Frage von klarakallenbach, 152

Schwehre bissverletzung, wie gehe ich vor?

Mein sohn wurde beim gassigehen mit unserem hund(kleiner mischling) von einem dogge/pitbull angefallen.er hat tiefe bisswunden am bein und unser hund wurde schwehr verletzt. Die tierarztrechnu t enorm. Mein sohn hatte während de beissattake versucht unseren hund hochzunehmen, was den anderen hund noch rasender mchte. Wird ihm dieses verhalten als schuld angerechnet? Wie gehe weiter vor, der andere hundebesitzer ist ausfindig gemacht, streitet aber die schuld ab.

Antwort
von xttenere, 34

Normalerweise ist der Tierarzt, welcher Deinen verletzten Hund behandelte, zur Meldung verpflichtet.

Dasselbe bezieht sich auf den Arzt, welcher Deinen Sohn behandelte.

Du erwähnst mit keinem Ton, das Die Sohn die Bisswunden am Bein behandeln liess,  äusserst fahrlässig gewesen wäre, falls dies nicht der Fall war... da Bisswunden äusserst gefährlich sind.

Mit den Attesten von den beiden Ärzten hättest Du eine Anzeige aufgeben können, und der fehlbare Hundehalter wäre zur Rechenschaft gezogen worden....egal ob Dein Sohn den kleinen Hund schützen wollte oder nicht.

Entschuldige bitte....aber die Geschichte kommt mir etwas komisch vor.

Antwort
von dwarf, 11

Gibt es Zeugen und wo ist der Vorfall passiert?

Wieso lässt Du Dein Kind mit dem Hund allein raus? Die Schuld, auch wenn Du mich jetzt dafür hasst, trägst Du. Dein Kind ist das Opfer und wie soll es so eine Situation richtig bewerkstelligen? Wäre die Situation vermeidbar gewesen? Es kann auch sein, dass Dein Kind vom eigenen Hund mit gebissen wurde? Wie alt ist Dein Sohn? Wieso sind seine Wunden am Bein und nicht an den Arme? Wurde er behandelt?NWeisst Du ob Beide Hunde geimpft sind? Habt Ihr eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. Das unbedingt melden.. Das Erlebte kann ein Trauma auslösen... Da musst Du was unternehmen. Was steht im Polizeibericht? 

Du kennst nur die Version Deines Kindes. 

Rechne mal mit dem Ordnungsamt, dem Jugendamt und wenn es böse kommt mit einer Strafanzeige... 

Antwort
von Atomwolf, 90

Nein, denn sollte es wirklich ein Kampfhundmischling sein, darf solch ein verhalten nicht eintretten. Allein schon das der Hund einen anderen Hund angegriffen hat mit solchen Verletzungen zeigt das mit dem Hund etwas nicht stimmt bzw es einen Grund haben muss. War der Hund ohne Leine unterwegs? gab es schonmal ähnliche Vorfälle mit dem Hund? oder hat er schon eine Anordnung? Unser Nachbar hatte selbst mal zwei Hunde (verschiedene Zeiten) welche mehrmals andere Hunde angegriffen haben und einer von dennen sogar mich. Was für ein Typ ist der Bseitzer? (also ich meine ist er seh alt oder jung, mein Nachbar war schon über 70 Jahre alt). Es kann sein das der Hund eingeschläfert werden muss oder er maulkorb und Leinenpflicht bekommt. Ob euch Schmerzensgeld zusteht musst du mit einem Anwalt besprechen.

Kommentar von klarakallenbach ,

Der andere hund war nicht angeleint unserer war an dr leine, wurde aber beim angriff aus dem halsband geschüttelt.

Der besitzer ging nach der attake einfach weg und beschimpfte meinen sohn mit “ pass doch auf du wi****ser.

Ich bi. Einfach ziemlich verzweifelt und geschockt das von dem anderen hundehlter  cht einmal eine entschuldigung kommt.

Kommentar von inicio ,

es sit egal ob es eine listenhundmischung ofer ein anderer hund war.

wenn ein hund der beisst, ist der hundehalter dafuer verantwortlich und haftbar.

wenn eine anzeige bei polizei oder ordnungsamt eingeht, werden auflagen fuer hund und hundehalter gepreuft.

