Frage von daniel99nowak, 57

Schwere Entscheidung und ich brauche euren Rat!?

Hallo erstmal
Es ist so das ich seit letzten Jahr die Schule beendet hab ( Hauptschule ) und ich jetzt momentan minijober bin ... Ich bin 17 Jahre falls es zu antworten hilft... Ich habe mich eigendlich entschieden für 11 Monate zum Bund zu gehen da ich dieses Jahr keine Ausbildung bekommen hab... Ein Nachbar von mir ist Elektriker und er weiß das ich keine Ausbildung hab also kam er zu mir und sagte ich kann für dich beim Chef ein gutes Wort einlegen für eine Ausbildung ... Dies aber erst im nächsten Jahr etwa August ... Wenn ich jetzt aber 11 Monate gehen würde würde ich etwa am 01.11.017 wieder kommen und Ausbildung ginge wieder nicht da es wieder zu spät ist ... Ich weiß jetzt nicht ob ich weiterhin minijoben soll und dann die Ausbildung starten ( wenn es klappt, Risiko ist da ) oder ob ich für 11 Monate zum Bund gehen soll ?!
Ich danke euch für eure Antworten

Antwort
von Tenebrae0815, 3

Hallo,

hast du dich überhaupt schon beim Bund beworben? Denn wenn du wirklich zum 1.10 anfangen willst musst du echt zusehen, ob du es noch mit der Musterung und den Beratungsterminen schaffst. Wenn du schon  zu spät dran bist werden sie dich erst zum 1.10 einstellen.

Du kannst dich ja auch erst mal auf 6 Monate verpflichten und dich dann später wenn du schon in deiner Einheit bist, um eine Verlängerung bemühen. So hast du 6 Monate auf jeden Fall Zeit dich um deine Ausbildungsstelle zu kümmern.

Wie andere schon gesagt haben, würde ich mich auch bei dem Chef persönlich schnellstmöglich vorstellen. Das macht a.) einen besseren Eindruck, weil du zeigst, dass du an der Ausbildung wirklich interessiert bist und b.) ist es ja schön und gut das dein Kumpel nen gutes Wort für dich einlegt aber eine Garantie ist das auf keinen Fall. Was ist wenn der Kumpel dir sagt, dass es klappt und du dich drauf verlässt, der Chef in Wirklichkeit aber gesagt hat "wir schauen mal ob wir was haben" und damit eigentlich ne Ablehnung impliziert.

Mein Vorschlag wäre kümmere dich um beide Stellen. Die Bundeswehr zahlt auf jeden Fall besser als ein Minijob und wer weiß vielleicht gefällt es dir dort ja auch und du kannst die Laufbahn wechseln und eine Ausbildung dort anfangen.

LG Tenebrae

Antwort
von Joschi2591, 34

Das Beste wäre, Du gehst selber zum Chef des Nachbarn und unterhältst Dich mit ihm.

Vielleicht hat er sogar eine Lösung, an die Du im Moment gar nicht denkst.

"Ein gutes Wort einlegen" ist ja nett, aber überhaupt keine Garantie für gar nichts.

Antwort
von Jacques2013, 28

Ich habe zwar nicht viel mit dem Bund am Hut, allerdings glaube ich mich erinnern zu können, dass du dich für 9 Monate verpflichtest und nicht für 11. 
Vllt solltest du noch mal explizit beim Bund nachfragen, ob es da nicht eine Möglichkeit gibt. (Falls du das nicht schon getan hast.)

Kommentar von navynavy ,

allerdings glaube ich mich erinnern zu können, dass du dich für 9 Monate verpflichtest und nicht für 11

Nein. Im Freiwilligen Wehrdienst ist jede beliebige Monatszahl zwischen 6 und 23 möglich.

Kommentar von Jacques2013 ,

Dann ist das wohl noch besser. ;)

Antwort
von Leolele, 28

Lass dir erstmal versicher, ob du ne Ausbildung bekommen kannst, von dem Elektriker. Dann frag mal, ob du eventuell es so regeln kannst, dass du direkt nahc dem Bund ne reservierte Ausbildungsstelle da anfangen kannst ^^

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