Frage von Unbekannte007, 201

Schwanger und gekündigt, geht das ?

Hallo, Ich habe da mal eine Frage und zwar bin ich schwanger, in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und aus der Probezeit raus. Mein Chef hat mich gestern gekündigt, mit der Begründung ich würde nicht ins Team passen. Ihm fällt das nach 7 Monaten auf ? Ich hab gestern (5.10.) die Kündigung bekommen und werde "Fristgerecht" zum 31.10 oder zum nächst möglichen Termin aus dem Unternehmen ausscheiden. Zumal auf der Kündigung nicht meine richtige Adresse steht und auch kein Grund in der schriftlichen Kündigung vorhanden ist. Ich habe ihm am 15.9. gesagt das ich schwanger und ihm am 4.10 die Beschreinigung gegeben. Er meinte auch im Gespräch zu mir das er es drauf ankommen lässt, das es vor dem Gericht landen wird. Soweit ich weiß, ist das alles ni ht rechtlich, was er als Filialleitung auch wissen sollte.

Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll, dort arbeiten will ich auf keinen Fall mehr. Was kann ich tun außer zu einem Anwalt zu gehen ?

Antwort
von GoodFella2306, 73

Die Situation ist schon so weit fortgeschritten, dass Dir nichts anderes übrig bleibt als einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Dieses Verhalten ist grob ungesetzlich und es verstößt damit wissentlich gegen Gesetze, das erkennt man schon an seiner Aussage dass er es drauf ankommen lässt.

Ich würde mich an deiner Stelle auch keine weiteren Diskussionen Vereinbarungen oder sonstige Unterhaltungen zu dem Thema einlassen, weil wir das alles zum Nachteil ausgelegt werden könnte.

Habt ihr einen Betriebsrat? Dann würde ich denen sofort darüber in Kenntnis setzen.

Antwort
von Interesierter, 33

Zunächst mal herzlichen Glückwunsch und alles Gute für euch beide.

Du hast letztilch nur zwei Möglichkeiten. Entweder du gehst gegen die Kündigung vor oder du lässt es bleiben.

Ich würde dir in jedem Fall raten, gegen die Kündigung vorzugehen. Das musst du aber innerhalb von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung machen.

Wenn du gegen die Kündigung klagst, wird er verlieren. Das heisst, er kriegt dich nur gegen Zahlung einer Abfindung raus. Diese würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall mitnehmen.

Du selbst solltest dir darüber klar werden, was du für dich selbst willst. Gibst du diesen Job jetzt auf, wirst du in der Schwangerschaft kaum einen neuen bekommen. Dann kommt der Mutterschutz und alles drum und dran. Danach stehst du ohne Job da. Deswegen solltest du dir wirklich die Frage stellen, ob du diesen Job hier und jetzt so einfach herschenken willst.

Antwort
von FuHuFu, 27

Die Rechtslage ist zu Deinen Gunsten eindeutig. Du hast den Arbeitgeber rechtzeitig informiert und die Bescheinigung des Arztes vorgelegt. Ab diesem Zeitpunkt gilt für Dich der Kündigungsschutz bis 4 Monate nach der Entbindung.

Mit Deiner Mitteilung der Schwangerschaft an den Arbeitgeber sind für den Arbeitgeber einige Verpflichtungen in Kraft getreten.

Mit dem Kündigungsschutz während der Schwangerschaft soll der Arbeitsplatz als wirtschaftliche Existenzgrundlage der betroffenen Frauen gesichert werden. Zudem soll der Kündigungsschutz die Schwangeren vor psychischen Belastungen schützen, die mit dem Verlust des Jobs verbunden wären.

Aus diesen Gründen enthält das Mutterschutzgesetz ein Kündigungsverbot für den Arbeitgeber, das für sämtliche Arten von Kündigungen gilt: ordentliche Kündigung, außerordentliche Kündigung, Änderungskündigung Auch solche Kündigungen, die erst nach Ende der Schutzfrist gültig werden. sind während der Schutzfrist unzulässig.

Einzig zulässig wäre eine Kündigung mit behördlicher Zustimmung: In Ausnahmefällen kann die zuständige Bezirksregierung einer Kündigung trotz Schwangerschaft zustimmen. Solche besonderen Fällen sind zum Beispiel Betriebsstillegung, Insolvenz, Wegfall der Arbeitsmöglichkeit für die betroffene Frau, wirtschaftliche Existenzgefährdung bei Kleinbetrieben, strafbare Handlungen oder grobe Pflichtverletzungen der Arbeitnehmerin.


