Frage von Mama1990,

"Seid fruchtbar und mehret euch!" Warum dann das Zöllibat?

In der Bibel steht doch "Seid fruchtbar und mehret euch...!" Warum gibt es denn das Zöllibat? Sorry, wenn ich blöd frag, aber ich habe echt keine Ahnung von solchen Dingen aber interessant finde ich es trotzdem! Priester handeln doch "im Auftrag Gottes" und sollten seine Wünsche (vermehren) erfüllen? Oder hab ich was nicht verstanden? :D

Hilfreichste Antwort von JanKrohn,
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Die Bibel ist sogar noch deutlicher (1. Timotheusbrief):

"Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet... Er soll ein guter Familienvater sein ...Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen?"

Kommentar von Raubkatze45,

Das besagt nichts anderes, dass ein Bischof nur einmal verheiratet sein soll und eine vorbildliche Ehe führen soll, ....wenn er denn verheiratet ist. Damit ist keineswegs ausgesagt, dass ein Bischof verheiratet sein muss. Sonst würde Paulus sich widersprechen, wenn er ebenfalls sagt: „wenn die Leidenschaft sie Christus entfremdet, wollen sie heiraten und ziehen sich den Vorwurf zu, ihrem Versprechen untreu geworden zu sein(l Tim 5,11-12). Damit meint er die Ehelosen um des Himmelreiches Willen, von denen Christus spricht.

Kommentar von cornyriegel,

Wen Paulus meint, geht ganz deutlich aus dem Zusammenhang hervor:

Es ging um WITWEN, die niemanden haben, der für sie sorgt. Sie sollten von der Christenversammlung unterstützt werden.

(1. Timotheus 5:9-14) Eine Witwe trage man in die Liste ein, wenn sie nicht weniger als sechzig Jahre alt ist, [die] e i n e s Mannes Ehefrau [war], der man das Zeugnis vortrefflicher Werke gibt, wenn sie Kinder aufgezogen, wenn sie Fremde gastlich aufgenommen, wenn sie Heiligen die Füße gewaschen, wenn sie Bedrängten Hilfe geleistet hat [und] wenn sie fleißig jedem guten Werk nachgegangen ist.  Jüngere Witwen dagegen weise ab, denn wenn sich ihre sexuellen Regungen zwischen sie und den Christus drängen, wollen sie heiraten und haben ein Gericht [auf sich], weil sie ihre erste [Äußerung des] Glaubens mißachtet haben. Zugleich lernen sie auch, unbeschäftigt zu sein, indem sie in den Häusern umherlaufen, ja nicht nur unbeschäftigt, sondern auch Schwätzer und solche, die sich in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen und Dinge reden, die sich nicht gehören. Daher möchte ich, daß die jüngeren Witwen heiraten, Kinder gebären, einen Haushalt führen und dem Gegner keinen Anlaß zur Beschimpfung geben.


Diese Verse aus der Bibel kann man wohl kaum auf Geistliche anwenden.

Kommentar von JanKrohn,

Es steht aber im Widerspruch zum Zölibat, nach dem Bischöfe nicht verheiratet sein dürfen.

Antwort von cornyriegel,
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Der Apostel Paulus wußte aus eigener Erfahrung, wie viel mehr er für Christus tun konnte, solange er unverheiratet war - einer der wenigen.Doch erkannte er an, dass es nicht für jeden gut und richtig war, ledig zu bleiben:

(1. Korinther 7:8,9) Nun sage ich den Unverheirateten und den Witwen: Es ist für sie gut, daß sie bleiben, wie auch ich bin. Wenn sie aber keine Selbstbeherrschung haben, so mögen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten, als [von Leidenschaft] entbrannt zu sein.

Welch ein kluger Rat - vielen Kindern wäre eine große Qual erspart geblieben - und sie wären nicht von Gott entfremdet worden.


Woher dann das Zölibat?

Es wird von Paulus eindeutig als Kennzeichen derer aufgezeigt, die vom 1.Jahrhndert gesehen "in späteren Zeitperioden vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämọnen achtgeben, durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind,

die verbieten zu heiraten

und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen.  (1. Timotheus 4:1-3)

Kommentar von Abundumzu,

Hallo cornyriegel

eine sehr gute Erklärung. Danke!

