Frage von PositiveAura, 41

seelische schmerzen und enttäuschung?

Ich bin gerade etwas down. Ich weiss nicht warum ich so innerlich traurig bin. Normalerweise bin ich kein negativ denkender Mensch, sondern eher humorvoll, nett, hilfsbereit und recht aufgeschlossen und meist glücklich. Aber heute, bzw die ganze Woche schon, geht es mir anders undich fühle mich innerlich traurig.

Ich bin 29, werde ab august dieses jahres eine Ausbuldung als MFA anfangen, mein wunsch beruf. Es ist meine erste Ausbildung im Leben :( . Ich wurde nicht in DE geboren, hatte mich durchs Leben sogut wie alleine kämpfen müssen. Das bisschen was ich jetzt erreicht habe, habe ich alleine gemeistert. Es war schwer für mich ohne Familie und unterstützung.

Ich besitze nur einen Quali, deshalb bin ich sehr froh auch eine Ausbildung damit bekommen zu haben. Aufgrund meine Erfahrungen die ich bis jetzt sammeln konnte im Berufsleben, wurde mir diese Chance angeboten. Ich habe viel gearbeitet, in vielen Bereichen, auch wenn vieles über Leihfirma ging (ich habe einen 3-Seitigen Lebenslauf).

Ich fühle mich dennoch als eine versagerin. Schon als Jugendliche musste ich mir das oft anhören. Ich war für nichts gut oder für nichts zu gebrauchen. Bis heute habe ich das im Kopf und habe angst das aus mir wirkllich niemanden wird. Irgendwie fühle ich mich so hinterher, zu spät für ein Neuanfang, zu alt für die Gesellschaft dort draußen.

Natürlich habe auch ich fehler gemacht als Jugendliche. es gab eine Zeit, da war mir das Ausgehen lieber als lernen. Es hat mich etwas von dem stress zuhause abgelenkt und auf anderen Gedanken gebracht. Es war mehr als turbulent damals.

Ich habe angst zu versagen im Leben. Ich habe angst nicht stark genug zu sein, nicht nur für mich selbst, sonder auch für meine zukünftige Familie, meine Kinder und Ehemann. Ich habe angst im Beruf zu versagen. Umso älter ich werde, desto mehr macht mir meine Zukunft sorgen, falls ich überhaupt eine haben werde.

Ich kämpfe gerade ziemlich allein und ich weiss nicht wielange ich es alleine noch schaffen werde.

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Antwort
von honnie, 15

Kein mensch ist perfekt und du musst nicht angst haben Fehler zu machen. Versuche dich nicht nach anderen zu richten oder mit ihnen zu vergleichen. Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so. 

Wenn du dich selbst als erfolgreich siehst, werden es andere auch tun. Siehst du dich als Versager, wird es dir umso schwerer fallen wirklich etwas zu erreichen. Denk daran, nur mit einer guten  Einstellung kannst du auch was erreichen. 

Versuche auch mehr darauf zu achten was du schon geschafft hast und nicht auf die Fehler die du machen könntest. Vielleicht gelingt es dir dann wieder positiv zu denken und glücklich zu sein:)

Antwort
von einmensch23, 17

Ich denke das es ein Weckruf für dich ist an dir zu Arbeiten. Als aller erstes, achte darauf wie du mit dir selber sprichst, würdest du so mit anderen Menschen reden ? Nein würdest du nicht! Das ist nemlich Respektloser umgang. Lerne dich selbst zu respektieren. 

1.Schreibe dir mindestens 10 Dinge auf die du in deinen Leben geschaft hast und komme nicht mit "da gibt es keine." oder "die sachen waren alle unwichtig." nein waren sie nicht all diese Dinge haben dich zu den Menschen gemacht der du Heute bist. Schau sie dir an setz dich damit auseinander und wenn du etwas zu dir selber sagst dan schau darauf ob es Dinge sind die du auch zu anderen Menschen sagen würdest. Den im ernst du Sabotierst dich mit diesen Worten nur selber es die Worte sind unnötig und die brauchst du nicht.

2. Schreibe mindestens 5 Dinge auf für die dich deine Freunde schätzen und respektieren. Negative sachen sind tabu! Diese Dinge werden dir erstmal bewust machen was dich wirklich ausmacht und welchen Platz du in deiner Welt hast.

3. Besorge dir Motivierende glaubenssätze. Wenn du seit langem einen glaubenssatz hast, schau darauf ob dieser Satz dich jemals weiter gebracht hat. Es gibt grundsätzlich keine positiven oder negativen glaubenssätze die Sätze sind nur dafür da um dich in bestimmten Situationen zu Motivieren. Das heist wenn du ein glaubenssatz hast, dan schau unbedingt darauf ob es dich weiter gebracht hat oder dich jemals weiter bringen wird, wenn nicht dan schmeiss ihn weg es gibt keinen Grund dem weiter zu volgen und besorg dir einen neuen.

4. Wenn du etwas bestimmtes erreichen willst, dan stell dir vor das du es schon hast. Stell dir vor wie du dein Traum erreicht hast und stell dir vor wie es wäre in einem Traum wirklich zu leben. Denke jeden Tag so intensiv wie möglich daran wie du z.b. deinen Traumjob erreicht hast, die Liebe deines Lebens gefunden hast oder was auch immer dein Ziel ist. Stell dir vor wie du diese Dinge schon hast und wie du Leben würdest und mach es ganz wichtig so häufig wie nur möglich. Dein Unterbewustsein kann Fantasie und realität nicht unterscheiden. Sobald du dir vorstellst wie es wäre deine Ziele endlich erreicht zu haben und wie dich alle dafür bewundern wird dein Verstand und dein Unterbewustsein damit beginnen diese Dinge in die Realität um zu sätzen. Plötzlich fallen dir Ideen ein auf die du vorher nie gekommen wärst probier es wirklich aus.

5. Finde etwas was dir Spaß macht. Im ernst das ist ein irre Kritischer Punkt. Als ich damals zur Schule ging frustrieten mich die schlechten Noten und ich dachte ich kann garnichts. Irgendwann fand ich heraus das ich in bestimmten Dinge überdurchschnittlich gut war und es Motivierte mich auf einen Schlag. Ich hatte ungeheuer viel Spaß dabei diese Dinge zu tun und ich wurde mit der Zeit immer besser darin.

Vor allem und das ist ganz wichtig du darfst niemals aufhören an dir selber zu arbeiten und dich weiter zu entwickeln. Du wirst erst dan versagen, wenn du dich bewust dazu entscheidest. 

Kommentar von Inkonvertibel ,

DH

Antwort
von Iatros, 6

Es ist nie zu spät sein Leben in die Hand zu nehmen. Du bist in ein fremdes Land gekommen, hast Dich nahezu alleine durchgekämpft und das auch geschafft. Vor neuen Aufgaben, wie Deine Ausbildung, darf man auch ein wenig Angst haben. Ich finde es toll, dass Du die machst, um weiter zu kommen. Auch die Gedanken an die Familie und an Kinder sehe ich positiv - Du möchtest ihnen ein gutes Umfeld bieten usw. Lass es auf Dich zukommen. Es sind nicht die Tatsachen, die uns Angst machen sondern das, was unsere Gedanken daraus machen !

Ansonsten waren hier ja bereits gute Anregungen bei den anderen Antworten dabei.

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