Ich glaube, dass Dein Arbeitgeber die Rechtslage genau kennt und das alles genau weiss. Er spekuliert wohl darauf, dass Du Dir viel Zeit lässt, bevor Du zum Anwalt gehst. Das darfst Du aber nicht tun. 

Denn die Arbeitsgerichte haben entschieden, dass ein Arbeitnehmer, der geltend machen will, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus „anderen Gründen“ rechtsunwirksam ist,  gemäß § 4 Satz 1 BAGchG innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigungserklärung beim Arbeitsgericht Klage auf Feststellung erheben muss, dass das Arbeitsverhältnis durch die betreffende Kündigung nicht aufgelöst worden ist.

Ich glaube, das ist es, worauf Dein Arbeitgeber spekuliert. Er geht schlicht davon aus, dass er mit der rechtswidrigen Kündigung durchkommt, einfach, weil Du die Klagefrist von drei Wochen versäumst. So will er Dich aufs Kreuz legen. 

Also such Dir bitte ganz schnell einen auf Arbeitstrecht spezialisierten Rechtsanwalt und mach mit ihm am besten morgen noch einen Termin aus. Nimm alle Deine Unterlagen (Arbeitsvertrag, ärztliche Bescheinigung der Schwangerschaft, Kündigungsschreiben) mit. Ich gehe davon aus, dass Dein Arbeitgeber, wenn er nächste Woche ein Schreiben von Deinem Rechtsanwalt erhält, in dem er aufgefordert wird, die Kündigung zurückzunehmen, dem auch Folge leisten wird, weil er merkt, dass seine Spekulation auf ein Versäumen der Klagefrist Deinerseits nicht aufgeht.

Und wenn es doch vor Gericht gehen sollte, dann hast Du das Recht auf Deiner Seite. Kein Risiko, dass Du verlieren könntest.

Klage einreichen musst Du aber auf alle Fälle, wenn die Kündigung nicht zurückgenommen wird. Du kannst ja dann immer noch mit dem Arbeitgeber verhandeln und anbieten, dass Du gegen Zahlung einer angemessenen Abfindung auch bereit bist, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufzulösen, wenn Du dort nicht mehr arbeiten willst. Aber wenn Du keine Klage einreichst, dann wird die Kündigung wirksam, obwohl sie eigentlich unwirksam ist. Und dann hast Du keine Verhandlungsposition mehr. Der Arbeitgeber wird Dir dann keinen Cent mehr als nötig bezahlen. Dann wird es auch nichts mit irgendeiner Abfindung.




Kommentar von Unbekannte007 ,

Danke für deine Hilfe :) 👍🏼

Antwort
von marcussummer, 111

Wenn du gegen die Kündigung vorgehen willst, musst du innerhalb von drei Wochen ab Zugang der Kündigung Klage beim Arbeitsgericht erheben oder dies durch einen Anwalt tun lassen. Ansonsten wird die Kündigung wirksam. Groß vorher zu verhandeln scheint aussichtslos zu sein, da dem Chef die rechtliche Haltlosigkeit der Kündigung offenbar bewusst ist. Insofern hilft nur eine Klage.

Grundsätzlich musst du allerdings erst mal ganz normal weiter arbeiten, sonst bekommst du kein Geld. Im Rahmen eines arbeitsgerichtlichen Verfahrens kann man natürlich dahingehend verhandeln, dass das Arbeitsverhältnis gegen Zahlung einer Abfindung aufgehoben wird. Klappt aber nur, wenn du damit einverstanden bist und seitens des Arbeitgebers damit ebenfalls Einverständnis besteht.

Expertenantwort
von Kajjo, Community-Experte für Schwangerschaft, 33
  • So wie du die Lage beschreibst, ist die Kündigung unwirksam. In der Schwangerschaft darf unter solchen Umständen nicht gekündigt werden. 
  • Du solltest dir UNVERZÜGLICH, das heißt unbedingt noch diese Woche, einen FACHANWALT für Arbeitsrecht nehmen. Also nicht irgendeinen Anwalt, sondern einen, der auf Arbeitsrecht spezialisiert ist. Diese findest du leicht im Branchenbuch oder per Google. Die Frist zum Einspruch läuft nach drei Wochen ab. Du solltest aber wirklich noch heute einen Anwalt kontaktieren.
  • Die Lage ist sehr eindeutig, du gehst kein Risiko von Kosten ein. Die Chancen sind sehr hoch, dass du eine recht hohe Abfindung erwirken wirst. Die Erstberatung beim Anwalt ist zudem kostengünstig und dann weißt du bescheid.
  • Wenn du nicht freigestellt wurdest, musst du weiterhin zur Arbeit erscheinen oder Urlaub einreichen. Erzeuge keine neuen Kündigungsgründe wie Arbeitsverweigerung! Ganz wichtig!
Antwort
von Amica92, 26

Liebe Unbekannte007,

das ist doch genau, was dein Arbeitgeber will. Da solltest du nicht mitmachen. Er sollte lieber dankbar für dieses Kind sein. Es gibt sowieso in Zukunft wenige Rentenzahler. 

