Frage von IHasCakes, 47

Sehen Diktatoren sich selbst eigentlich als Diktatoren oder denken sie, sie handeln im Interesse des Volkes?

Antwort
von Hugosfreund, 12

Die Frage müsste man den Diktatoren in dieser Welt selbst stellen, weil man in die Köpfe derer nicht reinschauen kann. Es ist aber richtig, dass es in diktatorisch regierten Ländern dem Volk so verkauft wird, dass der "Führer" alles tut dem Volk Gutes zu tun. So z.B. in Nordkorea lernen die Menschen von Kindes an, dass "der ewige Führer" und der "geliebte Führer" - gemeint sind die beiden Vorgänger von Kim Jong-un- sehr viel fürs Volk gelitten hätten. Es werden Lügengeschichten und Mythen verbreitet, dass sich der Balken verbiegt. Man weiß aus den Aussagen der Überläufer, dass der Vater von Kim Jong-un in Saus und Braus gelebt hat während hunderttausende Menschen im eigenen Land verhungert sind.

Ein anderer Aspekt ist, was man unter Interesse eines Volkes versteht. Menschliche Interessen sind sehr individuell und verschieden und manchmal sind sie sogar entgegensätzlich. Interessen von einer Gruppe kann nicht Interessen einer anderen Gruppe sein. Man kann also nicht alle Interessen gleichermaßen vertreten. Das kann weder ein Diktator noch eine demokratisch gewählte Regierung tun.Es gab keinen einzigen Diktator, der selbst reflektieren konnte - auch wenn es offensichtlich war, dass sein Handeln dem Volk mehr Schaden als Nutzen zugefügt hat.

Der südkoreanische Präsident Park Chung-hee (der Vater der jetzigen Präsidentin) ist durch einen Militärputsch an die Macht gekommen und war ein Diktator. Er war aber anders als andere Diktatoren dieser Welt nicht an eigenem Vermögen interessiert, sondern setzte alles darauf, dass das Land wirtschaftlich aufholte. Als er aber immer unbeliebter wurde, weil das Volk von der Diktatur die Nase voll hatte, ließ er Studentenbewegung mit Kugelhagel niedermetzeln. Das war dann auch sein Ende, denn kurz danach wurde er von seinem eigenen Geheimdienstchef erschossen.

Es gab kein Beispiel in der Geschichte, wo ein Diktator seine Macht freiwillig abgab. Es sei denn, seine Macht war durch seinen Nachfolger gesichert.

Antwort
von quanTim, 13

ein diktator ist zumindest theoretisch nix schlimmes.

diktatur heist im prinzip, das das volk einen menschen zum anführer wählt, der dann die volle entscheidungsgewalt hat. Ist dies ein gute mensch, dann kann eine diktatur etwas sehr gutes sein. es gibt keine ewig langen diskusionen über gesetzte, entscheidungen können schnell gefällt werden. hat dieser eine mensch gute absichten und kann sie durchsetzten, dann kann es für das volk das beste überhaupt sein. es könnte sogar besser sein als eine demokratie.

das ist aber leider nur theoretisch so. in der praxis, sind diktatoren macht verliebt. es geht ihnen in der regel um persöhnliche vormachtsstellungen, oder darum irgentwelche verrückte ideale durchzusetzten. unter solchen diktatoren leidet dann natürlcih das volk.

also diktarur ka theoretisch was gutes und im interesse des volkes sein, praktisch ist es das aber leider nicht. obwohl die meisten diktatoren wohl denken sie würden das richtige machen.

Antwort
von NielZ77, 27

ich denke, die denken das es besser ist für andere zu denken :p

Heißt alle anderen haben keine Ahnung es ist besser, wenn ich das in die Hand nehme.

Antwort
von huldave, 17

Die denken immer sie machen alles richtig, für sich und das Volk

Antwort
von Joschi2591, 18

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