Die Frage war vor kurzem erst hier:
gutefrage.net/frage/warum-sind-afrikaner-schwarz
Hier ist es auch gut beschrieben:
Die dunkle Haut hat mehrere Schutzfunktionen, die einen evolutionären Vorteil bildeten. Zum einen schützt sie deutlich besser gegen die UV-Strahlung, so dass Hautkrebs nicht so häufig auftreten kann. Dieser Schutz wirkt sich aber zumeist erst im höheren Lebensalter aus. Wichtiger scheint der Faktor zu sein, dass Sonnenlicht im Körper Folsäure reduziert. Ein verminderter Folsäure-Spiegel im Blut führt aber zu Fehlentwicklungen der Kinder im Mutterleib, so dass bei Menschen mit dunkler Haut in Breiten mit starker Sonneneinstrahlung die Missbildungsrate von Embryos auf Grund von Folsäuremangel geringer ist. Menschen mit dunkler Haut leben deshalb nicht nur in Afrika, sondern auf allen Kontinenten in den Breitengraden, in denen die Sonneneinstrahlung besonders hoch ist.
Als die Menschheit sich dann auch in weiter nördlich und in Südamerika auch in südlicher gelegene Gebiete ausbreitete, verkehrte sich diese Schutzfunktion ins Gegenteil. Die Sonneneinstrahlung war dort nicht mehr so stark, dass die Folsäure zerstört werden konnte. Gleichzeitig konnten Menschen mit dunkler Haut aber auch nicht mehr genügend Vitamin D produzieren, welches wichtig ist für das Knochenwachstum und die Nervenfunktionen. Man nimmt an, dass es deshalb nach und nach zu einer Aufhellung der Haut kam, so dass wieder genügend Sonnenlicht die Bildung des Vitamin D anregte.
Das ist allerdings nur eine Theorie, weshalb es dunkle und helle Haut gibt, die für mich aber die stimmigste zu sein scheint.
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