Frage von lenchen301102 13.06.2008

Schwanger trotz Antidepressivum

  • Antwort von Heeeschen 13.06.2008
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    So etwas würde ich nur und ausschließlich in Abstimmung mit dem Frauenarzt und dem Arzt, der das Medikament verschreibt entscheiden - nicht nach Mehrheitsbeschluß in einem Internetforum!

  • Antwort von andreas48 13.06.2008
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    gehe mal imer davon aus, daß das was die Mutter konsumiert auch dem Baby verabreicht wird und damit sind alle Frage beantwortet...

    gerade bei der Einnahme von Antidepressiva würde ich keine Schwangerschaft empfehlen, was soll das erst werden, wenn das Kind auf der Welt ist...????

  • Antwort von Marieke2712 13.06.2008
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Frage würde ich unbedingt mit einem Gynäkologen besprechen. Es gibt soviele verschiedene Antidepressiva, so das wir das hier sicher nicht beantworten können.

  • Antwort von Sunnymelon 15.05.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, erstmal möchte ich dazu sagen das du Mut hast diese Frage zu stellen. Leider ist dieses Thema ( Depression ) immer noch ein Vorurteil, das viele Menschen die das haben mit ihrem Leben nicht zurecht kommen. Es kotzt mich immer wieder an sowas zu lesen, denn wer sich richtig informiert wird erfahren, das es eine Krankheit ist wo Botenstoffe im Gehirn fehlen und leider reicht es manchmal auchz nicht aus, wie viele dann sagen, reiß dich mal zusammen und man muß Medikamente nehmen. Ich selbst bin seit 6 Jahren davon betroffen, habe mal gute und schlechte Phasen und nehme auch eine geringe Dosis 15mg Mirtazapin. Auch ich stehe vor dieser Frage mit einer Schwangerschaft , denn wir möchten es im nächsten Jahr gerne versuchen. Ich selbst werde wenn es soweit ist mit meinen Ärzten darüber sprechen, was für Möglichkeiten es gibt, aber grundsätzlich sage ich auch, es kann nicht sein das die Menschen der Meinung sind eine Frau die mit Deprssionen zu tun hat darf kein Kind bekommen. Wichtig ist eine Stabile Partnerschaft und das der Partner von dieser Krankheit weiß und seine Frau dabei unterstützt und ich bin mir sicher, das in vielen Fällen die Depression durch ein Baby auch verschwinden kann, das es sogar eine gute Therapie wäre. Also, schlußendlich natürlich mit Ärzten absprechen und sich vor allem nicht durch negative Kommentare entmutigen lassen. Man muß selber erst mal eine Depression gehabt haben um überhaupt sich darüber ein Urteil bilden zu können. Ich wünsche Dir viel Glück bei allem was du tust. Sunny.....

  • Antwort von Nachtflug 13.06.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wirklich wahr, am besten sprichst Du mit dem Frauenarzt und dem Arzt,der Dir die Antidepressiva verschrieben hat, auch mal darüber, ob Du für eine Schwangerschaft seelisch stabil genug bist.

  • Antwort von crystaldiwayan 13.06.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    also bevor du schwanger wirst(was sehr schön ist!) würde ich an deiner stelle dein psychtherapeut/psychoanalytiker besuchen der dir die medikamente verschrieben hat und mit ihm die nebenwirkungen besprechungen die bei einer schwangerschaft auftreten können. ih denke aber das es besser ist das du "zum wohl des kindes" auf medikamente dieser art verzichtest und auf weniger aggressive mittel umsteigst. z.b. pflanzliche ersatzstoffe

  • Antwort von moon73 13.06.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ganz ehrlich?
    Ich würde dir als Depressive generell von einem Kind abraten!
    Wie stellst du dir das Leben mit einem Baby vor? Du wirst während der Schwangerschaft keine Medikamente nehmen können. Ein Baby bringt alles Durcheinander, man hat schlaflose Nächte und es schreit viel. Du mußt immer für dein Kind da sein, du mußt zuverlässig sein. Deine Depression sollte erst ausgeheilt sein, bevor du dich bewußt für ein Baby entscheidest. Auch für gesunde Frauen, ist ein Baby oft eine enorme Belastung!

