Frage von knutscher94, 39

Schwanger, befristeter arbeitsvertrag wie geht es weiter?

Hallo ihr lieben,

Schwanger in der 5 ssw , vertrag (ex.altenpflegerin ) läuft im März aus, kind würde im juni zur Welt kommen .

Das der Vertrag automatisch ausläuft weiss ich. Jedoch möchte ixh wissen, was steht mir gendwie oder steht mir überhaupt was zu in den drei Monaten von März bis Geburt ?

Bin verheiratet , mann verdient so ganz gut , haus ( was abbezahlt werden muss) usw.

Vielen lieben dank

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FuHuFu, 17

Generell gilt auch für Frauen mit einem befristeten Arbeitsvertrag der Mutterschutz, allerdings nur im Rahmen der vertraglich vereinbarten Laufzeit. Während dieses Zeitraums gelten dieselben Regeln und Bestimmungen wie für unbefristet beschäftigte werdende Mütter.

Der vertraglich vereinbarte Termin zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ist auch für schwangere Frauen bindend. Somit umfasst ein befristeter Arbeitsvertrag den Mutterschutz nur bis zum regulären Ende der Laufzeit. Das Mutterschaftsgeld, das von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird, bleibt von dieser Regelung unberührt und wird anspruchsberechtigten Frauen in jedem Fall gewährt.

Bei einem befristeten Arbeitsvertrages ist die Schutzfrist von besonderer Bedeutung. Die geht von 6 Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin bis 6 Wochen nach dem tatsächlichen Geburtstermin (bei Mehrlingsgeburten, oder bei Frühgeburten mit Gewicht des Säuglings unter 2500 g, oder wenn die Geburt mit besonderen Schwierigkeiten verbunden war verlängert sich der Mutterschutz bis 12 Wochen nach der Geburt). Endet das Arbeitsverhältnis vor Beginn der Schutzfrist, hat die Arbeitnehmerin keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Läuft der befristete Arbeitsvertrag hingegen während der Schutzfrist aus, hat die Mutter vollen Anspruch auf diese Form der finanziellen Unterstützung im Mutterschutz.

So wie es bei Dir ausschaut endet der Vertrag im März, und Geburtstermin ist im Juni, d.h. der Vertrag endet vor Beginn der Schutzfrist.  Damit bekommst Du vom Arbeitgeber nichts. Du kannst Dich aber trotz Mutterschutz arbeitslos melden und bekommst dann ALG, auch wenn Du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst. Das musst Du aber vor Beginn der Schutzfrist tun. 

Antwort
von wilees, 25

Dir steht dann ALG 1 zu.

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