schwanger und vorstellungsgespräch....schwangerschaft direkt angeben?
Hallo!
Ich habe mitte Juli ein vorstellungsgespräch und bin in der 7. Woche schwanger. Jetzt überlege ich, ob es nicht besser wäre, die schwangerschaft zu verheimlichen bis ich den Job habe......oder ist es besser schon beim vorstellungsgespräch auszupacken? was meint ihr? die nehmen mir doch dann sicher nicht mehr oder?
LG
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Suchst du Arbeit oder jemanden, der dir die Schwangerschaft finanziert?
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Einige haben es schon erkannt: sagst du die Wahrheit, bekommst du die Stelle nicht. @WetWillys Kommentar: "Tolle Einstellung! Hauptsache, die eigenen Interessen werden gewahrt!" Genau, WetWilly, der Arbeitnehmer sagt sich auch, dass hauptsächlich die eigenen Interessen (nämlich seine) gewahrt werden! Hier ist der Arbeitgeber genauso unfair wie leidergeil, wenn sie nicht die Wahrheit sagt..
Wenn du die Wahrheit sagst, wozu du rechtlich nicht verpflichtet bist, gehörst du zu den vielen alleinerziehenden Müttern, die mit Arbeitslosengeld auskommen müssen. Und ihrem Kind wahrscheinlich kein geregeltes Leben vorleben können.
Sagst du nicht die Wahrheit, stehen die Chancen, dass du die Stelle bekommst, sehr viel höher. Schreib hier, was du willst, aber mach letzenendes das, wonach dir wirklich ist! Das Volk weiß es schon lange: "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin". und "Der Ehrliche ist der Dumme"
@suki11: Ich kann dich vollkommen verstehen. Aber da ist dann auch die andere Seite, die ich ebenfalls verstehen kann. Die bereits Schwangere oder später Schwangere schenkt dem Staat einen späteren Steuer-und Rentenzahler, der somit später auch für deine Rente sorgt, mit anderen zusammen.
Je mehr Zugeständnisse man schwangeren Frauen auf dem Arbeitsmarkt macht, desto heftiger kommen diese Zugeständnisse als Bumerang auf die Frauen zurück.
Babys sollten unbedingt gewünscht und in die Welt gesetzt werden. Doch wenn Schwangere sich bewusst bei Kleinstbetrieben bewerben, was sie aus meiner Erfahrung größtenteils nicht machen, ist das nicht in Ordnung, da stimme ich dir vollkommen zu. Andererseits denke ich wieder an die schwangere Frau, die arbeiten will , denn es gibt genug, die gar nicht arbeiten wollen. Ich glaube, in diesem Fall (schwangere Frau - Kleinstbetrieb) beißt sich die Katze in den Schwanz. Da gibt es keine ausgewogene Lösung.
Man sollte immer bedenken, dass wir jetzt Kinder brauchen, und zwar Kinder, denen ein Leben vorgelebt wird, das aus regelmäßigem frühen Aufstehen, Geldverdienen, Arbeit, Lernen sowie auch Urlaub besteht. Wenn wir diesen Spagat allein den Müttern überlassen und sie zusätzlich noch verteufeln, weil sie in ihrer Not bei einem Bewerbungsgespräch nicht die Wahrheit gesagt haben, müssen wir uns nicht wundern, dass wir uns selbst dezimieren.
Möchte zum Schluss nochmal auf den Bumerang hinweisen: Machen wir also den Frauen besser keine Zugeständnisse, da sie ja letztlich einen kontraproduktiven Effekt für die Frauen bedeuten. Dann haben sie es halt noch etwas schwerer. Aber was macht das schon? Das sind halt Kollateralschäden, und die haben die Frauen ja schon immer getragen...
Ich weiß zwar keine gerechte Lösung, aber man sollte wenigstens mal über die Probleme schwangerer Frauen nachdenken. Hier wird uns nämlich ein soilcher Fall geschildert, und es gibt noch mehr davon.
