Frage von iponchos, 117

Schwerbehindertenausweis und Steuerfreibetrag, wie errechnet sich das?

Hallo,

ich bin alleinerziehend und habe einen 5 jährigen Sohn. Ich war im September für 12 tage als Freelancer tätig. Dies war eine einmalige Sache. Dies war meine erste und letzte Tätigkeit in diesem Jahr. Ich beziehe seitdem weiterhin Leistungen vom Jobcenter.

Ich lese bei mir einen Steuerfreibetrag (Schwerbehindertenausweis 100%) in höhe von 1420€. Ich habe Brutto 4155,48€ bekommen. Mwst sind 663,48€. Wieviel muss ich also wirklich an das Finanzamt zurückzahlen? Wie errechnet sich das?

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Antwort
von PatrickLassan, 69

Mit den wenigen Informationen kann man das nicht sagen.

1. Der Freibetrag für Körperbehinderte wird bei der Einkommensteuer berücksichtigt, mit der Umsatzsteuer hat er nichts zu tun. 

2. Da du anscheinend Umsatszteuer in Rechnung gestellt hast, ist diese ans Finanzamt abzuführen.

3. Die Einkommensteuer errechnet sích aufgrund des zu versteuernden Einkommens. Arbeitslosengeld I ist dabei beim Progressionsvorbehalt zu berücksichtigen, Alg. II hingegen nicht.

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 63

Der Schwerbeschädigtenfreibetrag betrifft die Einkommensteuer.

Wenn Du in diesem Jahr ausser der einen Rechnung keine anderen Einnahmen aus der beruflichen Tätigkeit hattest, sondern nur ALG II, ist Einkommensteuer für Dich kein Thema udn der Freibetrag hat keine Auswirkung. So, oder so, Einkommensteuer 0,- Euro.

Die 663,48 Umsatzsteuer sind allerdings an das Finanzamt zu zahlen. Natürlich kannst Du die in Deinen Betriebsausgaben enthaltene Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen.

Wir kennen die Tätigkeit nicht, aber eventuell hattest Du fahrtkosten in Form von Fahrkarten (Vorsteuer enthalten), Druckerpapier, Toner usw. usw.

Antwort
von sk1987boy, 90

Steuern sind eine hoch komplexe und persönliche Angelegenheit. Diese Frage wird Ihnen hier wohl niemand einfach so verbindlich beantworten. 

Gehen Sie mit dieser Frage bitte entweder direkt zu Ihrem Finanzamt (die Mitarbeiter helfen durchaus) oder zu einem Steuerberater.

Antwort
von webya, 20

Das bezieht sich nur auf die Einkommenssteuer und nicht auf die Mehrwertsteuer.

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