Kommentar von Atomwolf ,

Der Halter wird mit Sicherheit Auflagen bekommen an die er sich halten muss. Also wenn er mit den Hund rausgeht Maulkorb und Leinenpflicht. Du solltest ihn auf jedenfall anzeigen, den wenn er weiter frei rumläuft kann es wieder zu so etwas kommen. Bring am besten deinem Sohn bei das er sich wenn sich Hunde streiten, er nicht dazwischen geht. Das kann wie man sieht sehr nach hinten los gehen. Die Tierarztkosten kannst du per Schadenersatzforderung vom Besitzer oder deren Versicherung zurück verlangen. :)

Antwort
von MarlenYoa, 73

Anzeigen und Verletzungen des Jungen vom Arzt festhalten lassen. Auch Hunde haben eine DNA und ein eigenes Zahnmuster. Zu beweisen ist es also.

Kommentar von klarakallenbach ,

Ob das dna nach drei tagen noch nachweisbar ist?

Kommentar von MarlenYoa ,

Nun nach drei Tagen ist es sehr unwahrscheinlich. Aber die Zähne, sofern die Wunde noch zu sehen ist. Außerdem ist es schnell ,,bewiesen", sofern der Hund oft Agressionen zeigt, werden auch die Behörden hellhörig

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 29

Hallo,

die rechtliche Sache, dass der gegnerische Hundehalter für alle entstandenen Schäden haftbar ist und sich verantworten muss, wurde ja schon erklärt.

Sohn und Hund tun mir sehr leid. Allerdings kann es gut sein, dass auch du von einem Schuldvorwurf nicht freizusprechen bist - und es kann sogar sein, dass sich das Jugendamt für die Angelegenheit interessieren wird.

Kinder dürfen genau aus dieser Gefahrenlage heraus überhaupt nicht alleine mit Hunden spazieren gehen - das sollte dir eigentlich schon dein eigenes Verantwortungsbewusstsein und der klare Menschenverstand sagen.

Du bringst dein Kind durch ein solches Verhalten in große Gefahr - wie du ja nun deutlich siehst. Und die Verletzungen deines Sohnes und deines Hundes musst du dir deshalb auch auf die eigene Fahne schreiben.

Kinder sind gar nicht in der Lage, bei einem solchen Angriff sicher und richtig zu reagieren - wie auch! Das schaffen kaum Erwachsene.

Meine Kinder durften mit unseren Hunden (Whippets) erst alleine laufen, als sie ca. 14/15 Jahre alt waren - unser jüngster Sohn (15) darf heute noch nicht mit unseren zwei großen Hunden (Podenco) alleine gehen. (Und unsere Hunde sind wirklich gut erzogen! - Aber die Gefahr durch andere Hunde ist mir einfach viel zu groß).

Alles Gute für Sohn und Hund und überdenke für die Zukunft bitte dein Verhalten.

Daniela

Kommentar von klarakallenbach ,

Mein sohn ist 15, ist es wirklich so das er nicht mit einem chiahuahuamix spatzierengehen darf? 

Kommentar von dsupper ,

Grundsätzlich schon - aber wie es sich dargestellt hat, ist er trotzdem scheinbar nicht in der Lage, situationsgerecht zu handeln.

Denn ansonsten hätte er gewusst, dass man auch in einer solchen Situation den kleinen Hund nicht hochnimmt, eben, um eigene Verletzungen - wie geschehen - zu vermeiden.

Natürlich ist das eine "natürliche" Reaktion, den Hund schützen zu wollen - aber die Eigengefährdung ist eben zu hoch und es hätte für dein Kind auch noch schlimmer ausgehen können.

Antwort
von emoschlumpf666, 77

wenn er es leugnet anzeigen. mein hund wurde letztens auch angegriffen tierarztrechnung hat die Haftpflichtversicherung der anderen hundes übernommen. unmöglich wenn man so etwas nicht zu gibt. jeder sollte eine Haftpflichtversicherung für den hund abschließen !

Antwort
von RasThavas, 52

Warum bitte schön sollte es deinem Sohn als Schild angerechnet werden, wen er deinen Hund schützen wollte??? Es wird dir doch auch nicht als Schild angerechnet, wenn du die Haustüre abschließt, um dich gegen Einbruch zu sichern!

Das hätte normalerweise eine SOFORTIGE Anzeige erfordert.

Sofort nach holen!