An deiner Stelle würde ich erst kündigen, wenn ich einen neuen Job gefunden habe oder willst du von Hartz4 leben? Das ist wirklich nicht schön und mit Kind erst recht nicht und wenn du Hartz4 und Kind hast, ist es sehr schwierig einen neuen Job zu finden.

Da du schwanger bist, stehst du bis zu vier Monate nach der Entbindung unter besonderem Kündigungsschutz. 

Du solltest sofort einen Anwalt für Arbeitsrecht einschalten. Da gibt es einige rechtliche Dinge zu beachten. Da du nämlich weißt, dass du schwanger bist, musst du dies dem Arbeitgeber spätestens innerhalb von zwei Wochen nach der Kündigung mitgeteilt haben. Da du dies später vor Gericht beweisen musst, würde ich dir zu schriftlicher Form per Einschreiben raten, aber dein Anwalt wird das schon machen.

Beiß dich durch!

Viel Erfolg und Herzlichen Glückwunsch zu dem Baby!

Liebe Grüße

Amica92

Antwort
von Spediteur1953, 4

Geht nicht, wirst gegen die Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht am Ortdes Unternehmens einreichen.Wichtig, die Frist einhalten von 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung, sonst ist die Kündigung wirksam.Geh in die Geschäftsstelle des Arbeitsgerichtes, die Rechtspfleger helfen dir beim Aufsetzen der Kündigung.Arbeitsgericht erste Instanz brauchst du keinen Anwalt, falls du keine Rechtsschutu Arbeitsrecht hast.Gerichtskosten entstehen erst beim zweiten Gerichtstermin.Denke der Richter wird im ersten Gütetermin klare Worte für deinen Arbeitgeber finden.Nur Mut!

Antwort
von Unbekannte007, 37

Danke für so schnelle Antworten, ich habe die Kündigung nicht unterschrieben weil es eine bodenlose Frechheit war, so wie ich meinen Chef Einschätze, wird er so tun als ob ich nie was gesagt habe das ich schwanger bin. Er versucht mich jetzt einfach billig los zu werden, damit für ihn keine Kosten entstehen, falls ich mal krank sein Sollte.

Kommentar von GoodFella2306 ,

dass du nicht unterschrieben hast, war schon mal der erste gute Schritt. Alles weitere nur noch über den Anwalt. Natürlich musst du nach wie vor seine Arbeitsleistung anbieten, das bedeutet dass du, solange er dich nicht von der Arbeit ausschließt, am Arbeitsplatz pünktlich zu erscheinen hast. Du hättest natürlich die Möglichkeit, aufgrund dieser besonderen Stresssituation die ein Attest vom Frauenarzt ausstellen zu lassen, dass du aufgrund der Situation und der Belastung momentan nicht arbeitsfähig bist.

Kommentar von Strolchi2014 ,

Geh am besten so schnell wie möglich zu einem Anwalt.

Solche Chefs kenne ich auch. Alles Gute für dich.

Kommentar von Unbekannte007 ,

Vielen dank 👍🏼

Kommentar von GoodFella2306 ,

noch ein Rat. unterschreibe bloß nichts, auch wenn er es als Vereinbarung kennzeichnet oder sonst irgendwie eine Möglichkeit sucht, dass du deine Unterschrift unter irgendein Schriftstück setzt. Keine Unterschriften ab jetzt!

Kommentar von Unbekannte007 ,

Ich habe auch nicht viel in diesem Gespräch gesagt, habe vielleicht 4-5 Sätze mit ihm gewechselt, weil er seine Stellvertretung dabei hatte, als Zeugin.

Als ich meinte das ich meine Abteilungsleiterin als Zeugin habe (da sie dabei war, als ich ihm von der Schwangerschaft erzählt habe) meinte er nur trocken, das sie seine Mitarbeiterin ist, so nach dem Motto sie wird zu ihm halten.

Antwort
von Strolchi2014, 79

Die Kündigung ist nicht rechtens. Du hast ihm gesagt, dass du schwanger bist, also wusste er vor seiner Kündigung davon. Schwangere haben Kündigungsschutz. er muss dich weiter beschäftigen.

