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Seh ich das alles zu eng?

gefragt von aggieaggie am 10.10.2008 um 21:36 Uhr

Es geht um berufliches. Wir , 4 Mitarbeiter(innen) arbeiten in einer Familiengruppe mit ca. 14 Kids. Zu unseren Aufgaben gehört neben der pädagogischen Arbeit auch Haus- und Reinigungsarbeiten. Leider stelle ich fest, dass das meiste bei mir verbleibt und Tadel im Bezug an Sauberkeit und Ordnung an den anderen vorbeifliegen. Ob es sich um das Reinigen des Männer/Jungsklos, das abendliche Putzen, Autopflege, Hauspflege, die etwas aufwendiger ist handelt, es wird nicht, bzw. halbherzig ausgeführt und ich ärger mich über schimmelige Abfalleimer,schwarze Putzlappen, verschmierte Flächen. Insbesondere unser "Küken" guckt sehr gut dran vorbei. Dafür ist sie schnellbei der Hand, wenn es um den Unterhaltungswert der Truppe geht. Ich möchte aber an einem Arbeitsplatz arbeiten, der so aussieht, dass ich mich wohlfühle und schließlich haben wir auch eine Verantwortung den Kids gegenüber (JUgendamtbesuche!!)

Bin ich ein Spielverderber, wenn ich statt zu quatschen lieber arbeite? Danke für eure Antwort.


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GerdaG
beantwortet von GerdaG am 10. Oktober 2008 21:44
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Kommentar von Simple_avatar10smallFotografin am 10. Oktober 2008 21:48

Ja, ja, es wiederholt sich alles...


VossBrigitte
beantwortet von VossBrigitte am 10. Oktober 2008 21:39
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Könnt ihr euch nicht mal in aller Ruhe zusammensetzen und die Probleme ansprechen,um eine für alle befriedigende Lösung zu finden?

Kommentar von Af1e794ceb793a64c51ba124f3e6fe4esmallaggie am 10. Oktober 2008 21:43

Leider ist unser "Team" auch nicht besonders kooperationsbereit und auch m.M. nach nicht sehr kritikfähig. Schon der Versuch ist strafbar...


anonym
beantwortet von Wasserball am 10. Oktober 2008 21:38
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quatschen muss auch sein, aber Hygiene steht vor allem besonders bei Kindern.

Kommentar von Af1e794ceb793a64c51ba124f3e6fe4esmallaggie am 10. Oktober 2008 21:41

Danke, ich bin der letzte, der grießgrämig in seinen Putzeimer versinkt, aber ich denk es geht auch darum, dass der äußere Eindruck manchmal bei Auswärtigen (Jugendamt, Eltern) entscheidet und somit geht es ja auch um Arbeitsplätze.


Sofaschalter
beantwortet von Sofaschalter am 10. Oktober 2008 21:39
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Nein. Ich sehe das genauso. Habe auch ähnliche Erfahrungen gemacht. Ordnung und Sauberkeit sind nun mal Grundpfeiler der Pädagogik - sie geben Sicherheit und Wohlbehagen. Sowohl den zu Betreuenden wie auch dem Mitarbeiter.


sunpoint
beantwortet von sunpoint am 10. Oktober 2008 21:41
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Ihr müßt es besser einteilen und die Aufgaben genau und gerecht verteilen....dann ist für den einen auch Zeit zum "quatschen" und für den anderen auch Zeit zum "arbeiten".



siggischmidt
beantwortet von siggischmidt am 10. Oktober 2008 21:38
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Ich quatsche lieber, als zu arbeiten...

Kommentar von Af1e794ceb793a64c51ba124f3e6fe4esmallaggie am 10. Oktober 2008 21:39

Dann schreib mal ´ne Bewerbung. Wo arbeitest du denn?


Botox
beantwortet von Botox am 10. Oktober 2008 21:39
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Wie wärs mit einem Plan, und einem (er)klärenden (Zwecks Verantwortung)aufschlussreichen Gespräch!


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 10. Oktober 2008 21:40
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Nein, prinzipiell hast Du Recht.

Ich würde einen Plan ausarbeiten, und jeder, der seine Pflichten nicht ausübt, muss 5 € in die Kaffeekasse zahlen. Am Ende des Monats könnt ihr dann ausgehen, dann hast Du wenigstens ein wenig Unterhaltung und Entschädigung für Deine Mühen...