Liebe Grüße, und hör auf deinen Bauch! ;-)
Kommentar von bienemaus63bienemaus63 20.06.2012das ist ein sehr guter Kommentar. DH
Kommentar von SeligSelig 21.06.2012Ja, ahoi, schreibt immer tolle Kommentare. Ich kann dir, liebe bienem. nur zustimmen. Man kann stolz sein, solche Freunde zu haben wie dich, liebe bienem. und dich liebe ahoi. LG. Selig
Kommentar von ahoi1ahoi1 21.06.2012;- ) Ihr seid so süß!
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Wenn Du den Job nicht haben willst, erzähle, dass Du schwanger bist.
Wenn Du arbeiten willst, sage es lieber nicht.
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hey (:
das glaube ich auch. Also wenn du den Job willst, dann würde ich an deiner Stelle schweigen oder lügen. Du bist nämlich nicht verpflichtet dem Arbeitgeber von deiner Schwangerschaft zu erzählen bzw. ihm ist es nicht erlaubt sich danach zu erkunden.
lg
Kommentar von Findelkind98Findelkind98 20.06.2012Das glaube ich nun mal gar nicht.
Kommentar von WetWillyWetWilly 20.06.2012Tolle Einstellung! Hauptsache, die eigenen Interessen werden gewahrt!
Kommentar von Apfelkuchen0815Apfelkuchen0815 20.06.2012ich habe nicht gesagt was ich tuen würde, sondern nur dass wenn sie den Job will, nur die schweigen oder lügen kann, denn wenn dem Arbeitgeber bewusst ist, dass sie schwanger ist, wird er sie garantiert nicht einstellen.
Kommentar von TankredisTankredis 20.06.2012Nein, aber du hast gesagt, ich zitiere: "..dann würde ICH an deiner Stelle schweigen..." Ergo, man kann daraus schließen, dass du eine Schwangerschaft bei einem Vorstellungsgespräch verschweigen würdest. Hm...würdest du sowas als AG wollen? Jemanden einstellen, der dann in Mutterschutz geht, ohne dass du weißt, ob derjenige wiederkommt? Trotzdem musst du die Stelle freihalten und zahlen? Wohl kaum, oder?
Kommentar von Apfelkuchen0815Apfelkuchen0815 20.06.2012xD du hast recht, da hab ich mich wohl ein bisschen verrannt. Nur würde ich, wenn ich schwanger wäre mich erst gar nicht bewerben, denn ich glaube kaum, dass ein AG eine schwangere einstellen würde.
Kommentar von evamaria123evamaria123 20.06.2012WetWilly: Warum meint sie denn, lügen zu müssen? Weil auch der Arbeitgeber sagt "Hauptsache, die eigenen Interessen werden gewahrt!°" und stellt sie nicht ein!
Kommentar von ahoi1ahoi1 20.06.2012Ja, tolle Einstellung, Hauptsache, die eigenen Interessen werden gewahrt. Vom Arbeitgeber, der die Schwangere nicht aufnimmt oder von der Schwangeren, die die Arbeitsstelle will?
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Fair wäre es auf jeden Fall die Schwangerschaft anzugeben! Du würdest es als Arbeitgeber doch auch vorziehen, dass man offen zu dir ist. Und mal ehrlich...irgendwann wird es der AG sowieso mitbekommen, dass du schwanger bist und sich denken können, dass du die Schwangerschaft beim Vorstellungsgespräch verheimlicht hat. Dein Arbeitsklima wird dadurch nicht besser, das kann ich dir versprechen.
Sei lieber ehrlich! Denn Ehrlichkeit wird geschätzt! Und wenn sie dich einstellen, dann wollen sie dich trotz Schwangerschaft, wenn nicht, war es eh nicht die richtige Stelle!
Kommentar von leidergeil5555 20.06.2012da hast du recht....ich hatte nur angst das ich die stelle dann dadurch nicht bekomme....aber das wäre nicht der richtige weg. ich spiele mit offenen karten, das wird das beste sein.
Kommentar von TankredisTankredis 20.06.2012Ja, aber mal ehrlich...du als AG würdest es doch auch nicht wollen, dass dich jemand deswegen anlügt oder? Und er muss ja die Stelle dann freihalten und weiterzahlen...obwohl er nicht weiß, ob du überhaupt nochmal wiederkommst. Das ist doch doof und unfair.