Was gibt es da abzustreiten? Die Sache ist eindeutig, Anzeige erstatten, Rechnung an den Hundebesitzer und notfalls Rechtsanwalt einschalten.

Kommentar von klarakallenbach ,

Natürlich haben wir es angezeigt aber ob das was nützt?

Ich hätte meine hund operieren lassen sollen, konnte aber die 500 euro(anzahlung auf etwa 2000euro) vorkasse erstmal nicht leisten.

Ich bin daraufhin zu einer anderen tierklinik gefahren, die ratenzahling akzeptieren, dort wurde aber nicht zur operation geraten und die wunden zugetackert. Jetzt liege ich hier neben meinem armen hund und habe angst   das das ni ht gut ausgeht und angst ob ich dem tierarzt vertrauen kAnn.eine wunde blutet immer noch und laufen kann er auch nicht mehr.

Kommentar von RasThavas ,

Die Anzeige nützt auf jeden Fall etwas! Anwalt lohnt in dem Fall auf jeden Fall! Hier werden 2 Rechtsgebiete verletzt: Öffentliches Recht (Strafrecht, bzw Tierschutzgesetz) und Zivilrecht (BGB, Schadensersatz)

Der Andere hat, wenn seine Schuld festgestellt wird, was wahrscheinlich ist, mit erheblichen Folgen zu rechnen. Anwalt lohnt sich bei dieser TA - Rechnung!

Alles Gute für dein Hundi!

Kommentar von Berni74 ,

Und wenn Du das Geld für den Anwalt nicht aufbringen kannst, hast Du möglicherweise Anspruch auf Prozesskostenhilfe.

Kommentar von klarakallenbach ,

Gott sei dank geht es meinem hund ganz gut, die antibiotika wird jetzt abgesetzt und beobachtet ob er fiber bekommt.die drei löcher sind ganz gut verheilt,er hat hoffentlich keine inneren verletzungen, so sieht es jetzt aus. Das einzige traurige ist dass sein nerven am beinmuskel  so zerrissen sind dass er ein bein nicht benutzen kann, die zeit wird zeigen ob das noch besser wird.er ist aber schon wieder ganz der alte.

Kommentar von Goodnight ,

Man darf den Hund nicht hoch nehmen, man hat alles zu tun, um nicht noch einen grösseren  Schaden zu provozieren.

Lernt man in jedem Hundekurs. Eigenverschulden kann durchaus angenommen werden. Hätte das Kind den Hund nicht hochgenommen wäre es auch nicht gebissen worden.

Wie die Situation zeigt wird weder Hund noch der " Beschützer" geschützt.

Eltern haben die Pflicht ihren Kindern beizubringen, sich niemals in einen Hundekampf einzumischen!

Kommentar von xttenere ,

komischerweise wird mit keinem Wort erwähnt, was mit dem Sohn ist, welcher ja anscheinend auch eine tiefe Bisswunde am Bein hat...der FS spricht immer nur vom Hund.............

Kommentar von klarakallenbach ,

Mein sohn, welcher 15 jahre alt ist, war natürlich auch im krankenhaus, mit dem krankenwagen und um ihn wurde sich natürlich sehr gut gekümmert, er ist ja auch krankenversichert.

Mehr sorgen habe ich mir natürlich um den hund gemacht, um sein leben, denn er ist ja nur ein “sac hgegenstand“ ohne lobby.AUSSausserdem   er ein kleiner hund. Ein chiahuahuamix.

Der andere hund war ohne leine und hat sich auf meinen hund gestürzt undhat ihn ohne vorwarnung gepackt, daraufhin hat mein sohn ihn hochgenommen, sonst wäre mein hund wRscheinlich tot.

Der andere hund, eine argentinische dogge übrigens, hat versucht u seren hund aus seinen armen zu reissen und ihndabeiins bein gebissen.

Die leute hierdie meinem sohn und mir die schuld zuweisen, bitte ich mir zu sagen wie man in einem solchen fall hätte handeln sollen, denn sie habe offensichtlich einschlägige erfahrung.

Kinder oder jugendliche dürfen also nicht mal mehr mit einem hund hinaus i  die böse welt gehen. Interessant, aber logisch. 

Kommentar von RasThavas ,

Ein kleiner Hinweis: Hunde (Tiere) sind KEIME "Sachgegestände ohne Lobby"!. Tiere sind vom Grundgesetz besonders geschützt, und sie sind nach BGB  KEINE Sachen, sie werden lediglich wie Sachen behandelt. das ist ein großer Unterschied!  Das betrifft vor allem nämlich Schadensersatz und sowas.

