Schwanger und dem Chef schon sagen?

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10 Antworten

Bis es offiziell ist würde ich nichts sagen. Die Schwangerschaft ist noch recht früh und ob sie hält oder ob es  tatsächlich eine ist, ist noch nicht sicher.

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Also ich würde noch nichts sagen - wenn er dich zufällig in der Zeit kündigen würde, müssest du nur nachträglich ihm beweisen, dass du zu dem Zeitpunkt schon schwanger warst und er dich deswegen nicht kündigen darf. Offiziell kannst du der Firma das erst ziemlich spät mitteilen (weiß gar nicht mehr wie lange, aber definitiv so spät, dass man sowieso schon erkennen würde das du schwanger bist ;-)

Ich wollte es meinem Chef bei der ersten Schwangerschaft erst nach den 12 kritschen wochen erzählen - und das war in meinem Fall (leider) gut so. ich habe mein Kind in den ersten 12 Wochen verloren .
Es war hart das alles vor den arbeitskollegen etc zu verbergen (hab am Wochenende abgetrieben und bin am MO wieder in die Firma gegangen.) - nur ansonsten hätte es sein können, dass ich nach der Schwangerschaft, wo ich nun nicht mehr einen Kündigungsschutze hatte, gekündigt werden.
Jeder Chef weiß, dass man wahrscheinlich anschließend wieder versucht schwanger zu werden. Wenn sowieso geplant ist stellen abzubauen, dann wird eher eine Frau gekündigt, die wahrscheinlich sowieso bald wegen Schwangerschaft ausfällt..... (offiziell ist das natürlich nicht der Grund...)

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Was würdet ihr mir raten?

Dass Du früher zum Frauenarzt gehst.

Termin hin oder her, wenn es Dir nicht gut geht, brauchst Du nicht bis nächsten Monat warten.

Der FA soll Dir dann den Mutterpass ausstellen und damit gehst Du zum Arbeitgeber. Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft

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Diese Entscheidung ist immer schwer und ich kann verstehen, dass du es hinter dir haben willst, aber wenn es sich verhindern lässt, würde ich es niemals vor der 12. Woche sagen.... Aller aller frühestens, wenn du einmal den Herzschlag des Kindes auf dem Ultraschall gesehen hast.

Auch, wenn ich dir das selbstverständlich nicht wünsche... Es ist nunmal so, dass eine Schwangerschaft am Anfang sehr unsicher ist... Und wenn irgendwas passiert, wirst du es bereuen, es gesagt zu haben.

Eine Bekannte von mir dachte übrigens wie du: Sie wollte ehrlich und fair sein und es dem Arbeitgeber gleich mitteilen. Er hat ihr gratuliert und alles und sie hatte den Eindruck, er freut sich für sie... Die beiden haben sich auch immer gut verstanden... Tja, in der 9. Woche verlor sie ihr Kind und keine Woche später hatte sie die Kündigung auf dem Tisch liegen... Der Arbeitgeber wollte keine Mitarbeiterin, die bald schwanger ist und evtl. ständig ausfällt....

Ja, das ist nicht der Regelfall, aber da sieht man mal, dass man sich manchmal selbst der nächste sein sollte..

(Ich hatte übrigens auch schon eine Fehlgeburt in der 8. Woche und war wahnsinnig froh, dass ich dem AG nichts gesagt habe)

Letztendlich ist es deine Entscheidung, du musst dir überlegen, was für dich das Beste ist :) Auf alle Fälle wünsche ich dir eine schöne und unbeschwerte Schwangerschaft! :)

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Es ist noch reichlich früh, den Arbeitgeber über eine bestehende Schwangerschaft zu informieren, vor allem, weil du z. B. in deinem Beruf nicht schwer heben musst.

Laut § 5 Abs.:1 Satz 1 Mutterschutzgesetz (MuSchG) sollen werdende Mütter dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist.

In diesem Satz steht "sollen," nicht "müssen".

Es reicht also, wenn du nach dem Arzttermin im nächsten Monat ein entsprechendes Attest deines Arztes dem Arbeitgeber zur Information vorlegst.

Ich wünsche dir einen guten Verlauf deiner Schwangerschaft.

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Hallo und Herzlichen Glückwunsch.

Sagen must du es ihm noch nicht. Ich denke aber, dass es immer darauf ankommt, was man für Arbeiten machen muss. Wenn diese dich und dein Kind nicht gefährden, dann würde ich warten. 

Ich persönlich habe es damals schon in der 9. Woche gesagt, weil ich Arbeiten machen muste, die mein Kind gefährden können. Ab da dann natürlich nicht mehr. 

Und falls man mit einer möglichen Kündigung rechnen muss, dann kann man sich fragen, ob man da dann überhaupt noch arbeiten möchte. Wenn man dann womöglich nach der Babypause vom Chef schlechter behandelt wird? Ob das dann das Familienleben fördert, wenn man dadurch mit schlechter Laune nach Hause Kommt? Vielleicht findet man dann auch einen neuen Job, in dem man nach der Pause wieder willkommen ist.

Wünsche dir noch eine gute Zeit.

Liebe Grüße

Maierchen

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Habe mich überwunden und habe es eben meinem Chef gesagt.

Er war natürlich total überrascht, war aber froh, dass ich es Ihm so früh gesagt habe. :)

Ich wollte auch einfach fair bleiben, da es auch ein kleiner Handyladen ist und er dann auch genug Zeit hat jemanden zu suchen. :)

Bin jetzt echt erleichtert :)

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Von früheren Kollegen habe ich erfahren, dass sie es dem Chef im 4. oder 5. Monat mitgeteilt haben. Muss jeder für sich entscheiden!

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Ich würde warten bis die kritische Zeit vorbei ist. Leider kann ja in den ersten Wochen noch viel passieren. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

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Du solltest so fair sein und mit deinem Vorgesetzten reden. Es geht natürlich hauptsächlich darum, dich und dein Baby vor zu schwerer Arbeit zu schützen. Deinem Chef solltest du aber auch genug Zeit geben, um nach Ersatz für dich zu suchen, sobald du in den Mutterschaftsurlaub gehst.

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Kommentar von dancefloor55
09.08.2016, 09:40

was schwere oder gefährliche arbeit angeht hast du natürlich Recht - da sollte man dem Chef sofort Bescheid geben. Laut Mutterschutzgesetz darf man dann sofort bestimmte Arbeiten nicht mehr verrichten (z.b. bei Frisörin haare färben etc)

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