Geh zu einem Anwalt für Arbeitsrecht.

Antwort
von flirtheaven, 64

Auch wenn du dort nicht mehr arbeiten möchtest, solltest du eine Kündigungsschutzklage einreichen. Schwangeren darf man nicht kündigen, die genießen den höchsten Kündigungsschutz. Wenn du noch keinen Rechtsschutz hast, tritt der Gewerkschaft bei.

Expertenantwort
von isebise50, Community-Experte für Schwangerschaft, 41

Dass die Kündigung rechtswidrig ist, haben die anderen Antworten ja schon deutlich gemacht.

Auch, dass dir anscheinend kaum etwas anderes übrigbleibt, als dich an einen Anwalt zu wenden.

Nur noch zwei Ratschläge:

Setze deinen Arbeitgeber vorsichtshalber nochmal und am besten schriftlich in Kenntnis: Ab dem Zeitpunkt, an dem die Arbeitnehmerin schwanger ist, besteht für den Arbeitgeber ein Kündigungsverbot, wenn die Arbeitnehmerin dem Arbeitgeber die Schwangerschaft (bis spätestens zwei Wochen nach einer Kündigung oder generell) mitteilt.

Diese Fälle sind in der Praxis sehr selten, aber liegen (betriebs- oder verhaltensbedingte) Gründe vor, die nichts mit der Schwangerschaft zu tun haben, kann die zuständige oberste Landesbehörde eine Kündigung ausnahmsweise für zulässig erklären. Deshalb bitte nicht z.B. der Arbeit einfach fern bleiben.

Alles Gute für dich - ich drück die Daumen!

Kommentar von Unbekannte007 ,

Vielen lieben dank :)

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht & Kündigung, 88

Du musst auf alle Fälle innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung Klage beim Arbeitsgericht einreichen sonst ist die Kündigung gültig auch wenn sie nicht rechtens ist.

Wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast oder Gewerkschaftsmitglied bist, macht das ein Anwalt für Dich. Du kannst aber auch selbst zur Rechtsantragstelle des Arbeitsgerichts gehen und Klage erheben.

Bei der Klageformulierung wird Dir geholfen und das ist kostenlos. In der ersten Instanz ist auch kein Anwalt vorgeschrieben.

Lass Dir das nicht gefallen, Dein AG kann Dir nicht kündigen es greift der besondere Kündigungsschutz nach dem Mutterschutzgesetz.

Antwort
von amdros, 35

Du hast während der Schwangerschaft Kündigungsschutz, das sollte ein Chef wissen. Du solltest dagegen angehen!

Schau dich mal in den Links um

https://www.google.de/search?q=darf+nach+bekanntgabe+meiner+schwangerschaft+gek%...:de:unofficial&client=seamonkey-a&gws_rd=cr&ei=RB32V46yJcvzaMr9iEg

Alles Gute...

Kommentar von FuHuFu ,

Kündigung akzeptieren ist keine Lösung und hilft nicht weiter. Auf alle Fälle erst mal Kündigungsschutzklage einreichen und dann über die Höhe der Abfindung verhandeln. Nur wenn der Arbeitgeber ordentlich löhnt, kann die Klage ja wieder zurückgezogen werden.

Kommentar von amdros ,

Wäre der Weg nicht so weit..würde ich dir ja gern meine Brille leihen um, daß du besser lesen kannst und..was ich hoffe..das Gelesene dann auch verstehst!?

Antwort
von peterobm, 26

3 grobe Fehler, auch dein Chef hat sich an die Kündigungsfristen zu halten

ohne Begründung ist die nicht wirksam; das ist nach der Probezeit kein Grund mehr, hätte er sich vorher überlegen müssen

du bist Schwanger und damit wie unkündbar

Arbeitsschutzklage einreichen

Kommentar von Familiengerd ,

ohne Begründung ist die nicht wirksam

Das ist schlicht falsch!

Eine Kündigung ist immer wirksam - gleichgültig, wie fehlerhaft sie formal und inhaltlich sein mag -, wenn nicht gegen sie geklagt wird.

Außerdem muss der Arbeitgeber keine Begründung für die Kündigung mitteilen, das muss er - schriftlich auf Antrag des Arbeitnehmers - nur bei einer fristlosen/außerordentlichen Kündigung. Die Kündigungsgründe bei einer ordentlichen Kündigung muss er nur im Kündigungsschutzprozess darlegen.