LG

Wieselchen


tinimini
beantwortet von tinimini am 10. Oktober 2008 21:41
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Macht doch zusammen einen Arbeitsplan an dem ihr alle beteidigt seit ,bei der Aussarbeitung und nachher müssen auch alle kontrollieren ob er befolgt wurde. Das gibt einen gewissen Gruppenzwang . Das hilft meistens.


bina84
beantwortet von bina84 am 10. Oktober 2008 21:39
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Vielleicht solltest du dich mal mit deinen Kollegen an einen Tisch setzten und die Probleme besprechen?


regideur
beantwortet von regideur am 10. Oktober 2008 21:41
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Ein Spielverderber bist Du sicher nicht da Du Dich ja an die Spielregeln hältst. Den Anderen sollten sie nun aber auch mal näher gebracht werden. Sicher hat jeder seine Stärken und auch Schwächen nur braucht man an den Stärken meist nicht mehr zu arbeiten an den Schwächen dafür um so mehr! Such Dir Unterstützung!


KalalaKa636
beantwortet von KalalaKa636 am 10. Oktober 2008 21:41
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Das würdest Du am besten mal in der Gruppe zum Thema machen. Denn ihr dient den Kindern ja als Vorbilder und Hygiene und Ordnung sollte man lernen.


Fotografin
beantwortet von Fotografin am 10. Oktober 2008 21:41
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Das hast Du doch schon mal im September geschrieben. Such Dir doch lieber eine andere Stelle. Dann geht es Dir vielleicht besser.

Kommentar von Af1e794ceb793a64c51ba124f3e6fe4esmallaggie am 10. Oktober 2008 21:45

Wäre vielleicht nicht die schlechteste Lösung, aber Erzieherstellen sind eine aussterbende Spezies, da macht man auch schon mal (faule?) Kompromisse.


evelote
beantwortet von evelote am 10. Oktober 2008 21:46
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Wie waere es mit einem ""Wartungs- und Reinigungs-Plan"". Da muessten die anfallenden Arbeiten aufgefuehrt sein, und was u. wie gemacht werden muss. Dann muss der "Dienst-Rythmus"" festgelegt werden. In einem amerikanischen Buero habe ich mir das abgeschaut. Dort war dann der naechstfolgende Diensttuende fuer die Kontrolle zustaendig. Also:: Wenn Meyer am Mittwoch Dienst hat, und Schulze der naechste ist, kontrolliert (offen) Schulze den/die Meyer, dann Krause den Schulze.

Wenn das gemeinschaftlich besprochen wurde, und ein schriftlicher Plan gemacht ist, sollte es klappen. Der "Diensthabende" kann auch verantwortlich sein, dass Seife und Papier usw. im Bad vorhanden ist. Usw.

Kommentar von Simple_avatar3smallevelote am 10. Oktober 2008 21:50

Die anderen Planvorschlaege erschienen waehrend ich geschrieben habe. Schadet ja nichts. Unterstreicht ja nur die Richtigkeit./


majosandra
beantwortet von majosandra am 10. Oktober 2008 21:50
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Ich sehe das genauso wie Du. Die Kids sind alt genug, bei der Hausarbeit Verantwortung zu übernehmen und ihren Dreck selber wegzumachen. Würden sie in einer "normalen" Familie wohnen, wäre das vermutlich nicht anders. Allerdings müßt Ihr 4 Erwachsenen an einem Strang ziehen. Sonst kämpfst Du allein gegen Windmühlen. Spreche das Thema in der nächsten Mitarbeiter-Besprechung an.

Wenn alle an einem Strang ziehen und jeder seinen Teil bei der Hausarbeit beiträgt, wird auch wieder Zeit zum Quatschen sein, denn ein bischen Spaß sollte es neben den Pflichten auch geben.


Kommentar von Af1e794ceb793a64c51ba124f3e6fe4esmallaggie am 10. Oktober 2008 21:54

Bin auch für spaß und mahe gerne mit, bin aber auch für "viele hände schaffen shnell ein ende" leider gibt und gab es bei uns keine ausschließliche mitarbeiterbesprechung, es sei den der chef ist dabei...selbst dann haben einige noch mühe mit der pünktlichkeit

Kommentar von 38abc2ad34d2338e584b5fa05d637ee0smallmajosandra am 10. Oktober 2008 22:06

Oh Mann. Und solche Leute sollen pädagogische Arbeit leisten und Jugendliche erziehen? Wie wollen die denn Vorbilder sein, wenn sie selber undiszipliniert sind?

Versuche sowas wie eine Mitarbeiterbesprechung einzuberufen. Wenn das nicht klappt bzw. zu keinem Erfolg führt, würde ich den Chef bitten, diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Mitarbeiterbesprechung mit ihm zu setzen.

Wenn auch das nicht zum Erfolg führt, bemühe Dich trotz knapper Stellen um einen anderen Arbeitsplatz, denn sonst wirst Du dort immer der Wischmopp für alle bleiben. Ich finde, das daß schon Mobbing ist.

Ich wünsche Dir viel Erfolg! Halt die Ohren steif (sagt man bei uns im Ruhrgebiet)!

Kommentar von Af1e794ceb793a64c51ba124f3e6fe4esmallaggie am 10. Oktober 2008 22:18

danke, sagt mein kollege aus dem ruhrgebiet auch immer - der einzig brauchbare dort.


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