Mit offenen Karten spielen ist in so einem Fall wirklich die beste Lösung und es zeigt einem Arbeitgeber auch, dass du, trotz Schwangerschaft, nicht aufgibst, sondern dich weiterbewirbst auf der Suche nach einem Job.
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Du brauchst es nicht sagen und wenn er dich fragt darfst du lügen! Da du wegen der schwangerschaft nicht benachteiligt werden darfst.
http://www.recht-gehabt.de/ratgeber/meine-rechte-als-arbeitnehmer/recht-zur-lueg...
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Du musst garnicht über die SS sagen. Allerdigns ist die Frage wie das Verhältniss zum Ag ist sobald du aus der Elternzeit kommst.
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Du hast so in etwa die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wenn du ehrlich die Schwangerschaft angibst, wirst du die Stelle (höchstwahrscheinlich) nicht bekommen. Gibst du sie aber nicht an, kann dein zukünftiger Chef sich veräppelt fühlen, und dann ist die Frage, ob du noch in Zukunft gut mit ihm zusammenarbeiten kannst.
Ausweg: du machst das Vorstellungsgespräch, verschweigst die Schwangerschaft weil du dann erst im 7. Monat bist (da muss man es nicht merken, auch bis zur 11. o. 12 Woche kannst du kleine Blutungen haben) und unterschreibst schnell den Vertag. Und DANN erst fällt dir auf, dass du schwanger bist und gehst zum Chef, um ihm das zu erzählen, und zwar, zerknirscht, weil du das nicht früher merken KONNTEST. Kommt drauf an, wie immens wichtig für dich die Arbeit ist. Für den zukünftigen Chef wäre es natürlich keine große Freude.
Oder du brichst die Schwangerschaft ab. Wünsche dir alles Gute!
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Schwierig... wenn du es sagst, werden sie dich 100%ig nicht nehmen. Aber hättest du jetzt eine Festanstellung, müsstest du den Arbeitgeber auch unverzüglich in Kenntnis setzen. Ein Teufelskreis! Sie werden auch nicht erfreut sein, wenn sie dich nehmen und du es ihnen dann nach ein paar Tagen Arbeiten sagst. Du bist dann noch in der Probezeit und sie werden vermutlich einen Grund finden, dich dann innerhalb der Probezeit zu kündigen. Also kannst du es vermutlich nur falsch machen... wenn der Vater dich unterstützen kann, dann wäre es wohl am besten, dich nach der Geburt wieder zu bewerben.
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Antwort von Junischauer 20.06.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Dem Arbeitgeber geht es eigentlich nichts an, ob du Schwanger bist oder nicht, schließlich ist das deine private Sache. Wenn jedoch eine Probezeit am Anfang ansteht, wird es früher oder später auffallen und der Arbeitgeber kann dich ohne Grund feuern. Von daher ist es nicht zwingend, aber um deine eigene Position festzustellen würde ich es evtl. erwähnen. Nicht dass du den Job bekommst und in der Probezeit gefeuert wirst und dann ganz ohne Job dastehst und deine Zeit verschwendet hast.
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Also ich kenne die Rechtslage nicht und bin auch keiner Experte, aber:
Sich bekanntermaßen schwanger einstellen lassen und erstmal in Mutterschutz gehen, wird mit Sicherheit nicht gehen.
Hier steht mehr: http://eltern.t-online.de/schwangerschaft-probezeit-kuendigungsschutz-fuer-schwa...
Kommentar von evamaria123evamaria123 20.06.2012Und wie das geht.
Kommentar von suki11suki11 20.06.2012Wäre das nicht ein ziemlich mieser Trick?
Kommentar von suki11suki11 20.06.2012Aber du hast Recht. Das geht tatsächlich. Nicht zu fassen. http://www.sueddeutsche.de/karriere/bewerbung-trotz-schwangerschaft-wann-man-im-...