Die Einordnung verhindert, das Gesetze doppelt erlassen werden müssen.

"Wer eine fremde, bewegliche Sache beschädigt oder zerstört..."

muss nicht nochmal erlassen werden als

"Wer ein fremdes Tier verletzt oder tötet,...."


Das betrifft aber nur da Zivilrecht (BGB)

Tiere sind KEINE Sachen!



Eltern haben die Pflicht ihren Kindern beizubringen, sich niemals in einen Hundekampf einzumischen!



Sollen sie ihren Kinder bei bringen, dabei zuzuschauen, wie in Winzling von einem Hund von einem Riesenhund zerfleischt wird?

Nein, eine derartige Pflicht gibt es nicht!

Es gibt ja auch keine Pflicht, dabei zuzuschauen, wie eine alte Frau von einem Räuber zusammen geschlagen wird, und beraubt wird.  "Muss die Olle schon alleine mit dem Täter ausmachen!"

Ganz im Gegenteil!


Und um wieder auf beim Gesetz zu landen, und dem Vergleich zur "Sache": JEDER Mensch hat das Recht, seine Sache gegen rechtswidrige Wegnahme oder Zerstörung, notfalls mit Gewalt,. zu sichern.

Der obige Satz ist einfach nur STRUNZDUMM!

Kommentar von RasThavas ,

Falls noch nicht erfolgt: UNBEDINGT SOFORT machen:

Anzeige gegen den Hundehalter wegen Gefährlicher Körperverletzung an deinem Sohn, Sachbeschädigung, an deinem Hund, und Zivilklage über Anwalt für Schmerzensgeld (für deinen Sohn), und Schadensersatz für deinen Hund. Sprich Übernahme der Tierarztrechnung und eventuelle Folgekosten)

Kommentar von Goodnight ,

Strunzdumm  und unwissend ist hier  nur der Schreiberling dieses Kommentars.

Kommentar von dsupper ,

er ist ja auch krankenversichert.

Aber die Krankenversicherung kommt dafür grundsätzlich erst einmal nicht auf. Im Bericht für die Krankenkasse wird stehen, dass es sich um eine Bissverletzung handelt, damit wird diese sich die Behandlungskosten vom Halter des Verursachers wiederholen.

Antwort
von Goodnight, 37

 Solche Dinge sind immer schrecklich, das tut mir sehr leid für deinen Sohn.

Im Krankenhaus hat man doch sicher den Unfall bereits der Polizei gemeldet.

Du solltest Strafanzeige erstatten.

Einem Kind wird man wohl keinen Vorwurf machen, dass es den Hund hoch genommen hat.

Ein Nachbar von mir hat seinen Hund auch mal hoch genommen, er  bzw. seine Unfallversicherung ist auf seinen Arztkosten sitzen geblieben. Er musste sich Versicherungsleistungen reduzieren lassen.

Der Vorwurf  vom Polizeirichteramt war klar, man nimmt keinen Hund hoch wenn sich zwei Hunde nicht verstehen. Wird an jeder Hundeschule auch so gelehrt.

Auf dich können auch Konsequenzen zukommen. Dein Kind war eben mit der Situation überfordert. Fragt sich halt, wie sich der Unfall zugetragen hat und wie alt dein Kind ist und ob du ihm einen alleinigen Spaziergang mit dem Hund hättest erlauben dürfen.

Antwort
von precursor, 60

Zur Polizei gehen, dort alles erzählen und nachfragen was getan werden kann und welchen Rat sie dir geben können.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 41

ein hundebesitzer dessen hund biesst, ist immer haftbar. entweder bezahlt seine hundehaftpflicht - oder er selbst.

du solltest den hundehalter auf jeden fall auch anzeigen, wenn der uneinsichtig ist.

gute besserung fuer deinen sohn und den hund!

PS wie alt ist den sohn? das kann die einzige krux bei dieser sache sein, denn es gibt versicherungstechnisch eine altersbegrenzung. hunde duerfen nicht von kindern und jugendlichen ausgefuehrt werden, weil man ihnen nicht zutraut, das sie jederzeit auf ihren hund einwirken koennen.

lasst euch von einem anwalt beraten.  

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