  • Antwort von Molila 15.06.2010

    Zwischen 10 und 20% der Menschen in Deutschland haben im Lauf ihres Lebens eine Depression, das ist mindestens jeder zehnte, dem Du begegnest, vielleicht sogar jeder fünfte. Und keinesfalls sind all diese Menschen, die an einer Depression leiden, nicht geeignet, Eltern zu werden. Allerdings ist es wichtig, mit der Tabuisierung aufzuhören, so dass es für diese Menschen leichter wird, entsprechende Hilfe zu bekommen. Wenn sich jemand in Therapie befindet (Psychotherapie zusätzlich zu medikamentöser Therapie), kann man so einem Menschen mehr Selbsteinsicht und Eignung zum Eltern-Sein zusprechen, als vielleicht manch anderer Person, die weniger reflektiert ist, auch wenn nicht depressiv.

    Depression ist keine leichte Erkrankung, aber sie ist bei den meisten Menschen gut behandelbar und therapierbar. Bezüglich Medikament in der Schwangerschaft ist es extrem wichtig, mit einem Psychiater zu sprechen und sich betreuen zu lassen. Gynäkologen stoßen hier evtl. an ihre Grenzen. Mit dem Psychiater und dem eigenen Therapeuten kann man klären, ob Absetzen in Frage kommt, oder ein Umstieg auf ein anderes Medikament nötig ist, oder auch Alternativen wie Johanniskraut oder bestimmte Vitamine, die nach neuesten Erkenntnissen gegen Depression helfen können, möglich sind. Ich habe heute beschlossen (nach Besprechung mit einem Psychiater), meine 20mg Paroxetin abzusetzen (natürlich ausschleichend, nicht auf einmal), bevor wir versuchen, schwanger zu werden. Anscheinend gibt es Befunde, dass Fehlbildungen (zwar wenig, aber dennoch) häufiger vorkommen können bei bestimmten Antidepressiva. Aber wenn Medikamente unbedingt nötig sind, kann man mit guter Beratung die "besten" für eine Schwangerschaft raussuchen. Dieser Link wurde mir vom Psychiater empfohlen: http://www.embryotox.de/frauen_psyche.html Alles Gute für eine schöne und erfolgreiche Schwangerschaft, Molila

  • Antwort von Cinderella83 19.05.2010

    Hallo Leute,ich bin Mutter(alleinerziehend)seit fast 5 Jahren und leide seit seiner Geburt an Depressionen und Angstzuständen und deswegen war ich vor 6 Monaten in einer Klinik und mein Sohn lebt auch deswegen im moment nicht bei mir.Und vorgstern hab ich erfahren das ich schon wieder Schwanger bin und jetzt weiß ich nicht was ich tun soll,den meine Familie und auch der Vater von meinem Kind im Bauch raten mir zu einer Abtreibung und jetzt weiß ich nicht was ich tun soll!Könnt ihr mir vielleicht einen Rat geben,ich weiß nämlich einfach nicht mehr weiter!

  • Antwort von Cinderella83 19.05.2010

    Hallo Leute,ich bin Mutter(alleinerziehend)seit fast 5 Jahren und leide seit seiner Geburt an Depressionen und Angstzuständen und deswegen war ich vor 6 Monaten in einer Klinik und mein Sohn lebt auch deswegen im moment nicht bei mir.Und vorgstern hab ich erfahren das ich schon wieder Schwanger bin und jetzt weiß ich nicht was ich tun soll,den meine Familie und auch der Vater von meinem Kind im Bauch raten mir zu einer Abtreibung und jetzt weiß ich nicht was ich tun soll!Könnt ihr mir vielleicht einen Rat geben,ich weiß nämlich einfach nicht mehr weiter!

  • Antwort von Ermittler 13.06.2008

    "seit über einem Jahr Antidepressiva." <-> "ich hatte es schonmal abgesetzt für ein halbes Jahr" === das finde ich seltsam. === Wie denn nun? Wie wäre es, erstmal die Depressionsproblematik in den Griff zu bekommen? === Schwanger- und Mutterschaft sind weder eine Erleichterung fürs Leben noch eine Lösung für das Problem! === Tätsächlich gibst Du zugunsten des Babys praktisch Dein bisheriges Leben auf und wirst fürderhin als selbstaufopfernde Mutter praktisch keine vergleichbar Freizeit haben. Der Alltag wird echt anstrengender. Das ist auch ohne depsessiven Hintergrund echt hart. wenn du mal die Beipackzettel Deiner Medikamente durchliest, wird dir wahrscheinlich zurecht angst und bange. Überlege bitte, was Du den Kind zumuten würdest!

  • Antwort von SilentBob 13.06.2008

    Welches mittel nimmst du?Es gibt auch andere möglichkeiten.Und natürlich den Arzt konsultieren.

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