Ein AG sucht dringen nen neuen Mitarbeiter, weil er welche braucht und die geht dann gleich 14 Monate in Mutterschutz ...
Und dann wundert man sich, dass Frauen angeblich im Beruf benachteiligt werden ... Ich würde da auch keine Frauen mehr einstellen oder die Kosten den andern Weibern vom Lohn abziehen ... ^^
Kommentar von evamaria123evamaria123 20.06.2012Dann werden wir uns auch nicht mehr fragen müssen, warum deutsche Frauen keine Kinder mehr bekommen wollen.
Weiß nicht, wie alt du bist, aber finde mal eine Frau, wenn du selbst eine Familie gründen möchtest, mit Kindern, die das alles mitmacht, die ganzen Nachteile, wenn sie ein Kind bekommt. Ihr seid doch alle Gutmenschen und gleichzeitig Trittbrettfahrer - hofft, irgendein Mädchen wird schon auch Kinder wollen, und die Konsequenzen daraus trägt alein sie.
Nach 3 Jahren, wenn ihr keine Lust mehr habt zur (Ehe- )Beziehung, seid ihr fein raus, aber die Mutter eurer Kinder hat dann einfach mal Pech gehabt, wenn sie nach dem Kinderkriegen keine Arbeit findet!t
Generationenvertrag? Pustekuchen!
Kommentar von suki11suki11 20.06.2012Also dass man als Frau schwanger werden kann, dann unkündbar ist und in Mutterschutz geht finde ich völlig in Ordnung. Auch in der Probezeit, klar.
Aber dass man selbst Kleinstbetriebe auf diese Weise bewusst hereinlegen kann ist nicht in Ordnung. Da sollte dann der Staat großzügigst einspringen müssen. Wenn man doch weiß dass man schwanger ist, tritt man keine neue Arbeitsstelle an.
Kommentar von suki11suki11 20.06.2012Das ist auch nicht zum Nutzen der Frauen. Weil ein Chef, der ein mal so reingelegt wurde, wird sich drei mal überlegen, wen er das nächste mal einstellt.
Und wenn es nur darum geht die Firma und die anderen Angestellten zu schützen.
Kommentar von ahoi1ahoi1 20.06.2012Die jungen "unschwangeren und auch nicht bald schwangeren Frauen" sind schon bestraft genug, das kann ich dir versichern.
Es wird immer auch die Frage gestellt, wie es denn mit der Familienplanung aussieht. Und wer sich da als junge Frau, ohne rot zu werden, nicht herauslügt, kann den Job vergessen. Aber die wirklich wichtigen Stellen werden oft von Frauen besetzt, von denen man nicht glaubt, dass sie ihren tollen Job mal eben so an den Nagel hängen. Baby ja, aber Babypause so kurz wie möglich. Mit dir kann man gut diskutieren, keine Beleidigungen, sondern gute Auseinandersetzungen.Liebe Grüße, ahoi1
Kommentar von wiralle2010wiralle2010 21.06.2012Also, wenn meine Chefs nach meiner Familienplanung gefragt hätten, würde ich sicherlich nicht "in Lohn und Brot" stehen :oD
Ich bekomme grad mein 7. Kind (das 4. bei diesem Arbeitgeber, bei dem ich also 12 Jahre bin) und man fiel quasi aus allen Wolken...
Bin keine Karrierefrau, aber Alleinverdiener, deshalb beläuft sich meine Mama-Pause auch immer auf die normalen Mutterschutzwochen, denn Elternzeit kann ich mir nicht leisten. Mein Mann hat aktuell einen 400 EUR, der gegengleich zu meinen Arbeitszeiten passt.
Fazit: in der Familienplanung steckt man als Chef eh nicht drin... kann aber anscheinend "nicht vorsichtig genug" sein. Fairness sollte auf beiden Seiten herrschen. Das wird natürlich schwer, wenn einer von beiden es "faustdick hintern Ohren" hat. Andere baden das dann leider meist aus.
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Das ist arglistige Täuschung und Grund für eine fristlose Kündigung. Andererseits würde ich niemanden einstellen, der in der 7. Woche schwanger ist. Dumme Situation
Kommentar von RunnawayRunnaway 20.06.2012in der 7. woche muss man es noch nicht unbedingt gemerkt haben.
