Frage von prinzessin315, 84

Schwanger, im letzten Jahr der Ausbildung Prüfungen im Dez. und Jan. Baby Anfang Nov. Was mache ich?

Hallo zusammen, ich habe da mal ein paar Fragen. Ich bin schwanger, das Baby kommt im November. Ich selber bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und mache im Dezember und Januar meine Prüfung. Wie läuft das denn dann mit dem Mutterschutz, kann ich trotzdem meine Prüfung machen? Und wie ist es dann nach der Prüfung mit Arbeit und Gehalt. Mein Mann ist noch bis 2018 studieren geht nebenbei auf 450€ arbeiten. Wir wohnen zusammen in einer 2-Zimmer Wohnung, die wird dann auch zu klein sein. Ich bin etwas verzweifelt. Das Baby war nicht geplantund ja ich weiß jetzt ein Baby ist die schlechteste Zeit die es nur gibt, aber es ist jetzt nunmal so. Wir freuen uns auf das Kleine, ich merke meinem Mann an, dass er sich große Sorgen macht um die finanzielle Situation und auch wegen seinem Studium. Er sagt mir das nicht, weil er mir keinen Stress machen möchte, aber ich merke es ihm an. Geht es nicht nur mir so? Habt ihr ein paar Tipps?

Vielen Dank schonmal.

Antwort
von beangato, 44

Wegen den Prüfungen solltest Du mal in der Schule nachfragen oder im Betrieb. Vlt. wird Dir eine Möglichkeit eingeräumt.

Wegen des Geldes: Würdest Du kein Mutterschaftsgeld bekommen? Und Kindergeld gibts ja auch.

Wegen der Wohnung: Man muss nicht gleich ein eigenes Zimmer fürs Baby haben. Ein Bettchen im Schlafzimmer reicht erst mal. Wickeln kannst Du das Kind auf einem Tisch (ich hab meine Kinder übrigens immer auf einer Decke auf dem Fussboden gewickelt - Gefahr des Herunterfallens gebannt). Und in einem Schrank werdet Ihr doch ein Eckchen für die Sachen, die das Kind braucht, haben.

Antwort
von Allyluna, 23

Hm... also, wenn Du "Glück" hast und das Kind kommt relativ pünktlich und Du hast nach der Geburt keine größeren Probleme, spricht ja nichts dagegen, dass Du die Prüfungen ablegst, oder? Ich würde aber auf jeden Fall diesbezüglich mit dem Betrieb reden - bzw. mit der Stelle, die die Prüfung abnimmt.

Mutterschutz bedeutet für Dich z.B., dass der Betrieb bestimmte Vorkehrungen zu Deinem Schutz treffen muss und Du das Recht (nicht die Pflicht) hast, sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung bei vollem Gehalt zu Hause zu bleiben.

Bezüglich finanzieller Unterstützung würde ich mal beim Jugendamt nachfragen. Die können Euch da sicher ganz fallbezogen weiterhelfen und wie schon in einer anderen Antwort geschrieben - der Platzbedarf eines Babies ist zwar vorhanden, aber noch überschaubar. Von daher könnt Ihr die Frage einer größeren Wohnung ggf. erstmal hintenan stellen und dann in Verbindung mit dem fertigen Studium / neuen Jobs lösen.

Immer ein Problem nach dem anderen. ;-)

Alles Gute für Euch!!

Antwort
von MenschMitPlan, 34

Prüfungen kannst du ablegen, arbeiten ist verboten. Nach der Prüfung: Wirst du übernommen? Wenn nicht, endet die Ausbildung mit Bestehen der Prüfung und du musst dir einen Job suchen.

Kommentar von prinzessin315 ,

Ob ich übernommen werde, kann ich leider nicht sagen. Ich habe meinen Chef gefragt, dieser sagte mir nur er möchte meine Abschlussprüfung abwarten und dann kann man sehen ob ich übernommen werde oder nicht.

Kommentar von Allyluna ,

Arbeit ist nicht verboten - das ist Quatsch! Auf ausdrücklichen Wunsch hin, darf "frau" laut Mutterschutzgesetz sehr wohl arbeiten!

Kommentar von MenschMitPlan ,

Die 8 Wochen nach Geburt besteht absolutes Beschäftigungsverbot. Die 6 Wochen vor Geburt darf man noch weiterarbeiten.

Antwort
von teule, 5

Grundsätzlich ist eine Beschäftigung 6 Wochen vor bis 8 Wochen nach der Entbindung nicht gestattet. Eine Teilnahme an der Abschlussprüfung ist jedoch problemlos möglich. Hierbei wird immer nur darauf verwiesen, dass du dich selbst dazu gesundheitlich in der Lage fühlen musst. 

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