Antwort von Raubkatze45,
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Diese Weisung im AT soll aussagen, dass Menschen an der Schöpferkraft Gottes teilnehmen dürfen und sollen, aber sie müssen es nicht. Ehestand und Ehelosigkeit sind zwei verschiedene Berufungen und es dürfte unschwer zu erkennen sein, dass auch Eheleute nicht immer der o.a. Weisung nachkommen. Und es gibt nicht nur Priester, sondern auch andere Menschen, die allein leben.

Jesus Christus hat von einer Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen gesprochen, die er selbst vorgelebt hat. Die Apostel haben nach ihrer Berufung durch Jesus Christus ihre Familien verlassen und sind ihm gefolgt. Zölibat ist also eine Lebensform, die von Christus gefördert wurde.

Priester entscheiden sich in Freiheit und wissen, dass sie sich ganz und ungeteilt an Christus binden und auf eine menschliche Partnerschaft bzw. Familie aus Liebe zu Ihm verzichten.

Dieses Leben um des Himmelreiches willen kann zur tiefsten Erfüllung werden, auch wenn es zeitweise Opfer abverlangen mag, was zu einer höheren Spiritualität führen wird. Für die heutige Welt mag dies schwer zu verstehen sein, aber schon Jesus sagte "Wer es fassen kann, der fasse es ."

Antwort von mikrokosmos,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Jesus hat ja auch enthaltsam gelebt (zumindest behauptet das die Bibel). Wer im Auftrag Gottes handelt, der soll alles Weltliche aufgeben, das ist der Gedankengang, der dahinter steckt (ganz ohne Wertung meinerseits).

Kommentar von coeleste,

jesus hat nicht enthaltsam gelebt

(nach manchen quellen. z.b.: evangelium des jakobus)

Kommentar von mikrokosmos,

kannst du mir da die genaue Stelle nennen? Das würde mich jetzt aber interessieren, wie da der Wortlaut ist. :) Wobei eine einzige Quelle natürlich kein Beweis sein kann.

Antwort von quopiam,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ergänzend zu den teils guten Antworten: Sexuelle Enthaltsamkeit und Verzicht auf Ehe und Familie gibt es in allen großen Religionen. Für jemand, der ganz seiner Religion leben will (aus welchen Gründen auch immer), scheint also das zölibatäre Leben schon von sich aus einen bestimmten Nutzen zu haben.

Gottes Wünsche reichen über das schiere Vermehren der Menschen hinaus; der Auftrag der Schöfpung ist, die Erde zu besiedeln und in Besitz zu nehmen, was die Menschen ja getan haben. Wer "um des Himmelreiches willen" auf eine Beziehung verzichten möchte, der soll das - nach Jesu Einlassung dazu - auch tun können. Gruß, q.

Antwort von loula,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich glaube, Priester sollen Jesus nachfolgen und aus Liebe zu ihm auf alles andere verzichten, wie Ordensleute. ("Wer aber seinen Vater oder seine Mutter oder sonst irgend jemanden mehr liebt als mich, der ist meiner nicht Wert". Die Worte stimmen wohl nicht ganz - kenne die Bibel nicht - nur so von Sinn her könnte es von daher kommen...) Ein Priester, der Familie und Kinder hat, steht so nicht mehr in direkter Nachfolge Christi. Es ist seine Berufung, mit Gott im Geist "verheiratet" zu sein, und sein Leben ihm alleine hinzugeben. Was das dann mit dem Satz "seid fruchtbar und mehret euch" zu tun hat, weis ich auch nicht...vielleicht kann man das auch geistig sehen, dass die Kirche als Ganzes fruchtbar sein und sich mehren soll (Mission). (?)

Kommentar von gottesanbeterin,

"In direkter Nachfolge von Christus" kann niemand stehen und braucht auch niemand zu stehen.

Jesus hat auf nichts verzichtet; er hatte andere Bedürfnisse als Menschen, besser gesagt, er hatte keine Bedürfnisse wie wir Menschen.

Kommentar von loula,

Aber ist es nicht gerade das Ziel der Priester und Ordensleute, ihm immer ähnlicher zu werden?

Kommentar von loula,

Und gibt es nicht auch Menschen, die solche "menschlichen Bedürfnisse" überwunden haben? Was ist zB mit dem indischen "Wunder - Yogi", der, falls es wahr ist was er erzählt, weder essen noch trinken muss? Oder zB Marthe Robin, die weder geschlafen, noch getrunken, noch gegessen (ausser einer Hostie am Tag) hat??