Kommentar von evamaria123evamaria123 20.06.2012Ganz genau!
Kommentar von TankredisTankredis 20.06.2012Müssen nicht, aber nur ein falsches Wort, ein Versprecher, zu einer Kollegin oder in einer Email...dann ist das Arbeitsklima dahin!
Kommentar von kuttenkiarakuttenkiara 20.06.2012Es ist keine arglistige Täuschung, eine Frage, ob jemand schwanger ist, gehört zu den unzulässigen Fragen und muss nicht beantwortet werden
Kommentar von WetWillyWetWilly 20.06.2012Nein, das ist (leider) keine arglistige Täuschung. Strafbar wäre das nicht.
Kommentar von suki11suki11 20.06.2012 -
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Hallo,
erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Hoffe, du freust dich schon auf dein Baby :-)
So, nun zu deiner Frage: Auch wenn sich jetzt ein paar Wichtigtuer und Moralapostel, die immer auf Gutmensch machen, aufregen: geh zum Vorstellungsgespräch!! Und erzähle erstmal nix von der Schangerschaft. Ist ja sowieso noch nichtmal sicher, ob du den Job bekommst, aber versau dir die Chance auf den Job noch nicht gleich. Wenn du die Stelle hast, dann haste es ebe erst im 3. oder 4. Monat gemerkt, dass du schwanger bist. In der Probezeit dürfen die dich eh nicht kündigen - Mutterschutz.
Es ist immer besser, einen Job zu haben, und später gut für das Kind zu sorgen. Lass dich nicht von manchen hier runterziehen. Klar, ist zwar bissl unfair, wenn du es verschweigst, aber meine Güte, der "kleine Mann" wird heutzutage sowieso nur geschröpft und ausgebeutet, vorwiegend von Arbeitgebern (auch wenn ich hier nicht alle in einen Topf werfen will). Heutzutage sollte man an sich denken und an die Zukunft.
Wünsche dir und dem Baby alles Gute!
Kommentar von ahoi1ahoi1 21.06.2012Das ist der beste Rat mit der besten Begründung, die ich hier gelesen habe:
"Es ist immer besser, einen Job zu haben, und später gut für das Kind zu sorgen."
Kommentar von DonatellaVenusDonatellaVenus 21.06.2012Dankeschön ^^
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Also soweit ich weiß, musst du den künftigen Arbeitgeber nicht über eine Schwangerschaft informieren. Dieser darf auch nicht danach fragen. Zwar wäre es besser die Wahrheit zu sagen, doch leider kann das eine Nichteinstellung zur Folge haben. Nach wie vor gibt es viele Arbeitgeber, welche in Gedanken eine junge Mutter vor sich sehen, welche häufig des Kindes wegen fehlt und somit unproduktiv ist.
Natürlich sind das Vorurteile an denen die Gesellschaft noch arbeiten muss. Es gibt genügend Mütter, welche trotz Kind diese Fehlzeiten gering halten wollen. Sie tragen Verantwortung für ihre Familie und wollen deren Zukunft - besonders auch in finanzieller Hinsicht - garantiert nicht gefährden. Es wäre auch verkehrt, junge Mütter für in aller Regel (unfreiwilliger) Fehlzeiten zu bestrafen, denn sie sind ja nicht Schuld am Dilemma.
Übrigens bist du ja erst in der 7. Woche schwanger und im Juli höchstens in der 12. Woche. Da wird wohl niemand gleich davon ausgehen, dass du nach der Einstellung sofort in Mutterschutz gehst.
Also wie der Arbeitgeber entscheiden wird - Einstellung oder nicht - kann niemand vorhersagen, aber selbst wenn dieser vor vollendete Tatsachen gestellt wird, kann es sein, dass er sich trotzdem für dich entscheidet.
Was die Größe des künftigen Betriebes angeht, also ob sich da Fehlzeiten für den Arbeitgeber existenzgefährdent auswirken würden, so denke ich, dass du das berücksichtigt hast. Geht der Chef "baden", gehen es auch die Angestellten, und das will du ja nicht.
