etwas Besonderes. Solche Aktionen könnten meiner Meinung nach öfters stattfinden, ich denke, das würde einigen auch helfen die noch bedenken haben sich registrieren zu lassen.

Kommentar von cyracus ,


Einen Organspende-Ausweis besitze ich leider noch nicht.


@peppermintheart, das ist auch gut so. Zwischen Knochenmarkspende und der sogenannten "Organspende" ist ja auch ein großer Unterschied. Mit der Knochenmarkspende kannst Du möglicherweise ein Leben retten, und auch Du bleibst am Leben, dagegen

werden "Organspender" durch die Entnahme der Organe getötet, denn die Organe müssen Lebenden entnommen werden.

Wenn Du mehr dazu wissen willst, lies meine ausführliche Antwort hier.

Bitte pass gut auf Dich auf.


Antwort
von ErsterSchnee, 83

Nein, ich bin weder registriert noch habe ich einen Organspender-Ausweis. Und das beides mit voller Absicht!

Kommentar von clglide ,

Und warum? :)

Kommentar von ErsterSchnee ,

Weil ich nicht mein eigenes Leben riskiere, um jemand Wildfremden zu retten.

Kommentar von clglide ,

Meinst Du das Risiko der Narkose wenn dir Knochenmark entnommen wird?

Kommentar von ErsterSchnee ,

Ja, das auch.

Kommentar von clglide ,

Gibt es für dich etwa noch mehr "Risiko-Faktoren"?

Kommentar von ErsterSchnee ,

Ja, gibt es. Und vor allem möchte ich,  wenn meine Zeit gekommen ist, auch wirklich sterben DÜRFEN - und nicht erst dann, wenn der passende Organempfänger gefunden ist.

Dein Engagement in allen Ehren, aber du übersiehst, dass TOTE Organe niemandem nützen. Also müssen sie so lange am Leben gehalten werden, bis sie gebraucht werden. Und ICH will nicht als Frischhalteschrank für Organe dienen - nicht mal eine einzige Minute!

Kommentar von Thomas414 ,

Das versteht sie eben nicht. Ich glaube sie glaubt immer noch daran dass die Organe nur entnommen werden wenn man tatsächlich tot ist. 

Antwort
von cyracus, 37

Zu Deiner ersten Frage - DKMS:

Nein, ich bin dort nicht registriert. Passe auch gar nicht in das Alters-Raster.

Zu Deiner Frage bezüglich der sogenannten "Organspende":

Die lehne ich 100''%ig ab!

Zu den Gründen lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Folge dort auch den weiterführenden Links zu meinen Antworten an
BossMoss und Lollool. - Der Link bezüglich Lollool führt nicht
zielgenau zu meiner Antwort (es wurde hier etwas an den Links
geändert). Wenn Du diesen anklickst, bist Du genau bei der Antwort
zu ihrer Frage:

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Und das in meiner Antwort eingebrachte Video Organwahn findest Du nun hier

Der Organwahn Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt



Antwort
von Xboytheundead, 28

Bin erst fast 15, darf also nicht.

Bei der DKMS würde ich mich mit 18 registrieren lassen, aber Organspende lehne ich ab, und überlebend spenden (ich nenn es mal überlebendspenden, da die anderen Organspender ja auch nicht tot sind) würde ich auch nur für meinen Zwillingsbruder.

Hab auch Nein angekreuzt und mein Zwillingsbruder steht genauso zur Organspende wie ich.

Mein Hauptgrund:

für mich wäre es das schlimmste zu wissen, dass Ärzte die eigendlich
Leben retten würden, meinen Bruder auseinander nehmen würden, ihm das
Herz rausschneiden würden, sogar an seinen Augen rumschneiden würden,
damit käme ich nicht klar.

Und er bei mir genau wenig

Kommentar von clglide ,

Bei der DKMS kann man sich schon ab 17 registrieren lassen ^^ ... aber ich verstehe deine Meinung

Antwort
von kim294, 95

Ja, ich bin bei der DKMS registriert. Auslöser war vor einigen Jahren eine Typisierungsaktion für einen jungen Mann im Nachbarort, der es aber leider nicht geschafft hat.

Aber registrieren lassen habe ich mich dann nicht nur für ihn, sondern für alle Betroffenen.

Wenn man auf eine so einfache Art eventuell jemand anderem das Leben retten kann, sollte man das tun.

Einen Organspende-Ausweis besitze ich ebenfalls seit Jahren.

Kommentar von clglide ,

Sehr gute Einstellung!

Ich finde es gut, dass man mit einer kleinen Spende ein Leben retten kann! :)

Kommentar von cyracus ,

Ich finde es gut, dass man mit einer kleinen Spende ein Leben retten kann! :)

Zwischen Knochenmarkspende und der sogenannten "Organspende" ist ja ein himmelweiter Unterschied:

Nach der Knochenmarkspende lebt der Spender weiter. Außerdem wurde der Knochenmarkspender ausführlich über die Risiken aufgeklärt und konnte sich so wahrheitsgemäß entscheiden.

Ganz aber bei der sogenannten "Organspende":

DURCH die Organentnahme wird der schwerstkranke oder sich im Sterbeprozess befindliche Patient getötet. Denn die Behauptung, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden, ist eine dreiste Lüge.

Menschen im Sterbeprozess brauchen keine Ausschlachtung, sondern Schutz und Fürsorge. Und Schwerstkranke Patienten bedürfen dringends Weiterbehandlung. Sieh Dir dazu das Interview mit Professor Cicero Coimbra an mit dem Titel 

Der tödliche Apnoetest
https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

in dem er alles zum sogenannten "Hirntod" erklärt und auch, warum das Gehirn bei Schwerstkranken oftmals keine messbaren (!!) Hirnströme ausgesandt werden, so dass auf dem Monitor eine Null-Linie entsteht. - Auch die sehr gefährlichen Diagnoseverfahren zur Feststellung des sogenannten "Hirntods"  erklärt er.

Antwort
von drachenfreund, 96

Eins vorab, ich habe einen Organspenderausweis und werde alle Organe spenden.

Ich bin aber (noch) nicht bei der DKMS registriert. Zu einem weil ich Angst vor dem Eingriff habe, falls ich mich als Knochenmarkspender verpflichte, zum anderen ist es auch die Furcht, wie man mit meinen Daten umgeht und was bei Missbrauch dieser Daten damit passieren könnte.

Vielleicht ist meine Angst etwas übertrieben, aber so sehe ich es derzeit.

Kommentar von clglide ,

Vor dem Eingriff habe ich seid meinem Knochenaufbau am Kiefer keine Angst mehr :D  ich hatte mal einen unfall und da musst unter anderem auch Kiefer erneuert werden, da haben die Ärzte auch einfach Knochenmark aus dem Beckenknochen genommen... das tat ein Paar Tage weh, aber es war auch nicht mega schlimm. So ähnlich wird es ja auch bei der Spende gemacht. :)

Und das mit den Daten... ich kann diese Seite auch verstehen, aber ich meine, wir sind doch eh schon gläsern was die Indentität angeht...

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