Antwort von LucyxD,
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weil die kirche insgesammt unlogisch ist sie wiederspricht sich öfters nur das das eine in der bibel steht und das andere von der kirche erzählt wird

Antwort von enrico18,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Gute Frage! Allerdings gab es immer schon Menschen, die sich so stark für eine Sache eingesetzt haben, dass sie nicht geheiratet und oft genug auch auf Sex verzichtet haben. Jesus spricht einmal davon, dass es Menschen gibt, die um der Sache Gottes willen auf die Ehe verzichten. Er schien also nicht der Meinung zu sein, dass ein unverheirateter Mensch dem "Wort Gottes" von der Fruchtbarkeit und dem Auftrag, sich zu vermehren, entgegensteht. Denn dieses Wort gilt für die Menschheit als Ganzes und nicht für jeden Einzelnen. Außerdem ist ja die Frage, was mit dem Wort ausgedrückt werden soll. Ist das ein Auftrag, vielleicht sogar ein verbindlicher Befehl? Der Zusammenhang macht deutlich: Es handelt sich um einen Segen: Gott segnete die Menschen und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar... Damit ist ausgedrückt, dass sich in der Fruchtbarkeit, in den Kindern der Segen Gottes auswirkt (was nicht heißt, dass man ohne Nachkommen ungesegnet sei). Das reicht jetzt aber erst einmal. Ich hoffe, es war eine kleitzekleine Hilfe.

Antwort von first235,
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Hi, ja leider ist die Kirche ein Machtsystem wie viele andere auch in dieser Welt und das Zölibat ist eine der Verirrungen davon ,welche u.a.auch gelehrt wird. Aber Sie bricht grade zusammen....alles was unwahr ist, erledigt sich nach höheren Gesetzen von selbst.

Gruß

VE

Antwort von gottesanbeterin,
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Priester handeln keineswegs im Auftrag Gottes; sie handeln im Auftrag ihres Dienstgebers, das sind die jeweiligen Kirchen. Die meisten Kirchen haben nichts, aber auch gar nichts mit Gott zu tun, sie mißbrauchen nur seinen Namen.

Antwort von Crackle,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

In der Bibel wird die Ehelosigkeit als eine Lebensführung für einige empfohlen. Allerdings ist es kein biblisches Erfordernis für christliche Religionsdiener, zölibatär zu leben. Der Apostel Petrus und andere Männer aus der Zeit, die Verantwortung trugen, waren verheiratet (1. Korinther 9:5; 1. Timotheus 3:2).

Für ein Zwangszölibat gibt es demnach keine biblische Grundlage.

Antwort von blablablabla00,

oh bitte jesus war jude und die haben damals schon sehr früh geheiraten wer glaubt das jesus unverheiraten war oder im zöllibat lebte nimmt die bibel viel zu ernst immerhin wurde sie erst viele jahre nach jesus geschrieben und das von menschen die den hang dazu haben die wahrheit so zu verdrehen wie es ihnen passt

lest mal das buch " als die kirche gott verriet"

Antwort von Sajonara,

Das Zölibat ist eine spätere oppressive "Erfindung" der sogn. "christlichen" Kirche (Konzil aus dem 12Jh.) wurde aber erst im 17 JH durchgehend verkündet und angewandt. Leider gut zu erkennen, wie sich früher menschenfreundlichere religiöse Bestrebungen durch eine dogmatische Herrschafts-orientierte Kirchen-Führung irgendwann in das Gegenteil verkehren,... Glaubensausübung sollte frei und ohne Zwänge sein und Menschen im guten, hilfreich-positiven und gegeseitige, fruchtbaren Tun bestärken, ...

Antwort von heureka47,

Die Bibel ist das "Wort Gottes" und handelt in seinen Geschichten / Gleichnissen von den Entwicklungen und Entwicklungsmöglichkeiten menschlichen Bewußtseins. Immer geht es dort um Bewußtsein - und auch die Aufforderung "...mehret euch..." meint den Menschen als - gottgeeintes, spirituell erwachtes - Bewußtsein.

Kommentar von Nowka,

wo bleibt die fruchtbarkeit bei deinem "mehret euch"?

oder sollte es doch stofflich gemeint sein?

Kommentar von heureka47,

@ Nowka:

Auch das ist - logischerweise - auf Bewußtsein bezogen.