Ansonsten ist eine Schwangerschaft dein Recht und deine Privatsache, über deren Offenlegung letztendlich du selbst entscheidest.
Für den Fall dass ich mich geirrt oder etwas vergessen haben sollte, bitte ich um sachliche Reaktionen.
LG
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Wenn Du danach gefragt wirst, musst Du schon wahrheitsgemäß antworten.
Es gibt nämlich auch Tätigkeiten, die dürfen Schwangere nicht ausüben.
Kommentar von Junischauer 20.06.2012Stimmt so nicht. Dem Arbeitsgeber hat das nicht anzugehen ob du Schwanger bist oder nicht.
Kommentar von Findelkind98Findelkind98 20.06.2012Du hast keine Ahnung.
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Du MUSST es nicht angeben.
Natürlich würde jeder "schlaue" Arbeitgeber keine Schwangere einstellen, denn die würde sich ggf auf seine Kosten "durchschnorren" (sprich: Mutterschutz + ggf Elternzeit).
Aber Du kannst genauso gut später sagen, dass Du es zu dem Zeitpunkt noch nicht wusstest. Aber die Zeit läuft natürlich weiter...
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Da der AG beim Vorstellungsgespräch nicht nach einer Schwangerschaft fragen darf, darfst du das getrost verschweigen. Nichtsdestotrotz finde ich persönlich es unfair.
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es besteht womöglich keine pflicht es zu melden
Kommentar von suki11suki11 20.06.2012Na aber sich schwanger anstellen lassen und dann erstmal in Mutterschutz gehen, wird bestimmt nicht gehen. ;-)
Kommentar von TankredisTankredis 20.06.2012Zumindest ist es
- unfair dem Arbeitgeber gegenüber, weil er die Stelle frei halten muss
- wirklich fies, weil der Arbeitgeber für jemanden zahlen muss, den er eigentlich gar nicht beschäftigt und von dem er nicht weiß, ob derjenige jemals als Arbeitskraft wiederkommt
- anderen Mitbewerbern gegenüber unfair
Lieber mit offenen Karten spielen!
Kommentar von Junischauer 20.06.2012Aber weil man Schwanger ist benachteiligt zu werden ist fair?
Kommentar von evamaria123evamaria123 20.06.2012Siehste, da kriegste hier keine Antwort drauf!!!!
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Nein nicht angeben wenn Du den Job haben willst!
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Antwort von Lilymaus2502 11.07.2012
Meine Güte was man hier zum Teil zu lesen bekommt, grausam! Denkt an den armen Arbeitgeber usw... grausam....denkt an die Frau auch mal einer?
Ich habe ein Kind, lebe von Hartz 4 weil ich in der ersten Schwangerschaft genauso dachte...So nun ist bald die Elternzeit rum und ich bemühe mich um einen Job, weil ich weg vom Amt will, nicht abhängig sondern selbst mein eigenes Geld verdienen möchte. Dies kann ich auch jetzt erst weil wir ewig keinen Kindergartenplatz bekommen hatten und ich 3 Jobs hab sausen lassen müssen...
Nun ist mein Traumjob zum greifen nahe und zwei Tage vor dem Vorstellungsgespräch sagt mir mein Arzt: Herzlichen Glückwunsch sie sind Schwanger.
und nun? wieder hartz ? wieder 100 bewerbungen, 100 ablehnungen weil ich schwanger bin? Ich kann genauso arbeiten wie jede andere Frau auch, klar ich darf nicht alles machen (und auf so einen job würde ich mich auch nie bewerben, ich schaden nur mir und meinem baby) aber ich kann die nächsten 7 Monate genauso gut arbeiten wie jeder andere auch.
Und noch was an alle sehr gescheiten:
1) Man muss nicht angeben das man schwanger ist und darf nicht danach gefragt werden (nur in ausnahmesituation wenn bei annahme diesen Jobs die Mutter bzw das Kind gefährdet sind)
2) Der Mutterschutz beginnt 6 wochen vor und endet 8 wochen nach Geburt, dieser wird anteilig vom AG bezahlt, 13 Euro am Tag übernimmt die Kasse. Danach greift das Elterngeld.