Antwort
von DarthMario72, 64

und auch kein Grund in der schriftlichen Kündigung vorhanden ist

Das ist auch nicht notwendig.

 Ich habe ihm am 15.9. gesagt das ich schwanger und ihm am 4.10 die Beschreinigung gegeben.

Daraus ergibt sich ein Kündigungsverbot.

Was kann ich tun außer zu einem Anwalt zu gehen ?

Das wäre aber der richtige Weg. Und zwar unverzüglich, denn für die Kündigungsschutzklage ist nicht viel Zeit (drei Wochen ab Zugang der Kündigung).

Antwort
von Gerneso, 71

Sofort Kündigungsschutzklage einreichen! In der Schwangerschaft geniesst Du Kündigungsschutz.

Antwort
von beangato, 43

Geh zum Arbeitsgericht.

Als Schwangere geniesst Du besonderen Kündigungsschutz.

Antwort
von Goodnight, 49

Wasch mich aber mach mich nicht nass, ist keine Lösung.

Antwort
von Novos, 64

Wenn Du (gerechtfertig) gegen die Kündigung gerichtlich vorgehst (Kündigungsschutzklage), musst Du weiterhin bis zum Mutterschutz oder Arbeitsverbot durch den Arzt arbeiten. Du stehst ab dem Tag, an dem Du die Schwangerschaft dem Betrieb bekanntgegeben hast unter Kündigungsschutz.


Antwort
von auchmama, 65

Wende Dich unverzüglich an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht!

Alles Gute

Antwort
von SeBrTi, 32

Wenn man schwanger ist, ist man vor einer Kündigung geschützt. 

Du musst gegen die Kündigung vorgehen.

Antwort
von ersterFcKathas, 46

da bleibt nur die kündigung akzeptieren oder einen anwalt einschalten... arbeiten willste dort ja nicht mehr.. als schwangere einen neuen arbeitsplatz finden wird nicht einfach werden

Kommentar von GoodFella2306 ,

wenn Sie die Kündigung akzeptiert, ist das Thema gegessen. Insofern ist dein Ratschlag leider falsch.

Kommentar von ersterFcKathas ,

meine antwort war...da bleibt nur die kündigung akzeptieren oder einen anwalt einschalten..

oder !!!!!   erst lesen dann kommentieren... 6 setzen !!

Kommentar von Strolchi2014 ,

Allein der Satz mit der Kündigung akzeptieren ist schon falsch. Also bei dir 6. setzen.

Kommentar von ersterFcKathas ,

strolchi......  !!! platz !!!!

Kommentar von GoodFella2306 ,

ein bisschen Aggro heute morgen?

Kommentar von GoodFella2306 ,

alleine schon die Auswahl, die Kündigung akzeptieren zu können, ist ein Ratschlag dass sie auf ihr Recht verzichten soll.

Kommentar von ersterFcKathas ,

das war kein ratschlag sonden die eine aufzählung der möglichkeiten die sie hat... entweder oder!!!

ich kenne viele menschen die angst vor rechtlichen dingen haben und daher lieber auf ihr gutes recht verzichten  , als sich mit dem arbeitgeber vor gericht wiederzufinden.

habe ihr zu nichts geraten... ...nuur ihre möglichkeiten aufgezählt.  ende

Antwort
von Lexa1, 53

Erst mal gegen die Kündigung Einspruch erheben und dann doch zu einem Anwalt. Oder Betriebsrat , Gewerkschaft, falls es das bei Euch gibt.

Kommentar von flirtheaven ,

Einspruch reicht nicht, da hilft nur eine Klage vor dem Arbeitsgericht.

Antwort
von Vlikora, 77

Nimm die Kündigung bloß nicht hin. Das ist eigentlich eine bodenlose Unverschämtheit von deinem Chef. 

Die Kündigung ist nicht wirksam da du schwanger bist und du somit Kündigungsschutz hast. Er MUSS dich also weiter beschäftigen. Lege Widerspruch gegen die Kündigung ein und wende dich (falls vorhanden) an den Betriebsrat. 

Zieh am besten sofort noch einen Anwalt mit hinzu.

Kommentar von FuHuFu ,

Widerspruch reicht nicht. Es muss Klage zum Arbeitsgericht erhoben werden, sonst wird die unwirksame Kündigung drei Wochen nach Zugang automatisch zu einer wirksamen.

Antwort
von Jimmibob, 61

Das Arbeitsgericht LIEBT solche Fälle. Alles Zusammen packen und den AG verklagen. Da bist  du ja mal sowas von im Recht...

Kopf hoch, alles wird gut

VG Jimmibob

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