Antwort von renewalter,

Liebe Mama1990. Kurz eine Unterweisung:

  • das Zöllibat lautet richtig "der" Zöllibat
  • der Zöllibat wird biblisch nicht gefordert
  • Priester gabe es im Urchristentum keine mehr.
  • daher wurden ehelose Priester von Roms Heidenreligion von den damaligen Urchristen akzeptiert, was ein Fehler war.
  • Petrus hatte eine Schwiegermutter
  • Ein Verbot zu heiraten gibt es in der Bibel nicht.
  • Paulusempfahl besser nicht zu heiraten um Zeit für Gott und die Verkündigung zu haben Jedoch um der Brunft willen sollen diese heiraten welche darunter leiden.
Antwort von wahrheitsfreund,

Faktisch gibt für das Zölibat keine biblische Begründung. Aber das kommt in der Kirche öfters mal vor. Allerdings bezeichnet Paulus es als "besser" allein zu bleiben, und "gut" in Ehe zu leben. Und zwar bzgl. der Ungeteiltheit gegenüber Gott, weil man dann nicht auf die (z.T. Gott widersprechenden) Interessen des Partners zu hören bestrebt ist. Man kann sich so ganz darauf konzentrieren, GOTTES Willen zu erfüllen. Man muß aber wissen: ES ist nicht jedem gegeben, allein zu bleiben, jeder hat andere Stärken und Schwächen. Nach der Bibel ist es Sünde, aussereheliche Partnerschaften, Selbstbefriedigung etc. als Ersatz zu praktizieren. Und daher der weise Rat des Apostels(ausdrücklich keine Verpflichtung) diesbezüglich: Wer dazu imstande ist, bleibe besser allein (was die wenigsten können) und wer nicht (wer das Verlangen hat) der soll heiraten, was wohl die allermeisten betrifft. Siehe dazu das Zitat von JanKrohn.


Paulus richtet diese Aussage zudem an wiedergeborene Christen, d.h. Menschen, bei denen eine Umkehr, ein Sinneswandel erfolgt ist und sich daraufhin taufen liessen. Umkehr bedeutet, ein zukünftiges Leben in Heiligung (d.h. ohne bewusste oder tolerierte Sünde) aus eigenem Wunsch leben zu wollen. Wenn Menschen demgegenüber für die Kirche Priester werden wollen, dann ist das im Regelfall nicht der Fall. Das Zölibat zieht daher (junge) Menschen an, die unangenehmen Fragen nach einer bisher nicht erfolgten heterosexuellen Partnerschaft aus dem Weg gehen wollen, wie folgendes Interview bestätigt. Das erklärt auch die starke Häufung von Pädophilie (über 10.000 Fälle in den USA) und möglicherweise auch von heimlicher Homosexualität (siehe Film) in der katholischen Kirche. Siehe ab Minute 5:20 im Video: http://www.youtube.com/watch?v=QOWXprtnO44&playnext_from=TL&videos=ua3iJ...


Zur Homosexualität in der Bibel siehe ab Römer 1,18. Die im Film vertretenen Ansichten entsprechen daher nicht der biblischen. Die Apostel (Verfasser des Römerbriefes ist Paulus) wurden von Jesus selbst ausgewählt und von Gott durch seien Geist bestätigt.

Kommentar von wahrheitsfreund,

Zum Nachlesen dazu siehe 1.Korinther 7,25-31.

Kommentar von riara,

Der Oberrichter hat gesprochen...:-)...Vielleicht solltest Du nochmal anmerken, das die von Dir angesprochenen Missbrauchsfaelle ueber einen Zeitraum von 50 Jahren ereignet haben, also rund 200 Faelle pro Jahr, in den USA gab es im Durchschnitt mehr als 80.000 Faelle pro Jahr. In christlichen Sekten kommt es auch immer wieder zu Missbraeuchen, da gibt es aber kein Zoelibat...

Kommentar von wahrheitsfreund,

Riara, Du verfolgst meine Beiträge ja gerne und kritisierst sie permanent. Aber sicher, es trifft Dich natürlich persönlich, daß ich "Deine Kirche" kritisiere. Aber Du solltest bedenken: Solange sie sich christlich nennt, muß sie es sich gefallen lassen, ja vielmehr befürworten, daß man die heilige Schrift, die christliche Grundlage heranzieht, um sie zu beurteilen und notfalls zurechtzuweisen. Der weise Mensch nimmt ja berechtigte Kritik an, nur der Tor lehnt sie ab. Auch das ist der Bibel entnommen. Spielt es eine Rolle, wie viele Fälle es sind? Ist nicht einer bereits zuviel? Es ist eine Häufung, das steht wohl ausser Frage. 2007 waren es bereits mehr als 10.000 Fälle, nur in den USA, und es wurden täglich mehr. http://www.youtube.com/watch?v=ecTQzG9zqjY&playnextfrom=TL&videos=sw66onUCAc Wie viele der Missbrauchten sind bereits gestorben? Wie viele wagen es aus Scham nicht, an die Öffentlichkeit zu treten, wie hoch ist die Dunkelziffer? Ganz sicher liegt die Zahl erheblich höher! Wer für die Wahrheit ist, der ist nicht für Vertuschung und er redet es nicht schön, so wie Du es tust. Bedenke, was die Missbrauchsopfer hier sagen: Sie haben ihren Glauben an die Kirche zurecht verloren:

youtube.com/watch?v=nHnWv1RXSkY&playnext_from=TL&videos=spzyRvFNfiA

Kommentar von loula,

"Ist nicht EIN Fall von sexuellem Missbrauch bereits zu viel?" Ob in der Kirche oder anderswo, ES IST IMMER ZUVIEL!!! Es gibt überall sexuelle Übergriffe auf Kinder, das hat irgendwie nichts mit dem Zöllibat zu tun...Vielleicht wären diese Priester ja auch dann pädophil, wenn sie verheiratet wären...? Könnte ja sein? Oder sind Pädophile immer zwangsläufig alleinstehende Männer??

Kommentar von wahrheitsfreund,

@Loula: Ich bezweifle nicht, daß es Pädophilie auch woanders gibt. Allerdings ist es in einer Kirche, die sich den Anstrich von Heiligkeit gibt, eben etwas anderes als in der "Gesellschaft". "Der Begriff Pädophilie...bezeichnet das primäre sexuelle Interesse an Personen, die noch nicht die Pubertät erreicht haben." (Wikipedia-Pädophilie) Daher wird es in vielen Fällen (nicht immer natürlich) mit der Ehe etwas schwierig werden. Nämlich immer dann, wenn solche Personen auf erwachsene Frauen ganz einfach "nicht stehen", sprich wenn sie nichts für solche empfinden. Dann heiraten sie folglich nicht und es trifft zu, was oben genannt wurde: Das Zölibat dient als "Schutzmantel" gegen unangenehme Fragen. Siehe Film.

Antwort von DerPMS,

Dahinter steckt eine rein irdischer Gedanke der Kirche.

Damit wollte die Kirche verhindern, das Kircheneigentum vererbt wird und dadurch der Kirche eventuell Vermögen verloren geht.

Kommentar von DerPMS,

Dies ist aber nicht der einzige Grund dafür!

Es stecken viele verschiedene Ideen dahinter.

Es sollte in jedem Fall zu einer Verbesserung führen, sowohl der kirchlichen Arbeit an sich, als auch der Darstellung(sozusagen Werbung) der Kirche nach aussen.

Antwort von Sominja,

aber sie sollen sich nicht ihrer lust hingeben, sondern über den menschlichen trieben stehen.. das is so der grundgedanke.. hat wohl aber nich so ganz geklappt :D:(

Kommentar von gottesanbeterin,

Es geht nicht um Lust, sondern um natürliche menschliche Bedürfnisse; ein Teil der menschlichen Natur ist nun einmal der "Geschlechtstrieb". Ihn zu unterdrücken ist unnatürlich; Unnatürlichkeit ist gleichbedeutend mit Perversität.

Kommentar von loula,

Wenn Du das so formulierst, heisst das dann nicht, dass all jene, die ohne Sexualität leben pervers sind? Oder warum ist Unnatürlichkeit gleichbedeutend mit Perversität? Und nur weil der Geschlechtstrieb von der Natur her vorgegeben ist, warum sollte der Mensch nicht doch den freien Willen haben ihn auszuleben oder nicht? Wenn es für gewisse Menschen der richtige Weg zu sein scheint? Oder meinst Du damit, wenn es Kirchen und Religion nicht gäbe, würde kein Mensch auf die Idee kommen, freiwillig darauf zu verzichten? Ich verstehs leider nicht so gut...:-((

Kommentar von Raubkatze45,

Es ist ein großer Irrtum, dass ein Leben ohne Sexualität nicht glücklich gelebt werden kann. Außerdem gibt es noch andere Ehelose, die aus ihrem Glauben heraus auch enthaltsam leben. Eine gefährliche Einstellung, sich von Trieben abhängig zu machen.

Kommentar von loula,

Danke für diesen Kommentar! :-)

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