Frage von Tinksansun, 68

Schwarze Gestalt in den Träumen?

In letzter Zeit habe ich sehr seltsame träume. Ich verstehe sie nicht und sie machen mir irgendwie Angst. Eigentlich bin ich ein sehr skeptischer Mensch und nehme sowas nicht ernst aber diese Träume bereiten mir ein gewisses Unbehagen. Daher würde ich gerne eure ehrliche Meinung dazu hören und was ihr denkt was sie bedeuten könnten. Vor einigen Wochen hatte ich den Traum das ich hinter einer Katze stand. Eigentlich liebe ich Katzen aber diese war paar Meter von mir entfernt. Wirkte als wollte sie das ich sie anfasse aber irgendwas sagte mir tu es nicht. Dann drehte sie sich um und schaute mich auf eine sehr bedrohliche Weise an. Im nächsten Moment war ich in meinem zimmer. Es war komisch es war als wäre ich oben an der Decke. Ich hatte eine komische Perspektive auf mein zimmer. Ich sah mich in meinem Bett liegen und konnte mich betrachten wie ich schlafe. Im nächsten Moment öffnete sich meine zimmertür und eine dunkle schwarze Gestalt trat ein und lief auf mich schlafende Person zu. Ich sah wie sie am mein Bett entlang ging und direkt vor meinem Bett stehen blieb und mich anstarrte... Es wirkte sehr unheimlich... Dann war es vorbei. Doch vor einigen Tagen wiederholte sich der Traum. Ich schaute wieder runter auf mich wie ich schlief und wieder kam die Gestalt an mein Bett aber diesmal lehnte sie sich über mein Gesicht und starrte mich so an. Ich hatte in diesem Moment das Gefühl als würde ich den atem spüren. Doch dann drehte sie sich von mir (die im Bett liegt) ab und starte direkt dorthin von wo ich aus auf mein Bett schauen könnte. Sie wendete sich ab und starrte mich nun direkt an. Keine Ahnung ob mir das so sehr angst machte aber ich bin dann aufgewacht.. Ich weiss das klingt total verrückt und viele denke sich auch die spinnt doch aber ich habe wirklich ein schlechtes Gefühl und habe Angst das sich irgendwann der Traum wiederholt und schlimmer wird. Beide Male bin ich total ängstlich aufgewacht und hatte ein sehr unangenehmes Gefühl.Was soll ich tun? Was sagt ihr dazu? Was kann das bedeuten? Ich würde mich über jede Meinung und Ratschläge freuen. Ich hoffe ihr könnt mir helfen und ja vielleicht haltet ihr das für überzogen und vollkommen übertrieben aber ich weiss sonst nicht was ich machen soll...

Antwort
von pingu72, 41

Ich würde es so deuten dass du dich sicher fühlst aber jemand in deinem Umfeld dich heimlich beobachtet oder dir etwas "Böses" will. Dass du dich selbst beobachtest ist auch oft ein Zeichen dass du mal genauer hinschauen sollst was bei dir oder in deinem Umfeld passiert, vielleicht hast du auch ein schlechtes Gewissen und Angst vor der Konsequenz. Sind aber nur Vermutungen!

Und vergiss bitte deine Angst dass der Traum sich wiederholt! Wenn du bevor du einschläfst daran denkst kann es erstrecht passieren, also lenke dich ab und denke an etwas Schönes!

Antwort
von nobytree2, 13

Hallo,

nachts räumt sich das Gehirn auf, sortiert die Eindrücke und Informationen aus den Vortagen, sortiert sie um, löscht sie etc., damit das Gehirn am nächsten Tag gut und aufgeräumt arbeiten kann. Nimmt die Wahrnehmung dabei nach innen teil, siehst Du dieses Abarbeiten als Traumbilder, häufig spielt auch die Phantasie mit, so dass sich eine bunte Geschichte ergibt.

Du hast schlicht die Informationen und Eindrücke bzgl. Katze, Zimmer, Person etc. sowie negative Empfindungen (Angst) verarbeitet.

Ich hatte eine komische Perspektive auf mein zimmer.

Normal bei Träumen.

dunkle schwarze Gestalt

Das passiert häufig Leuten, welche die Augen im Schlaf nicht ganz zu machen oder während des Traums wieder öffnen, insbesondere in der Schlafstarre (die Du nicht hattest). Schlussendlich projiziert Dein Gehirn eine sich Dir nähernde Person in das Traumbild, wobei das Traumbild für das äußere Dein Zimmer verwendet (entweder aus der Erinnerung oder weil Du die Augen geöffnet hast während des Schlafs, bei merkwürdiger Perspektive eher Erinnerung). Dieses Traumbild ist sehr häufig und bedeutet schlicht nichts. Ggf. eine Erinnerung aus der Kindheit, wo permanent irgendwelche Leute um Dich herumliefen (insbesondere die Eltern), während Du im Bettchen lagst.

Wiederholungsträume: Wenn Dich ein Traum beschäftigt, entsteht daraus wieder ein Eindruck, den Du dann wieder im Traum verarbeitest. Oder aber der Eindruck ist so intensiv, dass er in einem Traum nicht verarbeitet worden ist und daher mehrere Abarbeitungen = mehrere Träume braucht.

Antwort
von nowka20, 9

Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

Antwort
von lxnx229, 22

Manchmal sind Träume ja die späte Folge, eines traumatisierenden oder einschneidenden Ereignisses.

Vielleicht solltest du einfach ein wenig darüber nachdenken was das gewesen sein könnte, auch wenn du dich nicht daran erinnern kannst, kann es trotzdem etwas derartiges gewesen sein.

Wenn du ein Erlebnis gefunden hast, was für deine Träume verantwortlich sein könnte, denk einfach eine Weile darüber nach und versuche dich damit auseinander zu setzen.

Das kannst du einfach in Form von nachdenken tun, du kannst aber auch mit Freunden darüber reden oder ein Bild dazu malen.

Das ist jetzt natürlich nur eine Vermutung, aber ich habe schon oft von so etwas gehört.

MfG lxnx229

Antwort
von Mignon4, 29

Ein Traum ist ein Traum, nicht mehr und nicht weniger. Wissenschaftlich fundierte Traumdeutungen gibt es nicht. Dafür aber um so mehr Scharlatane, die dir vorgaukeln, dass sie Träume deuten könnten. Einige lassen sich für diesen Humbug sogar bezahlen und Verbraucher fallen auf diese Betrugsmasche herein! :-)

Vergiss den Traum ganz einfach. Man kann nicht immer alles erklären. Albträume kommen vor. Das ist völlig normal.

Kommentar von Finn2003 ,

Könnte das nicht durch irgendwelche Erlebnisse ausgelöst worden sein? Soweit ich weiß verarbeitet man im Traum doch die erlebten Dinge oder=?

Kommentar von Mignon4 ,

Ja, das kann sein. Wenn man sich gedanklich intensiv mit etwas beschäftigt, kann das zu die Realität verzerrten Träumen führen. Dennoch kann man nicht mit Sicherheit sagen, welches Ereignis zu dem Traum geführt hat. Träume sind meistens unwirklich und haben nichts mit der Realität zu tun. Denke ganz einfach nicht darüber nach. :-)

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