3) Der Platz muss frei gehalten werden, aber man gibt vorher an ob man 1,2 oder 3 Jahre in Elternzeit geht, in dieser Zeit kann der AG jemand befristet einstellen. Danach geht man normal wieder arbeiten. Denn auch die "böse" schwangere darf den Arbeitsvertrag und ihre Pflichten nicht einfach lösen, sie hat vor antritt der Elternzeit, in der Elternzeit oder bei wiederantritt zu kündigen.
Es gibt überall schwarze Schafe, dennoch ist es einfach so, das man nicht nach sexualität, schwangerschaft, hautfarbe, geschlecht beurteilt werden darf, aufgrund des diskriminierungsschutzgesetzes, leider kann man nur bei zwei von 4 punkten es verleugnen.
Schönen Abend noch!
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Hallo , Du solltest es auf jeden fall sage den irgendwann kommt es eh raus und dann können sie dich immer noch feuern weil du in das verschwiegen hast , dann bleib lieber ehrlich und sag ihnen das du schwanger bist viel glück lg :)
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Würde es sagen, am Ende wirst du dein Arbeitgeber damit nur sauer machen, am Ende wird er dich sowieso los und wenn es mit rausmobben ist---und bei der Probezeit wird man es sicher dann eh merken was dann evt ein Kündigungsgrund sein könnte.
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Also ich meine : wenn man einem arbeitgeber schon von anfang an anlügt ist es schonmal ein schlechtes Arbeitsverhältnis von Anfang an-.-.Wie alt bist du das du dir nichtmal über sowas nachenkst.....
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Antwort von sugarangel 20.06.2012
Ich würde es vorher schon sagen, irgendwann wissen die es sowieso wenn sie dich dann Fragen, wenn du den Job hast: Und seid wann sind sie schon schwanger? Ja, im blablabla Monat. WIE BITTE? WIESO HABEN SIE DAS NICHT SCHON BEI IHRER VORSTELLUNG ERWÄHNT???
Besser vorher erwähnen! Viel Glück auf ein Leben mit deiner neuen Familie :-*
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Kommt drauf an. Ich würde mich in dieser Situation gar nicht mehr vorstellen.
Sieh´ auch mal die Gegenseite: Du stellst jemanden ein, nicht aus Spaß, sondern weil Du eine Arbeitskraft suchst. Dann stellst Du jemanden ein und dann heisst es direkt: "Sorry, ich bin schwanger, ich komme dann die nächsten 3,5 Jahre nicht...".
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Antwort von Tesaa17 20.06.2012
ich würde es machen. man kann nicht schwangerschaft als grund einer ablehnung nehmen, glaub ich zumindest. sag es lieber gleich.
Kommentar von Junischauer 20.06.2012Die müssen ja garkeinen Grund für die Ablehnung angeben, aber ich denke das wird der Grund sein.
ich suche arbeit! ich habe mich dort schon beworben, als ich von der schwangerschaft noch garnichts wusste.
Schämst du dich wegen der Schwangerschaft? es gibt keinen Grund eine Schwangerschaft zu verheimlichen, außer finanzielle Vorteile durch eine sozial versicherungspflichtige Arbeit. Auch bei Schwangerschaft hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, zu kündigen, das ist gesetzlich geregelt.
natürlich schäme ich mich nicht für meine schwangerschaft. aber deswegen joblos bleiben wollte ich auch nicht. auf der anderen seite würde ich das als chef ja auch wissen wollen....von daher werde ich mit offenen karten spielen und hoffen...
Danke für die Einsicht
Dann wäre ein faire Reaktion Deinerseits: "Ich freue mich über Ihr Interesse. Ich muss Ihnen allerdings mitteilen, dass ich derzeit in der 7. Woche schwanger bin. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dennoch eine Einstellung in Betracht zögen oder nach Ende meines Mutterschutzes am ... noch einmal auf mich zurückkommen würden."